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Feuerwehr Bückeburg-Stadt
Einsätze und Übungen
Einsatztelegramm

Fr., 13.10.2017, 21:53 Uhr

Bückeburg, Sackstraße
Gemeldeter Feuerschein




Feuerwehr Unterstützen


Aktuelle Einsatzberichte

Die Links bei den eingesetzten Fahrzeugen führen Sie in die Rubrik 'Technik', in der Sie alle Informationen über das entsprechende Fahrzeug erhalten.

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Auslösung Brandmeldeanlage
Datum: Donnerstag, 15.09.2016, 13:17 Uhr
Bückeburg, Schlossplatz

In den Mittagsstunden löste am Donnerstag die Brandmeldeanlage des Schlosses aus. Sofort rückte der Einsatzleitdienst und der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt aus und konnte schnell Entwarnung geben. Die Brandmeldeanlage wurde durch Handwerker ausgelöst.

Nach Feststellung des Fehlalarms wurde der Einsatz für die anrückenden Kräfte abgebrochen.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Auslösung Brandmeldeanlage
Datum: Dienstag, 13.09.2016, 23:18 Uhr
Bückeburg, Marktplatz

Nur 2 Stunden nach Ende der Einsatzübung in Kleinenbremen ertönten die Alarmempfänger der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt.

Im Rathaus hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Innerhalb kürzester Zeit trafen der Einsatzleitdienst sowie ein Löschzug an der Einsatzstelle ein.

Bei der Erkundung stellte der Einsatzleitdienst eine Verrauchung im Küchenbereich fest. Der Bereich wurde kontrolliert und angebranntes Essen als Ursache festgestellt.

Mit dem elektrisch betriebenen Drucklüfter der Drehleiter wurde der Bereich entraucht.

Nach 45 Minuten war der Einsatzgegen Mitternacht beendet.


Eingesetzte Fahrzeuge:




EInsatzübung LKW Brand
Datum: Dienstag, 13.09.2016, 20:00 Uhr
Porta Westfalica - Kleinenbremen, Kleinenbremer Straße

Kurz vor Betriebsschluss bemerkt eine Mitarbeiterin der Firma Harting in Kleinenbremen, dass die Zugmaschine eines LKW Feuer gefangen hat. Sofort ruft sie über den Notruf 112 die Feuerwehr.

Die Feuerwehrleitstelle in Minden alarmiert daraufhin die Kräfte der Hauptamtlichen Wache in Hausberge. Die zuständigen Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr sind bereits in einem anderen Einsatz gebunden, weshalb der Disponent über die Stadthäger Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt alarmieren lässt.

Dies war die Ausgangslage für eine Grenzübergreifende Einsatzübung in Kleinenbremen. "Ziel der Übung ist die Zusammenarbeit zu stärken und die Kommunikationswege zu testen", berichtet Organisator Daniel Hesseling. Er ist selbst ehrenamtlicher Zugführer der Bückeburger Feuerwehr und arbeitet bei der Feuerwehr Porta Westfalica.

Hintergrund der Übung ist unter anderem die geplante Zusammenarbeit der Feuerwehren beider Städte. Allerdings sind auch ohne diese Kooperation gemeinsame Einsätze keine Seltenheit, so rückten zu Bränden in Kleinenbremen, Nammen und Lerbeck bereits mehrfach die Bückeburger Feuerwehrleute mit aus.

Als erstes Traf der Bückeburger Kommandowagen mit dem Ortsbrandmeister Oliver Witt ein. Er wurde von einer Mitarbeiterin in Empfang genommen und erhielt erste Informationen. Die Zugmaschine brannte inzwischen in voller Ausdehnung und drohte auf das Schmiermittellager überzugreifen. Mehrere Arbeiter werden im Werkstattbereich vermisst.

Diese Informationen gibt er sofort dem Gruppenführer seines ersten Löschfahrzeuges weiter. "Menschenrettung unter Atemschutz in der Werkstatt" lautet der Einsatzauftrag für die 8 Feuerwehrleute. Hierzu bauen Sie eine Wasserversorgung auf, ehe die ersten 3 Feuerwehrleute unter Atemschutz in das Gebäude vordringen können. Eine Schlauchleitung um sich den Weg frei zu kämpfen haben sie immer dabei.

Zeitgleich sind unterdessen die weiteren Kräfte der niedersächsischen Schwerpunktfeuerwehr und der Hauptamtlichen Wachbereitschaft eingetroffen.

Sofort teilt Witt die Besatzung des Portaner Löschfahrzeuges zur Brandbekämpfung und Absicherung des Gebäudes ein. Hierfür bauen sie sich eine Wasserversorgung auf und nehmen ein Strahlrohr VOR. Unterstützt werden sie von Drehleiter und Tanklöschfahrzeug aus Bückeburg.

Während der Erkundung hat Witt unterdessen eine weitere Einsatzstelle entdeckt. In einem Lagerraum ist ein Mitarbeiter unter einer Palette eingeklemmt wurden. Der angerückte Rettungswagen kümmert sich um die Versorgung der Person, während die Besatzung des Rüstwagens aus Bückeburg die Rettung vorbereitet.

Unterdessen wurden durch den Angriffstrupp auf der Vorderseite die beiden vermissten Personen gerettet und ins Freie gebracht.

Inzwischen ist auch der Einsatzleitdienst aus Porta Westfalica eingetroffen, ihn ereilte die Einsatzmeldung zu Hause. In Folge begab er sich sofort zur Einsatzstelle. Nun übernimmt er die Einsatzleitung von seinem Bückeburger Kollegen. Alle notwendigen Informationen zur Einsatzlage hat er bereits über Funk vom Bückeburger Einsatzleitwagen erhalten. Insgesamt befinden sich 45 Einsatzkräfte beider Feuerwehren mit 11 Fahrzeugen an der Einsatzstelle.

Inzwischen ist die Rettungsaktion im Lager voran geschritten, die Einsatzkräfte haben einen hydraulischen Hebesatz vorbereitet, als sich die Situation plötzlich ändert. "Der Patient wird kritisch und muss sofort gerettet werden" informiert ein Rettungsassistent die Feuerwehrleute. Sofort wird ein Hebebaum vom Rüstwagen geholt. Mit einfachen physikalischen Grundkenntnissen des Hebelgesetzes wird die Palette angehoben und die Person gerettet.

Bei der anschließenden Auswertung zeigten sich die Kräfte zu frieden. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Feuerwehren hat gut geklappt. "Es war eine Erfahrung die im Ernstfall sehr hilfreich sein kann" fasst Ortsbrandmeister Oliver Witt zusammen.

Für die erschöpften Einsatzkräfte hatte der Inhaber der Firma Fritz Harting Mineralöl Vertriebs GmbH, Rüdiger Harting, freundlicherweise Getränke zur Verfügung gestellt.

In Zukunft sollen weitere Übungen folgen.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Unklarer Brandgeruch
Datum: Samstag, 10.09.2016, 19:58 Uhr
Bückeburg, Petzer Straße

Die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt wurde am Samstag Abend in die Petzer Straße gerufen. Anrufer meldeten einen unklaren Brandgeruch.

Innerhalb weniger Minuten war der kompletten 1. Zug der Schwerpunktfeuerwehr und der Einsatzleitdienst an der Einsatzstelle angekommen.

Mehrere Einsatzkräfte erkundeten den Bereich und befragten die Anwohner, um die Ursache zu lokalisieren.

Trotz intensiver Kontrolle konnte kein Schadensfeuer gefunden werden. Die Geruchsbelästigung stammte vermutlich von mehreren Grillfeiern, welche im Bereich statt fanden.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Auslaufender Diesel aus LKW
Datum: Freitag, 09.09.2016, 15:09 Uhr
Bückeburg, Georgstraße

Die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt wurde am Freitag Nachmittag zu einem Einsatz in die Georgstraße gerufen. Aus einem defekten LKW Tank trat Diesel aus.

Bei Eintreffen des Einsatzleitdienst hatten die Mitarbeiter bereits vorbildlich gehandelt. Das Leck um Tank war provisorisch abgedichtet wurden und ein Straßeneinlauf mit Sand abgesichert wurden.

Die Feuerwehr brachte vorsorglich eine pneumatische Auffangwanne in Stellung, um im Falle eines weiteren Austrittes sofort die Flüssigkeiten auffangen zu können.

Im Anschluss wurde die Abdichtung an dem Tank mit Mitteln der Feuerwehr weiter verstärkt. Außerdem wurde ausgelaufener Dieselkraftstoff mit Ölbindemittel abgebunden und aufgenommen.

Nach Abschluss der Arbeiten wurde das Fahrzeuge in einer nahe gelegene Fachwerkstatt zur Reparatur überführt.

Während des 90 minütigen Einsatzes war eine Fahrspur in der Georgstraße für den Verkehr gesperrt, was zu Beinträchtigungen im Straßenverkehr in der Innenstadt führte.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Auslösung Brandmeldeanlage
Datum: Samstag, 03.09.2016, 09:05 Uhr
Bückeburg, Am Hofgarten

Zum 5. Einsatz innerhalb von 3 Tagen wurde am Samstag Morgen die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg - Stadt gerufen.

Während der Fahrzeugpflege für den Aktionstag der Ortsfeuerwehr löste eine Brandmeldeanlage in einem Pflegeheim aus.

Nach Kontrolle durch den Einsatzleitdienst wurde ein Fehlalarm festgestellt. Eine Ursache für die Auslösung konnte nicht festgestellt werden.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Brandeinsatz auf Terrasse
Datum: Freitag, 02.09.2016, 19:41 Uhr
Bückeburg, Tilsiter Straße

Wenige Minuten nach Beginn des monatlichen Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt wurde die Feuerwehr zu einem Brandeinsatz in die Tilsiter Straße gerufen. Laut Alarmmeldung sollte eine Gasflasche brennen.

Wenige Minuten nach Alarmierung traf der Einsatzleitdienst an der Einsatzstelle ein. Der Brand das Gasflasche hatte einige Einrichtungsgegenstände auf der Terrasse eines Wohnhauses entzündet. Um einen Flammenübergriff auf das Wohngebäude zu verhindern, setzte der Einsatzleitdienst einen Pulverlöscher ein.

Nur rund 1 Minute nach dem Kommandowagen traf der erste Löschzug der Schwerpunktfeuerwehr ein. Sofort ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C - Rohr zur Brandbekämpfung vor. Mit rund 200 Liter Wasser konnte der Brand bekämpft werden.

In weiterer Folge wurde der Dachgiebel von der Drehleiter aus kontrolliert. Hierbei erwies sich der Einsatz von 2 Wärmebildkameras als vorteilhaft.

Weitere Einsatzkräfte kontrollierten die Wohnungen auf Kohlenmonoxid mit einem Mehrgasmessgerät. Mit einem Elektrolüfter wurde das Gebäude belüftet. Außerdem wurde mit Handwerkzeug ein Jalousienkasten geöffnet und kontrolliert.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz der 26 Brandschützer mit 6 Fahrzeugen beendet, die Feuerwehrfrauen und Männer konnten sich beim Kameradschaftsabend mit Schnitzel, Kroketten und verschiedenen Soßen stärken.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Alarmübung Personenrettung aus Felswand
Datum: Donnerstag, 01.09.2016, 17:50 Uhr
Rinteln - Todenmann, Luhdener Klippe Nordwand

Im Internet kursieren viele Videos mit Action, die einen starken Nervenkitzel versprechen. So auch über Kletterer in Felswänden. "Das kann doch nicht so schwer sein", dachte sich Hugo Tripp am Donnerstagabend und wollte es an der Nordwand der Luhdener Klippe ausprobieren. Mit einer im Internet gekauften Ausrüstung stieg er von der steilen Felswand ab. Doch da passierte es: Er rutschte ab und das Abseilgerät verfing sich. Es ging weder vor, noch zurück – er ist gefangen in 20 Metern Höhe an der steilen Felswand. Seine Freundin versucht ihm zu Hilfe zu eilen, doch rutscht ab, stürzt einen kleinen Vorsprung hinunter und bleibt verletzt auf einem Plateau liegen.

Ein Mountainbiker sieht das Geschehen und setzt sofort den Notruf ab. Die Leitstelle in Stadthagen alarmiert daraufhin sofort die Rintelner Feuerwehr. Als Ortsbrandmeister Thomas Blaue auf der Anfahrt die Lage von der Leitstelle geschildert bekommt, reagiert er sofort und gibt die Rückmeldung "Wir brauchen die Höhenretter der Höhenrettungsgruppe Schaumburger Land sowie die Absturzsicherungsgruppen Bückeburg und Rinteln". Wenige Sekunden später schrillen bei den Spezialisten für Höhen- und Tiefenrettung in Bergdorf, Bückeburg, Cammer, Möllenbeck, Rinteln, Rodenberg, Scheie und Todenmann sowie beim THW Rinteln die Alarmempfänger.

Was zu diesem Zeitpunkt nur wenige wussten: Es handelt sich bei der Menschenrettung um eine Alarmübung, in der die Zusammenarbeit zwischen den Absturzsicherungsgruppen sowie der Höhenrettungsgruppe Schaumburger Land geprobt werden soll. Mit dabei sind auch 2 Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes sowie die Örtliche Einsatzleitung Rettungsdienst. Auch die beiden vermeintlichen Opfer sind keine Laien, sondern selbst ausgebildete Spezialisten für Höhenrettung sowie Untertagerettung in Bergwerken.

Bevor die Rettungsaktion im Wald anlaufen kann, müssen die Einsatzkräfte zunächst den Weg in den Wald finden. Am Notfalltreffpunkt 2 erwartet der Radfahrer die Einsatzkräfte und lotst sie in den Wald. Von Rintelner Seite können die Einsatzkräfte über Waldwege bis fast an die Einsatzstelle fahren. Der Mercedes Unimog Gerätewagen beweist sich dabei wieder einmal als unverzichtbare Ressource. Anders hingegen für die Einsatzkräfte aus Bückeburg und Rodenberg. Sie fahren von der Luhdener Seite die Einsatzstelle an. Ab der Autobahnbrücke geht es für sie zu Fuß den Berg hinauf. "Jeder Helfer hat dabei rund 30 Kilo Ausrüstung dabei", erklärt Übungsorganisator Frank Schubert die schweißtreibende Arbeit.

Schnell wird klar, dass im Bereich Absturzsicherung und Höhenrettung die Einsatzkräfte nicht nur fachlich sondern auch sportlich trainiert sein müssen. Allerdings keine Zeit zum Verschnaufen. Es zählt jede Sekunde bei der Rettung der Verunfallten. Sofort nehmen Einsatzkräfte durch Rufen Kontakt mit den Verunfallten auf, und geben ihnen Anweisungen um weitere Verletzung zu verhindern.

Doch Hektik ist fehl am Platz, ruhig und besonnen müssen die Einsatzkräfte vorgehen, um die Rettung erfolgreich durchzuführen. Die Einsatzleitung im Einsatzleitwagen der Feuerwehr Rinteln teilt die nach und nach eintreffenden Rettungskräfte in 3 Teams auf. Die erste Gruppe kümmert sich um den verletzten Kletterer Hugo. Er muss schnellstmöglich aus dem Seil gerettet werden, um kein Hängetrauma zu erleiden. Hierzu seilt sich ein Höhenretter zu dem Verunfallten ab, bindet ihn in sein Seilsystem ein und lässt sich anschließend gemeinsam mit ihm zu Boden. Dort ist nun Eile gefragt, schnell müssen Erste Hilfe Maßnahmen eingeleitet werden. Die Kauerstellung als Lagerung für einen verunfallten Patienten mit Verdacht auf ein Hängetrauma beherrschen alle Einsatzkräfte der eingesetzten Fachgruppen.

Unterdessen haben die Kräfte der Feuerwehr Todenmann eine Sicherung an einer Schräge aufgebaut. Hier können nun die Kräfte des Rettungsdienstes, samt medizinischer Ausrüstung, langsam und gesichert den Hang absteigen, um zu dem geretteten zu kommen. Vorsichtige und bedacht müssen alle Einsatzkräfte arbeiten, da Laub, Bruchholz und lose Steine bei jeder Berührung ins Rutschen geraten können.

Gleiche Prozedur haben weitere Einsatzkräfte auch bei der verunfallten Freundin aufgebaut, um die Rettungsdienstmitarbeiter zu der Schwerverletzten Frau zu bringen. "Dies war eine neue und sehr lehrreiche Erfahrung für die Kollegen", berichtet der Abschnittsleiter Rettungsdienst Michael Wöbse.
Während die umfangreiche Versorgung der beiden verunfallten läuft, bereiten die Höhenretter die Rettung vor.

Zunächst muss die lebensgefährlich verletzte Frau gerettet werden. Hierzu bauen die Einsatzkräfte eine Seilbahn entlang des Hangs mit zwei Seilen auf. Anschließend lässt sich Höhenretter Christian Rust mit einer Krankentrage zum Unfallort ab. Der schwerste Part der Rettung steht bevor, die schwer verletzte Kletterin muss möglichst bewegungsfrei umgelagert werden, Sauerstoffmasken, EKG-Kabel und venöse Zugänge dürfen dabei nicht abreißen. "Auf dem beengten Platz an der Schräge mit losem Untergrund war das eine Herausforderung" berichtet Rust hinterher.

Nachdem dieser Schritt geschafft ist, gleiten die zwei an der Seilbahn zu Boden. Dabei ist ständig Absprache mit den Leuten oben und unten den Seilen erforderlich, um die Rettungsaktion erfolgreich zu gestalten. Während der Rettung muss Rust die Situation der Patientin überwachen und gegeben falls handeln. "Alle Einsatzkräfte sind in erweiterter Erste Hilfe ausgebildet, eine Vielzahl der Retter verfügt außerdem über eine rettungsdienstliche Ausbildung", berichtet der Leiter der Höhenrettungsgruppe Sven Thiele.

Nachdem beide am Boden angekommen sind, wird die Patientin von einer weiteren Rettungswagenbesatzung übernommen und ins Krankenhaus gebracht. "Im Realfall wäre der Weg zur nächsten Straße noch eine weitere Hürde gewesen, wofür zusätzliches Personal gebraucht wurden wäre." erklärt Thiele

Zeitgleich haben weitere Einsatzkräfte Lichtmasten aufgebaut, um in der einsetzenden Dämmerung weiterhin gefahrlos arbeiten zu können. Dies ist auch erforderlich, da die Rettung des verunfallten Hugos noch einige Zeit in Anspruch nimmt.

Während der Rettungsdienst ihn weiter versorgt, bauen oberhalb der Klippen der Einsatzkräfte ein großes Dreibein auf. Hierüber soll die weitere Rettung absolviert werden. Zahlreiche Sicherungsseile für den Retter und die Krankentrage müssen gespannt werden und mit Personal besetzt werden. Schnell wird klar die 50 eingesetzten Rettungskräfte sind nicht zu viele. Alle haben während der 4 stündigen Rettungsübung alle Hände voll zu tun.

Nachdem alle Sicherungen aufgebaut und geprüft wurden, kann sich Höhenretter Arne Volkmann aus Rinteln mit der Krankentrage abseilen, um den verletzten Hugo zu retten. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wird der Verletzte auf der Trage gelagert und gesichert, bevor es den Berg wieder hinauf geht. Die vielen Vorsprünge an der Kante erweisen sich als besondere Herausforderung, immer wieder müssen die Kräfte am Seilen mit den heraufziehen warten, damit die Trage um positioniert werden kann.

Nachdem auch diese Rettung erfolgreich absolviert ist, beginnen die Einsatzkräfte mit dem Rückbau. Im Anschluss ging es in das Feuerwehrhaus Exten, wo ein kleiner Imbiss vorbereitet war.

Bei der Auswertung zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden mit der Leistung. "Es sind einige Fehler und Schwachpunkte aufgedeckt wurden, die wir nun bearbeiten werden" berichten Sven Thiele und Frank Schubert und fügen hinzu "Genau dafür haben wir diese Übung gemacht." Auch die Übungsbeobachter zeigten sich zufrieden. Michael Blaue sprach allen Einsatzkräften sein Lob aus "Ich war fasziniert, dass ihr bei der Vielzahl der Seile immer wusstet, welches das richtige ist"


Eingesetzte Fahrzeuge:

  • Feuerwehr Bückeburg - Stadt: BvD, MTF, GW-L
  • Feuerwehr Rinteln (ELD, ELW)
  • Absturzsicherungsgruppe Stadtfeuerwehr Rineln (Möllenbeck, Rinteln, Todenmann)
  • Absturzsicherungsgruppe Stadtfeuerwehr Bückeburg (Bergdorf, Bückeburg-Stadt, Cammer, Scheie)
  • Höhenrettungsgruppe Schaumburger Land (FF Bückeburg, FF Rinteln, FF Rodenberg, THW RInteln)
  • Rettungsdienst mit 2 RTW
  • Örtliche Einsatzleitung Rettungsdienst
  • Forstbehörde




Auslösung Brandmeldeanlage
Datum: Donnerstag, 01.09.2016, 13:11 Uhr
Bückeburg, Unterwallweg

Nach dem nächtlichen Brandeinsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt um 13:11 Uhr zu einem erneuten Brandeinsatz alarmiert. In der Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Herderschule hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst.

Der erst eintreffende Einsatzleitdienst erkundete das Gebäude. Der ausgelöste Melder wurde gefunden, eine Ursache für die Auslösung war nicht ersichtlich.

Der Einsatz war nach ca. einer halben Stunden beendet.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Brand von Müllsäcken
Datum: Donnerstag, 01.09.2016, 02:06 Uhr
Bückeburg, Lange Straße

In der Fußgängerzone brannten am Donnerstag Morgen an 2 Stellen Müllsäcke. Der Brand wurde mit der Schnellangriffseinrichtung des Tanklöschfahrzeuges abgelöscht. Anschließend wurden angrenzende Straßenzüge auf mögliche weitere Brandherde kontrolliert. Die Kontrolle verlief ergebnislos.


Eingesetzte Fahrzeuge:




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