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Feuerwehr Bückeburg-Stadt
Aktuelles im Überblick
Einsatztelegramm

Mi., 01.06.2022, 07:54 Uhr

Bückeburg, Am Hofgarten
BMA - Auslösung Brandmeldeanlage




Feuerwehr Unterstützen


Gefahrgutalarm in der Kreuzbreite


November 2014
Feuerwehren des Löschzuges Bückeburg Ost absolvieren gemeinsame Sonderausbildung mit der Feuerwehr Bückeburg-Stadt

Von der Ladefläche eines verunfallten LKW in der Kreuzbreite laufen unbekannte Flüssigkeiten aus. Die orangene Warntafel am Fahrzeug weist darauf hin, dass der LKW Gefahrstoffe geladen hat.

Dies war das Ausgangsszenario für die Abschlussübung der Gefahrgutausbildung, welche in den vergangenen Wochen für die Feuerwehren des Löschzuges Ost der Stadt Bückeburg, stattgefunden hat. Der von den Freiwilligen Ortsfeuerwehren Bergdorf, Müsingen und Scheie gebildete Löschzug Ost soll in Zukunft für Gefahrguteinsätze im Stadtgebiet spezialisiert werden.

Hierfür fanden in den vergangenen Wochen unter Leitung des Bückeburger Zugführers, Oliver Liese, mehrere Ausbildungsabende statt. Das Erkennen von besonderen Gefahren im Gefahrstoffeinsatz, Absperrgrenzen und besondere Schutzausrüstung wurde den Kameraden dabei näher gebracht. Auch die im Stadt- und Kreisgebiet vorgehaltene Sonderausrüstung wurde dabei vorgestellt. Hierbei unterstützten der GW/G-Zug und der ABC-Zug der Umweltschutzeinheit des Landkreises an 2 Samstagen die Ausbildung.


Die Übung in der Kreuzbreite fand in Zusammenwirken mit Einsatzkräften der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg – Stadt statt. "Bewusst haben wir aus Bückeburg nur ein Minimum an Einsatzkräften eingesetzt, damit die Einsatzkräfte aus den Ortsteilen üben können.", so Oliver Liese. Auch der in Obernkirchen stationierte Gerätewagen Gefahrgut der Umweltschutzeinheit des Landkreis Schaumburg war am Samstag vor Ort.

Die zuerst eintreffende Feuerwehr aus Bergdorf erkundete zunächst die Lage und verschaffte sich einen Überblick über die Einsatzlage. Besonders wichtig ist dabei, die Ladung des LKW zu erfahren. "In den theoretischen Dienstabenden wurden die Einsatzkräfte sensibilisiert auf die besonderen Hinweise zu achten", so Liese. Die Floriansjünger aus Scheie sorgten für die Absicherung der Einsatzstelle und die Feuerwehrleute aus Müsingen und Bückeburg stellten den Brandschutz sicher und bauten eine Notdekontamination auf. Alle Personen und Ausrüstungsgegenstände müssen vor dem Verlassen des abgesperrten Gefahrenbereiches hier gereinigt werden.

Unterdessen rüstete sich Einsatzkräfte mit Chemikalienschutzanzügen aus, um unmittelbar am LKW arbeiten zu können. Die ausgelaufenen Flüssigkeiten wurden durch die Einsatzkräfte gebunden und die Leckagen an den Fässern abgedichtet.

Parallel dazu wurde von den Feuerwehrleuten das Duschzelt des Gerätewagen Gefahrgut aufgebaut, in welchem die Reinigung effektiver erfolgen kann, als bei dem im Erstangriff aufgebauten Notdekon-Platz.

Gegen 14 Uhr endete der Ausbildungstag für die ca. 30 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner.

"Für das erste Mal hat die Übung sehr gut geklappt. Im kommenden Jahr müssen nun die erlernten Kenntnisse regelmäßig üben", resümierte der Einsatzleiter Andreas Buth aus Bergdorf.




Ein tolles Wochenende für die Feuerwehr


20./21. September 2014

Das vergangene Wochenende war eins der besonderen Art für die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt: Diesmal waren nicht Brände oder Unfälle der Anlass sondern Hochzeit und Tag der offenen Tür.

Bereits am Samstag gab es Grund zum Feiern, denn unser Kamerad Frank Becker heiratete seine Simone. Das frisch vermählte Paar wurde traditionell mit einem Spalier vor der Kirche empfangen und die Glückwünsche der Kameradinnen und Kameraden überbracht.

Am Sonntag gab es dann keine Zeit um lange zu schlafen. Für den Tag der offenen Tür begannen die Kameradinnen und Kameraden bereits um 08:30 Uhr mit dem Aufbau. Um 10:00 öffneten sich dann Türen und Tore der Wache in der Röntgenstraße 60. Trotz des zunächst schlechten Wetters fanden viele Bürgerinnen und Bürger den Weg zu ihrer Feuerwehr.

Das umfangreiche Programm wurde von der Jugendfeuerwehr eröffnet. Erst Mitte dieses Jahres feierte die Jugendfeuerwehr Bückeburg-Stadt ihr 40 jähriges Jubiläum. Die Jugendlichen zeigen den Gästen, wie ein dreiteiliger Löschangriff aufgebaut wird. Hier wird bereits ein wichtiger Grundstein für den aktiven Einsatzdienst gelegt.

Eine Stunde später ging es weiter im Programm: Mit der Drehleiter wurde gezeigt, wie ein verunfallter Arbeiter vom Dach eines Hauses gerettet werden kann.
Für die Fälle, bei denen die Drehleiter nicht mehr eingesetzt werden kann, kommt die Höhenrettung zum Einsatz. Die an diesem Tag offiziell in Dienst gestellte „Höhenrettung Schaumburger Land“ zeigte ihr Können gleich mit zwei Übungen: Zum einen zeigten die Retter wie eine Person, die in einem Seil festhängt, gerettet wird und zum anderen wie eine Person zum Beispiel aus einem Hochregallager gerettet werden kann. Dabei sind auch Hindernisse wie enge Schächte kein Problem.

Natürlich durfte auch die Kernaufgabe der Feuerwehr nicht fehlen: Feuer löschen. Hierzu wurde eigens eine alte Küchenzeile hergerichtet, mit der die verehrende Wirkung von Wasser bei einem in Brand geratenen Kochtopf mit Küchenfett gezeigt wurde.

Ein besonderes Highlight gab es am frühen Nachmittag als die Gäste die Möglichkeit hatten auf der Brandsimulationsanlage mit einem Feuerlöscher ein echtes Feuer zu löschen.

Zwischen den Vorführungen konnten sich unsere kleinen Gäste auf der Aktionsmeile der Jugend- und Kinderfeuerwehr vergnügen. Unter anderem ein Wasserflipper, ein Löschhaus und eine Schmikstation waren hier aufgebaut worden. Auf dem Hof hatten die Besucher die Möglichkeit, die Ausrüstung aus der Nähe zu Betrachten. Hier konnten interessierte auch das historische Tanklöschfahrzeug „LOEWE“ des Oldtimervereins und den „Z6“ der Flugplatzfeuerwehr Achum anschauen. Auf der Röntgenstraße war zusätzlich ein PKW aufgebaut bei dem das Vorgehen bei der Rettung aus einem verunfallten Fahrzeug gezeigt wurde.

Wer mehr Lust auf Feuerwehr bekommen hat ist kann gerne Mitglied werden:

Im Feuerwehrhaus in der Röntgenstraße 60.
Und wer dienstags schon etwas anderes vor hat, kann trotzdem helfen: Als Mitglied in unserem Förderverein.


PKW unter LKW-Wechselpritsche gefahren –
Bückeburger Unternehmen unterstützen die Feuerwehr Bückeburg-Stadt bei Einsatzübung


22. Juli 2014

Am Dienstag, den 22.07.14, fand im Rahmen des wöchentlichen Übungsdienstes der Feuerwehr Bückeburg-Stadt in den Abendstunden eine anspruchsvolle Einsatzübung in der Windmühlenstraße statt. Das von der Übungsleitung realistisch dargestellte Szenario ging von folgendem Geschehen aus: Ein PKW ist von der Straße abgekommen und unter eine sogenannte Wechselpritsche (auch Wechselbrücke genannt) gefahren. Dabei wurden zwei der üblicherweise vier verwendeten Stützen der abgestellten Wechselpritsche weggerissen und die Pritsche fiel mit ihrem Gewicht an einer Seite auf den PKW. Das beim Aufprall schon stark beschädigte Dach des PKW wurde noch weiter heruntergedrückt und der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug verletzt eingeklemmt. In der Übungslage wurde der Fahrer durch eine Rettungspuppe simuliert, die tatsächlich unter dem deformierten Dach eingeklemmt war. Die Durchführung dieser Einsatzübung konnte nur durch Unterstützung mehrerer Bückeburger Unternehmen realisiert werden: Die Wechselpritsche wurde von der Spedition Wedmann zur Verfügung gestellt und das Autohaus Tatge unterstützte tatkräftig beim Transport des nicht mehr fahrbereiten Unfallfahrzeuges. Das Unfallfahrzeug wurde durch einen Bagger der Fa. Uwe Drinkuth deformiert und es durfte das Gelände der Fa. Neschen genutzt werden. Die Feuerwehr Bückeburg dankt allen Unterstützern.

Die anrückenden Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Bückeburg-Stadt waren insgesamt mit 35 Kameradinnen und Kameraden besetzt. Der ersteintreffende Einsatzleiter Oliver Witt erkundete die Einsatzstelle und gab anschließend Anweisungen an die Einheitsführer der eingesetzten Kräfte. Schnell wurde deutlich, dass eine Personenrettung nur durch folgendes Vorgehen erreicht werden konnte:

  1. Sichern und Anheben der Wechselpritsche (Gewicht ca. 4 to) mit hydraulischem Hebegerät, um den PKW frei zu bekommen.
  2. Hervorziehen des PKW unter der Wechselpritsche mit der maschinellen Zugeinrichtung (Seilwinde) des Rüstwagens.
  3. Befreiung der eingeklemmten Person mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten, wie z.B. Rettungsschere, Spreizer oder Rettungszylinder.

Bei diesem Einsatz wurde hauptsächlich technisches Gerät des neuen Rüstwagens eingesetzt. Natürlich dürfen solche Arbeiten nur mit der vorgeschrieben persönlichen Schutzausrüstung durchgeführt werden, um Verletzungen der Einsatzkräfte zu vermeiden. Bei der personal- und materialintensiven Rettungsaktion floss daher der Schweiß angesichts der warm-schwülen Temperaturen in Strömen. Während vorne am PKW schweres Gerät gestemmt wurde, kam aber auch etwas abgesetzt die Besatzung des Einsatzleitwagens ins Schwitzen. Wiederholt mussten aktuelle Lagemeldungen an die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Stadthagen durchgegeben werden, die Kommunikation mit Funk, Telefon, Fax und Computer koordiniert werden und eine Skizze der Einsatzstelle zur Darstellung der räumlichen Einsatzabschnitte angefertigt werden. Auch die schriftliche Einsatzdokumentation gehört dazu und forderte die Einsatzkräfte an dieser Stelle, denn es galt auch noch nebenbei, telefonisch weiteres Rüstholz zum Unterbauen der Last oder einen Gabelstapler kurzfristig zu organisieren.

Nach einer Stunde konnte die verletzte Person dann schonend unter Einsatz eines Wirbelsäulenbrettes aus dem PKW gehoben werden, nachdem vorher durch Wegschneiden des Daches und Aufspreizen der Fahrertür so viel Arbeitsfreiraum geschaffen wurde, dass im Ernstfall der Rettungsdienst die verletzte Person noch im PKW erst einmal weitergehend medizinisch versorgen hätte können.

Abschließend erfolgten die Aufräumarbeiten und es wurde vor Ort eine Nachbesprechung durchgeführt. Das Einsatzziel wurde in allen Belangen erreicht und es zeigte sich, wie wichtig auch erfahrene Handwerker in den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr sind, um solch komplexe Situationen trotz der guten technischen Ausstattung und Ausbildung zu meistern.

        
        
        

Ein Rückblick auf 40 Jahre Erfolgsgeschichte der Jugendfeuerwehr


11./12. Juli 2014

Am vergangenen Wochenende feierte die Jugendfeuerwehr Bückeburg-Stadt ein großes Jubiläum, das anlässlich der 40 Jährigen Gründung mit einem Festkommers begangen wurde. Die Jugendfeuerwehr Bückeburg-Stadt wurde offiziell am 09.05.1974 gegründet. Jugendwart Christian Rust blickte in einer eindrucksvollen Bilderstory auf die 40 Jährige Geschichte der Jugendfeuerwehr zurück und zog eine beeindruckende Bilanz: Insgesamt 137 Jugendliche wurden seit der Gründung an die aktive Einsatzabteilung übergeben. Damit ist und bleibt die Jugendfeuerwehr der Nachwuchsmotor Nummer eins für die Einsatzabteilung. Weiterhin erinnerte Rust an viele Aktionen wie Zeltlager, Besuche im Heide- oder Potts-Park, Baumpflanzungen oder die Hydrantenpflege bei der die Jugendfeuerwehr die Einsatzabteilung tatkräftig unterstützt. Zu einer Art Tradition haben sich auch die nahezu jährlich stattfindenden Müll-Sammel-Aktionen entwickelt mit der die Jugendfeuerwehr seit Gründung zum Umweltschutz beiträgt. Einen besonderen Dank sprach Rust dem Förderverein aus, der die Jugendfeuerwehr immer finanziell bei Zeltlagern und Aktionen unterstütze. Der Vorsitzende des Fördervereins Frank Schubert nutzte diesen Anlass um der Jugendfeuerwehr ein neues SG-30 Zelt als „Geburtstagsgeschenk“ für das anstehende Kreiszeltlager zu übergeben.

Horst Barkhausen hatte 1974 die Initiative ergriffen und die Gründung der Jugendfeuerwehr Eingeleitet und war erster Jugendwart. Seither haben insgesamt neun Jugendwarte die Leitung der Jugendfeuerwehr übernommen.

Zu den Gratulanten zählten neben den Jugendwarten und Ortsbrandmeistern der Bückeburger Feuerwehren auch Landrat Jörg Farr sowie Bürgermeister Reiner Brombach mit Vertretern von Rat und Verwaltung. Von Seiten der Feuerwehren gratulierten der stellvertretende Kreisabschnittsleiter Süd Dirk Hahne, Stadtbrandmeister Marko Bruckmann, der stellvertretende Kreisjugendwart Jan Heinemann sowie der Stadtjugendwart Maximilian Vauth zum Jubiläum.

Grußworte der Gäste

Bürgermeister Brombach dankte nicht nur den Jugendlichen für ihre Mitarbeit sondern auch den aktiven Kameraden die sich viel Zeit nähmen um die Jugendarbeit zu ermöglichen. Er sicherte die Unterstützung der Stadt nach Kräften zu und überreichte ein Präsent für die Jugendfeuerwehr.

Landrat Jörg Farr überbrachte die Glückwünsche des Landkreises stellte die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr heraus, da 70-80 % des Nachwuchses der Aktiven aus den Kreisen der Jugendfeuerwehr kämen. Er zeigte sich glücklich darüber, dass die Jugendlichen bereit sind, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Auch er überreichte ein Präsent an den Jugendwart.

Dirk Hahne und Marko Bruckmann überbrachten die Grüße der Kreis- und Stadtfeuerwehr und zeigten sich erfreut über große Zahl an Übergaben in den vergangen 40 Jahren. Dirk Hahne stellte die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr nochmal deutlich heraus und unterstrich, dass seit mehr als 20 Jahren die Führungskräfte zum größten Teil aus der eigenen Jugendfeuerwehr kamen.

Jan Heinemann und Maximilian Vauth dankten allen Unterstützern der Jugendfeuerwehr und würdigten die JF als wichtigste Nachwugsquelle. Ein großes Problem heute sei es, die Jugendarbeit und den Beruf unter einen Hut zu bringen, so Vauth. Beide blicken jedoch positiv in die Zukunft und hoffen auf viele weitere Übernahmen in den nächsten Jahren. Um diese für das nächste Jubiläum festzuhalten überreichte Vauth eine Digitalkamera an die Jugendfeuerwehr Bückeburg-Stadt.


Jugendwart Christian Rust präsentiert 40 Jahre Jugendfeuerwehr.

Ehrungen

Aus Anlass des 40 Jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr wurden Ehrungen von verdienten Kameraden vorgenommen.

Jan Heinemann ehrte Jugendwart Christian Rust mit der Ehrennadel der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr und Maik Schillack (ehemaliger Stadjugendfeuerwehrwart) mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber.


Für besondere Leistungen in der Jugendfeuerwehr geehrt: Jan Heinemann ehrte Maik Schillack und Christian Rust (v.l.n.r)

Von Landrat Farr für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr geehrt wurden:

  • Erster Hauptbrandmeister Dirk Hahne
  • Hauptlöschmeister Ulrich Kipper
  • Oberbrandmeister Detlef Martens
  • Brandmeister Siegfried Tallarek
  • Oberbrandmeister Erwin Tatge
  • Oberbrandmeister Michael Thielker

Geehrt für 40 Jahre aktiven Dienst (v.l.n.r.) Ulich Kipper, Dirk Hahne, Michael Thielker, Erwin Tatge, Siegried Tallarek und Detlef Martens

Historie der Jugendwarte

1974 – 1979 Jugendwart: Horst Barkhausen
Stv. Jugendwart: Wolfram Hesseling
Übergaben an die aktive Wehr: 24
1980 – 1985 Jugendwart: Wolfram Hesseling
Stv. Jugendwart: Andreas Seele
Übergaben an die aktive Wehr: 27
1986 – 1988 Jugendwart: Michael Thielker
Stv. Jugendwart: Torsten Buhrmester
Übergaben an die aktive Wehr: 17
1989 – 1990 Jugendwart: Torsten Buhrmester
Stv. Jugendwart: Claudia Panske
Übergaben an die aktive Wehr: 8
1991 – 1992 Jugendwart: Peter Kipper
Stv. Jugendwart: Claudia Panske
Ab 1990 Nils-Oliver Koß
Übergaben an die aktive Wehr: 6
1993 – 2001 Jugendwart: Jürgen Pöhler
Stv. Jugendwart: Nils-Oliver Koß
Ab 1994 Monika Rust
Ab 1998 Oliver Salomon
Übergaben an die aktive Wehr: 20
2002 – 2004 Jugendwart: Oliver Salomon
Stv. Jugendwart: Oliver Liese
Übergaben an die aktive Wehr: 8
2002 – 2004 Jugendwart: Oliver Liese
Stv. Jugendwart: Christian Rust
Übergaben an die aktive Wehr: 5
Seit 2008 Jugendwart:Christian Rust
Stv. Jugendwart:Kristina Rust
Ab 2011 Thomas Barton
Ab 2014 Sven Petter
Übergaben an die aktive Wehr: 21


Über eine Generation Jugendwarte und ihre Stellvertreter: (v.l.n.r.) Sven Petter, Thomas Barton, Kristina Rust, Christian Rust, Oliver Liese, Oliver Salomon, Jürgen Pöhler, Peter Kipper, Claudia Panske, Torsten Buhrmester, Michael Thielker, Wolfram Hesseling und JF-Gründer Horst Barkhausen. (Nicht auf dem Bild: Nils-Oliver Koß, Monika Rust und Andreas Seele)

Stadtwettbewerbe

Aus Anlass des 40 Jährigen Jubiläums richtete die Jugendfeuerwehr Bückeburg-Stadt die diesjährigen Stadtwettbewerbe aus. Am Samstagnachmittag kamen dazu neun Gruppen aus dem Stadtgebiet auf den Dr. Faustplatz um den diesjährigen Stadtmeister zu ermitteln. Den ersten Platz belegte die Gruppe „Herr Nielson“ aus Cammer mit 1388 von 1400 möglichen Punkten. Die Gruppe der Gastgeber belegte leider nur Platz neun.

Insgesamt wurden folgende Ergebnisse erzielt:

PlatzJugendfeuerwehrErreichte Punkte
1Cammer "Herr Nielson"1388
2Cammer "Kleiner Onkel"1384
3Rusbend 11383
4Scheie1376
5Müsingen1357
6Meinsen-Warber-Achum1340
7Rusbend 21333
8Evesen-Röcke1320
9Bückeburg-Stadt1261



Fachsimpeln, Kameradschaft, Kultur, über den Tellerrand schauen...

Eine Abordnung der Feuerwehr Bückeburg-Stadt zu Besuch bei der Feuerwehr der Partnerstadt Sablé-sur-Sarthe in Frankreich
Mai 2014

Sieben Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Bückeburg-Stadt und ein Kamerad der Feuerwehr Evesen konnten am verlängerten Himmelfahrtswochenende der Feuerwehr unserer Partnerstadt Sablé-sur-Sarthe in Frankreich einen Besuch abstatten. Die Tradition des mittlerweile 40 Jahre andauernden, wechselseitig durchgeführten Austauschs unter den beiden Feuerwehren konnte somit erfolgreich fortgesetzt werden und verspricht auch für die Zukunft, die freundschaftlichen Beziehungen aufrecht zu erhalten.

Die Anreise erfolgte schon über Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Ein herzlicher Empfang erwartete die Bückeburger am Donnerstagmorgen an der Feuerwache der "Sapeurs Pompiers", wie die Feuerwehrleute in Frankreich genannt werden. Nach einem gemeinsamen Frühstück erfolgte die Aufteilung in die aufnehmenden Familien der Sabléer Brandschützer. Diese gastfreundliche und natürlich auch kostengünstige Art der Unterbringung ist immer etwas Besonderes. Man lernt so die Lebensweise der Franzosen gut kennen und es entsteht sofort eine kameradschaftliche Atmosphäre. Feuerwehrleute sind eben vom gleichen Schlag und die durchaus auftretenden Probleme in der Sprachverständigung werden schnell durch Gesten und Einfühlungsvermögen kompensiert.

So "gelandet", begann wieder ein abwechslungs- und lehrreiches Wochenende, welches insbesondere folgende Veranstaltungshöhepunkte bot:

  • Bootsfahrt mit Schleusung auf der Sarthe, in Sablé beginnend.
  • Besichtigung einer historischen Käserei, mit Präsentation der althergebrachten Camembert-Produktion.
  • Besichtigung der Hauptfeuerwache Le Mans, die mit der Vorhaltung von Sondergerätschaften auch die Feuerwehr Sablé bei Bedarf unterstützt. Hier auch Besuch des Feuerwehrmuseums bzw. der Lehrsammlung der Feuerwehr Le Mans.
  • Nach einem Mittagessen in einem Kult-Restaurant des 24h-Rennens von Le Mans Besichtigung der Altstadt einschließlich der Kathedrale Saint-Julien. Die sehr schmalen Gassen demonstrierten deutlich die Notwendigkeit der von der Feuerwehr Le Mans vorgehaltenen Kleinlöschfahrzeuge.
  • Besuch der Rennstrecke in Le Mans. Die Feuerwehr Sablé unterstützt hier während der Renntage die Brandsicherheitswache.
  • Gemeinsame Feier in der Feuerwache mit viel französischem Gesang, Tanz und Essen.

Ein Schwerpunkt dieser gegenseitigen Besuche bildet auch immer der praktizierte Wissensaustausch unter den beiden Feuerwehren. Neue Gerätschaften werden vorgestellt, besondere Einsätze erläutert. So konnten die Sabléer Kameradinnen und Kameraden z.B. eine zerplatzte Propangasflasche vorführen, die bei einem Großbrand in der Nähe der eingesetzten Feuerwehrkräfte explodierte, durch die Luft geschleudert wurde und zwischen den Einsatzkräften aufschlug. Fast ein Wunder, dass kein Angehöriger der Feuerwehr Sablé verletzt wurde. Leider wurde aber auch von einem schweren Dienstunfall berichtet, bei dem ein Feuerwehrangehöriger beim Anheben einer Last mit einem pneumatischen Hebekissen von einem weggeschleuderten Rüstholz am Kopf getroffen und so schwer verletzt wurde, dass er nach mehr als einem Jahr heute immer noch nicht wieder dienstfähig ist.

Da bekanntlich ein französisches Abendessen zeitlich sehr ausgedehnt wird, gab es Gelegenheit genug, sich dienstlich und privat auszutauschen. Die französischen Kameradinnen und Kameraden begegneten uns Bückeburgern wieder einmal sehr offen und herzlich. Mit einem kleinen Gastgeschenk konnte sich Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester als Leiter der Bückeburger Delegation bei den französischen Freunden bedanken und eine Abordnung der Franzosen wiederholt zum Gegenbesuch zur Feuerwehr Bückeburg einladen.

Mit diesen Eindrücken wurde dann am Sonntagmorgen die Rückfahrt angetreten. Nach ca. zehnstündiger Fahrt trafen die Teilnehmer der Bückeburger Feuerwehr wieder wohlbehalten zu Hause ein, sicherlich mit ein wenig Vorfreude auf den nächsten Austausch mit den Franzosen.

        



Trauer um langjährige Feuerwehrkameradin


Juni 2014

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt trauern um ihre langjährige Kameradin Margret Hahne-Schuschies. Sie verstarb im Alter von 73 Jahren. Margret gehörte unserer Wehr seit 1978 an und war auch nach ihrer aktiven Dienstzeit bis zuletzt in der Ehren- und Altersabteilung sehr engagiert; sie hatte immer ein Herz für "ihre Feuerwehr". Im Jahr 2004 wurde ihr das Niedersächsische Ehrenzeichen für 25jährige Dienste im Feuerlöschwesen verliehen.

Unsere Anteilnahme und unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie und ihren Angehörigen.

Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.


Hochzeit zweier Feuerwehrkameraden


April 2014

Am vergangenen Freitag gaben sich zwei unserer Feuerwehr Kameraden das Ja- Wort. Kord Warning und Tanja Schramme heirateten am 04.04. um 11.30 Uhr im Bückeburger Rathaus. Die Kammeraden der Freiwilligen Feuerwehr empfingen das glückliche Paar mit einem Spalier.

Wir wünschen den beiden alles Gute für die gemeinsame Zukunft!


              



Brandschutzerziehung


Januar / Februar 2014

Die Feuerwehr Bückeburg-Stadt führt zusammen mit den Bückeburger Grundschulen jedes Jahr mehrere Brandschutzerziehungen für die Schulkinder durch. Die Kinder lernen dabei das richtige Verhalten bei Feuer und vor allem, wie Brände vermieden werden. Ein besonderer Höhepunkt bei der Brandschutzerziehung ist dabei der Besuch des Feuerwehrhauses in Bückeburg.
Hier finden Sie die Bilder der letzten Schulklassen.


     
     



AbStuSi Übung in einem Hochregallager


Januar 2014

Im Herbst 2013 trat die Fa. Bauerngut an die Feuerwehr Bückeburg-Stadt heran, um über ein Rettungskonzept für ihr Hochregallager zu sprechen. In diesem Hochregallager müssen Techniker regelmäßig an einem der 16 Laderoboter über Leitern nach oben steigen, um diverse Arbeiten durch zu führen. Dabei sind sie mit einem mitlaufenden Sicherungsgerät gesichert. Sollte es zu einem Notfall kommen, kann die verunfallte Person von einem Kollegen von oben bis zu einem kleinen Zwischenpodest in ca. 5m Höhe bzw. bis zum Boden abgelassen werden. Von hier wäre es dann Aufgabe der Feuerwehr, die Person schonend und sicher zu retten.

Bereits im November wurde daher eine Begehung mit den zuständigen Mitarbeitern der Fa. Bauerngurt und der Fa. Climbix, welche das Sicherungssystem erstellt hat, durchgeführt.

Um die an diesem Tagen besprochenen Rettungsvarianten zu testen, führten wir am 18.01.2014 eine Rettungsübung durch. Dazu trafen sich Kameraden mit "erweiterter" Ausbildung der Absturzsicherungsgruppen Bückeburg und Rinteln um die beste und sicherste Rettungsvariante aus der Steigleiter bzw. vom Podest zu finden, und die Person aus dem Regalraum zu retten. Der Fußboden des Regalraumes liegt ca. 2m unter der Zugangsebene und kann nur über eine schmale Leiter begangen werden.

Für uns war es eine interessante und lehrreiche Erfahrung, die wir auch bei anderen Hochregallager mit einbringen können. Am Ende des Tages lud uns die Fa. Bauerngut noch zu einem kleinen Imbiss ein, für den wir uns recht herzlich bedanken!


           



Jahreshauptversammlung 2014


Januar 2014

Am 10. Januar 2014 um 20:00 Uhr fand die Jahreshauptversammlung der Feuwehr Bückeburg-Stadt für das Berichtsjahr 2013 statt. Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester blickt auf ein eignis- und arbeitsreiches Jahr 2013 zurück. Neben den immer wiederkehrenden Tätigkeiten gab es einige erfreuliche Termine. So konnten im April ein neuer MTW und im Oktober der neue Kommandowagen beschafft werden. Auch unser Förderverein hat uns im vergangenen Jahr mit vielerlei Geräten und Ausrüstungsstücken unterstützt. Es wurden 2 Spannungsprüfer, womit man vollgelaufene Keller auf elektrische Spannungsfreiheit überprüfen kann, beschafft. Desweiteren wurde ein Defibrillator zum Schutz unserer Kameraden beschafft. Im September wurde unser Brandsicherheitswagen offiziell in Dienst gestellt. Bei den Großveranstaltungen Landpartie und Weihnachtszauber hat er sich wieder bewährt. Mit Heizung, Funk und großzügigen Sitzmöglichkeiten ist der Anhänger gut ausgestattet. Dieses sind natürlich nicht die einzigen Maßnahmen des Fördervereins. Es wurden Zeltlager der JF und der KF sowie Ausbildungen finanziell unterstützt, vielen Dank an dieser Stelle an den Förderverein und die Mitglieder!
Im vergangenen Jahr fanden 48 Dienstabende à durchschnittlich 2,5 Stunden statt zzgl. Sonderdienste im Bereich Atemschutzausbildung an den Wochenenden, Hydrantenpflege, Ausbildung ELW- und Bahnerdungsgruppe und DL-Maschinisten, Ausbildungsgemeinschaft Absturzsicherung, Kreisfeuerwehrbereitschaft mit TLF und ELW, Weiterbildung der Führungskräfte an der NABK Celle. So kamen dann am Jahresende 82 Übungs- und Sonderdienste zusammen.

Ebenfalls wurden wieder mehrere Termine im Rahmen der Brandschutzerziehung für Kindergärten und Schulen abgehalten. Es nahmen insgesamt 184 Kinder und 22 Erwachsene teil. Diese Brandschutzerziehung findet in der Regel vormittags statt.

Torsten Buhrmester bedankt sich bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit.

Gefordert wurde die Feuerwehr Bückeburg-Stadt in diesem Jahr bei 141 Einsätzen, diese gliedern sich wie folgt: 65 Brandeinsätze, davon 31 Alarme durch Brandmeldeanlagen
35 Technische Hilfeleistungen
21 Einsätze Vorbeugender Brandschutz
20 Brandsicherheitswachen bei Großveranstaltungen wie z.B. Landpartie und Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg.

Den Berichten der Kinderfeuerwehr, der Jugendfeuerwehr, des Gerätewarts sowie der Ehren- und Altersabteilung schlossen sich Grußworte von Bürgermeister, Kreisbrandmeister, Stadtbrandmeister, Polizei, Förderverein und Sterbekasse an.

Im Jahr 2013 konnten auch wieder viele Ehrungen und Beförderungen ausgesprochen werden:

Bestellung ins Ortskommando

Als Taktische Führer wurden bestellt:

zum stv. Zugführer: Daniel Hesseling
zum Gruppenführer: Frank Schubert
zum stv. Gruppenführer: Dirk Sonnemann
zum Truppführer: Marcus Bahr, Achim Schlake, Carsten Sporleder-Busse
zum/zur stv. Truppführer/in: Kord Warning, Kristina Rust, André Märtens (komm.)


Als Beisitzer wurden bestellt:

zum Jugendfeuerwehrwart: Christian Rust
zum stv. Jugendfeuerwehrwart: Sven Petter
zum Sicherheitsbeauftragten: Brian Timmer
zur Atemschutzgerätewartin: Andrea Schubert

Beförderungen

Philip Buhrmester und Robert Koß wurden aus der Jugendfeuerwehr an die Einsatzabteilung übergeben.

Es wurden befördert:

zum/zur Feuerwehrmann/-frau: Benjamin Adelmann, Kira-Michelle Bergmann, Moritz Gumin, Timm Schwabe
zum Oberfeuerwehrmann: Fabian Liese
zur Ersten Hauptfeuerwehrfrau: Sigrid Gumin
zum Ersten Hauptfeuerwehrmann: Heiko Reinke
zum/zur Löschmeister/in: Kristina Rust, Dirk Sonnemann, Carsten Sporleder-Busse
zum Oberlöschmeister: Marcus Bahr
zum Hauptlöschmeister: Daniel Hesseling
zum Oberbrandmeister: Jörn Bielinski

Ehrungen

Geehrt wurden:

für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr: Hans-Hermann Liese
für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr: Karl-Heinz Spier

Förderverein der Feuerwehr Bückeburg-Stadt ergänzt Notfallausstattung zur Ersten-Hilfe


Dezember 2013

Die Feuerwehr Bückeburg-Stadt wurde kürzlich wieder durch eine Zuwendung des Fördervereins der freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt unterstützt und verfügt jetzt über einen automatisierten externen Defibrillator (AED). Das batteriebetriebene Gerät vom Typ Philips HeartStart FR3 wird bei der medizinischen Erstversorgung von Erwachsenen oder Kindern eingesetzt und dient der Behandlung des bei einem plötzlichen Herzstillstandes häufig auftretendem Kammerflimmern des Herzens durch Abgabe von Elektroschocks. Dies geschieht über große Klebeelektroden, die durch den Ersthelfer während der sofort durchzuführenden Herz-Lungen-Wiederbelebung auf die entblößte Brust aufgeklebt werden. Der AED analysiert anschließend selbsttätig den Herzrhythmus und empfiehlt dem Helfer durch klare Sprach- und Bildanweisungen bei Bedarf das Auslösen des lebensrettenden Elektroschocks (Defibrillation). Eine laufende Überwachung der Herzfunktion bei anderen medizinischen Notfällen ist durch eine EKG-Ableitung ebenfalls möglich. Passend ergänzt wurde die Ausstattung noch durch ein kleines Messgerät, welches die Sauerstoffsättigung des Blutes über einen Fingersensor misst.

Im Rahmen der nach den Feuerwehr-Ausbildungsvorschriften regelmäßig durchzuführenden Erste-Hilfe-Ausbildungen wurden die aktiven Kameradinnen und Kameraden der Wehr nun in die neue Gerätetechnik eingewiesen und übten die richtige Anwendung des AED mit gleichzeitiger Durchführung einer effektiven Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Herzdruckmassage und Beatmung. Die dafür qualifizierten Ausbilder aus den eigenen Reihen der Wehr wurden hierbei durch den im Notarztdienst erfahrenen ärztlichen Fachberater der Bückeburger Feuerwehr, Dr. Reinhard König, und dem Lehrrettungsassistenten Thomas Wolff, hauptberuflich tätig beim DRK Rettungsdienst Landkreis Schaumburg, unterstützt.

Eine solche Geräteausstattung stand schon lange auf der Wunschliste der Wehr. Schon seit über 20 Jahren hält die Feuerwehr Bückeburg-Stadt eine erweiterte notfallmedizinische Ausrüstung auf einem Löschgruppenfahrzeug vor, die nun sinnvoll ergänzt wird. Diese dient vorrangig zur Erstversorgung von Feuerwehrfrauen oder – männern, die sich bei ihrer oft gefahrengeneigten und stressintensiven Tätigkeit an einer Einsatzstelle oder im Übungsdienst verletzen oder akut erkranken. In einigen Fällen konnte die Ausstattung auch schon für Unglücksopfer eingesetzt werden, wenn es galt, in Absprache mit den Partnern des professionellen Rettungsdienstes diese bei der zeitgleichen Versorgung von mehreren Patienten zu unterstützen, z.B. bei schweren Verkehrsunfällen.

Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester dankte daher ganz besonders den Mitgliedern des Fördervereins und dem ersten Vorsitzenden Frank Schubert für die finanzielle Unterstützung und warb dafür, dass möglichst viele Bückeburger Bürgerinnen und Bürger dem Verein beitreten, um mit einem kleinen Jahresbeitrag die Arbeit der Brandschützer zu unterstützen.


Bückeburg verlor seinen ältesten Feuerwehrmann –
Hans Schwiering, ein Stück personifizierte Stadtgeschichte, verstarb im Alter von 101 Jahren


10. Dezember 2013

Am 18. Juli 1912 wurde Hans Schwiering in Bückeburg geboren. In dieser Stadt wuchs er auf, besuchte die Schule und absolvierte bei der Schlachterei Insinger, älteren Mitbürgern sicherlich noch in Erinnerung, eine Schlachterlehre. Er genoss in diesem Betrieb ein hohes Ansehen, war ein zuverlässiger Mitarbeiter und Fachmann seiner Zunft und stand bei Arbeiten, die nicht unbedingt zur Tätigkeit des Gesellen eines Handwerksbetriebes gehören, seinen Mann. Stolz berichtete er, dass er teilweise das Vieh einkaufte und die Kundschaft bei der Auswahl der Produkte beriet und nach Feierabend belieferte.

Als in den Jahren nach 1933 die politischen Verhältnisse in Deutschland für viele Bürger Sorgen und Not brachten, war Hans Schwiering einer der vielen Handwerker, die sich der Zwangsorganisation in NS-Gruppen dadurch entzog, dass er am 10. Oktober 1936 der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg beitrat. Gerade in Bückeburg haben viele Persönlichkeiten aus dem Handwerk sich zu dieser Zeit den örtlichen Hilfsorganisationen angeschlossen (Feuerwehr und DRK), um sich der Mitwirkung in anderen Gruppen zu entziehen.
Nach relativ kurzer Zeit war Hans Schwiering der erste Maschinist und Kraftfahrer der Wehr, die mit ihrem in Eigenleistung umgebauten Ford, einem alten Wagen der Wäscherei Eggers, und ihrer Selve-Pumpe nun motorisiert in den Einsatz fuhr.
Besonders hervorzuheben sei das Ereignis der sogenannten „Reichskristallnacht“: Branddirektor Karl Harting erhielt aus den Reihen der Polizei einen Hinweis, dass „mit der Synagoge an der Bahnhofstraße etwas passieren soll.“ Heimlich legten Kameraden der Feuerwehr, vornehmlich in der Nähe wohnende (zu ihnen gehörte auch der Verstorbene), eine Schlauchleitung vom Feuerwehrhaus, damals in der Sackstraße, bis an den Zaun des Synagogengrundstücks. Als tatsächlich einige Stunden später die Meldung kam, in der Synagoge sei ein Feuer, war bereits ein Schritt getan, der zu einer Minimierung des Brandes führte. Die Feuerwehrleute, die zum Löschen erschienen waren, prüften das gesamte Gebäude auf weitere Brandnester. Dabei ertappten sie die Brandstifter, die dabei waren, die Wohnungen im Haus aufzubrechen, um sie zu verwüsten. Die Schlachtergesellen, die zur Feuerwehr gehörten, kräftige junge Männer, packten gemeinschaftlich kräftig zu, die SS-Leute erlebten etwas, womit sie nicht rechneten: Sie „flogen achtkantig aus dem Haus. Das war für uns gefährlich, denn diese Leute machten oft von Waffen Gebrauch!“ berichtete Hans Schwiering. Aber sie waren wohl so überrascht und schockiert, dass sie nichts unternahmen, es vorzogen, sich zu entfernen. Auch danach kam nichts.

Hans Schwiering wurde, wie die meisten Männer, zum Kriegsdienst eingezogen. Er war in Polen, Frankreich, im Balkangebiet. „Drei Feldküchen habe ich gehabt, die letzte musste ich an der Donau stehen lassen.“ Aus der russischen Kriegsgefangenschaft kehrte er als Spätheimkehrer zurück.

Hans Schwiering wurde Postbeamter, ein zuverlässiger, von allen Bürgern der Stadt geschätzter Paket- und Briefzusteller. Aufgrund seiner Initiative wurde in den 1950er-Jahren für das ganze Bundesgebiet die Straßenverkehrsordnung geändert. Postfahrzeuge im Zustelldienst durften für die Ausführung der Arbeit des Zustellers überall halten, auch da, wo es sonst nicht erlaubt war.

Als in Bückeburg nach dem Weltkrieg das Schützenfest/Bürgerschießen wieder auflebte, war Hans Schwiering mit Freude auch aktiv beim Bürgerbataillon. Lange Jahre gehörte er zu den besten Schützen!
Ein wesentliches Stück seines Lebens blieb seine Feuerwehr. Bedingt durch den Postdienst war Hans Schwiering nicht unbedingt immer bei Einsätzen zur Stelle, aber er war da, soweit es ihm möglich war. Er hat die Entwicklung unmittelbar miterlebt, als es um ein neues Feuerwehrhaus im Petzer Feld ging, weil das alte Haus an der Sackstraße dem Hubschraubermuseum weichen musste. Mit absoluter Selbstverständlichkeit gehörte Hans Schwiering zu der Gruppe der Gründer der Ehren- und Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt. Dieser Runde altgedienter Feuerwehrmänner und –frauen gehörte er gern an und genoss die regelmäßigen Treffen. Hans Schwiering sah viele seiner Kameraden vor ihm kommen und gehen.

Zum Jubiläum des Feuerwehr-Oldtimer-Tanklöschwagens im Jahr 2007 fuhr Hans Schwiering als letzter noch lebender Kamerad, der mit dem historischen Gerät noch gearbeitet hat, auf der mit einem Pferd bespannten Handdruckspritze von 1897 durch die Stadt.

Seine Treue und Verbundenheit zur Feuerwehr endete damit, dass er am 7. Dezember, drei Tage vor seinem Tod, noch an der Weihnachtsfeier dieser Gruppe teilnahm. Mit einem stillen Schmunzeln saß er an seinem gewohnten Platz und hörte sich die kleinen Darbietungen an.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg sind sehr traurig über den Verlust des alten Kameraden, der, trotz seines hohen Alters, noch sehr viel Wissen über vergangene Zeiten im Brandschutz der Stadt Bückeburg weitervermitteln konnte.
Die Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung werden seine fröhlich vorgetragenen Anekdoten bei den Zusammenkünften vermissen!


Sturmtief Xaver fegt über Bückeburg –
Nur wenige Einsätze für die Feuerwehr Bückeburg-Stadt


5./6. Dezember 2013

Bückeburg. Sturmtief "Xaver" bescherte der Feuerwehr Bückeburg-Stadt nur wenige Einsätze. Von Donnerstag bis zum Freitagabend zählte die Feuerwehr lediglich sechs Einsätze. Dabei handelte es sich jeweils nur um kleinere Schäden an Dächern sowie um zwei umgestürzte Bäume. Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester zeigte sich zufrieden: "Große Schäden sind zum Glück ausgeblieben."

Bereits am Mittwochabend hatte die Feuerwehr einen Sonderdienst zur Vorbereitung auf das herannahende Sturmtief durchgeführt. "Vorsorglich wurde das Einsatzmaterial überprüft und zusätzliche Ausrüstung bereitgelegt. Im Feuerwehrhaus wurden die Räumlichkeiten für die Koordination und Abarbeitung mehrerer, zeitgleicher Einsätze hergerichtet.", so Buhrmester.

Ein besonderes Augenmerk bei den Vorbereitungen lag auf dem aktuell im Schloss und Schlosspark stattfindenden Weihnachtszauber: Zusammen mit dem Veranstalter wurden Notfallpläne entwickelt. Einige Bereiche wurden am Donnerstagnachmittag vorsorglich abgesperrt, sodass es hier zu keinen Einsätzen kam.

Während der ersten "Welle" des Sturmtiefs am Donnerstag stelle die Feuerwehr von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr eine Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus. So wurde sichergestellt, dass die anfallenden Einsätze schnell und strukturiert abgearbeitet werden konnte. Nach Kenntnis der Feuerwehr wurde bei den Einsätzen niemand verletzt. Es entstand lediglich Sachschaden.


Zu den Einsatzberichten...

Arbeitsreiches Wochenende für die Feuerwehr Bückeburg-Stadt geht zu Ende


1./2. November 2013

Das vergangene Wochenende war ein arbeitsreiches für die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt. Am frühen Freitagabend begleiteten die Kameraden den Laternenumzug des Kindergarten Arche Noah. Der Zug mit ca. 500 Teilnehmern lief durch die Fußgängerzone, über die Lange Straße, Obertorstraße und Hannoversche Straße zum Kindergarten in der Bergdorfer Straße. Dabei kam es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt.

Parallel zum Laternenumzug war die Jugendfeuerwehr zum Nacht-Orientierungsmarsch in Evesen eingeladen. Die Jugendlichen mussten ausgerüstet mit Karte und Taschenlampen verschiedene Stationen finden, Geschicklichkeitsaufgaben und Rätsel zu lösen. Dabei erreichten sie den achten Platz.

Am Samstagmorgen stand die jährliche Hydrantenüberprüfung an. Jedes Jahr am ersten Novemberwochenende werden alle Hydranten im Stadtgebiet winterfest gemacht. Dabei legen die Kameraden eine Folie unter jeden Deckel der über 400 Hydranten im Stadtgebiet, um ein Zufrieren im Winter zu verhindern. Außerdem wird eine Sichtprüfung auf Beschädigungen am Hydranten und dem dazugehörigen Hinweisschild durchgeführt. Unterstützt wurden die aktiven Einsatzkräfte durch die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr.

Zu Verzögerungen bei der Hydrantenpflege führte eine gemeldete ölspur, die sich von der Petzer Straße durch das gesamte Stadtgebiet bis zur Hannoverschen Straße zog. Hier musste ein Großteil der Kameraden tätig werden, um das ausgelaufene öl mit Bindemittel abzustreuen um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden. Nach den Erstmaßnahmen durch die Feuerwehr wurde eine Fachfirma mit der sachgerechten Reinigung der Straßen und Entsorgung des Bindemittels beauftragt. Zum Einsatzbericht...


Ausbildungsgemeinschaft zwischen Ausbildung, Präsentationen und Einsatzgeschehen

Die Ausbildungsgemeinschaft Absturzsicherung der Freiwilligen Feuerwehren Rinteln, Rodenberg und Bückeburg geht seit mehr als einem Jahr ihren Weg. Dabei kann mittlerweile auf ein breites Spektrum an Aktionen zurückgeblickt werden.

Neben den absolvierten Lehrgängen werden regelmäßige übungsdienste an wechselnden Standorten angeboten, um die geforderten Fortbildungsstunden einzuhalten. Zusätzlich zur Ausbildung in der Absturzsicherung, bildeten sich weitere Kameraden in der speziellen Rettung aus Höhen und Tiefen aus, sodass diese im Ernstfall als Sicherheitstrupp bereitstehen oder erweiterte Maßnahmen durchführen können.


Es zeigte sich der glückliche Umstand auch in realistischen Höhen, beispielsweise an einem Abbruchgebäude in Rodenberg, dem Turm am Feuerwehrhaus Bückeburg oder an Kränen der Schachtschleuse in Minden üben zu können. Eine weitere gute Zusammenarbeit entwickelte sich dabei mit den Höhenrettern des THW Rinteln.


Dass sich eine gute Kameradschaft zwischen den Teilnehmer geformt hatte, zeigte sich bei dem ersten gemeinsamen Spaßtag in Rodenberg. Hier stand das Thema Absturzsicherung abseits des regulären Einsatzgeschehens im Vordergrund. So wurde zum Beispiel mit Sicherungsseilen und einer Slackline eine Schlucht im Deister überquert. Der Tag war bei tollem Wetter ein voller Erfolg.


Des Weiteren konnte sich die Ausbildungsgemeinschaft bei öffentlichen Veranstaltungen präsentieren. Ein Highlight war dabei sicherlich der Deutsche Jugendfeuerwehrtag in Stadthagen. Auf einem Gerüst das THW am Marktplatz konnte den Zuschauern das breite Einsatzspektrum demonstriert werden. Die Feuerwehr Stadthagen unterstützte bei einigen übungen mit ihrer Hubrettungsbühne als Festpunkt über dem Gerüst. Alles in allem ein absoluter Blickfang auf dem Jugendfeuerwehrtag. Die Gemeinschaft freute sich über die Gelegenheit, sich hier vorstellen zu dürfen. Es folgte die Präsentation beim Tag der offenen Tür in Rodenberg.


Gut vorbereitet konnte das Gelernte auch bei verschiedensten Einsätzen in die Tat umgesetzt werden. Beispielsweise bei der Rettung von adipösen (übergewichtigen) Personen in Rinteln (08.04.13, 06.05.13, 22.08.13). Die Feuerwehr Rinteln rettete zudem Personen aus einem Hochseilgarten (09.05.13). In Rodenberg kam der Gerätesatz Absturzsicherung bei Nachlöscharbeiten zum Einsatz (28.10.12). Des Weiteren unterstützte die Feuerwehr Bückeburg eine Patientenrettung aus Gleisanlagen (03.11.12) und bei einer Tierrettung in Obernkirchen (04.08.13).


Das Storchennest auf dem Storchenhof der Familie von Storch

Was sich zunächst nach einem fiktiven Zungenbrecher anhört ist tatsächlich wahr und eine gemeinsame Aktion der Familie von Storch mit der Feuerwehr Bückeburg.

Seit über fünf Jahren betreibt Karen von Storch (Bild li.) in der Bückeburger Kornmarsch ein Zentrum für Reit- und Erlebnispädagogik namens "ReitenErleben". Seit Februar dieses Jahres hat sie sich nun, gemeinsam mit Ihrem Mann Christoph (Bild mi.), einen Traum erfüllt und die gesamte Hofanlage erworben. Passender Weise hat die Familie von Storch ihrem neuen Zuhause den Namen "Storchenhof" gegeben und prompt als Geschenk von den Reitern ein Storchennest bekommen.


Schnell war der Kontakt über den Rintelner Feuerwehrkameraden Sven Thiele (Bild re.) zur ansässigen Feuerwehr aufgebaut. Die Feuerwehr Bückeburg-Stadt unterstützte die Familie daraufhin in einer Fortbildungsstunde beim Aufbau des Nestes. Mit Drehleiter und Rüstwagen wurde eine Absturzsicherung am Dach aufgebaut und das Nest auf dem Dach positioniert.

"Wir hoffen jetzt, dass baldmöglichst ein Storchenpaar den Weg auf den Hof findet und das neue Quartier bezieht", freut sich Karin von Storch. Die Bedingungen sind jedenfalls wie bei den Storchennestern in der Umgebungen ideal. "Das ist eine willkommene Abwechslung zu unserem übungsturm und fördert das handwerkliche Geschick beim Arbeiten mit einer Absturzsicherung" sind auch die Feuerwehrkameraden zufrieden.


Zeitungsartikel zur übergabe des neuen Brandsicherheitswagen

Text: Schaumburger Wochenblatt (hb), Bilder: Feuerwehr Bückeburg

Das ist ein Prachtstück geworden

Neuer Brandsicherheitswagen wird in Bückeburg in Betrieb genommen

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde bei der Freiwilligen Feuerwehr Stadt jetzt ein Brandsicherheitswagen in Dienst genommen, der mit Unterstützung heimischer Betriebe, des Fördervereins sowie in vielen Stunden Eigenleistung der Feuerwehrkameraden fertiggestellt wurde.

"Das ist ein Prachtstück geworden, das sich sehen lassen kann", freute sich Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester über den knallroten Brandsicherheitswagen der Wehr, der seine Feuertaufe bei der diesjährigen Landpartie Schloss Bückeburg bereits bestanden hatte. Die Idee für den Anhänger, der komplett mit Funk, PC-Technik, Radio und Satellitenanlage ausgerüstet ist, hatten die Brandschützer schon vor drei Jahren. Ein von der Stadtjugendpflege nicht mehr genutzter Bauwagen (Baujahr 1987) kam da gerade recht.


Er wurde total entkernt, das Dach und der Fußboden erneuert. Den Innenbereich wurde mit einer Holzverkleidung versehen, und die Technik wurde eingebaut. Ferner wurde der Anhänger mit einer funktionellen Inneneinrichtung ausgestattet und außen feuerwehrrot lackiert, wie Kamerad Oliver Liese, der federführend an den Sanierungsarbeiten beteiligt war, gegenüber unserer Zeitung erläuterte. "Dafür haben wir unendlich viele Freizeitstunden geopfert. Alle waren mit viel Herzblut dabei."

Finanzielle und praktische Unterstützung erhielt die Wehr von der Firma Ahrens Dachtechnik, GEMAC Lagertechnik, dem Diamantschleifbetrieb Poetschke, Ford-Autohaus Tatge, Lackiererei Timpe, Willi Henrich und Elektrotechnik Weidner, und natürlich vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt. Der Brandsicherheitshänger wird bei Großveranstaltungen das für diesen Zweck benötigte Behelfszelt ersetzen, in dem die Kameraden manchmal mächtig geschwitzt, im Winter gefroren, und sich gelegentlich auch schon mal nasse Füße geholt haben. Ein weiteres Plus der mobilen Neuanschaffung: Es fällt der zeitraubende Auf- und Abbau des Zeltes weg! Platz bietet der Anhänger für acht Feuerwehrkameraden.

Die offizielle Einweihung des Anhängers wurde mit allen Beteiligten in geselliger Runde bei Grillspezialitäten und kühlen Getränken auf dem Betriebsgelände an der Wilhelm-Raabe-Straße gefeiert.


Feuerwehren üben Rettung aus Hubschrauber-Simulatoren

Im April haben Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Bückeburg auf Initiative der Helicopter Flight Training Services GmbH (HFTS) einen gemeinsamen übungsdienst an zwei Simulatoren für den Hubschrauber-Typen NH90 teilgenommen. Der Dienst fand auf dem Gelände des Heeresflugplatzes in Achum statt.

Die Feuerwehr des Flugplatzes in Achum, der Löschzug Nord (Meinsen-Warber-Achum, Rusbend) und Kameraden der Feuerwehr Bückeburg-Stadt simulierten dabei verschiedene Szenarien. Im Vordergrund stand dabei nicht die Brandbekämpfung, sondern eine Patientenrettung aus dem Simulator-Dome. Eine Lage sah vor, dass ein Pilot aus dem Cockpit befreit werden musste. Die zweite Station simulierte eine Rettung von der Wartungsplattform auf dem Dome.


Zwei Patienten-Simulatoren "CAESAR" der Firma CAE rundeten das übungsszenario weiter ab. Diese lebensgroßen Simulatoren sind kabellos steuerbar und konnten eine Vielzahl von Verletzungen darstellen. Dies begann mit der Darstellung von Blutverlust, einem tastbaren Puls bis hin zu realistischen Schmerzrufen. Mit der Auswertefunktion konnte ermittelt werden, ob das Opfer während der Rettung richtig behandelt wurde.

Zur Rettung aus dem Simulator Cockpit wurden zunächst Varianten mit einem Rettungsbrett (Spineboard) und einem Tragetuch als Rettungsmittel ausprobiert. Im nächsten Schritt wurde angenommen, dass die Zugangsbrücke runter gefahren ist, sodass zusätzlich eine LKW- Rettungsplattform eingesetzt werden musste. Als größte Hürden stellten sich hier die Enge des Cockpits und die jeweilige Position des vollbeweglichen Simulator-Domes heraus. Das zweite Einsatzszenario simulierte die Rettung eines Patienten von der Dachplattform des Simulators. Der Abstieg über die enge Aufstiegstreppe war auf Grund des angenommenen Verletzungsmusters nicht mehr möglich. Kameraden, die in Absturzsicherung und Rettung aus Höhen und Tiefen ausgebildet sind, bereiteten daher eine Rettung aus 10 Metern Höhe an der Außenseite mit einer Schleifkorbtrage vor.


In der ersten Variante wurden dazu Festpunkte an den Streben eines Deckenkrans für das Last- und Sicherungssystem genutzt. Anschließend konnte der Patient mit einem Flaschenzug zu Boden gelassen werden. In der zweiten Variante wurde geprüft, ob auch die Drehleiter auf der begrenzten Fläche in der Halle positioniert werden kann, sodass der Leiterpark mit abgenommenen Korb als Festpunkt dient. Dies stellte sich bei der Positionierung des Fahrzeuges als Millimeterarbeit heraus. Um für zukünftige Einsätze vorbereitet zu sein, wurden Positionierungsmarkierungen in der Halle vorgenommen.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnte ein positives Resümee gezogen werden. Es zeigte sich, wie wichtig solche übungen als Einsatzvorbereitungen sind. Die Kameraden konnten sich über die räumlichen und technischen Zustände informieren. Im gleichen Zuge konnten die Betreiber das Einsatzspektrum der Feuerwehren erfahren.


Wir sagen Danke!

Wir bedanken uns im Namen der Bürger Bückeburg‘s und allen Kameraden der Feuerwehr Bückeburg-Stadt bei Erwin Tatge, der nach 18 Jahren seine Amtszeit als stellvertretener Ortsbrandmeister beendet.

Zurecht wurde Erwin als "tragende Säule der Feuerwehr" in der lokalen Presse bezeichnet. Mit seinem Engagement prägte er die Feuerwehr über Jahre hinweg. In seiner Amtszeit unterstützte und begleitete er insgesamt fünf Ortsbrandmeister. Bei seiner Verabschiedung in kameradschaftlicher Runde als auch bei der offiziellen Verabschiedung wurde das "Urgestein" (R. Brombach, Bürgermeister) und seine "große Leistung" (T. Buhrmester, Ortsbrandmeister) weiter hervorgehoben.


Seit seinem Eintritt in die Feuerwehr Bückeburg (1973) wurde Erwin Tatge neben dem damaligen Ortsbrandmeister Horst Barkhausen in das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Es folgten die Ortsbrandmeister Arnold Verhoff, Dirk Hahne, Nils-Oliver Koß und derzeit Torsten Buhrmester. Von Ende 2009 bis Anfang 2010 übernahm er zudem kommissarisch die damals vakante Stelle des Ortsbrandmeisters.

Wir bedanken uns für dieses außerordentliche Engagement und freuen uns, dass Erwin uns auch in Zukunft als Aktiver mit Rat und Tat zur Verfügung stehen wird – Danke Erwin!


Jahreshauptversammlung 2013

Am 11. Januar 2013 um 20:00 Uhr versammelten sich sich die Kameraden, Wehrfreunde und Gäste der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt zur Jahreshauptversammlung für das Berichtsjahr 2012 im Alten Forsthaus am Harrl.

Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester eröffnete die Veranstaltung und blickte in seinem Bericht auf ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr 2012 zurück. Anfang 2012 endlich fertig: die neue Halle, ein Zweckbau zufriedenstellender Größe, denn "wir wollen ja nicht übertreiben", so der OrtsBm. Großes Lob und Dank ging an die Kameraden, die viel Zeit und Kraft in Eigenleistungen für diesen Anbau investiert haben.
Unsere Drehleiter war 4 Wochen lang zur 10-Jahres-Inspektion. Wir bekamen eine Ersatzleiter und waren froh unsere wiederzuhaben.

Am 14.11.2012 kam unser neuer Rüstwagen, großer Dank ging an die "Rüstwagen-AG" und die Stadt Bückeburg, die sehr viel Geld in die Hand genommen hat zum Wohle der Bürger Bückeburgs. Das Fahrzeug konnte sich bereits bei einigen Einsätzen beweisen. Der Förderverein hat zusätzliche Geräte in Form einer Schmutzwasserpumpe und eines Powermoons für den Rüstwagen beschafft. Auch die Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie Ausbildungen hat er finanziell unterstützt.

Zum Ausbildungsdienst: Im vergangenen Jahr fanden 48 Dienstabende à durchschnittlich 2,5 Stunden statt zzgl. Sonderdienste im Bereich Atemschutzausbildung an den Wochenenden, Hydrantenpflege, Heißausbildung, Ausbildung ELW- und Bahnerdungsgruppe, Kreisfeuerwehrbereitschaft mit TLF und ELW, Weiterbildung der Führungskräfte an der NABK Celle.

Erstmalig fanden in 2012 eigenständig 2 Lehrgänge "Sicheres Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen" statt. Alles zusammengenommen ergeben sich für 2012 insgesamt 80 übungs- und Sonderdienste.
An der Brandschutzerziehung nahmen 162 Kinder und 32 Erwachsene teil.

Gefordert wurde die Feuerwehr Bückeburg-Stadt in diesem Jahr bei 152 Einsätzen, diese gliedern sich wie folgt: 73 Brandeinsätze, 40 Technische Hilfeleistungen, 20 Einsätze Vorbeugender Brandschutz, 19 Brandsicherheitswachen bei Großveranstaltungen wie z.B. Landpartie und Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg.

Es gab auch viele Veranstaltungen kameradschaftlicher Art: u.a. der "Hüttenzauber", der Besuch unserer Partnerfeuerwehr Sablé sur Sarthe, das Stiftungsfest, die Weihnachtsfeier.

An die Berichte der Kinderfeuerwehr, der Jugendfeuerwehr, des Gerätewarts sowie der Ehren- und Altersabteilung schlossen sich Grußworte von Bürgermeister, Kreisbrandmeister, Stadtbrandmeister, Stadtjugendwart, Polizei, Förderverein und Sterbekasse.

Bestellung ins Ortskommando

Als Taktische Führer wurden bestellt:

zum stv. Zugführer: BM Oliver Witt
zum Gruppenführer: OLM Christian Rust
zum Truppführer: BM Guido Schmidt


Als Beisitzer wurden bestellt:

zur Kinderfeuerwehrwartin: HFF Kristina Rust
zur stv. Kinderfeuerwehrwartin: HFF Karin Schmidt
zum Gerätewart: OLM Daniel Hesseling
zur Schriftwartin: OFF Ina Hesseling

Beförderungen

Es wurden befördert:

zum Feuerwehrmann: Armand Gronewald, Maximilian Boldt
zur Feuerwehrfrau: Doreen Kalkbrenner
zur Oberfeuerwehrfrau: Julia Wenzel
zum Hauptfeuerwehrmann: Sven Petter, Marco Märtens, Andy Bautze
zum Löschmeister: Thomas Barton
zum Hauptlöschmeister: Christian Rust

Ehrungen

Geehrt wurden:

für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr: Horst Barkhausen, Heinz Wittkugel
für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr: Dirk Thiem, Guido Schmidt


"Die Kids haben im vergangenen Jahr viel gelernt und erlebt!"

Die Kinderfeuerwehr blickt zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2012. Dies wurde deutlich als die Kinderfeuerwehrwartin Kristina Rust bei der 2. Jahreshauptversammlung der Feuerfüchse am Dienstagabend Ihren Bericht verlas.

Darin hob Kristina Rust heraus, "die Kids haben im vergangenen Jahr viel gelernt und erlebt!" An den Dienstabenden, welche jeden Dienstag um 16:30Uhr stattfinden, erfuhren die Feuerfüchse von vielen verschiedenen Themen. In einer Modenshow, extra für die Kinderfeuerwehr, sahen die Kinder die vielen verschiedenen Schutzanzüge der Feuerwehr und auch die Feuerwehrfahrzeuge wurden neugierig erkundet. In kleinen Experimenten erlebten alle sicher, welche Wirkung Wasser und Feuer haben. Wie immer wurde das fünfköpfige Betreuerteam der Feuerfüchse von sehr vielen Helfern unterstützt. Besonders herausgehoben wurden Boris Mühlhausen und Christian Rust. "Ohne die vielen Helfer wäre es nicht möglich gewesen", so die Kinderfeuerwehrwartin.


Bei dieser Gelegenheit dankte sie auch dem Förderverein der Feuerwehr Bückeburg-Stadt, der es ermöglichte, dass die Kinder günstiger in die beiden Zeltlager fahren konnten und dort immer freie Getränke bekamen. Im zweiten Halbjahr haben die Feuerfüchse Atemschutzgeräte gebastelt. Diese Geräte wurden bei der Besichtigung der Flugplatzfeuerwehr getestet. Auch nahm die Kinderwehrwehr an Spielen ohne Grenzen und der Hydrantenpflege teil.

Im Kreis-Kinderzeltlager in Lauenhagen konnten die Kinder nicht nur an den vielen Aktivitäten teil nehmen, sondern auch gespannt Karin Schmidt bei den Olchi-Geschichten zuhören. Die Fortsetzung der Geschichte gab es eine Woche später im Stadtzeltlager in Evesen zu hören. Nicht nur die Feuerfüchse hingen Karin an den Lippen, sondern auch die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr und Ihre Betreuer waren ganz traurig, als es am Abend nach der Abreise der Feuerfüchse keine Geschichte gab. Sie haben nur eine Nacht dort verbracht und nicht sieben Nächte wie die Jugendfeuerwehr.

Besonders erfreulich war, dass die Kinder erneut bei einer Hochzeit einer Betreuerin Spalier-Stehen durften. Doreen und Nicolai Kalkbrenner gaben sich das Ja-Wort. Doreen unterstützt das Betreuerteam wo Sie nur kann und seit der Hochzeit brachte sie auch immer häufiger ihren Mann Nico mit. So konnte Kristina Stolz verkünden, dass Sie nun endlich den ersten männlichen Betreuer im Team haben. Leider verließen im vergangen Jahr Heike Michael und Gisa Harms das Team.

Der größte Augenblick für fünf Kinder war jedoch der Moment, in dem sie an die Jugendfeuerwehr übergeben worden sind. Leon Lässig, Bruno Konieczny, Niklas Hesse Marie Therese Schubert und Franziska Engel werden von nun an in der Jugendfeuerwehr ihren Einsatz zeigen. Mit strahlenden Augen empfingen die "Neuen" ihr Namensschild und den Jugendfeuerwehrhelm mit ihrem Namen. Leider war Luana Ladusch nicht anwesend, sie wird in den nächsten Wochen die Reihen der Jugendfeuerwehr verstärken. Im kommenden Jahr sollen noch sieben weitere Kinder übergeben werden. Somit ist der Nachschub für die Jugendfeuerwehr gesichert. Und auch der Zulauf zur Kinderwehrwehr ist nach wie vor groß. Wie sehr den Kindern ihre Feuerwehr am Herzen liegt wurde deutlich, als Paul aus der Kinderfeuerwehr angeboten hat sein Taschengeld zu spenden, damit auch in Zukunft wieder so tolle Aktionen für die Feuerfüchse organisiert werden können. Im kommenden Jahr will die Kinderfeuerwehr wieder am Spiel ohne Grenzen teilnehmen und die Jugendfeuerwehr bei Ihrer Radtour begleiten. Leider wird es kein Zeltlager geben, jedoch ein spannendes übernachtungswochenende in der Feuerwehr. Was dort gemacht wird bleibt noch geheim. Im ersten Halbjahr werden die Kinder lernen, was ein Fahrrad verkehrssicher macht und sie werden den Wald hautnah erleben.


"Super Truppe" - Jahresversammlung der Jugendfeuerwehr

"Einen tollen Grillabend und die Getränke spendiere ich", verspricht der Ortsbrandmeister Thorsten Buhrmester in seinen Grußworten und geht damit auf die Worte von Maik Schillack ein, welcher sich wünscht, dass die Jugendfeuerwehr Bückeburg-Stadt in den nächsten drei Jahren einmal die Stadtwettbewerbe gewinnt. In diesem Jahr haben die Jugendlichen gute Plätze erreicht und sogar einen Pokal gewonnen bestätigt Jugendwart Christian Rust in seinem Jahresbericht auf der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Bückeburg-Stadt.

In den zahlreichen Dienstabenden trainierte die Jugendfeuerwehr hart für die Wettbewerbe. So auch an einem extra Trainingswochenende im Feuerwehrhaus. In unzähligen Stunden wurde die Seifenkiste wieder auf Vordermann gebracht und für das große Rennen in Bergdorf trainiert. Hier wurden gute Zeiten erreicht, jedoch leider wurde eine Kurve im echten Rennen der Seifenkiste zum Verhängnis. So konnten die Jugendlichen dort leider keinen Erfolg feiern, zurück blieb aber der Spaß beim Basteln und im Training.


Die 24 Jungen und Mädchen der Jugendabteilung blicken auf ein erfolgreiches und spannendes Jahr zurück. Im Zeltlager in Evesen wurden viele Aktivitäten geboten. So konnten alle Wasserskier fahren und damit verbunden gewollt oder ein bisschen ungewollt schwimmen gehen. Auch ein Regensturm in der letzten Nacht brachte die "Super Truppe" nicht aus der Ruhe.

Besonderes Highlight auf der Hauptversammlung ist wie immer die übergabe an die aktive Wehr. Diesem Punkt fügte der Jugendwart "Aufnahmen in die Jugendfeuerwehr" hinzu, als er zum ersten Mal an dieser Stelle auch fünf Kinder aus der Kinderfeuerwehr übernehmen konnte. Leon Lässig, Bruno Konieczny, Niklas Hesse, Marie Therese Schubert und Franziska Engel dürfen von nun an in der Jugendfeuerwehr zeigen, was sie schon alles gelernt haben. Timm Schwabe und Moritz Gumin empfingen anschließend stolz die Jugendfeuerwehr Ehrenflamme von Maik Schillack als Dank für ihren Einsatz in der Jugendfeuerwehr. Am Freitag den 11.01.2013 werden die beiden dann offiziell in die aktive Feuerwehr übernommen.

Wie auf jeder Jahreshauptversammlung wurde aus den Reihen der Jugendlichen zwei Vertrauenspersonen und zwei Schriftführer/innen gewählt. Laura und Mika werden im nächsten Jahr Schriftführer sein. Robert und Sarah wurde das Vertrauen geschenkt als sie einstimmig zu den Vertrauenspersonen gewählt wurden.

Im kommenden Jahr wird die Jugendfeuerwehr wieder einen vollen Kalender haben. Neben den alljährlichen Stadt- und Kreiswettbewerben nimmt die Jugendfeuerwehr an einem Zeltlager teil und fährt über Pfingsten nach Holland um dort das Wochenende mit der Partnerfeuerwehr in Zuidplas zu verbringen (Nieuwerkerk wurde eingemeindet).


Stiftungsfest 2012 - Lob für Kameraden: Habt es Euch verdient

Einer althergebrachten Gewohnheit folgend bei Zungenragout, Geschnetzeltem und Schaumburger Hochzeitssuppe hat die Feuerwehr Bückeburg-Stadt ihr Stiftungsfest gefeiert. Brandmeister Torsten Buhrmester freute sich besonders, dass außer vielen Kameraden und deren Begleitungen auch zahlreiche Gastdelegationen der Einladung zur 144. Auflage der Traditionsveranstaltung ins Restaurant "Altes Forsthaus" gefolgt waren. Alles in allem begrüßte Buhrmester rund 100 Besucher.

Mit von der musikalisch von Sven Wiese begleiteten Stiftungspartie waren außer aktiven Kameraden und Angehörigen der Altersabteilung sowie deren Partnern auch Abordnungen der befreundeten Organisationen DLRG, Deutsches Rotes Kreuz und Feuerwehr-Sterbekasse sowie der Landeskirche. Rat und Verwaltung der Stadt wurden vom stellvertretenden Bürgermeister Horst Schwarze und vom Vorsitzenden des Feuerschutzausschusses, Cord Siekmeier, repräsentiert. Zudem absolvierten die ganz jungen Kameraden von der Kinderfeuerwehr "Feuerfüchse" einen kurzen Gesangsauftritt. Der Nachwuchs nutzte den feierlichen Rahmen, um den Leitungswechsel von Gisa Harms zu Christina Rust offiziell bekannt zu geben.

"Gisa hat die Kinderfeuerwehr im Mai 2010 mitgegründet und jetzt leider nicht mehr so viel Zeit wie vorher. Wir möchten ihr aber noch einmal richtig Dankeschön sagen", erklärte Nachfolgerin Rust. "Sie hat immer sehr viel Herzblut eingebracht und uns versprochen, wenn sie Zeit hat, weiterhin zur Verfügung zu stehen", erläuterte Buhrmester. Und: "Du hast gute Arbeit gemacht."

Schwarze stellte heraus, dass es ihm immer eine besondere Ehre und Freude bereitet, "wenn ich Rat und Verwaltung bei Euch vertreten darf". Die Feuerwehr Bückeburg-Stadt sei diejenige, die immer ausrücken muss, egal, was passiert und wo Not am Mann ist. "Ich weiß aus Erfahrung, dass Ihr eigentlich immer ein schweres Jahr habt", merkte der Bürgermeisterstellvertreter an. "Und wenn das ganze Jahr über so viele Einsätze gefahren werden, dann muss es einmal im Jahr auch möglich sein, dass man sich zusammensetzt und mal feiert." Schwarze: "Ihr habt es Euch verdient."

"Ich freue mich, dass es Menschen gibt, die helfen, die für andere da sind und die ausrücken", gab Rainer Diekmann zu verstehen. Füreinander da zu sein und füreinander einzustehen, das sei etwas ganz Besonderes, unterstrich der Pastor der Stadtkirchengemeinde. "Alles Gute und Gottes Segen für Eure weiteren Einsätze." Brandmeister Buhrmester rückte schließlich Johann Harting in den Mittelpunkt des offiziellen Teils des Stiftungsfestes. Kamerad Harting habe der Feuerwehr als aktives und passives Mitglied 50 Jahre lang die Treue gehalten. Das sei nicht nur eine Ehrenurkunde und die entsprechende Anstecknadel, sondern auch aller Ehren wert, hob der Chef hervor.

Torsten Buhrmester (l.) und Horst Schwarze (r.) zeichneten Johann Harting für 50-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr aus.

Quelle/Foto: bus Landes Zeitung

Kurze Korrektur seitens der Webmaster: Kristina Rust ist seit der Gründung der Feuerfüchse Kinderfeuerwehrwartin.


Mit 100 Jahren immer noch der Feuerwehr treu

(wk). Ein Jubeltag, wie ihn nur wenige Menschen erleben dürfen, ist Hans Schwiering vergönnt: Am 18. Juli 1912 geboren, feiert das Bückeburger Urgestein am heutigen Mittwoch seinen 100. Geburtstag. Und manche Gratulanten werden sich deswegen bei ihm zu Hause die Klinke in die Hand geben. Mit dabei sein will auch Karl-Heinz Driftmann, Leiter der Ehren- und Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg, der einige bedeutsame Ereignisse und Stationen aus dem Leben des "ältesten Feuerwehrmanns in Bückeburg" zusammengetragen hat.



Demnach ist Schwiering, der nach seiner Schulzeit das Schlachterhandwerk erlernt hat, im Jahr 1936 der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg beigetreten, in der er zum 1. Maschinisten wurde und in dieser Funktion das erste Feuerwehrauto fuhr, das es seinerzeit in der Stadt gab. Konkret handelte es sich dabei um einen ausgemusterten Lieferwagen der Wäscherei Eggers, der von Mitgliedern der Feuerwehr und der damaligen Fahrzeugbaufirma Knoop für die neue Verwendung umgebaut worden war. Daran angehängt wurde eine als Nachfolgerin einer alten Handdruckspritze, Baujahr 1897, neu beschaffte Motorspritze, die ebenfalls von ihm bedient wurde.

Kleines Detail am Rande: "Das Auto hatte Probleme mit dem Anhängsel", weiß Driftmann aus Schilderungen Schwierings. "Beim Befahren der Georgstraße beispielsweise musste daher die komplette Mannschaft außer dem Fahrer absitzen, weil der Wagen die Steigung sonst nicht geschafft hätte." Andererseits erzähle der Jubilar in Feuerwehrkreisen aber auch heute noch gerne, dass er bei einer übung am Kanal in Berenbusch sage und schreibe acht C-Rohre an diese Pumpe angeschlossen hatte, was "wunderbar geklappt" habe.

"Ein besonderes Kapitel in dieser Biografie und auch in der Geschichte der Feuerwehr" sei der zur Zeit des Dritten Reichs nur teilweise gelungene Versuch von Nationalsozialisten gewesen, die jüdische Synagoge in Bückeburg niederzubrennen, berichtet Driftmann weiter. Bevor diese Aktion stattfand, habe die Feuerwehr jedoch Wind von diesem Plan bekommen, woraufhin der damalige Gerätewart, der Stadtbrandmeister und einige wenige andere Feuerwehrleute heimlich eine Löschwasserversorgung bis an den Zaun des Synagogengrundstücks gelegt hatten. Und als "die Schergen der damaligen Machthaber" dann tatsächlich in dem Gebäude Feuer gelegt hatten, sei die Feuerwehr sehr schnell zur Stelle und bereits bestens gerüstet gewesen.

Stolz habe Schwiering später oft erzählt, dass er und andere Aktive der Feuerwehr die Brandstifter damals noch im Haus angetroffen hatten, als diese gerade versuchten, noch mehr Schaden anzurichten, berichtet Driftmann. "Ziemlich nachdrücklich" seien diese Leute daraufhin von der Brandstelle verwiesen worden, was für die Brandschützer allerdings nicht ungefährlich gewesen sei. Die Feuerwehr habe aber nicht zuletzt auch deshalb alles getan, damit der Brand erst gar nicht richtig zustande kam, weil bei einem Erfolg des Anschlags auch die angrenzenden Häuser an der Bahnhofstraße und der Sackstraße in größter Gefahr gewesen wären.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Schwiering dann zur Wehrmacht eingezogen und zunächst am Atlantikwall, später im Osten, als Feldkoch und Schlachter eingesetzt: "Drei Feldküchen haben sie mir kaputtgeschossen, dann war der Krieg für mich fast zu Ende", habe ihm der Jubilar hierzu einmal berichtet, so Driftmann. "Nach dem Verlust der dritten Küche ist er dann jedoch zunächst in Kriegsgefangenschaft geraten."

Als Spätheimkehrer wieder zurück in Bückeburg hatte Schwiering einen neuen Beruf gefunden, indem er bis zu seiner Pensionierung im Zustelldienst der Deutschen Bundespost tätig gewesen ist: "Es gibt in Bückeburg und einigen heutigen Ortsteilen wohl kaum ein Haus, in dem Hans nicht irgendwann mal Post abgeliefert hat", ist sich der Leiter der Ehren- und Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr sicher.

Und heute? "Die Treue zur Feuerwehr, die sich in der immer noch recht regelmäßigen Teilnahme an den Treffen der Ehren- und Altersabteilung zeigt, sind offenbar ein fester Bestandteil im Leben des Jubilars", sagt Driftmann. "Die Betreuer schätzen es sehr, dass der älteste Angehörige der Feuerwehrabteilung noch manchen Beitrag hierzu leistet. Und viele Erinnerungen an Begebenheiten leben wieder auf, wenn Hans aus dem Leben in unserem damals noch sehr kleinen Bückeburg berichtet und gegenüberstellt, wie sich Stadt, Land und Leute im Laufe der Zeit fortentwickelt haben." Keine Frage, dass Schwiering, der übrigens noch bis vor wenigen Jahren bei den alljährlichen Bürgerschießen des Bürgerbataillons regelmäßig unter den besten Schützen der Stadt zu finden war, auch bei den Veranstaltungen des 1996 gegründeten Vereins zur Erhaltung historischer Feuerwehrfahrzeuge ein stets gern gesehener Gast ist, zumal da er der letzte noch lebende Feuerwehrmann in Bückeburg ist, der die mittlerweile im Feuerwehrmuseum Quernheim in Kirchlengern-Häver ausgestellte urige Handdruckspritze von 1897 noch bei echten Löscheinsätzen in Bückeburg miterlebt hat.

Quelle: Landes Zeitung



Besuch der Feuerwehr Sablé-sur-Sarthe zum 45. Jubiläum der Städtepartnerschaft

Juni 2012

Auch in diesem Jahr pflegte die Feuerwehr Bückeburg ihre Partnerschaft mit der Feuerwehr Sablé. Aus dieser sind bereits viele langjährige Freundschaften entstanden. Der Besuch ist jedes Mal etwas Besonderes und lebt von der engen Verbundenheit und Kameradschaft zwischen den beiden Wehren.

Beide Seiten nehmen daher gerne den langen Weg auf sich um die Freundschaft zu festigen. Der diesjährige Austausch war wie jedes Jahr von vielen Ausflügen und Aktionen geprägt. Neben einer gemeinsamen Wanderung, einem Bowling- und Grillabend und einer Feierlichkeit zum Abschluss, standen noch viele Aktivitäten auf dem Programm. Diese wurde teils in den Familien oder mit der ganzen Gruppe unternommen.

Das Resümee ist einstimmig: Die Feuerwehr wird alles unternehmen um die tolle Freundschaft auch die nächsten Jahre weiter eng durchzuführen. Es ist jedes Mal ein tolles Erlebnis treue Freunde wiederzusehen und mit ihnen ein ereignisreiches Wochenende zu erleben.




Seifenkistenrennen und Rettertag in Bergdorf

30. Juni 2012

Am heutigen Samstag veranstaltete die Ortsfeuerwehr Bergdorf ein Seifenkistenrennen und Rettertag. Auch die Jugendfeuerwehr nahm mit einer eigenen Seifenkiste am Rennen teil. Bei bestem Wetter stand auch die Drehleiter zur Ausstellung am Feuerwehrhaus in Bergdorf.



Feuerwehrhaus im Miniaturformat

05. Mai 2012

Unser Kamerad Boris hat das Feuerwehrhaus in Bückeburg detailliert im Miniaturformat nachgebaut. Das Modell entstand über mehrere Monate hinweg und verschlang so manche Abendstunde.


Wir freuen uns über diese besondere Leistung und möchten sie an dieser Stelle präsentieren. Nachdem das Modell einige Wochen im Feuerwehrhaus - seinem großen Bruder - ausgestellt wurde, soll es auch bei zukünftigen Veranstaltungen in der öffentlichkeit gezeigt werden.


Anbau fast fertiggestellt - Rückblick in frühere Zeiten

18. Februar 2012

Der Anbau am Feuerwehrhaus in der Röntgenstraße ist kurz vor der Fertigstellung. Zurzeit werden letzte Installationsarbeiten durchgeführt. So erhielten die beiden Stellplätze eine Absauganlage um die Abgase der Fahrzeuge abzuleiten. Außerdem wurde ein Stromanschluss zur Ladeerhaltung eingebaut, sodass die beiden Stellplätze nun für die Einsatzfahrzeuge bereit stehen.


Bild: Archiv FF Bückeburg-Stadt, K.-H. Driftmann

Den aktuellen Anbau nahmen die Kameraden zum Anlass in den Archiven der Feuerwehr nach Bildern des alten Feuerwehrhauses zu suchen. Das Archivteam um Karl-Heinz Driftmann und Johann Harting wurden schnell fündig und konnten erfreulicherweise das oben gezeigte Bilder zur Verfügung stellen.

Das Bild zeigt das Feuerwehrhaus im Jahr 1958 mit zwei Einsatzfahrzeugen sowie einer Anhängeleiter. Wir freuen uns über diesen Einblick in die interessante Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt!


Achtung Lebensgefahr: Eisflächen tragen nicht!

03. Februar 2012


Wir warnen ausdrücklich vor dem Betreten von scheinbar zugefrorenen Gewässern. Trotz der starken Minusgrade trägt das Eis nicht – es besteht Lebensgefahr! Warnen Sie Freunde und Familienangehörige vor unvorsichtigem Verhalten und erklären Sie die Gefahren ihren Kindern, damit es nicht zum Unglück kommt.

Auch eine Begutachtung des Schlossteiches in Bückeburg zeigt, dass die Eisfläche nicht ausreichend dick ist. An vielen Stellen, zum Beispiel an den Abläufen und Brücken, ist das Eis sichtbar nicht dick genug. Doch es gibt noch andere Warnzeichen: das Eis knistert und knackt. Betreten Sie daher Eisflächen nur, wenn sie ausdrücklich freigegeben wurden!

Sollte es dennoch zum Einbruch kommen ist schnelle, aber überlegte Hilfe gefragt. Verständigen Sie umgehend die Rettungskräfte über den Notruf 112. "Innerhalb weniger Minuten in rund drei bis vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter", warnt auch der Deutsche Feuerwehrverband.

"Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen."

Für Helfer gilt die Devise: Eigensicherung beachten und sich nicht selbst in Gefahr bringen. Dazu eignen sich Leinen, Schwimmwesten oder Rettungsringe. Des Weiteren sollte das Körpergewicht mit Leitern, großen Bretter oder dergleichen so weit wie möglich verteilt werden. Gerettete sollten mit warmen Decken, Jacken und Getränken aufgewärmt werden. Am Ufer ist die Gefahr nicht gebannt: Betroffene sollten nicht stark bewegt werden. Unumgänglich ist eine ärztliche Betreuung durch den alarmierten Rettungsdienst.


Aufgenommen am 03. Februar 2012, das Eis trägt nicht - Lebensgefahr!


Bilder einer Eisrettungsübung, © Wiesbaden112.de


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