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Feuerwehr Bückeburg-Stadt
Tradition und Geschichte
Einsatztelegramm

Di., 12.12.2017, 11:39 Uhr

Bückeburg, Jetenburger Straße
Unterstützung Rettungsdienst




Feuerwehr Unterstützen






Bauart Sonder-KFZ Tanklöschwagen mit Wassertank 2400 Liter
Hersteller Daimler-Benz
Typ L 321/LG 315
Motor Vielstoff-Reihenmotor, 6 Zylinder
8,276 Liter Hubraum
79 kW bei 2100 U/min
Aufbau Metz
Pumpe Bachert FLP 16s/24
Leistung 2400 Liter/min bei 8 bar
Erstzulassung 29. Oktober 1957


Bis 1986 im Dienst der Bundeswehr, übernommen im BW-Depot Hesedorf von der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt auf Vermittlung des damaligen Kreisbrandmeisters und Leiters der Flugplatzfeuerwehr Achum, Ernst Siekmeier. Außer diesem TLF 24 gelangten weitere Fahrzeuge nach Luhden und Schierneichen-Deinsen. Nach Anpassung an die farbliche Gestaltung für zivile Feuerwehren 1987 erneute Indienststellung. Außer der Umlackierung und Austausch der Anhängerkupplung (Auflage der Unfallkasse) keine Veränderungen am Fahrzeug!

Das Tanklöschfahrzeug 16s/24 war die Grundlage für den Aufbau des zweiten Löschzuges der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg-Stadt. - Nachfolgefahrzeug TLF 16T/UNIMOG.

1996 Erwerb durch den Verein zur Erhaltung historischer Feuerwehrfahrzeuge, Geräte und Literatur Bückeburg e.V., TÜV-Oldtimergutachten und Oldtimerzulassung Juni 2004.
Neben Vereinsbelangen wird das Fahrzeug zur Repräsentation bei Veranstaltungen der Feuerwehr und Jugendfeuerwehr und z.B. zur Nachwuchswerbung einbezogen.

Im Jahr 2006 kaufte der Verein einen optisch gut zu dem TLF 24 passenden Anhänger aus Bundeswehrbeständen. Einheitsanhänger BW, 1,0 t.

Lt. Papieren darf der Anhänger im Zivilgebrauch eine 500 kg höhere Zuladung als im militärischen Dienst tragen.

Das Fahrzeug wurde im BW-Depot Goch/Niederrhein von der Bundeswehr übernommen. Er war zuletzt bei einer inzwischen aufgelösten Einheit der Luftwaffe stationiert.

Hersteller Kässbohrer, Ulm
Baujahr 1987
Ladefläche 2,50 m x 2,00 m
Aufbau auswechselbar mit Plane und Spriegel






Hersteller Daimler Benz AG
Typ LF 408/M 121 B XII
Motor Otto, 80 PS bei 5000 U/min
Hubraum 1988cm³
Aufbau Metz, Karlsruhe
Erstzulassung 28. April 1966

Dieses LF 8 unterscheidet sich von dem bis vor einigen Jahren bei der Feuerwehr Bückeburg im Einsatz befindlichen Exemplar dadurch, dass es nur eine große Heckklappe gibt, keine seitlichen Gerätefächer. Der Fahrer hat bei diesem Fahrzeug bereits eine Knüppelschaltung sowie Blinker- und Hupenbedienung als Hebel an der Lenksäule.

Dieses LF 8 wurde 1989 von der Glasfabrik Heye in Obernkirchen von der Stadt Rinteln für die Werkfeuerwehr gekauft. Als Neufahrzeug kam das Fahrzeug zur Ortsfeuerwehr Krankenhagen, heute Ortsteil Krankenhagen der Stadt Rinteln.
Nun ist es im Besitz unseres Vereinsmitglieds Manfred Roth. Er wird bei Veranstaltungen in einem Umkreis bis ca. 100 km mit seinem LF 8 mit uns gemeinsam zu Oldtimertreffen fahren.





Seit dem TLF-Geburtstag im Juli 2007 befindet sich diese historische Handdruckspritze von 1897 in der Obhut unseres Vereins.

Die Handdruckspritze wurde dem Verein als Dauerleihgabe am 17. Mai 2009 übergeben. Das historische Gerät wurde nach jahrzehntelangem „Dornröschenschlaf“ in einer mehr als ein Jahr dauernden gründlichen Aufarbeitung sorgfältig in einen vorzeigbaren Zustand versetzt.
Besondere Verdienste hat sich dabei Andreas Liese (auf dem Kutschbock rechts im Bild) erworben, der bei einigen Arbeitsterminen allein und zielstrebig an dem über 110 Jahre alten Gerät arbeitete. Eine wertvolle Hilfe war die Beschaffung einiger wertvoller Tipps und Ersatzteile sowie die Schweißarbeiten durch Dietmar Ostermeier. Die Fa. Steinhof stellte nicht nur den Arbeitsplatz zur Verfügung, sondern fertigte in der Endphase der Aufarbeitung noch ein fehlendes Teil der Einspannvorrichtung für ein Pferd nach alter Vorlage.
Hier sei allen, die dieses Projekt förderten und kräftig mitgeholfen haben, herzlich gedankt.

Bei passenden Anlässen wird die Handdruckspritze mit Pferdebespannung oder mit der Handdeichsel von Mitgliedern gezogen dabei sein.

Als technische Daten sind inzwischen ermittelt worden:
Die Pumpe stammt von der Fa. Tidow, Hannover, hat eine Leistung von 300 Liter/Min., je nachdem, in welcher körperlichen Verfassung die Mannschaft war.





Seit Herbst 2007 befindet sich eine wie hier abgebildete Ziegler-Tragkraftspritze mit VW-Motor im Bestand der Fahrzeuge und Geräte.
Die TS 8 von 1959 ist eine Dauerleihgabe der Freiwilligen Feuerwehr Wiedensahl. Die Leistungsfähigkeit ist nicht mehr im vollen Umfang gegeben, aber die Funktion als solche kann gezeigt werden, denn betriebsbereit ist dieses Gerät. Sie stellt in der Chronologie der vorhandenen Geräte eine Weiterentwicklung einer anderen Bauart Tragkraftspritze aus den 1940er Jahren dar. Diese ältere TS, die ebenfalls 2007 dank freundlicher Vermittlung unseres Mitglieds Andreas Strathmann aus dem Nachbarort Ahnsen zu uns kam, ist noch nicht so hergerichtet, dass ein schönes Foto zur Verfügung steht.
Der Motor ist außerdem nicht betriebsfähig und muss noch in Ordnung gebracht werden. Dieses ältere Modell hat einen DKW-Zweitaktmotor. Beide Pumpen haben allmählich einen Seltenheitswert.

Der Handkarren, der bei der Feuerwehr in Meinsen-Warber-Achum verwahrt wird, ist eine Ergänzung zu den erwähnten Tragkraftspritzen. Wir werden versuchen, wenn wir ein Stellplatzproblem gelöst haben, diesen Handwagen, der zur DKW-TS passt, nach und nach wieder zu vervollständigen.
Während des 2. Weltkriegs war es üblich, solche Wagen, bestückt mit der DKW-TS samt Zubehör bei den kleinen Ortswehren als leistungsfähigere Ablösung für die Handdruckspritzen einzuführen. Die grüne Lackierung des Wagens der damaligen „Feuerschutzpolizei“, die auch die alte DKW-TS aufweist, bestätigt den Zusammenhang, ebenso die Gleitschienen für die Pumpe auf der Ladefläche

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