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Feuerwehr Bückeburg-Stadt
Bürgerinfo und Service
Einsatztelegramm

Di., 12.12.2017, 11:39 Uhr

Bückeburg, Jetenburger Straße
Unterstützung Rettungsdienst




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Dieses Glossar ist für Besucher unserer Seite gedacht, die nichts oder sehr wenig mit der Feuerwehr zu tun haben und sich im Dschungel der Abkürzungen und Fachbegriffe schwer zurechtfinden. Sollten Sie jedoch nicht oder unverständlich erklärte Begriffe entdecken, bitten wir um eine E-Mail. Wir werden Ihnen dann persönlich eine Anwort schicken und den Begriff einfügen!


 A

A-Saugschlauch Ein Schlauch der fest in seiner Form bleibt um so Wasser 'anzusaugen'. Er hat die Schlauchgröße 'A', beziehungsweise einen Durchmesser von 110mm
abpallen Beim Abpallen wird z.B. ein Kfz mit Pallholz unterbaut. Dies geschieht insbesondere bei einem Verkehrsunfall - siehe P-Pallholz
AGT AtemschutzGeräteTräger

 B

B-Schlauch Feuerwehrschlauch mit einem Durchmesser von 75mm und 20m Länge
Backdraft Bei einem Backdraft explodieren bei Sauerstoffzufuhr heiße Brandgase
BF BerufsFeuerwehr
BM BrandMeister; Dienstgrad bei der Feuerwehr
BMA BrandMeldeAnlage, eine BMA kann mit Handmeldern oder automatischen Rauchmeldern ausgestattet sein. Bei einer Feuermeldung erscheint bei der Leitstelle ein Alarm, sodass diese dann ohne weitere Rückfrage die Feuerwehr alarmiert. Siehe L-Leitstelle
Brandsicherheits- wache Eine Brandsicherheitswache wird von der Feuerwehr gestellt, wenn eine große Gefahr für Personen oder Sachgüter besteht. Dies kann zum Beispiel bei Versammlungsstätten wie dem Rathaussaal in Bückeburg der Fall sein
BvD Brandmeister vom Dienst, ein Brandmeister (Zugführerqualifikation) führt ständig einen Kommandowagen mit, um im Einsatzfall schnell vorort zu sein und die anrückenden Kräfte einzuteilen, siehe BvD

 C

CSA ChemiekalienSchutzAnzug; ist ein Schutzanzug, der für eine gewisse Zeit gegen Chemiekalien resistent ist

 D

DFV Deutscher Feuerwehr Verband; Dachverband aller deutschen Feuerwehren
Disponent Der Disponent hat sein Tätigkeitsbereich in der Leitstelle. Er nimmt Notrufe entgegen und alarmiert die entsprechenden Rettungsmittel (Feuerwehr, Rettungswagen etc.). Außerdem regelt er den rückwertigen Einsatz (Beschaffung von Informationen, Kontaktieren von besonderen Stellen, wie z.B. Umweltamt); siehe Notruf, Leitstelle
DLK 23/12 Drehleiter; Leiterlänge 30m, Nennrettungshöhe 23m bei 12m Ausladung; siehe DLK 23/12
DRK Deutsches Rotes Kreuz;
DME Digitaler Melde Empfänger; Kleines digitales Empfangsgerät, über das ein Feuerwehrmann alarmiert werden kann, siehe Alarmierung

 E

ELW EinsatzLeitWagen; Der Einsatzleitwagen dient dem Einsatzleiter an der Einsatzstelle als Kommandozentrale. Besetzt wird das Fahrzeug mit einem Funker, der die Verbindung zur Leitstelle hält; siehe ELW1

 F

FEL Feuerwehr Einsatz Leitstelle; siehe L-Leitstelle
FF Freiwillige Feuerwehr
Flash-Over Bei einem Flash-Over zünden heiße unvollständig verbrannte Rauchgase durch
FM Feuerwehr Mann; Dienstgrad bei der Feuerwehr
FME Funk Melde Empfänger; Kleines Empfangsgerät, über das ein Feuerwehrmann alarmiert werden kann. Mittlerweile erfolgt dies in der Stadt über DME, siehe Alarmierung, DME
FwDV Feuerwehr Dienst Vorschrift; Vorschriften die das Arbeiten der Feuerwehr regeln

 G

GF GruppenFührer; siehe Gruppenführer
Gruppe Beteht aus 8 Personen und wird vom Gruppenführer geführt
Gruppenführer Leitet im Einsatzfall eine Gruppe von max. 9 Leuten
GSG Gefährliche Stoffe und Güter, z.B. Chemikalien
GW GeräteWagen; Feuerwehrfahrzeug mit Sonderbeladung, z.B. GW-A (Atemschutz), GW-G (Gefahrgut)

 H

HBM Haupt BrandMeister; Ein Dienstgrad der Feuerwehr
HFM Haupt FeuerwehrMann; Ein Dienstgrad der Feuerwehr
HLM Haupt LöschMeister; Ein Dienstgrad der Feuerwehr
Hohlstrahlrohr Spezielles Strahlrohr, welches vornehmlich bei der Gebäudebrandbekämpfung eingesetzt wird. Durch Erzeugen von kleinen Tröpfchen kann die Entstehung eines Flash-Over verhindert werden. Siehe F- Flash-Over

 I

Innenangriff Beim Innenangriff geht ein Trupp zum Löschen in ein Gebäude vor; Siehe T-Trupp

 J

JF JugendFeuerwehr; siehe Jugendfeuerwehr
Jugendfeuerwehr Eine Abteilung der Feuerwehr, die mit Jugendarbeit die Nachwuchsgewinnung sichert; Siehe Rubrik Jugendfeuerwehr

 K

KBM KreisBrandMeister; Leiter der Feuerwehr auf Kreisebene
kommunale Feuerwehr Zu der komunalen Feuerwehr zählt man alle Feuerwehren, die von der Komune unterhalten werden - das sind Berufs-, freiwillige- und Pflichtfeuerwehr; siehe B-Berufsfeuerwehr, F-Freiwillige Feuerwehr, P-Pflichtfeuerwehr
KTW KrankenTransportWagen; dient zum Transport von Nicht-Notfallpatienten und Krankentransporten
KdoW KommandoWagen; kleiner Einsatzleitwagen; Siehe BvD

 L

Leitstelle Nimmt den Notruf 112 entgegen und alarmiert die entsprechenden Kräfte. Im weiteren Einsatzverlauf disponieren sie den Einsatz; siehe Notruf 112
LF siehe Löschgruppenfahrzeug
Löschgruppen- fahrzeug Löschgruppenfahrzeug, wird mit einer Gruppe und Gruppenführer besetzt (1+8); siehe LF8, LF16/12
LM LöschMeister; Dienstgrad bei der Feuerwehr
LNA LeitenderNotArzt; Arzt mit einer Weiterbildung, der beim Massenanfall von Verletzten die medizinische Leitung übernimmt

 M

MANV MassenANfall vonVerletzten; Der MANV wird bei einem Schadensereignis ausgerufen, wenn der Rettungsdienst nicht mit eigenen Kräften die Verletzten abarbeiten kann. Dies kann schon ab 5 Verletzen der Fall sein. Die Leitung bei einem MANV hat die ÖEL, siehe O-ÖEL
MTF ManschaftsTransportFahrzeug; Feuerwehrfahrzeug, das zum Mannschaftstransport dient

 N

NAW NotArztWagen; ist wie ein Rettungswagen, jedoch wird ein Arzt mitgeführt
NEF NotarztEinsatzFahrzeug; hiermit wird der Notarzt zum Einsatzort gefahren. Im Landkreis Schaumburg ist jeweils ein NEF in Stadthagen und Rinteln stationiert.

 O

OBM OberBrandMeister; Dienstgrad bei der Feuerwehr
ÖEL ÖrtlicheEinsatzLeitung; besteht aus dem LNA (Leitender Notarzt) und dem TEL (technischer Einsatzleiter). Die ÖEL ist für die Organisation und Koordinierung der Behandlung und des Abtransportes der Patienten zuständig. Siehe L-LNA; T-TEL M-MANV
OFM OberFeuerwehrMann; Dienstgrad bei der Feuerwehr
OLM OberLöschMeister; Dienstgrad bei der Feuerwehr
OrtsBm OrtsBrandmeister; siehe Ortsbrandmeister
Ortsbrandmeister Der Ortsbrandmeister ist Leiter der Ortsfeuerwehr (z.B. Bückeburg-Stadt). Ihm obliegt neben der Einsatzleitung im Einsatzfall auch die Verwaltung und Organisation der Ortsfeuerwehr. Der Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter werden zu Ehrenbeamten ernannt.

 P

PA PressluftAtmer; siehe P-Pressluftatmer
Pallholz Hölzer zum Unterbauen z.B. eines Fahrzeuges bei einem Verkehrsunfall; siehe A-abpallen
Patientengerechte - Rettung Um weitere Verletzungen zu vermeiden oder die bereits vorhandenen Verletztungen nicht zu verschlimmern wird bei der patientengerechten Rettung in Absprache mit dem Rettungsdienst ein Patient möglichst schonend aus seiner Zwangslage (Verkehrsunfall) befreit, bzw. transportiert (z.B. mittels Drehleiter). Dies wird insbesondere bei Knochenbrüchen und Wirbelsäulenverletzungen angewendet. Spezielle Tragen, Tragenauflagen und Schienen bzw. Stützen, wie z.B. die Schaufeltrage, Vakuummatratze, KED-System und Stiftneck helfen dabei. Siehe V-Verkehrsunfall, S-Schaufeltrage, S-Stifneck, V-Vakuummatratze
Pflichtfeuerwehr Eine Pflichtfeuerwehr wird eingerichtet, wenn keine schlagkräftige freiwillige Feuerwehr aufgebaut werden kann. Hier werden Bürger im Alter von 18-60 Jahren zum Feuerwehrdienst verpflichtet. Derzeit gibt es in Niedersachsen keine Pflichtfeuerwehr
Pressluftatmer Atemschutzgerät mit Luftvorrat in einer Druckflasche

 Q

Keine Begriffe vergeben Für diesen Buchstaben sind noch keine Begriffe eingetragen worden.

 R

Rettungsasissent Besetzt den Rettungswagen, zur Qualifikation gehört eine 2 jährige Ausbildung
Rettungssanitäter Besetzt den Rettungswagen, zur Qualitfikation gehört eine virteljährige Ausbildung
RTW RettungsTransportWagen; dient zur Erstbehandlung und Transport von Notfallpatienten
RUD Realistische Unfall Darstellung; ist eine Einheit des DRK, die sich darauf spezialisiert hat, bei Übungen den Unfallopfern und dem Szenario ein realistisches Aussehen zu geben; siehe D-DRK
RW RüstWagen; dieses Fahrzeug wird zur technischen Hilfeleistung eingesetzt; siehe RW2

 S

Schaufeltrage Die Schaufeltrage kann in eine linke und in eine rechte Hälfte geteilt werden. Die Hälften werden unter dem Patienten geschoben und verbunden. Dies ermöglicht ein achsengerechtes Anheben von Patienten. Die Schaufeltrage wird besonders bei der patientengerechten Rettung eingesetzt; Siehe P-Patientengerechte Rettung
Schleuderketten Eine Art von Schneeketten, die fest am Fahrzeug montiert sind und bei Bedarf zugeschaltet werden können
Schiebleiter Tragbare Leiter mit 3 Leiterteilen, die bei Bedarf ausgezogen werden können
SEG SonderEinsatzGruppe; im Kreis Schaumburg wird damit die SEG des DRK gemeint
Steckleiter Tragbare Leiter mit 4 Leiterteilen, die entsprechend ineinander gesteckt werden können.
Stifneck Das Stifneck ist ein Stützkragen für den Hals. Es soll den Hals stabilisieren. So werden Folgeverletzungen an der Halswirbelsäule (z.B. nach einem Verkehrsunfall) minimiert.
SW 2000 SchlauchWagen 2000; Fahrzeug der Feuerwehr mit 2000m B-Schlauch. Fahrzeug dient zum schnellen Aufbau einer Wasserversorgung; siehe B-B-Schlauch

 T

TEL TechnischerEinsatzLeiter; Ist bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) für die Oraganisation des Abtransportes zuständig; Siehe M-MANV
TLF TankLöschFahrzeug; Löschfahrzeug mit Wassertank von mindestens 1800 Litern; siehe TLF16/24Tr, TLF 24/50
Trupp Ein Trupp besteht aus 2 oder 3 Personen, die vom Truppführer geführt werden
Truppführer Führt einen Trupp von 2 oder 3 Personen
TS 8/8 TragkraftSpritze; tragbare Feuerlöschkreiselpumpe, die 800l Wasser in der Minute fördern kann; siehe Tragkraftspritze
TSF TragkraftSpritzenFahrzeug; Ein kleineres Löschfahrzeug der Feuerwehr.
TSF-W TragkraftSpritzenFahrzeug - Wasser; Ein kleineres Löschfahrzeug der Feuerwehr, dass 500l Wasser mitführt

 U

UVV UnfallVerhütungsVorschrift; eine Vorschrift, die ein sicheres Arbeiten beschreibt. Gibt es nicht nur für den Bereich der Feuerwehr

 V

Vakuummatratze Die Vakuummatratze hat in ihrem Inneren kleine Styroporkugeln, die an den Patientenkörper 'anmodeliert' werden. Wenn nun die Luft abgesaugt wird behält die Matratze ihre Form, somit wird der Körper des Patienten stabilisiert. Die Vakuummatratze wird im Rahmen der patientengerechten Rettung eingesetzt; Siehe P-Patientengerechte Rettung
VU Verkehrs Unfall; siehe Ausbildung, Realeinsatz Verkerhsunfall, besondere Einsätze
VU-Klemmt Verkehsunfall mit eingeklemmter Person, die von der Feuerwehr befreit werden muß

 W

WF WerkFeuerwehr; ist eine Abteilung eines Betrieb, die auf die speziellen Einsatzschwerpunkte und Gefahrenpotenziale des Betriebes ausgestattet und ausgebildet ist. Hat nichts mit der komunalen Feuerwehr (freiwillige- oder Berufsfeuerwehr) zu tun.

 X

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 Y

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 Z

Zug Ein Zug der Feuerwehr besteht aus zwei Gruppen und einem Zugführer. Die Feuerwehr Bückeburg-Stadt besitzt zwei Züge.
Zugführer Führt einen Zug von 18 Personen

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