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Feuerwehr Bückeburg-Stadt
Tradition und Geschichte
Einsatztelegramm

Di., 12.12.2017, 11:39 Uhr

Bückeburg, Jetenburger Straße
Unterstützung Rettungsdienst




Feuerwehr Unterstützen






Bückeburgs allererste Handdruckspritze ist wieder zurück
Am zweiten Augustwochenende 2015 konnten wir die allererste Handdruckspritze der Stadt Bückeburg von ca. 1870 zurückholen.
Leider ist sie im Lauf der Jahre ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Sie ist etwa so alt wie unsere Feuerwehr.
Letzter Standort war Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer. Mit dem "Grauen Esel", dem Arbeitsboot der fürstlichen Schlossverwaltung, wurde sie nach Steinhude gebracht, wo wir sie übernahmen.


2015: Der Verein kehrt nach Bückeburg zurück

"Zurück auf Start" - Pressebericht aus der Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung vom 6. Januar 2015 steht hier zum Download bereit!



Mit „Starbesetzung“ konnte unser Oldtimer recht kurzfristig als kleine Attraktion in Liekwegen vorgestellt werden. Den Organisatoren des dortigen Jubiläums war es relativ kurzfristig in den Sinn gekommen, die Ausstellung zum Festtag auch mit einem Oldtimer zu ergänzen. Ohne besondere Vorkommnisse nahm unsere kleine Abordnung an der gelungenen Festlichkeit teil. Für den Diesel-Zuschuss zur Tankfüllung und die Gastfreundschaft danken wir herzlich.
Beim Erntefestumzug der Kornmasch wurde mit dem TLF die Begleitung übernommen. Ein Festumzug von über 30 Treckern mit geschmückten Anhängern zog durch die Stadt mit Tanzunterbrechungen beim Jetenburger Hof, auf dem Marktplatz und vor dem Schloss. Hier wurde unser Fahrzeug unmittelbar zu einem satzungsgemäßen Zweck eingesetzt: Traditionspflege. Die Feuerwehr ist bei Landwirten ein unbedingt wichtiges Element des Alltags, denn ohne sie wäre manche Ernte und die Arbeit eines ganzen Jahres verloren.

Am Sonntag, 3. Oktober, wurde der Tank nach Entkalkung und Entrostung durch Vereinsmitglieder von innen mit einer Spezialbeschichtung versehen. Diese Arbeit führte der mit einem Vereinsmitglied befreundete René Selig, Geschäftsführer der rsp GmbH aus Erder in den Räumen der Fa. Tatge in Bückeburg aus. Dort war ungestörtes Arbeiten unter Beachtung der Sicherheitsvorgaben möglich.
Diese Bearbeitung des Tanks ist eine Spende der Fa. rsp, einem Fachbetrieb nach § 19 WHG für Versiegelungen und Beschichtungen. Dadurch wird ermöglicht, den Wassertank wieder zu nutzen, um beispielsweise Vorführungen mit dem Fahrzeug bei entsprechenden Veranstaltungen in das Programm einzufügen. Es ist seit langer Zeit ein Ziel des Vereins, mit zur Epoche der Indienststellung 1957 des Fahrzeugs passender alter Dienstkleidung die alte Technik realistisch und praktisch zu zeigen. Man könnte auch sagen, dass der Veteran quasi wieder ein einsatzfähiges Fahrzeug ist, denn die eingebaute Pumpe hat z.B. im Herbst 2009 beim Füllen eines Dampfloktenders auf dem Bahnhof Bückeburg unter Verwendung eines Hydranten gezeigt, dass sie uneingeschränkt betriebsbereit ist.

Auf den Fotos ist René Selig im Tank bei der Arbeit zu sehen. Das senkrechte Rohr auf dem mittleren Foto ist der Tanküberlauf. Die Löcher markieren die Stellen, an denen die Schwall- oder Schlingerbleche eingesetzt werden, die beim Fahren ein Aufschaukeln des Fahrzeugs durch die Flüssigkeitsbewegungen abfangen sollen und außerdem den Tank stabilisieren (3 mm starke U-Stahl-Profilbleche).

Der Verein dankt der Firma rsp GmbH für diese fachgerechte und sehr entgegenkommende Unterstützung. Die in Kürze wieder hergestellte Betriebsfähigkeit ist ein großer Schritt zum Ziel der langfristigen Erhaltung dieses Stücks Feuerwehrgeschichte der Stadt Bückeburg.



In ähnlichem Umfeld wie in Petzen, aber um ein Vielfaches größer, präsentiert sich inzwischen das Feuerwehrmuseum in Kirchlengern-Häver. Vom Anfang einer Sammlung im Keller einer Schule ist ein sehr ansehnlicher Komplex in den Räumen eines schönen westfälischen Bauernhofs geworden. Der Besuch lohnt sich!
Unter den Exponaten des Museums finden sich eine ganze Menge Sachen aus unserer direkten Umgebung, z.B. die Balanceleiter der Feuerwehr Bad Eilsen. Das Fahrzeugtreffen war bunt gemischt aus Feuerwehrveteranen, alten Landmaschinen, Treckern und sehr gelungen restaurierten, alten Schaustellerwagen. Jeweils mit einem passenden historischen Schlepper bespannt gehen mit diesen Gefährten Familien auf Urlaubsreisen durch Deutschland (!).
Auch die Westfalen sind gute Gastgeber. Der Kontakt zu Familie Kleemeier in Kirchlengern besteht bereits seit 1979, Feuerwehr-Oldtimertreffen in Dibbersen/Nordheide.


An diesem Tage waren wir zu Besuch bei einem Schwesterfahrzeug unseres Loewen. Im Abstand von 10 Tagen wurden das dort noch im Einsatz befindliche TLF und unser LOEWE 1957 zugelassen, es ist aber leider ziemlich ungepflegt. Die Kameraden dort würden - ähnlich wie wir - das Fahrzeug gern erhalten. Eine Oldtimerzulassung würde es im jetzigen Zustand nicht geben, weil wesentliche bauliche Veränderungen erfolgten (Auspuffanlage, Beleuchtung, Reifen, Unterfahrschutz seitlich, sämtliche Fußtritte sind durch andere, selbst gemachte, ersetzt, schlimme Rostschäden, Druckluftanschluss vorn fehlt - das Foto ist nicht sehr aussagefähig wegen der Details). Der Wagen sieht nur von vorn noch annähernd so aus wie unser Loewe.
Die Gastfreundschaft dort in der Heide war allerdings vorbildlich. Die Oldtimerausstellung samt Vorführungen war gelungen. Wir trafen eine Vielzahl alter Bekannter (Feuerwehrfreunde Oldenburg). Wir waren mit unserem Verein mit drei Fahrzeugen vertreten. Zusammen mit uns standen die Brüder Bühmann aus Steinhude in der Reihe mit Wasserrettungswagen und LF 16 TS.


Gleich am nächsten Tag haben wir vor dem Hofkammergebäude mit einem Querschnitt Feuerwehr-Oldtimer aus ganz und ehemals Schaumburg an der Abschlussveranstaltung teilgenommen. Gemeinsam mit dem Wasserrettungswagen und LF 16 TS der Gebr. Bühmann aus Steinhude, TLF Fa. IO-Glaspack, Rinteln, LLF Fa. Ardagh-Glas Obernkirchen, TLF 15 aus Stadthagen, LF 8 von Manfred Roth, unserem Loewe und der Handdruckspritze konnten wir historische Feuerwehrtechnik zeigen, die teilweise noch offiziell in Betrieb ist.
Allen Beteiligten an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, auch für das Aushalten im Regen.


Unser Oldtimer war zum Geburtstag der Heeresflugplatzfeuerwehr bei seinem alten Arbeitgeber zu Besuch. Mit Fahrzeugen der Bauart unseres TLF 24 war diese Feuerwehr als Erstausstattung ausgerüstet.
Wir haben mit dem neuen Fahnenmast an unserem Anhänger mit passender Fahne die alte Zeit vor der Gebietsreform dargestellt. Zu Zeiten des Landkreis Schaumburg-Lippe war für einen längeren Zeitraum die Flugplatzfeuerwehr auch die Rettungsleitstelle für den Landkreis. Zusammen mit der später eintreffenden Drehleiter haben wir ein Stück Geschichte der Flugplatzfeuerwehr vorgestellt und gleichzeitig ein Stück Historie der Feuerwehr Bückeburg repräsentiert.


Eine Wochenendfahrt mit Sommerwetter, mit endlosem Regen, mit vielen alten Bekannten und einer schönen, sicheren Fahrt
Am frühen Sonnabendmorgen brummte unser TLF mit Dirk Thiem, Boris Mühlhausen und Diesel-Karl nach Nordhorn, Kreis Grafschaft Bentheim, unmittelbar an der holländischen Grenze. In Nordhorn angekommen trafen wir Kerstin und Sven Sacher, die von Tecklenburg direkt anreisten. Ihr Wohnort ist fast Nachbarschaft, etwa wie Bückeburg und Nienburg.

Über einige Unzulänglichkeiten schweigen wir in diesem Text. Unser Freund Hero Köppert und alle Ostfriesen rollten deshalb mit 12 Fahrzeugen am selben Tag wieder nach Haus. Anreise für sie ist ca. 1 Stunde Fahrzeit. Wir mit 3 ½ Stunden wollten uns das nicht antun und hatten dann noch einen recht gemütlichen Abend mit Kameraden aus dem Vogtland und aus Emlichheim, Kreis Grafschaft Bentheim.
Eigentlich wollten alle bleiben, aber . . .! Wir wollen keine Stellung beziehen zu den Hintergründen. Es gab Sonntag mit dem Organisator ein Gespräch.
Wir können für unseren Teil mit dem Ergebnis der Reise sehr gut leben. Bei einem Bilderquerschnitt lassen wir es bewenden, der deutlich macht, dass hier sehr viel Mühe und Vorbereitungsaufwand investiert wurden. Bilder sprechen ihre eigene Sprache. Kritik kann leicht unsachlich ausfallen und stört das Gesamtbild.

Es folgen Bilder vom Bereitstellungsplatz für den Korso durch die Innenstadt in Nordhorn. Es waren insgesamt ca. 80 Fahrzeuge aus dem In- und Ausland und übergreifend von verschiedenen Organisationen beteiligt.

Die folgenden Bilder sind vom Korso und dem Festplatz am Sonnabend. Es gab einige Raritäten unter den Fahrzeugen.


Ein schöner Frühlingssonntag:

Die Freiwillige Feuerwehr Bielefeld feiert 150. Geburtstag mit über 30 Feuerwehr-Oldtimern.

LOEWE 2/TLF 24 aus Bückeburg hält Erinnerungen an den ehemaligen Minden-Ravensberger Feuerwehrverband wach.

Am 16. Mai 2010 war im Rahmen des Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Bielefeld im Ravensberger Park im Zentrum der Stadt eine sehr gelungene Feuerwehr-Oldtimerpräsentation, zu der wir schon für einen Sonntag ungewöhnlichen Zeit von 8.00 Uhr abreisten. Die alte Verbindung zum einstigen gemeinsamen Feuerwehr-Dachverband beider Städte ist noch nicht vergessen.
Unser TLF stand zwischen einem LF 8, ehemals Werkfeuerwehr Feldmühle-Papierfabrik in Bielefeld-Hillegossen und einer sehr markanten britischen Drehleiter aus Manchester in Großbritannien (Städtepartnerschaft Manchester-Bielefeld), markant durch eine sehr eigene Zusammenstellung: Britisches DENNIS-Fahrgestell mit DL 23 von Metz in Karlsruhe. Die Mannschaft der DL nahm freudig an der Veranstaltung teil, aber mit ein wenig Trauer, denn kurz vor Bielefeld gab es bei der Anreise einen Schaden im Bereich Kupplung-Getriebe. Es war im Lauf des Tages noch nicht klar, ob die Heimreise mit eigener Kraft bzw. ob eine Reparatur vor Ort überhaupt ermöglicht werden kann. Das Fahrzeug ist, wie unser LOEWE, 53 Jahre alt. Oldtimerschicksal, das jeden treffen kann! Im Ausland besonders unangenehm!
Das Umfeld, eine historische Industrieanlage, die jetzt musealen und kommunalen Zwecken dient, war stilvolle Kulisse. Mit Liebe zum Detail organisierte Vorführungen vermittelten in ausgestellter und vorgeführter Form ein recht umfassendes Bild der Entwicklung der Feuerlöschtechnik, die in Betrieb nur noch sehr selten erlebt werden kann. Die Leistungsfähigkeit einer Dampf-Feuerspritze, nach den Beschriftungen ein tschechisches Modell, gebaut Ende des 19. Jahrhunderts, brachte das Flair vergangener Tage.
Einen kleinen Höhepunkt bot außerdem eine Löschübung mit einer Handdruckspritze, die flott, bespannt mit zwei Westfalenpferden, heranrollte. Das Backhaus des armen Bäckermeisters war letztlich doch kaputt, aber niemand kam persönlich zu Schaden.
Wir haben an diesem Tag neben dem Treffen mit vielen alten Bekannten sehr angenehme Stunden verbracht, die uns für spätere, eigene Projekte eine Menge Anregungen vermittelten. Unser TLF hatte trotz Anhänger, kompletter Besatzung und den Eigenarten des Ravensberger Hügellandes bei der Anreise wenig „Durst“. Mit einer Ergänzung der Kraftstoffvorräte wurden wir entlassen.

Das TLF und Anhänger durften bei der Fa. Tatge in Bückeburg Ferien machen.

Am Freitag, 14. Mai 2010, haben Diesel-Karl und Jochen Harting eine schwere Arbeit durchgeführt: Die Räder am Tanklöschwagen werden je nach Verschleiß getauscht, sodass die Laufrichtung der Reifen bestehen bleibt - also überkreuz - z.B. vorn links wird hinten rechts. Wir wollen froh sein, dass es von dieser Aktion keine Fotos gibt, denn das war eine Quälerei! Um 15.00 Uhr trafen wir uns bei Tatge, wo das Auto schon teilweise auf Böcken stand. Nach einer kurzen Unterweisung haben wir die Räder abmontiert und getauscht. Zum Wiedereinhängen der Räder haben wir doch einen Mitarbeiter der Fa. Tatge um Hilfe gebeten. Die restlichen Arbeiten konnten wir dann wieder allein (40 Radmuttern mit Drehmoment-Schlüssel anziehen). Wer für diese Arbeiten keine Routine aufzuweisen hat, steht etwas überfordert vor dieser Aufgabe. Die Räder sind sehr schwer! Entgegen der E-Mail-Ankündigung für die Mitglieder mussten wir diesen Rädertausch bis 16.30 Uhr durchziehen, denn alle Geräte in der Werkstatt werden dann per Schaltuhr abgestellt und z.B. die Pressluft für Arbeitsgeräte und Heber stehen nicht mehr zur Verfügung. Erwin Tatge bat deshalb darum, doch bitte so früh zu kommen. Die Ausführenden hatten ein paar Tage an den Nachmittag zu denken. Der Wagen rollte dafür sehr ruhig am Sonnabend nach Bad Eilsen und Sonntag nach Bielefeld. Unserem Mitglied Erwin Tatge für die Hilfestellungen bei dieser Aktion ein herzliches Dankeschön!

Das Jubiläum bei der Feuerwehr Bad Eilsen am Sonnabend, 15. Mai, besuchten wir erstmals gemeinsam mit einem Fahrzeug unserer neuen Mitglieder Gebr. Bühmann aus Steinhude. Heinrich Bühmann kam mit seinem Wasserrettungswagen, der rege in Augenschein genommen wurde. Ein solches Fahrzeug ist bisher in dieser Art im Landkreis Schaumburg unbekannt.

Den Gastgebern in Bad Eilsen für Gastfreundschaft und Förderung unserer Vereinsarbeit ein herzliches Dankeschön!

Das Dankeschön für die Wasserversorgung der Dampflok im September 2009 auf dem Bahnhof Bückeburg war eine Rundfahrt mit dem Dampfzug im gemütlich eingerichteten und recht mollig geheizten Salonwagen rechts und links der Weser. Etliche Mitglieder, unser amtierender Ortsbrandmeister Erwin Tatge, teilweise mit Familienangehörigen, nutzten die Gelegenheit zum Ausflug bei nicht so freundlichem Wetter.

Abfahrt Stadthagen West (Rinteln-Stadthagener Eisenbahn), Übergang zur DB, Bückeburg, Minden, Bad Oeynhausen, Löhne, Vlotho, Veltheim, Rinteln, (Übergang auf die Rinteln-Stadthagener Eisenbahn), Steinbergen, Bad Eilsen, Obernkirchen, Sülbeck, Nienstädt, Stadthagen West.

Löhne/Westf., die Dampflok wird an das andere Zugende umgesetzt.
Aus dem Raum Hildesheim befanden sich in unserem Wagen noch andere Feuerwehrkameraden, die bei den Weihnachtsfahrten dort an der Strecke in den Harz die Wasserversorgung der Lok durchführten.
Eine recht fröhliche Runde aus unterschiedlichen Generationen war unterwegs und hatte offensichtlich viel Spaß an der Tour.
Dieser Himmelfahrtsausflug war ein gelungenes „Kontrastprogramm“ zu den momentan etwas gedrängten Terminen unterschiedlicher Art in Petzen und an anderen Orten. Die Mannschaft der Dampfeisenbahn hatte für das leibliche Wohl eine ganze Menge zu bieten, es war für jeden Geschmack Passendes zu finden.
Der Blick in Gärten, über blühende Felder, die Landschaft im Wesertal und besonders an der Strecke Rinteln-Stadthagen ließ nur die Sonne vermissen. Ein kleiner Ausgleich waren die vielen leuchtend-gelben Rapsfelder. Bei einer passenden Gelegenheit soll eine Fahrt mit diesem Zug wieder stattfinden. Es wird für die Mitglieder dazu eine ausführliche Information geben, wenn das passende Reiseziel bekannt ist.


Am Sonntag, 25. April 2010, waren wir mit unserem LOEWE Gast bei der Gründung der jüngsten Kinderfeuerwehr im Landkreis.
Unser TLF wurde zusammen mit dem LF 16 der Werkfeuerwehr der IO-Glashütte, der DL der Lebenshilfe-Werkfeuerwehr Rinteln und den aktuellen Fahrzeugen der Ortswehr Todenmann ausgestellt. Mit etwas Sonnenbrand und einem etwas volleren Tank konnten wir die Teilnahme an dieser recht fröhlichen Veranstaltung beenden, die wiederum neue persönliche Kontakte brachte.

Unser Flohmarktstand war dieses Mal mit Kinder- und Jugendbüchern dem Anlass angepasst. Eines der ältesten Feuerwehrfahrzeuge im Land als Attraktion für die jüngsten Kameradinnen und Kameraden!

Fotos vom 26. Februar 2010

Unsere „neue“ TS 8 von 1940
Gebaut 1940, Meyer, Hagen, Typ „Hydra“

2-Zyl.-2-Takt-Motor, 26 PS, DKW-Automobilwerke Chemnitz

Die Pumpe steht hier so, wie wir sie erhalten haben. Das ist bewusst so dargestellt, denn z.B. die Handdruckspritze sah 2007 auch nicht besser aus.




Fotos von der Eröffnung am 22. Januar 2010
Eröffnung durch Sparkassendirektor Rolf Watermann, Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote und Vereinsvorsitzenden Karl-Heinz Driftmann.

Es waren geladene Gäste anwesend, darunter Mitglieder der Altersabteilung, des Feuerwehr- Ortskommandos, Dirk Hahne und Erwin Tatge an der Spitze.

Die Handruckspritze hat Firma HK, Luhden, sach- und fachgerecht transportiert. Die Pupe hat uns Fa. EuroDisplay in Rinteln zur Verfügung gestellt.


An diesem Tag wurde deutlich: Es gibt bei uns nicht nur ein historisches Tanklöschfahrzeug! Das „Rahmenprogramm“ des Tages war die Verlegung der in der Obhut des Vereins befindlichen Handdruckspritze der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg aus dem Jahr 1897 vom Ort ihrer Restaurierung in die zur Verfügung gestellte Garage unseres Vereinsmitgliedes Reinhold Malmedy und Frau Marianne in der Georgstraße.
Die Firma F. Steinhof GmbH, Zimmerei, Tischlerei, Innenausbau, hatte für die Dauer der Restaurierung der Handdruckspritze kostenlos eine Garage zur Verfügung gestellt, die nun nach 1 ½ Jahren ihrem eigentlichen Zweck wieder zugeführt wird. Der Firma Steinhof hier ein herzlicher Dank für dieses Entgegenkommen. Die versammelten Vereinsmitglieder beförderten die Handdruckspritze zu Fuß über Bahnhofstraße, den Marktplatz, durch das Schlosstor („Ehrenrunde“ im Schlosshof um den Tugendbrunnen), Schlossplatz, vorbei an der alten Remise und dem Denkmalsplatz zur Georgstraße. Als Begleitfahrzeug fungierte das historische LF 8 des Vereinsmitglieds Manfred Roth.

Dieser fröhliche Umzug wurde durch Funkalarmierung eines Teils der Mannschaft, die das historische Gerät beförderte, unterbrochen. Diese Kameraden wurden stilgerecht im Feuerwehr-Oldtimer des Kameraden Manfred Roth zum Feuerwehrhaus gebracht, um dort zum Einsatz bei einem Verkehrsunfall zur Verfügung zu stehen.

Der Rest der Mannschaft beförderte mit vereinten Kräften die „Löschkutsche“ die Steigung zum Georgstraßen-Kreisel hinauf, wo eine kurze Wegstrecke auf dem Radweg zurückzulegen war. Gemeinsam mit den Kameraden, die vom Einsatz zurückkehrten, wurde die Handdruckspritze an ihren neuen Standplatz gestellt und bei Bratwurst und Steaks die Saison abgeschlossen. Das ungemütliche Wetter hatte bei den Teilnehmern Appetit und Frohsinn nicht beeinflussen können.

Kleiner Jahresrückblick:
April Saisoneröffnung unter Mitwirkung von Feuerwehr Schierneichen-Deinsen-Baum mit TLF 3500, unserem Schwesterverein Stadthagen mit 2 Fahrzeugen, Manfred Roth mit LF 8
Mai Wiedensahl
Harpstedt bei Bremen, 86 Teilnehmer
Kirchohsen bei Hameln
Verden/Aller, zeitgleich Übergabe Handruckspritze Schierneichen
Juni Hochzeit Wendt
Hochzeit Thiem
Juli insgesamt 3 Wochen Verjüngungskur bei Fa. Tatge
August

Tecklenburg-Leeden
Sehnde bei Hannover/Straßenbahnmuseum, 92 Teilnehmer

September Kirchweyhe bei Bremen
Preuß. Oldendorf-Schröttinghausen
Wasserversorgung Dampfzug, Bhf. Bückeburg
Oktober Erntefest Kornmasch
Saisonabschluss mit Handdruckspritze


Das TLF ist dieses Jahr 1550 km gefahren, durchschnittlicher Verbrauch 29 Liter/100 km. Veranstaltungen: 9 Feuerwehr-Oldtimertreffen, Übergabe der Handdruckspritze, 2 Hochzeiten, 1 Zusammenarbeit mit der Feuerwehr (Dampflokversorgung im September, Bahnhof Bückeburg), Saisonbeginn und -ende.

Besonders verdient gemacht haben sich in diesem Jahr:

Andreas Liese mit Restaurierungsarbeiten an der Handdruckspritze, sowie alle, die unter seiner Regie die Aufarbeitung zu Ende führten. Die Unterstützung durch die Firma und Familie Steinhof steht hier in unmittelbarem Zusammenhang. Herzlichen Dank.

Fa. Tatge hat uns ganz erheblich geholfen, unser TLF technisch wieder in einwandfreien Zustand zu versetzen. Die Rechnungslegung war wohlwollend und so für uns hilfreich.

Die Versicherung VGH hat uns kräftig unter die Arme gegriffen!

Die Vorstandsarbeit haben Dirk Thiem und Heinz Wittkugel ganz besonders mitgetragen sowie deren Frau bzw. Lebensgefährtin. Wir mussten im Lauf des Jahres einige wesentliche Entscheidungen treffen, die für die Zukunft bedeutend sein werden.

Christian Driftmann danke ich dafür, dass er trotz Studiums in Braunschweig einige Dinge erledigt hat, die nicht so sehr ins Auge fallen aber wichtig sind.

Anne und Reinhold Malmedy danke ich für die Möglichkeit, hier für eine Weile einen Teil unserer Sachen unterzubringen.

Unser „LOEWE 2“ hat zum Ende der Saison des Jahres gezeigt, dass noch eine ganze Menge mit ihm zu bewerkstelligen ist. Er hat nach etlichen Jahren wieder einmal richtig „gearbeitet“, aber auch wieder anderenorts die Fahne der Stadt Bückeburg hochgehalten! Am Sonnabend waren wir in Preußisch Oldendorf, Ortsteil Schröttinghausen. Das Borgward-TLF 8 des Feuerwehrmuseums hatte seinen 50. Geburtstag.
Mit unserem LOEWE waren wir mehrfach zu Gast in Schröttinghausen, die Kameraden dort waren 2007 auch zu unserem TLF-Geburtstag in Bückeburg. Wie üblich finden die Besuche auf Gegenseitigkeit statt. Die Veranstaltung war leider an diesem Tag nicht so gut besucht, wie es die Organisatoren sich erhofft hatten. Allerdings war Sonntag der zweite Teil der Veranstaltung, der bei dem schönen Wetter vielleicht mehr Anklang fand.
Die Teilnahme beschränkte sich nicht auf Feuerwehrfahrzeuge, sondern es wurde der ländlichen Lage Rechnung getragen und historische Trecker und Landmaschinen rundeten das Bild ab. Leben brachte außerdem eine kleine Sternfahrt der teilnehmenden Fahrzeuge, bei der unser TLF mit dem „Thiem-Team“ und Heinz Wittkugel den undankbaren 4. Platz erzielte (von rund 20 Teilnehmern an dieser Fahrt). Das „Kontrastprogramm“ zu unserem TLF war ein knallroter, sehr betagter, vorbildlich gepflegter Fiat 500.
Dieser Oldtimergeburtstag wurde sehr liebevoll und detailliert vorbereitet, eben darum haben wir es sehr bedauert, dass z.B. zu hören war, dass angemeldete Gruppen mit ihren Fahrzeugen ohne eine Nachricht zu geben einfach nicht gekommen sind. Lediglich eine Nachricht lag vor, in der fahrzeugtechnische Probleme gemeldet wurden. Das kann bei Oldtimern immer vorkommen. Auch wir hatten einmal so eine Situation, so etwas haben wir 2007 leider auch erleben müssen. Für die, die sich viel Mühe und Arbeit bei den Vorbereitungen machen eine herbe Enttäuschung.
Wir haben den Tag genossen und wieder – diesmal recht unerwartet – gute alte Bekannte getroffen. Es waren Kameraden aus Kirchweyhe bei Bremen und Neudorf-Platendorf bei Celle.


Links:
Die Sternfahrt ist beendet. Direkt vor unserem Standplatz war der Start- und Zielpunkt.
Am nächsten Tag, Sonntag, hat unser Oldtimer erfolgreich eine kleine Leistung gebracht. Unsere Feuerwehr sollte einen Zug der Dampfeisenbahn Weserbergland mit dem notwendigen Wasser versorgen, das beim Zwischenhalt auf der Fahrt von Rinteln über Hameln, Weetzen, Wunstorf, Stadthagen nach Osnabrück aufzufüllen war.
Der Tender der Lok der Baureihe 52 fasst 30.000 Liter. Davon waren 20.000 Liter nachzufüllen. Um diese Aufgabe ein wenig stilgerecht zu absolvieren, wurde der Ortswehr der Einsatz des Oldtimers angeboten. Das Angebot wurde gern angenommen. Der LOEWE wurde, für Fahrgäste und Zugpersonal gut sichtbar, am Fahrradstand beim Park-und-Ride-Parkplatz vorgefahren. Das Wasser lieferte der Hydrant am ehemaligen Taxistand vor dem Bahnhof.
Wir haben früh genug aufgebaut, uns Zeit gelassen, was sich als sehr gut herausstellte. Das Aufrüsten des Oldtimers mit alten Sachen hat seine Tücken – das Sammelstück an der Pumpe hat sich beim Füllen der Leitung vor Ankunft des Zuges regelrecht zerlegt. Es war reichlich Zeit zu einem Wechsel vorhanden. Als der Zug eintraf, liefen 20.000 Liter Wasser bei einem Pumpen-Ausgangsdruck von 5,5 bar ohne jede Störung durch den sogenannten Schwanenhals der Lokausrüstung der Museumseisenbahn in den Tender. Die eigentliche Befüllung dauerte ca. gute 10 Minuten. Pumpe, Motor – alles lief wie eine Uhr. Das Lokpersonal nutzte die Zeit zur Wartung und Abölung der 52er.
Mit ein wenig Stolz können wir sagen, dass unser Veteran durchaus noch Leistung bringen kann. Es war spürbar, dass die reibungslos arbeitende alte Technik den Fahrgästen, Museumsbahnern und den Feuerwehrkameraden/-innen, die unser Fahrzeug noch nie in Aktion sahen, einen respektvollen Eindruck abverlangte. Der Verfasser dieser Zeilen hat an dieser Aufgabe, die sich am Abend bei der Rückfahrt des Zuges wiederholte, echte Freude gehabt. Wir werden gern wieder derartige Aufgaben übernehmen. Zu der Museumseisenbahn ist nun ebenfalls ein Kontakt entstanden. Auch dort sollen wir evtl. im kommenden Jahr an einer Veranstaltung teilnehmen und die Lok mit Wasser versorgen.

Zum zweiten Mal, im Abstand von zwei Jahren, nahmen wir am Feuerwehr-Oldtimertreffen in Kirchweyhe teil. Um 7.30 Uhr starteten das Thiem-Team Dirk und Tanja, Heinz Wittkugel, Boris Mühlhausen und „Diesel-Karl“ in Richtung Norden. Über die B 61 gab es bis kurz vor das Ziel Kirchweyhe eine sehr ruhige, gleichmäßige Fahrt, was sich trotz beladenem Anhänger sehr beim Kraftstoffverbrauch bemerkbar machte. Deutlich spürbar war auch hier wieder die gute Arbeit im Hause Tatge, der LOEWE „schnurrte“ seine Strecke ab, ein angenehmes Fahren bei kaum Ortsdurchfahrten oder Ampeln.
In Kirchweyhe erwarteten uns bereits Andreas und Hans Herrmann Liese sowie Kerstin und Sven Sacher, die mit dem PKW bzw. der Bahn anreisten. An Ort und Stelle angekommen wurde der kleine Flohmarktstand aufgebaut, weil es in den Morgenstunden nach Regen aussah mit dem selbst gebastelten Vorzelt am Anhänger, das bei Ver-wendung des Anhängers als Küche auch als „Essecke“ dienen soll.

Das seit einiger Zeit angebotene H0-Modell unseres TLF war wieder ein gern gekaufter Artikel. Lebhaft wurden die Prospekte der Touristenwerbung für Bückeburg verlangt, von denen wir inzwischen Nachschub anfordern mussten.

Hier einige Eindrücke von der Veranstaltung . . .
. . . und einige markante „Gesichter“, unten rechts das historische TLF der Gastgeber Kirchweyhe.
Eine Feuerwehr-Seniorengruppe brachte eine mit Humor gewürzte Schulübung auf den Rasen, trotz Laufschwierigkeiten der alten DKW-TS, die knallend und qualmend nicht so recht ihre Arbeit leisten wollte (siehe Bilder). Gäste aus z.B. folgenden Orten nahmen teil: Bremen, Jork bei Stade, Bad Zwischenahn, Leer, Hamburg, Preuß. Oldendorf, Nordenham, Kreis Gütersloh, aus der Schweiz(!), Verden, Oldenburg, Neudorf-Platendorf bei Celle, Lotte Krs. Steinfurt u.a.

Besonders auffällig bei dieser Veranstaltung waren für uns wieder einmal folgende Fakten, wie in anderen Kommunen mit der Feuerwehr-Oldtimerpflege umgegangen wird:
Der polizeigrüne Opel-Blitz von 1938 aus Nordenham z.B. gehört nach wie vor der Kommune, wird von ihr versichert und zugelassen. Die Altersabteilung der Feuerwehr dort betreut und fährt das Fahrzeug (BRA-F 1938, s. oben).
Das Borgward-TLF 8, Feuerwehrmuseum Preuß. Oldendorf-Schröttinghausen, wie wir ein eingetragener Verein, ist mit einer Saison-Behördenzulassung des Kreises Minden-Lübbecke unterwegs, nach wie vor hat das Oldtimer-TLF der Feuerwehr Halle/Westfalen sein Behördenkennzeichen des Kreises Gütersloh. Diese Fahrzeuge werden als eine Art „Reserve für den Notfall“ in der Hinterhand betriebsfähig erhalten. Wir kennen noch viele weitere Beispiele, wo anderenorts ähnlich verfahren wird. Eine Feuerwehr-Altersabteilung, eine Interessengemeinschaft oder ein gemeinnütziger Verein erhält ein historisch wertvolles Fahrzeug in zumindest bedingt einsatzfähigem Zustand und wird dafür von der Kommune wesentlich gefördert. Alles sehr aufschlussreich! Knappe Kassen gibt es überall, dennoch werden vom überwiegenden Teil der Kommunalverwaltungen traditionspflegerische Maßnahmen für ihre Feuerwehren sehr hoch bewertet und gefördert!

Es ist offensichtlich in den meisten Städten und Gemeinden in Niedersachsen und anderen Bundesländern (hier sei auch auf z.B. Clausthal-Zellerfeld hingewiesen) durchaus normal, dass die Mitglieder der Altersabteilungen als offizieller Bestandteil der Feuerwehren für ihren Eigenbedarf bzw. bei Teilnahme an Veranstaltungen mit gültigem Führerschein bestimmte Feuerwehrfahrzeuge ihrer Kommune mit über 62 Jahren selbst fahren dürfen.

Mit dem Oldtimertreffen des Feuerwehrmuseums Preußisch-Oldendorf-Schröttinghausen zum 50. Geburtstag des Borgward-TLF 8 (oben abgebildet mit Kennzeichen MI-2493) am 27. September werden wir unsere Saison ausklingen lassen. Der Schlusspunkt wird das Erntefest der Kornmasch sein. Für das Winterhalbjahr ist die Fertigstellung der Innenaufarbeitung des Löschwassertanks vorgesehen. Damit wäre dann bei unserem Oldtimer die bedingte Einsatzfähigkeit wiederhergestellt.

Wieder zu Hause:

Unser LOEWE rangiert den Anhänger in die Halle.


Am 23. August waren wir zum Oldtimertreffen des Feuerwehrmuseums Hannover im Hannoverschen Straßenbahnmuseum in Sehnde zu Gast. Es kamen 92 historische und moderne Feuerwehr-, DRK- und THW-Fahrzeuge zusammen. Bei einer Rundfahrt mit einer der historischen Straßenbahnen konnte sich der Besucher in kurzer Zeit einen gesamten Überblick verschaffen. Hier einige Eindrücke von der Veranstaltung:
Bei diesem Treffen konnten wir alte Bekanntschaften und Verbindungen pflegen, hier haben wir uns für das Oldtimertreffen am 6. September in Kirchweyhe bei Bremen angemeldet. Dort wird der Kreis der Teilnehmer allerdings anders aussehen, weil der Großraum Hamburg-Schleswig-Holstein hier stärker vertreten sein wird.
Es wäre schön, wenn sich noch einige Kameraden/-innen an unseren Aktivitäten beteiligen würden bzw. Mitglied bei uns werden. Unsere Bemühungen um Traditionspflege und Erhaltung historisch wertvoller Fahrzeuge und Geräte unserer Feuerwehr hat sicherlich mehr Unterstützung verdient. Einen großen Erfolg können wir vorweisen: Unser TLF 24 „LOEWE“ und wir als zugehörige Mannschaft finden überall freundliche Aufnahme, wecken das Interesse an der Sache „Feuerwehr“! Ein Nebenprodukt unserer Aktivitäten: Wir sind eine sehr gute Werbung für unsere Stadt Bückeburg! Euer "Diesel-Karl"

In den vergangenen Wochen hat sich am und mit dem LOEWE eine Menge bewegt. Unser Mitglied Erwin Tatge und sein Team haben uns im Juli neben der vorgeschriebenen Sicherheitsprüfung eine Menge - für den Fachmann - Kleinigkeiten in Ordnung gebracht, die - unter dem Strich - eine umfangreiche Überholung am Motor und einigen seiner Bauteile bedeutet. Wir hätten mit eigenen Kräften und den vorhandenen Werkzeugen das niemals allein geschafft. Die Rechnung fiel sehr wohlwollend aus, sie belastet uns wohl, aber wir haben mit diesem Bereich der Technik wohl eine Weile Ruhe. Unser LOEWE ist von der Substanz her wieder völlig gesund, die „Wehwehchen“ wie Motorbremse, Ölverlust durch alte Dichtungen sowie irgendwann falsch eingebaute Materialien im Auspuffbereich sind Vergangenheit.
Für die entgegenkommende Ausführung dieser Maßnahme danken wir Erwin Tatge und Team sehr herzlich!
Inzwischen haben wir Oldtimertreffen hinter uns, die durch unseren Flohmarktstand die finanziellen Belastungen des Vereins erträglich machen. Nur mit den Mitgliedsbeiträgen allein ist nicht alles machbar!

Am 15. und 16. August waren wir in Tecklenburg-Leeden am Teutoburger Wald. Der Opel-Blitz der Ortsfeuerwehr wurde 60 Jahre alt. Bei unseren Mitgliedern Kerstin und Sven Sacher haben wir übernachtet. Fast taggenau 1 Jahr vorher haben die beiden Oldtimer zur Gestaltung von Sven und Kerstins Hochzeit beigetragen.
Der Friseur gegenüber stellte uns für den LOEWEN seinen Parkplatz zur Verfügung. Mit einem halben Dutzend örtlicher Feuerwehrkameraden direkt angrenzend wohnend konnten wir Fahrzeuge und Inhalt dort getrost stehen lassen. Das Haus ist wegen eines alten Brauchs mit lauter alten Schachteln geschmückt. Bei Sachers haben wir nicht nur gut geschlafen, sondern wir wurden sehr gut bewirtet und betreut.

Neben dem örtlichen Oldtimer, der noch offiziell im Bestand ist, waren dort die aktuellen Fahrzeuge der Ortswehr ausgestellt, ein ELW, ein TLF 16, sowie aus Ibbenbüren eine DLK 23/12 und eine Feldküche mit Erbsensuppe, ein ebenfalls 60 Jahre altes Opel-LF 8, ebenfalls noch zugelassen, aus Tecklenburg-Ladbergen, ein Ex-DDR-LF 8 und eine Ausstellung alter Trecker.

In Tecklenburg-Leeden erfuhren wir eine herzliche Gastfreundschaft. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Tecklenburg-Leeden haben die Absicht, Bückeburg 2010 zu besuchen. Das soll in Form eines „Betriebsausflugs“ geschehen, nicht als Oldtimeraktion, aber wir freuen uns sehr, wenn dieser Besuch stattfinden wird. Es gibt so einen neuen, sehr netten Kontakt in ein benachbartes Bundesland, ausgelöst durch eine Hochzeit, was uns außerdem ein neues Mitglied außerhalb der Stadt Bückeburg brachte. Wir können jederzeit, auch ohne besonderen Anlass, Tecklenburg mit seiner sehr schönen Umgebung als Ziel anlaufen!

Am 30. Mai war der Verein gemeinsam mit den Kameraden aus Stadthagen zum 60. Bestehen der Feuerwehr Schierneichen-Deinsen-Baum in Schierneichen zu Gast. Unsere Mitglieder Kerstin und Sven Sacher reisten an diesem Pfingstsamstag mit dem Fahrrad aus Tecklenburg - Leeden (über 100 km) an, um u. a. auch bei dieser Veranstaltung mit dabei zu sein.

Die zwei Oldtimer aus Stadthagen, unser LOEWE aus Bückeburg samt Anhänger und das TLF der Gastgeber waren Kulisse der „Eimerfestspiele“, bei denen auch die Schiedsrichter teilweise kräftig duschen konnten.

Bei der gastgebenden Feuerwehr haben wir uns wohl gefühlt und werden auch dort gern wieder dabei sein, wenn ein neuer Anlass ansteht. Der Dreiachs-Magirus aus Schierneichen-Deinsen aus der gleichen Epoche wie unser LOEWE war schon mehrfach samt Mannschaft unser Gast und die Kameraden waren offenbar auch gern bei uns.

Am 1. Mai waren wir zum Jubiläum der Feuerwehr in Wiedensahl. Alte Bekannte aus Nienburg, Lage/Lippe, Münchehagen, Stadthagen u. a. trafen wir dort wieder. Eines unserer demnächst jungen Ehepaare entwickelte mit unserem kleinen Flohmarktstand ungeahnte Talente, die unsere Kasse zur Pflege und Erhaltung etwas verbessert. Das H0-Modell von unserem LOEWE findet guten Anklang und gern wird Infomaterial über unsere Aktivitäten von Besuchern der Veranstaltungen mitgenommen.
Die Feuerwehr Wiedensahl war ein angenehmer Gastgeber, wir waren gern dort.
Eine ganz andere Atmosphäre und Größenordnung war die Veranstaltung am 10. Mai in Harpstedt vor den Toren Bremens. Die Gemeinschaft der Kaufleute des Ortes hatten gemeinsam mit dem Verband "Feuerwehrfreunde Oldenburg", zu denen wir seit 2007 in Verbindung stehen, ein Feuerwehrtreffen organisiert, das über 50 Fahrzeuge zusammenbrachte. Die Organisation, die Versorgung, die ganze Planung war einfach perfekt.
Nach der kleinen, "kuscheligen" Veranstaltung in Wiedensahl gab es nun eine Ausstellung über mehrere Straßenzüge.
Hans-Hermann Liese, ein Mitglied der Altersabteilung, war bei dieser Fahrt dabei. Mit Freude war er unter uns und hat den Tag, der bei schönstem Sommerwetter ablief, offensichtlich genossen.
Unser Freund Hero Köppert aus Leer überraschte mit einer gelungenen Einlage die Teilnehmer. Wenn er nicht in der Kapelle mitspielt, dann hat er andere Ideen, die zur allgemeinen Freude beitragen. Ein Feuerwehr-Oldtimertreffen in Norddeutschland ohne Hero Köppert ist fast undenkbar.
Bei allem Humor und mancher vielleicht sogar sogenannten Albernheit: Hero hat es geschafft, einige 100 Personen und Gruppen mit ähnlichen oder gleichen Zielen zusammenzuführen, inzwischen über die Grenzen Deutschlands hinaus.
Die Eröffnung des neuen Museums des Feuerwehrverbands Hameln-Pyrmont in Emmerthal-Kirchohsen am 16. Mai war wieder eine Veranstaltung, deren Charakter mehr dörfliche, ländliche Hintergründe des Feuerlöschwesens aufzeigte. Der Schwerpunkt lag hier im Bereich Handdruckspritzen und kleinstädtischer Schwerpunktfeuerwehr, nicht so bunt gemischt wie in Harpstedt. Allerdings war als kleine Attraktion der Magirus-Rundhauber-Löschzug aus Braunschweig da, ebenso verrichtete die Polizei mit historischer Kleidung und VW-Käfer aus den Anfangstagen nach dem 2. Weltkrieg ihren Dienst während der Veranstaltung.
Unser TLF 24 war in diesem Umfeld das größte Fahrzeug. Wir konnten einige Persönlichkeiten kennenlernen, die bereit sind, unsere Aktivitäten in unterschiedlicher Form zu fördern. Ein Mitglied unserer Feuerwehr-Altersabteilung, dieses Mal Jochen Harting, war mit dabei. Die Veranstaltung hat ihm gut gefallen, auch er möchte gelegentlich wieder mitfahren. Aus Tecklenburg-Leeden war extra zu diesem Termin unser Mitglied Sven Sacher angereist, der sich in unserer Runde offensichtlich auch recht wohl fühlte.
Am Sonntag, 17. Mai, haben wir uns geteilt, es gab zwei Termine, die für unseren Verein wichtig waren. Im Rahmen der Feier "400 Jahre Stadtrechte Bückeburg" wurde uns offiziell von Bürgermeister Brombach mit Urkunde die alte Handdruckspritze von 1897 als Dauerleihgabe übergeben. Bespannt mit dem Pferd "Klaus-Dieter" von Otto Hartmann machte sich eine Gruppe unseres Vereins mit der Handdruckspritze vom Hof der Fa. Steinhof, Maschstraße, auf den Weg zum Rathaus.
Andreas Liese wurde - obwohl er das erst nicht wollte - als "Projektleiter" zu Herrn Hartmann auf den Bock gesetzt. Wir haben ihm und denen, die zur Stange hielten und das historische Gerät restaurierten, ein riesiges Dankeschön zu sagen. Wir wollen auch nicht vergessen allen zu danken, die mit Sachspenden oder wie Fa. Steinhof mit der Gestellung des Raumes für die Arbeiten ohne Miete zu verlangen das Projekt unterstützten.
Mit unserem TLF war eine Gruppe in Verden-Dauelsen, um die Teilnahme am Jubiläumstreffen 2007 in Bückeburg zu erwidern. Das zeitweise schlechte Wetter konnte gut dadurch ausgeglichen werden, dass der Stand und unser Fahrzeug unter einem Eisenbahnviadukt einen Platz fanden. Aus Ahlten/Nordheide war ebenfalls ein Schwesterfahrzeug bei dieser Veranstaltung. Das Fahrzeug ist noch im Einsatz, aber nicht mehr so wie unser TLF im Originalzustand.

Es war zu einem erheblichen Teil ein Treffen mit vielen alten Bekannten.



Bei sommerlichem Wetter wurde die Oldtimersaison 2009 eröffnet. Gäste des Schwestervereins aus Stadthagen mit ihrem Schlauch- sowie Tanklöschwagen, das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Schierneichen-Deinsen-Baum und unser Mitglied Manfred Roth mit seinem LF 8 konnten begrüßt werden.

Feuerwehrkameraden aus Wiedensahl kamen mit Motorrad-Oldtimern, um für die erste Veranstaltung, die wir wahrnehmen werden, noch Details zu besprechen.

Ein Ehepaar mit einem historischen PKW und einige Liebhaber von Mini-Dreirad-Transportern aus dem Raum Minden stellten sich als Überraschungsgäste ein.

Besonders erfreulich war wieder die starke Beteiligung der Altersabteilung der Feuerwehr Bückeburg-Stadt, die dem Oldtimerverein viel Aufmerksamkeit entgegenbringt. Zu den Gästen gehörte außerdem der Notfallseelsorger Dr. Kastning, der erstmals von Feuerwehr-Oldtimeraktivitäten einen Eindruck mitnahm.

Als Auftakt der Aktivitäten in den kommenden Wochen war dieser Nachmittag auf dem Hof des Feuerwehrhauses Bückeburg-Stadt eine stilgerechte Veranstaltung.

Wir danken der Feuerwehr Bückeburg-Stadt für die Erlaubnis, die Veranstaltung an diesem Ort durchführen zu können.


Zum Ende der Saison des laufenden Jahres hatten wir noch einige Aktivitäten im unmittelbaren Nahbereich. Zum „Spiel ohne Grenzen“ wurde unser LOEWE in Rusbend Anfang September ausgestellt. Dieser Ortswehr, die Mitglied unseres Vereins ist, wurde gern bei der Ausschmückung der Veranstaltung geholfen. Neben der Bewirtung der begleitenden Kameraden erhielt der Kassenwart einen „viereckigen Blumenstrauß“, der mit Blick auf die unerwarteten Kosten des Jahres zur Erhaltung des TLF hochwillkommen war. Hallo Rusbender – hier ein herzliches „Dankeschön!“
Beim „Tag der offenen Tür“ unserer Heimatortswehr war unser TLF gemeinsam mit den beiden Fahrzeugen (Magirus-Rundhauber-TLF und Mercedes-Rundhauber-SW) unseres Schwestervereins aus Stadthagen Kulisse der Vorführungen der Feuerwehr Bückeburg an der Wilhelm-Raabe-Straße.
Gleich am Tag nach dem Tag der offenen Tür folgten wir der Einladung nach Nienburg zur Teilnahme am 50. Geburtstag des dortigen TLF, ein Gegenbesuch für die Teilnahme am LOEWE-Geburtstag 2007. Die Größenordnung dieses Treffens in der Altstadt Nienburg war von der Optik und der Größe her vergleichbar mit Bückeburg 2007. Die Anreise erfolgte gemeinsam mit den Kameraden aus Stadthagen, die außerdem sehr um unser leibliches Wohl besorgt waren. Unser Mitglied Reinhold Malmedy verstärkte gemeinsam mit seiner Ehefrau unser Team.
In Nienburg erhielten wir Einladungen für 2009 im Mai nach Harpstedt bei Bremen (hier wird erstmalig vom Gastgeber der Kraftstoff zur Anreise übernommen), die Einladung nach Verden-Dauelsen im selben Monat wurde schriftlich wiederholt. Für den 1. Mai 2009 liegt ferner eine Einladung nach Wiedensahl vor sowie nach Hameln zur Eröffnung des Feuerwehrmuseums. Im Juni 2009 haben wir familiäre Ereignisse im Kreise der Mitglieder wahrzunehmen.

In Kürze anstehende Aktivitäten werden per Rundschreiben bekannt gegeben. Es sind während des Winterhalbjahres einige Arbeiten auszuführen, die unsere „Schrauber“ fordern werden (Instandsetzung Motorbremse, Fertigstellung Löschwassertank, Farbarbeiten).
Tecklenburg-Leeden, 29. August 2008,
Das frisch vermählte Ehepaar Sacher.

Vater Diesel-Karl brachte anlässlich der Hochzeit 15 Tonnen schwere und 51 Jahre alte Feuerwehrtechnik 104 km weit ins Münsterland, damit die zwei jungen Leute eine angemessene Hochzeitskutsche hatten. Als die örtliche Feuerwehr davon erfuhr, war es ihnen eine besondere Ehre, sich anzuschließen und Kerstin und Svens Eltern zusammen in einem noch 10 Jahre älteren Opel-Blitz-Feuerwehrwagen zu fahren.

Nun sind Kerstin und Sven als Ehepaar Mitglied in unserem Verein.

Obwohl Andreas recht oft allein an unserem 111jährigen Schätzchen schraubt und pinselt, es gibt sehr sachgerecht ausgeführte Fortschritte, die sich sehen lassen können! Was da geleistet wird sei für uns alle als Beispiel vorgestellt!

Bei der Demontage der alten Löschkutsche gab es mit den Schrauben, die seit Herstellung der Spritze nie bewegt wurden manche Probleme. Schmutz, alte Farbe, Rost – nicht gerade ein Vergnügen, diese Arbeiten. Es geht aber voran, besonders erfreulich ist, dass die Damen aus den Reihen der Mitglieder zu denen gehören, die Andreas helfen, neben Dietmar Ostermeier, der momentan am Neubau des Wasserkastens arbeitet.

Wenn diese Restaurierung abgeschlossen ist, werden wir ein echtes Schmuckstück haben! Vielleicht gelingt es uns langfristig, die stark beschädigten Räder zu ersetzen (vorn rechts Radnabe ausgeschlagen, alle 4 Räder starke Schäden durch Nässe).

Am Mittwoch, 16. Juli 2008, waren die beiden Oldtimer der Feuerwehren Bückeburg und Stadthagen zur Begrüßung der Gäste am Eingang des Zeltlagers ausgestellt.

Die Vorsitzenden der Oldtimergruppen, Bruno Schulz, Stadthagen und Karl-Heinz Driftmann, Bückeburg, waren an dieser Aktion beteiligt, konnten gemeinsame Termine und aktuelle Erfahrungen austauschen. Eine Stippvisite bei den teilnehmenden Gruppen (soweit anwesend) aus den beiden Städten war ebenfalls Tagesprogramm.

Den Stadthägern wurde ein Atemschutzgerät aus der Zeit der Indienststellung der beiden Fahrzeuge übergeben, wie sie ursprünglich in dieser Bauart zur Erstausstattung beider Oldtimer gehörten. Von der Zentrale für das Grubenrettungswesen in Herne erhielt der Bückeburger Verein vor einer Woche vier solcher Geräte, von denen eines als Dank für die stete Hilfsbereitschaft und erfreuliche Zusammenarbeit den Kameraden aus der Kreisstadt übergeben wurde. Beide historischen Fahrzeuge sind nun mit solchen (nicht mehr betriebsbereiten, aber bestens geeignet zur Demonstration der Arbeitsweise) Geräten ausgestattet.
Während des Regens am frühen Nachmittag war die Zahl der ankommenden Besucher eher gering, was sich mit fortschreitender Wetterbesserung schnell änderte. Die beiden Oldtimer von 1957 wurden von vielen Besuchern angesehen, es wurde viel fotografiert, manche interessante Frage gestellt. Vielleicht gewinnen wir so Nachwuchs für Feuerwehr und die Oldtimererhaltung!
Die Kraftstoffpreise steigen weiter, die Fahrten müssen kürzer werden, aber das Interesse an der Erhaltung solcher Oldtimer wächst zusehends!
Junge Menschen sollen in Zukunft die technische Entwicklung nachvollziehen können, dafür brauchen wir die Oldtimer!


Am Freitag, 11. Juli 2008, waren Heinz Wittkugel, Christian Driftmann und Karl-Heinz Driftmann zu Gast bei der Hauptstelle des Grubenrettungswesen beim Nachfolgeunternehmen der Ruhrkohle AG in Herne.
Wir sind mit sehr tiefen Eindrücken zum Thema Grubenrettung und vom Ausbildungszentrum, das in einer ehemaligen Steinkohlenzeche untergebracht ist, nach Haus gefahren.
Zu diesem Aufenthalt folgt noch ein ausführlicher Bericht, der erarbeitet werden muss. Die Eindrücke sollen erst einmal „sacken“!


Diese drei Atemschutzgeräte „DRAEGER BG 174“ mit den dazugehörigen Masken, wie sie zu Zeiten der Indienststellung unseres Oldtimers üblich waren und in dieser oder vergleichbaren Form in diesem Fach zu finden waren, wurden uns für Anschauungszwecke kostenlos überlassen. In den Türen des Gerätefaches befinden sich Schautafeln, gefertigt nach Unterrichtsmaterial der Hauptstelle für Grubenrettungswesen, die den technischen Aufbau und die Funktionsweise der Geräte erläutern.
Abgesehen vom Fehlen der Alkalipatrone im entsprechenden Behälter sowie leeren Sauerstoffflaschen sind die Geräte so wie wir sie entgegennehmen durften bis vor kurzer Zeit noch in Betrieb gewesen.
Nach dem Grundprinzip dieser Geräte arbeitende Atmer sind nicht nur im Bergbau immer noch üblich, allerdings wurde die Technik weiterentwickelt. Es wurde eine Lösung gefunden, die nach einer Stunde auftretende starke Erwärmung zu vermeiden.

Das Fach unseres Fahrzeugs wäre nun wieder in den Ursprungszustand zu versetzen, damit die Geräte nicht nur improvisiert dort untergebracht sind. Es ist teilweise noch erkennbar, wie die Aufteilung einmal war.

Ihr seht, es geht langsam voran! Unser alter Kamerad auf vier Rädern entwickelt sich langsam weiter. Wir können und dürfen wohl alle ein wenig stolz darauf sein.

Bei schönstem Sommerwetter fand in Bramsche-Engter das 85. Bestehen der örtlichen Feuerwehr statt. Beim Grünkohlessen der Feuerwehrfreunde Oldenburg im Spätherbst letzten Jahres wurden wir dazu eingeladen. In Windeseile gelang es am Vortag noch, für unseren Anhänger ein Vordach zu basteln, weil mit Gewitter und Schauern zu rechnen war. Unser bester Kunde an diesem Stand war Hero Köppert aus Leer, der uns gleich bei der Ankunft in die Arme lief. Sicherlich ist er allen noch in guter Erinnerung vom LOEWE-Geburtstag 2007. Besonders viel Spaß hat an diesem Tage das Zuschauen bei Vorführungen mit alten Geräten gebracht, bespannt mit Pferden wurde mancher Löschangriff gezeigt.
Abgesehen von kleinen Engpässen bei der Verpflegung war es ein schöner Tag, der manchen Spaß und letztlich wieder einmal ein kleines Abenteuer brachte.
Unser Kassenwart Dirk Thiem hatte sich zur Aufgabe gemacht, das Innenleben des frisch behandelten Löschwassertanks mal genauer zu untersuchen. Das hat nicht nur uns erheitert, diese Aktion fand bei Gastgebern und den anderen Teilnehmern lebhaften Beifall.

Zu unserer Freude war neben Hero aus Leer auch das Ehepaar Latzel aus Bramsche mit ihrem in Bückeburg gebauten TLF 8-UNIMOG (vorn auf dem Bild) gekommen. Es war ein recht freudiges Wiedersehen.

Aus Tecklenburg-Leeden trafen Kerstin Driftmann und ihr künftiger Ehemann Sven Sacher, beide unsere Mitglieder, in Bramsche ein.

Die Veranstaltung wurde recht hektisch während der Siegerehrung abgebrochen wegen Unwetter, das uns auf der Rückfahrt direkt erwischte.

Unseren 2. Preis, einen recht ansehnlichen Schinken, konnten wir noch trocken entgegennehmen. Er wurde inzwischen gleichmäßig unter den Teilnehmern aufgeteilt.
Das Bild von der Ankunft in Müsingen benötigt wohl keinen Kommentar. Es war nicht möglich von der Scheune bis zum TLF zu kommen, ohne bis auf die Haut nass zu sein. Wir mussten warten.

Bei Melle hatten wir auf der Rückfahrt ein Problem mit dem Scheibenwischer. Der linke Wischerarm hat sich (mal wieder) gelöst. Dafür ist wiederholt, was sonst, ein wenig „Fummelarbeit“ angesagt.

Bedingt durch die Kraftstoffpreise werden solche Reisen künftig schwieriger, aber denkt daran:
Ein Auto muss fahren, wenn es erhalten werden soll. - Das wollen wir doch alle, oder??!!
Eine ganz wesentliche Veränderung wurde am 15.03. ebenfalls von der Mehrheit der Mitglieder auf den Weg gebracht:

Unsere Arbeitseinsätze sind künftig immer am 2. F R E I T A G jeden Monats. Dieser Wunsch wurde als Antrag an den Vorstand herangetragen und von der Jahreshauptversammlung beschlossen.


Am Sonnabend, 15. März 2008, fand im Feuerwehrgerätehaus in Bückeburg, Röntgenstraße 60, die diesjährige Hauptversammlung statt.

Neben einer sehr guten Beteiligung aus den Reihen der Mitglieder konnte als Gast, wie seit Gründung unseres Vereins Tradition, eine Abordnung des Schwestervereins Stadthagen begrüßt werden, an der Spitze Bruno Schulz. Ferner waren zu Gast Vorstandsmitglied des Fördervereins der Feuerwehr Bückeburg, Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt, Wolfram Hesseling, vom Stadtrat der zuständige Ratsherr für Fremdenverkehr und Tourismus, Albert Brüggemann, und als Abordnung der Feuerwehr-Altersabteilung Adam Zwirkowski und Friedhelm Eckert.

In Vertretung des Stadtbrandmeisters und Mitglieds Dirk Hahne kam dessen Stellvertreter Günther Grinke, den wir neben der Ortsfeuerwehr Rusbend, stellvertretenden Ortsbrandmeister Erwin Tatge und zwei weiteren Kameraden als neue Mitglieder begrüßen konnten. Günter Grinke übernahm, unterstützt durch Ortsbrandmeister und Mitglied Nils-Oliver Koß, den Wahlvorsitz für die Vorstandswahlen.

Erstmals fand die Versammlung unter Teilnahme der örtlichen Presse statt.

Die einzelnen Tagesordnungspunkte beinhalteten u. a. neben den üblichen Formalitäten und wegen der vielen Ereignisse des Jahres 2007 einen recht umfangreichen Vorstandsbericht. Der Bericht war geprägt von Danksagungen an Personen und Einrichtungen, die den Verein sehr unterstützen.

Die Neuwahlen des gesamten Vorstandes waren satzungsgemäß wegen Ende der festgelegten Amtsperiode durchzuführen. Der gesamte Vorstand wurde gesamt einstimmig wiedergewählt.

Einer Satzungsänderung, die nach neuen gesetzlichen Bestimmungen erforderlich wurde, stimmten die Mitglieder einem Vorschlag des Vorstandes zu, dass bei einer evtl. Auflösung des Vereins die Gegenstände des Vereinsvermögens an den Förderverein der Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt übergeben werden.

Mit dieser Regelung ist sichergestellt, dass, sollte ein solcher Schritt erforderlich werden, die mühsam erhaltenen Sachen am Ort verbleiben und im Sinne der Satzung des Vereins zur Erhaltung historischer Feuerwehrfahrzeuge unmittelbar weiterverwendet werden müssen.

Die Versammlung hatte einen harmonischen Verlauf und wurde nach dem offiziellen Teil mit einem Imbiss beendet.

Am Sonntag, 16. September 2007, reiste eine Gruppe von 6 Mitgliedern und zwei dazugehörigen Kindern nach Kirchweyhe bei Bremen. Bei Super-Frühherbstwetter verlief die Reise von 104 km reibungslos. Als Gegenbesuch für die Teilnahme am Geburtstag unseres TLF im Juli waren wir gespannt, ob wir „alte Bekannte“ treffen würden. Neben dem Magirus-Rundhauber- TLF aus Kirchweyhe trafen wir in der Tat einige unserer Bekannten an. Auf dem Ausstellungsplatz neben uns stand das Fahrzeug aus Lübbecke, das auch bei uns in Bückeburg war.
Unser ostfriesischer Freund Hero Köppert war unüberhör- und -sehbar dabei, mit LF 16 und LF 8. Er bediente bei der Musikgruppe die Pauke (im Bild der Schlussmann). Außerdem fanden wir Kameraden aus Nienburg, Verden, Bad Zwischenahn, Hamburg (das Papp-LF 8) und die Mitarbeiter des Feuerwehr-Journals wieder.
Unser Anhänger bewährte sich bestens als Flohmarktstand. Die Veranstaltung verlief sehr harmonisch. Es waren auch dort über 70 Fahrzeuge zusammengekommen. Eine Moderation wie bei uns haben wir vermisst, dafür gab es recht humorige Vorstellungen mit historischem Gerät und in entsprechender Kleidung.

Das TLF hat für die über 210 km Hin- und Rückfahrt mit Anhänger lediglich 60 Liter Diesel verbraucht.


Im Winter wird der Verein einen Bilderabend organisieren. Alle, auch Nichtmitglieder, sind uns dazu herzlich willkommen! Termin folgt.

Eine Bilderrückschau von dem Treffen ist unter der Internetseite www.feuerwehrfreunde-oldenburg.de.vu unter dem Link "Rückschau" zu finden. Es waren sehr ungewöhnliche Fahrzeuge dabei, es lohnt sich, hineinzusehen!


Am Sonnabend, den 16. Juni, sind wir der Einladung der Feuerwehr Eisbergen gefolgt, ihre 100-Jahr-Feier mit unserem Loewen zu besuchen. Zu fünft verbrachten wir einen schönen Tag in angenehmer Gesellschaft. Gleichzeitig konnten wir auch noch einige Interessierte über unser diesjähriges Oldtimertreffen informieren. Eisbergen wird mit einem historischen Fahrzeug im Juli zu uns kommen.

Wir danken der Feuerwehr Eisbergen für die Einladung und freuen uns auf den baldigen Gegenbesuch!


Am Freitag, den 13. April, trafen sich über 40 Vereinsmitglieder und Gäste in Müsingen, um in gemütlicher Runde die neue Oldtimersaison zu eröffnen. Das Wetter war uns wie im Bilderbuch wohlgesonnen und die Stimmung war gut!

Hier ein paar Eindrücke:
Loewe und Anhänger präsentieren
ihr neues Outfit...

... und bekommen zwei "Kameraden"
zur Seite gestellt.

... sogar die Presse war dabei!

Der Hof füllte sich rasant mit über
40 Vereinsmitgliedern und Gästen!

Die "Chefabteilung" erhält kleine
Aufmerksamkeiten.

Für das leibliche Wohl wurde mit
Salaten und Bratwürsten gesorgt




Unsere Kameraden in Stadthagen haben eine gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt, leider konnten nicht alle geladenen Gäste erscheinen.

Fahrzeuge aus Bückeburg 1. und 2. Preis bei Orientierungs-Fahrt in und um Stadthagen



Mit unserem Schwesterverein in Stadthagen wird regelmäßiger Kontakt gepflegt. Nun waren wir zum 10-jährigen Bestehen eingeladen.
Mit einem gemütlichen Frühstück in den Räumen der Feuerwehr Stadthagen begann der Tagesablauf. Die Oldtimer trafen nach und nach ein. Einige Kontakte für unsere geplante Oldie-Geburtstagsfeier 2007 wurden neu geknüpft.

Unser Mitglied Manfred Roth mit seinem LF 8 (ehem. Werkfeuerwehr Heye, Obernkirchen) war bis in die Nachmittagsstunden gemeinsam mit uns bei der Veranstaltung, zu der eine Orientierungsfahrt im Raum Stadthagen gehörte. Unser LOEWE mit seiner Besatzung erhielt den 1. Preis, das LF 8 mit Besatzung den 2. Preis der Orientierungsfahrt, an der 10 Fahrzeuge beteiligt waren.

Es wurden unterwegs Fragen des Allgemeinwissens verlangt, außerdem einige lustige Aufgaben, die Geschick und logisches Denken erforderten. In der sehr belebten Fußgängerzone in Stadthagen wurden am Marktplatz alle Oldtimer einzeln vorgestellt und Details zur Herkunft und Technik über die Lautsprecheranlage des ELW der Feuerwehr Stadthagen erläutert.

Nachmittags waren die Fahrzeuge mit Besatzungen Gäste bei der Grillmeisterschaft im Schlosspark Stadthagen. Anschließend Kaffeetafel und Siegerehrung bei der Feuerwehr, wo inzwischen die Country-Band die Unterhaltung begonnen hatte.

Gegen 20.30 Uhr haben wir den Heimweg angetreten.

Den Kameraden in Stadthagen ein Dankeschön für die Gastfreundschaft. Es war ein gelungener Tag, der mehr Aufmerksam verdient hätte. Die Vorbereitungen waren sehr durchdacht und die Teilnahme hat uns viel Freude gemacht.







Auf dem Hexentanzplatz, über 500 m hoch, 13% Steigung, keine Probleme.
Auf diesem Bild sind rund 13,5 t zul. Gesamtgewicht bei 135 PS noch voll ausgeschöpft.








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