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Feuerwehr Bückeburg-Stadt
Einsätze und Übungen



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Aktuelle Einsatzberichte

Die Links bei den eingesetzten Fahrzeugen führen Sie in die Rubrik 'Technik', in der Sie alle Informationen über das entsprechende Fahrzeug erhalten.

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Jahr: 2018  2017  2016  2015  2014  2013  2012  2011  


Einsätze pro Seite: 10 25 50 Alle



Kontrolle Einsatzstelle
Datum: Donnerstag, 27.09.2018, 19:30 Uhr
Bückeburg, Kreuzbreite

Ein Bürger hatte sich direkt im Feuerwehrhaus gemeldet da er Rauch aus der Brandruine in der Kreuzbreite wahrgenommen hatte. Die Feuerwehr fuhr die Einsatzstelle erneut zur Kontrolle an, konnte jedoch keine Glutnester oder Rauchentwicklung feststellen.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Kontrolle Einsatzstelle
Datum: Donnerstag, 27.09.2018, 14:18 Uhr
Bückeburg, Kreuzbreite

Der Einsatzleitdienst wurde alarmiert zur Überprüfung der Brandruine an der Kreuzbreite. Hier gab es erneut eine leichte Rauchentwicklung. Mit 20l Wasser von einem nahegelegenen Geschäft konnte das Glutnest gelöscht werden.


Eingesetzte Fahrzeuge:

  • Feuerwehr Bückeburg - Stadt: KdoW




Unterstützung Untere Wasserbehörde
Datum: Donnerstag, 27.09.2018, 14:18 Uhr
Bückeburg, Am Zollbrett

Die Feuerwehr wurde zur Unterstützung für das Amt 66 (Untere Wasserbehörde) gerufen um einen Kanal abzudichten durch den noch kontaminiertes Löschwasser floss. Der Durchmesser des Kanals war jedoch zu groß für die Materialien der Feuerwehr, sodass das kontaminierte Wasser an anderer Stelle aufgefangen werden musste.


Eingesetzte Fahrzeuge:

  • Feuerwehr Bückeburg - Stadt: KdoW, RW
  • Amt 66




Brennende Industriehalle
Datum: Mittwoch, 26.09.2018, 15:55 Uhr
Bückeburg, Kreuzbreite

Am gestrigen Mittwoch wurden die Feuerwehren der Stadt Bückeburg im Industriegebiet Bückeburg-Ost zu einem Industriehallenbrand alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung über Bückeburg zu sehen.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Industriehalle im Vollbrand, so dass umgehend alle neun Ortsfeuerwehren der Stadt Bückeburg, die Umweltschutzeinheit sowie der Fernmeldezug, die Technische Einsatzleitung und das Team-Presse der Kreisfeuerwehr nachalarmiert worden sind.

Durch die Einsatzkräfte wurde umgehend mit der Brandbekämpfung begonnen, hierzu kam neben mehreren B- und C-Rohren auch der Wasserwerfer vom Tanklöschfahrzeug 4000 Bückeburg und die Drehleiter zum Einsatz.
Im hinteren Bereich wurde der Schaum/Wasser-Werfer zur Brandbekämpfung mit eingesetzt um eine benachbarte Lagerhalle vor den Flammen zu schützen. So konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Die Bevölkerung wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung durch Rundfunkdurchsagen und die Warn-App "BiWapp" gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die benachbarten Firmen und Geschäfte wurden vorsorglich geräumt.

Da in dem Industriegebäude Chemikalien verarbeitet wurden, wurden durch die Umweltschutzeinheit des Landkreises durchgehend Messungen im Nahbereich, sowie im Radius von 5 Kilometern durchgeführt. Es wurden hier keine erhöhten Schadstoffe gemessen.

Der Gefahrgutzug baute für die Einsatzkräfte eine Dekontaminationsstelle auf um die Einsatzkräfte, welche im vorderen Bereich mit den Chemikalien in Berührung gekommen waren, zu reinigen. Gleichzeitig wurden Proben entnommen um den Stoff ausfindig zu machen, hierbei handelte es sich um ein Bindemittel, welches in der Produktion verwendet wird. Eine Gefahr bestand für die Einsatzkräfte und die Bevölkerung durch das Bindemittel nicht.

Des Weiteren wurden die Einsatzkräfte durch den Gerätewagen Atemschutz-/Strahlenschutz mit Atemschutzgeräten, Masken und Atemfiltern versorgt.

Durch die ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr wurden im Einsatzleitwagen 6 Abschnitte betreut und in Zusammenarbeit mit dem Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Schaumburg und der technischen Einsatzleitung der Einsatz koordiniert und der Einsatzleiter unterstützt. Zusätzlich wurden die Energieversorger und die Untere Wasserbehörde, sowie das Ordnungsamt der Stadt Bückeburg zur Unterstützung angefordert.

Da größere Mengen des Löschwassers in die Maulbeeke flossen, wurde hier eine Sperre durch das THW Bückeburg gesetzt um ein weiteres Ausbreiten des kontaminierten Wassers zu vermeiden.
Im weiteren Verlauf wurde ein Bagger angefordert. Dieser sollte gezielt eine Öffnungen schaffen um die Brandstellen in der Teils eingestürzten Halle zu löschen.
Dieses zeigte Erfolg, so dass für die Nacht nur eine Brandwache vor Ort bleiben musste um wieder aufflammende Brandnester abzulöschen.

So wurden die Einsatzkräfte nach und nach herausgelöst, so dass diese wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen konnten.

Zum Ende des Einsatzes kontrollierten die Einsatzkräfte zusammen mit der Unteren Wasserbehörde die gesetzte Sperre an der Maulbeeke in Scheie. Hierzu wurde auch der Fachberater TUIS von der Werkfeuerwehr Siegfried Pharma GmbH in Minden und die Leitung der Umweltschutzeinheit angefordert.

Da die Sperre bereits überzulaufen drohte musste umgehend eine Lösung gefunden werden. Man entschloss sich, das kontaminierte Wasser in Absprache mit den Abwasserbetrieben in die Kanalisation zu führen und mit Wasser zu verdünnen. Dieser Plan musste jedoch Aufgrund der Menge des Wassers schnell beendet werden und eine andere Lösung gefunden werden.

In Absprache mit dem Ordnungsamt und den Fachberatern wurde das Wasser mithilfe von Gülle-Wagen abgepumpt und in einem Rückhaltebecken gesammelt wo es von einer Spezialfirma abtransportiert wird.

Nach rund 12 Stunden war der Einsatz für die 180 Einsatzkräfte beendet, lediglich die Brandwache blieb noch an der Einsatzstelle in der Kreuzbreite.
An den Feuerwehrhäusern wurden die Fahrzeuge und Geräte wieder Einsatzbereit gemacht.

Text: Stadtpressewart
Redaktion: Team Presse Feuerwehr Bückeburg-Stadt


Eingesetzte Fahrzeuge:




Brennender PKW
Datum: Samstag, 22.09.2018, 23:28 Uhr
Röcke, B65

Die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt wurde zur Unterstützung des Löschzugs West gerufen. Ein PKW hatte auf der B65 Feuer gefangen. Die Feuerwehr Bückeburg-Stadt unterstützte die Löscharbeiten mit dem TLF 4000. Weitere Kräfte waren nicht mehr erforderlich.


Eingesetzte Fahrzeuge:

  • Feuerwehr Bückeburg - Stadt: KdoW, TLF 4000, RW, LF 8
  • Löschzug West
  • Polizei
  • Rettungsdienst




Brennender Sperrmüll
Datum: Donnerstag, 20.09.2018, 14:51 Uhr
Bückeburg, Am Bahnhof

Die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt wurde alarmiert, da im Bereich der Jugendfreizeitstätte Sperrmüll in Brand geraten war. Mitarbeiter der Freizeitstätte hatten bereits erfolgreich mit Löscharbeiten begonnen. Die Feuerwehr konnte sich daher auf nachlöscharbeiten beschränken.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Auslösung Brandmeldeanlage
Datum: Donnerstag, 20.09.2018, 08:55 Uhr
Bückeburg, Hinüberstraße

In einer Kita hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter der Feuerwehr konnte schnell Entwarnung gegeben. Es handelte sich um einen Fehlalarm.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Ölspur
Datum: Sonntag, 16.09.2018, 21:31 Uhr
Bückeburg, Knatenser Weg

Die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt wurde gerufen, da die Polizei eine Ölspur vom Knatenser Weg bis zur Rintelner Straße entdeckt hatte. Die Feuerwehr streute die Ölspur an der Quelle ab. Anschließend wurde eine Spezialfirma mit der Reinigung beauftragt.


Eingesetzte Fahrzeuge:

  • Feuerwehr Bückeburg - Stadt: KdoW, RW, LF 8
  • Polizei




Feuer Klein-LKW
Datum: Freitag, 14.09.2018, 01:13 Uhr
Müsingen, Kreuzbreite

In der Nacht auf Freitag wurde die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt zu ihrem 140. Einsatz dieses Jahres alarmiert. Auf dem Parkplatz eines Autohauses sollte ein Klein-LKW brennen.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde eine 3-4 Meter hohe leichte Rauchsäule an einem Kleintransporter und im Inneren eine Person festgestellt, was sich bei näherer Betrachtung um einen schlafenden Fahrer und eine eingeschaltete Standheizung gehandelt hatte.

Der Einsatz konnte für die Feuerwehr abgebrochen werden.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Feuer Lagerhalle
Datum: Donnerstag, 13.09.2018, 18:12 Uhr
Bückeburg, Scheier Straße

Nach dem Brand am Dienstagmittag ertönten die digitalen Meldeempfänger der Ortsfeuerwehren Bergdorf, Müsingen, Scheie, Bückeburg-Stadt und der ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr erneut. Mit der Meldung "B2-D Feuer Lagerhalle" wurden die Einsatzkräfte am frühen Donnerstagabend in die Scheier Straße zu einer Industriefirma alarmiert.

Was die Ehrenamtlichen bis dahin nicht wussten, es handelte sich hierbei um eine unangekündigte Alarmübung, welche durch die Übungsleitung Heiko Fernholz (Ortsbrandmeister Scheie), Oliver Liese (stv. Stadtbrandmeister) und Thomas Wimmer (Stadtausbildungsleiter) im Vorfeld ausgearbeitet wurde. Lediglich eine Hand voll Leute wussten über die geheime Alarmübung Bescheid und schwiegen bis zur Alarmierung. Die Firma Precima stellte hierfür zwei Gebäude zur Verfügung, welche in der kommenden Woche abgerissen werden sollen.

Bei Eintreffen des diensthabenden Einsatzleiters Christian Rust war eine deutliche Rauchentwicklung aus den Gebäuden sichtbar. Betriebsangehörige nahmen ihn in Empfang und meldeten noch weitere Personen im Gebäude, konnten jedoch keine genaue Anzahl der Vermissten nennen.

Da die Einsatzstelle sich in einem größeren Umfang befand, wurde der Löschzug Ost der Stadt Bückeburg im Bereich des Verwaltungsgebäudes eingesetzt. Die Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt wurde an der angrenzenden Lagerhalle tätig.

Bei der weiteren Erkundung des Einsatzleiters, stand eine Person im 3. Obergeschoss am Fenster, aus dem dichter Rauch herausdrang und machte sich bemerkbar. Umgehend wurde mit Hilfe einer 4-teiligen Steckleiter die Menschenrettung eingeleitet, hierzu mussten die Einsatzkräfte jedoch auf ein Vordach gelangen, um dann über weitere Steckleiterteile ins 3.Obergeschoss zu gelangen. Mit Leine und Rettungsbund gesichert wurde die Person aus dem verqualmten Gebäude gerettet und auf dem Sammelplatz zur Versorgung gebracht.

Gleichzeit wurde durch den Angriffstrupp des mittleren Löschfahrzeuges (MLF) aus Scheie unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung mit einer Menschenrettung im Verwaltungsgebäude vorgenommen. Hier musste das Gebäude komplett abgesucht und der simulierte Brand gelöscht werden. Durch weitere Trupps unter schwerem Atemschutz wurden die Geschosse nach und nach abgesucht, hier fanden sie insgesamt 4 Personen, darunter ein Kind, welche aus dem Gebäude gerettet wurden.

Schwierig gestaltete sich die Lage, da das Gebäude über zwei Treppenräume verfügt und nicht jedes Geschoss über ein Treppenhaus erreicht werden konnte. So mussten die Trupps erst zum weiteren Treppenhaus vordringen, um dann in die weiteren Obergeschosse zu gelangen. Hinzu kamen die vielen Räume in den Geschossen, welche unterschiedlich groß und teilweise miteinander verbunden waren. Dieses zeigte sich aufgrund des sehr großen Gebäudes schon als Kraftakt und vor allem werden bei der Größe einige Atemschutztrupps benötigt. Bereits beim vorgehen der Trupps wurden im Gebäude Abluftöffnungen geschaffen, um die Sicht im Gebäude zu verbessern und das Suchen nach Personen zu vereinfachen.

In der danebenstehenden Produktionshalle wurde durch die Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt über zwei Zugänge die Brandbekämpfung vorgenommen. Der Angriffstrupp vom Löschgruppenfahrzeug 16/12 ging unter schwerem Atemschutz in die Lagerhalle vor und konnte das "Feuer" im mittleren Teil des Raumes löschen. Beim weiteren Absuchen des Raumes fanden sie mit der Wärmebildkamera eine eingeklemmte Person unter einem großen ehemaligen Silo-Behälter. Diese wurde durch die Einsatzkräfte mit einfachen Hebemitteln befreit und gerettet. Ein weiterer Trupp vom Löschgruppenfahrzeug 8 ging in den rechten Teil der Lagerhalle vor und konnte ein weiteres "Feuer" im hinteren Bereich lokalisieren und löschen. Bei der Erkundung fanden Sie noch eine Person im Aufenthaltsraum und brachten diese aus dem Gebäude.

Die Drehleiter wurde auf dem Vorplatz zwischen dem Verwaltungskomplex und der Lagerhalle positioniert, stellte eine sogenannte Riegelstellung sicher und wurde zur Unterstützung der Trupps im Innenangriff eingesetzt. So wurden im Dach Abluftöffnungen geschaffen, um die Entrauchung zu beschleunigen.

Im Anschluss wurde der gesamte Gebäude-Komplex vom Rauch, welcher mithilfe von mehreren Nebelmaschinen und kontrollierten Feuerstellen erzeugt wurde, befreit. Hierzu wurden insgesamt drei Überdruckbelüfter eingesetzt.

Durch die Einsatzkräfte der ELW-Gruppe wurde die Einsatzstelle auf Weisung des Einsatzleiters in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt, Abschnitt 1: Verwaltungskomplex und Abschnitt 2: Lagerhalle, sowie die Einsatzkräfte koordiniert und der Einsatzleiter unterstützt. Würden im weiteren Einsatzverlauf noch Kräfte benötigt oder diverses organisiert werden müssen, so wäre dieses über den Einsatzleitwagen angefordert worden.

Nach rund 1,5 Stunden wurde die Übung durch die Übungsleitung beendet und in einer großen Runde besprochen. Ein besonderer Dank geht an die Geschäftsführung, sowie dem Mitarbeiter der Firma Precima, welche das Gebäude freundlicherweise zur Verfügung gestellt und aktiv in der Übung mitgewirkt haben. "Solche Übungsmöglichkeiten gäbe es heute nicht mehr so viele, darum sei man umso dankbarer, dass es in diesem Falle ermöglicht wurde." so die Übungsleitung bei der Besprechung. Nachdem gemeinsam aufgeräumt wurde, rückten die Einsatzkräfte wieder ein und konnten den Abend bei Ihren Familien oder Freunden ausklingen lassen.

Text + Bilder: Moritz Gumin, Stadtpressewart Feuerwehr Bückeburg

Bild 1: Eine unangekündigte Alarmübung beschäftigte die Einsatzkräfte aus Bergdorf, Müsingen, Scheie, Bückeburg-Stadt und der ELW-Gruppe am Donnerstagabend. Bild 2: Ein Mitarbeiter der Firma muss über die Steckleiter aus dem 3.Obergeschoss gerettet werden. Bild 3: Der Angriffstrupp ging unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor und löschte das „Feuer“ in der Halle. Bild 4: Mithilfe der Drehleiter wurde die Brandbekämpfung von oben eingeleitet und eine Abluftöffnung geschaffen. Bild 5: Durch den Angriffstrupp vom MLF Bergdorf konnte eine weitere Person im 2.OG gerettet werden. Bild 6: Durch die Übungsleitung um Heiko Fernholz (re.), Oliver Liese und Stadtausbildungsleiter Thomas Wimmer wurde die Übung ausgearbeitet und bewertet. Bild 7: Rund 60 Einsatzkräfte probten den Ernstfall am Abend.


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