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Feuerwehr Bückeburg-Stadt
Aus- und Weiterbildung
Einsatztelegramm

Fr., 13.10.2017, 21:53 Uhr

Bückeburg, Sackstraße
Gemeldeter Feuerschein




Feuerwehr Unterstützen


Feuerwehr übt Vorgehen unter Null-Sicht - März 2015

Zu einer Sonderausbildung trafen sich am vergangenen Donnerstag insgesamt 20 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg – Stadt. Nachdem am Vorabend im Rahmen einer Alarmübung bereits die Einsatzbereiche Menschenrettung und Technische Hilfeleistung trainiert wurden, sollte es an diesem Abend um die Themenschwerpunkte Brandbekämpfung und Atemschutz gehen.

Nach Ankunft an dem Übungsobjekt in der Hannoverschen Straße, begann eine Einsatzübung in dem Abrissgebäude. Es wurde ein Kellerbrand mit vermissten Personen simuliert. Sofort bereitete die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges die Brandbekämpfung und Menschenrettung vor, während das Tanklöschfahrzeug die Wasserversorgung sicherstellte.

Die Besatzung des Rüstwagens baute unterdessen Scheinwerfer auf, um die Übungsfläche auszuleuchten.

Nur wenige Minuten später drangen die ersten 3 Feuerwehrmänner und –frauen unter Atemschutz in den Keller ein. In dem Keller wurde durch eine Nebelmaschine eine realistische Verrauchung erzeugt. Die Sichtweite betrug für die Einsatzkräfte nur wenige Zentimeter.

Kriechend durchsuchten die Einsatzkräfte alle Räume des Kellers. Aufgrund der eingeschränkten Sichtweite erfolgte die Kontrolle durch Tasten mit den Händen. Außerdem leistete die Wärmebildkamera wertvolle Dienste.

Aufgrund der Größe des Kellers unterstütze ein zweiter Trupp die Suche. Gemeinsam wurden alle Räume des verwinkelten Keller kontrolliert und schließlich beide vermissten Personen gefunden und gerettet. Auch der Brandherd konnte zügig lokalisiert und liquidiert werden.

Im Einsatzverlauf wurde auch damit begonnen den Rauch mit einem Drucklüfter aus dem Gebäude zu blasen. Hierdurch konnten die Sichtverhältnisse verbessert werden.

Zeitgleich zum Vorgehen im Keller, trainierten weitere Einsatzkräfte den Umgang mit der Drehleiter. Einsatzauftrag für diese Kameraden: Kontrolle aller Räume in den Obergeschossen von außen.

Nach einer kurzen Auswertung der gut verlaufenen Übung, teilten sich die Einsatzkräfte in 2 Gruppen auf. Eine Gruppe übte das gewaltsame Öffnen von Zimmertüren, während die andere Gruppe sich noch einmal näher mit dem Thema „Be- und Entlüften“ befasste.

Nach insgesamt 4 Stunden konnte die Sonderausbildung beendet werden. Ausbildungsleiter Oliver Witt zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „In den beiden Tagen konnten wir sehr viele wichtige Handgriffe üben. Es ist sehr wichtig solche Übungen durchzuführen, weshalb wir sehr dankbar sind, dass uns das Haus zur Verfügung gestellt wurde.“

Im Anschluss bedankte sich Witt bei allen Teilnehmern und Ausbildern für die gezeigte Einsatzbereitschaft.





Lehrgang Absturzsicherung - Oktober 2012

Der Herbstmarkt war in diesem Jahr um eine kleine Attraktion reicher. Neben dem regulären Geschehen absolvierten Feuerwehrkameraden aus Bückeburg und Rinteln eine Unterrichtseinheit aus einem Lehrgang zur Absturzsicherung an einem Baukran auf dem Sparkassen-Baustellengelände.

Der insgesamt 24-stündige Lehrgang konzentriert sich auf die Sicherung vor Absturzgefahren in jeglichen Einsatzlagen. Folglich ist auch der Einsatz an einem Baukran denkbar. Die Firma Wolter Bau und die Sparkasse Schaumburg stellten hierfür freundlicherweise das Baustellengelände zur Verfügung, sodass die Kameraden an diesem seltenen und realitätsnahen Objekt üben konnten. Auch die Firma Neschen stellte wieder das Gerüst des Neschen-Auges zur Verfügung.

Bei bestem Herbstwetter konnten die Übungsteilnehmer gesichert mit Gurt und Seil den Kran erklimmen und Absicherungsmaßnahmen durchführen. Die Kameraden bauten dazu Sicherungspunkte am Boden und Kran an. Dazu wurden weitere Praktiken der Absturzsicherung, beispielsweise mit Drehleiter, Krankentrage oder Flaschenzug einstudiert.

Die hohe Relevanz der Absturzsicherung zeigte sich zugleich bei einem Einsatz am nächsten Tag, als alle Gerätesätze zur Absturzsicherung der Ausbildungsgemeinschaft aus Rinteln, Rodenberg und Bückeburg bei einem Dachstuhlbrand in Rodenberg angefordert und eingesetzt werden mussten.



Übung Verkehrsunfall - Juni 2012

Ein simulierter Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Verletzen musste von den Feuerwehren Bückeburg-Stadt und des Löschzug Nord bewältigt werden. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von einem Großaufgebot des Rettungsdienst und der Polizei. Nachfolgend einige Impressionen der Übung.



Atemschutzübung Feuerwehr Barsinghausen - Sa. 01.10.11

Bei sommerlichen Temperaturen führte die Feuerwehr Barsinghausen eine Atemschutzübung auf einem Bundeswehrgelände in Bückeburg durch. Einige Kameraden der Feuerwehr Bückeburg-Stadt unterstützten die Kräfte mit dem großen Tanklöschfahrzeug, da vor Ort keine Wasserentnahmestelle zur Verfügung stand.





Einsatzübung Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen - Di. 07.06.11

Am Dienstagabend führte die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt im Rahmen des Übungsdienstes eine Zugübung durch. Das Szenario sah einen Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW und insgesamt drei eingeklemmten Personen vor.

Der zuerst eintreffende Einsatzleitdienst koordinierte mit dem ebenfalls angerückten Rettungsdienst das weitere Vorgehen. Die Einsatzstelle wurde räumlich den Mannschaften zugeordnet und Prioritäten bei der Menschenrettung festgelegt.




Da bei den Insassen des Twingo eine Wirbelsäulenverletzung nicht ausgeschlossen werden konnte, sollten diese Patienten in Absprache mit dem Notarzt besonders schonend gerettet werden. Das Fahrzeug wurde soweit zerlegt, dass beide Personen mit geringsten Körperbewegungen aus ihren Sitzen befreit wurden.

Das zweite Fahrzeug stürzte bei dem Unfall auf die Seite. Das Fahrzeug musste insbesondere gegen Umkippen gesichert werden, bevor mit der Rettung begonnen werden konnte. Hier wurde eine schnelle Rettung mit einem kürzeren Zeitfenster vom Rettungsdienst vorgegeben.



Eine sogenannte Crash-Rettung war bei keinem der Patienten notwendig. Hier würde der Verletzte schnellstmöglich aus dem Wrack befreit werden. Das Hauptaugenmerk wäre nicht das schonende Vorgehen, sondern die Schnelligkeit um überlebenswichtige Körperfunktionen (Vitalfunktionen) aufrecht zu halten.

Zum Abschluss brach in einem beteiligten Fahrzeug Feuer aus. Die Mannschaft des Tanklöschfahrzeuges stand für diese Aufgabe bereit und löschte den Brand mit einem C-Rohr. In einem Abschlussgespräch wurde die Übung von Beobachtern mit allen beteiligten Einsatzkräften resümiert.

Bilder: Thomas Barton


Heißausbildung in einer mobilen Brandsimulationsanlage - Sa. 11.09.10

Wie bereits im August 2009 konnten Atemschutzgerätetrager der Bückeburger Feuerwehren an der Heißausbildung in einem mobilen Brandcontainer teilnehmen. Dieser stand für die Feuerwehren des Landkreises auf dem Gelände der Feuerwehr Technischen Zentrale in Stadthagen bereit.


Geführt durch die Kreisausbildung Atemschutz absolvierten die Feuerwehrkameraden den gasbefeuerten Container, um so das Vorgehen im Ernstfall zu proben. Gefahren wie eine plötzliche Durchzündung oder ein klassischer Zimmerbrand konnten hier realitätsnah dargestellt werden.

Alle Kameraden freuten sich über die Trainingsmöglichkeit. Mit dem Feedback der Ausbilder und der Praxisnähe haben alle dazugelernt und sind für den Ernstfall gut gerüstet.

Bilder: Daniel Reichenauer


Einsatzübung Gefahrgut - Di. 07.09.10

Die Feuerwehr Bückeburg-Stadt absolvierte auf einem Industriegelände eine Zugübung mit dem Schwerpunktthema Gefahrgut. Es kam zu einem Verkehrsunfall bei dem ein unbekanntes Gefahrgut austrat und eine verletzte Person gerettet werden musste.


Umgehend rüsteten sich zwei Trupps mit Chemikalienschutzanzügen aus. Während ein Trupp zur Erkundung und Menschenrettung vorging, bildeten die anderen beiden Kräfte den Sicherheitstrupp. Gleichzeitig wurde eine Dekontamination aufgebaut sowie der Brandschutz sichergestellt.


Schließlich konnte die Person gerettet und zur Dekontamination übergeben werden. Die Umweltgefahr durch den austretenden Gefahrstoff wurde durch das Abdichten der Kanalisation mit Dichtkissen erreicht.

Gleichzeitig unterstützte der Einsatzleitwagen die Einsatzleitung als Informations- und Kommunikationsschnittstelle, indem er Datenblätter über das Gefahrgut bereitstellte. Der neue Gerätewagen-Logistik brachte darüber hinaus weiteres Einsatzmaterial zum Einsatzort.

Bilder: Jens Weidner


Einsatzübung Löschzug Ost - Mo. 10.05.10

Im Rahmen eines Übungsdienstes führte der Löschzug Ost der Feuerwehr Bückeburg (Bergdorf, Müsingen & Scheie) eine Einsatzübung im Ortsteil Müsingen durch. Auch die Drehleiter der Feuerwehr Bückeburg-Stadt beteiligte sich an dieser Übung.


Die Einsatzkräfte mussten mehrere Personen aus einem verqualmten Mehrfamilienhaus retten. Dazu wurde eine Brandbekämpfung eingeleitet und die Wasserversorgung sichergestellt. Während dessen leiterte die Drehleiter an verschiedenen Positionen am Obergeschoss an, um auch hier Zugänge zu finden und Personen zu retten.


Einsatzübung Bahnhofstraße - Di. 05.05.10

Am gestrigen Dienstag hat die Feuerwehr Bückeburg-Stadt eine Einsatzübung mit dem Schwerpunkt Brandbekämpfung in der Bahnhofstraße durchgeführt. Angenommen wurde eine unklare Rauchentwicklung in Folge einer Verpuffung im Kellerbereich sowie in den Obergeschossen des "Haus des Kindes". Ferner wurden 4 bis 6 Personen vermisst. Das Objekt wurde bewusst gewählt, da sich die Kameraden einige Wochen zuvor im Rahmen einer Objektbegehung über dortige Gefahren und Gegebenheiten informiert hatten.


Umgehend machte sich der Einsatzleiter ein Bild von der Lage und teilte den zeitversetzt anrückenden Fahrzeugen Aufstellbereiche und Aufgaben zu. Fiktiv wurden auch weitere Kräfte für diese Einsatzlage nachalarmiert, da tagsüber mit einem Personen- und Kinderaufkommen von ca. 100 Leuten gerechnet werden muss. Die räumliche und organisatorische Ordnung der Einsatzstelle übernahm hierfür der Einsatzleitwagen. Er wies den Fahrzeuge Bereitstellungsräume und Funkkanäle für die Einsatzabschnitte zu.

Im Innenangriff führten Atemschutztrupps eine umfangreiche Menschenrettung und Brandbekämpfung durch. Um die Lage realistischer zu gestalten wurde der komplex verlaufende Kellerbereich und Teile des OG komplett eingenebelt. Ein Sicherheitstrupp stand für eventuell eintretende Notfälle in Bereitschaft.


Die Mannschaft der Drehleiter rettete eine Person aus dem Dachgeschoss, die dort auf sich aufmerksam machte und vom giftigen Rauch eingeschlossen wurde. Während weitere Kräfte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr absicherten und eine Wasserversorgung aufbauten, konnten bereits erste Rückmeldungen über die erfolgreiche Brandbekämpfung und Menschenrettung gegeben werden.


Schließlich wurde auch ein Rauchverschluss zur Verhinderung der Rauchausbreitung und ein Hochleistungslüfter zur Belüftung des Gebäudes vorgenommen. Nach ca. 1,5 Stunden war die Übung beendet und die Kräfte rückten wieder ein. Im Resumé wurden die Einsatzziele effizient erreicht und alle Personen aus dem Gebäude gerettet.


Einsatzübung Kläranlage - Di. 08.09.09

"Feuer in einer Betriebshalle mit Menschenleben in Gefahr" und "Personen in Kanalschacht gestürzt" - so hießen die simulierten Alarmierungsstichworte für eine Einsatzübung am Dienstagabend. Umgehend machten sich die Kräfte auf den Weg zum Einsatzort im Bereich der Kläranlage.

Auf Grund der komplexen Einsatzlage wurden vom Einsatzleiter umgehend Einsatzabschnitte gebildet und den Fahrzeugen Aufgaben zugeteilt. Während sich Teile des 1. Zuges um die Brandbekämpfung kümmerten, widmeten sich die Besatzungen des Rüstzuges - ünterstützt durch die Drehleiter - dem eingestürzten Mitarbeiter.



Routiniert bereitete die Mannschaft den Löschangriff und die Menschenrettung vor. Die Atemschutzüberwachung hat die Kameraden unter PA registriert, ein Sicherheitstrupp stand bereit und der Angriffstrupp bereitete sein Vorgehen vor. Weitere Kräfte beleuchten die Einsatzstelle und bauten eine Wasserversorgung zu einem entfernten Hydranten auf.

Die Kommunikation vom Trupp über die Fahrzeugführer und Einsatzabschnittsleiter bis hin zum Einsatzleitwagen wurde sichergestellt. Ferner wurde das Retten eines verunfallten Kameraden unter Atemschutz trainiert.

Parallel dazu ist ein Angestellter in einen Kanalschacht gestürzt und musste gerettet werden. Erschwerend kam hinzu, dass der Mitarbeiter durch Faulgase das Bewusstsein verloren hatte. Folglich wurde eine Crahsrettung vorgezogen, da im Realfall akute Lebensgefahr bestände.

Schließlich ging ein Kamerad unter Atemschutz in den Schacht vor, betreute den Verletzten und bereitete seine Rettungs mittels Bandschlinge und Rollgliss vor. Das Rollgliss wurde an der Drehleiter befestigt und in Stellung gebracht, sodass der Patient gerettet und weiterversorgt werden konnte. Auch dieses Szenario wurde durch gute die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte gemeistert.


Einsatzübung Hannoversche/Ahnser Str. - Di. 28.04.09


1. Einsatzabschnitt: Technische Hilfeleistung
2. Einsatzabschnitt: Brandbekämpfung und Menschenrettung.
Überblick Einsatzstelle
2. Einsatzabschnitt
Anheben & Sichern
Koordination & Einsatzbefehle
Einsatzbereitschaft Sicherheitstrupp
Atemschutzüberwachung
Ausgerüsteter Sicherheitstrupp
Bereitstellungsraum

Ausbildung Motorsäge Modul 1 + 2


...in den Wald...
...immer den Ausbildern hinterher!
Die Ketten müssen geschärft...
und Zug- und Druckzonen erkannt werden...
...bevor man sich mit der Motorsäge...
...ans Werk macht!
Der Ausbilder zeigt, wie's geht.
Vorher wurde natürlich der Wurzelteller abgestützt.
"Das war ein erfolgreicher Tag!"


Ausbildung Absturzsicherung


Die vielen Gerätschaften werden erklärt...
...und die zweite Sicherung vorbereitet.

"Ganz schön hoch!"
Unter den wachsamen Augen der Ausbilder...
...musste man sich...
...im Stahlgerüst...
...gut gesichert...
...und nicht allein...
...nach oben kämpfen. Geschafft!
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