Startseite | Login | Impressum


Feuerwehr Bückeburg-Stadt
Einsätze und Übungen
Einsatztelegramm

Do., 14.12.2017, 09:50 Uhr

Bückeburg, Schloßplatz
Auslösung Brandmeldeanlage




Feuerwehr Unterstützen


Aktuelle Einsatzberichte

Die Links bei den eingesetzten Fahrzeugen führen Sie in die Rubrik 'Technik', in der Sie alle Informationen über das entsprechende Fahrzeug erhalten.

Abonnieren Sie diese Seite als RSS Feed: tragen Sie folgende Adresse in Ihrem RSS Reader ein:
http://www.feuerwehr-bueckeburg.org/ebrss.xml


Alarmübung: Küchenbrand
Datum: Montag, 10.04.2017, 18:15 Uhr
Bückeburg-Warber, Im Sacke

Montagabend 18 Uhr, die Vorbereitungen für das Abendessen laufen in einem Wohnhaus in Warber auf Hochtouren. Doch plötzlich entzündet sich in der Küche das Fett auf dem Herd. In Panik greift die Hausfrau zu einem Eimer Wasser um den Brand zu löschen, doch genau diese Handlung ist die Falsche. Das Wasser verdampft und schleudert das brennende Fett aus dem Topf und entzündet die gesamte Küche. Binnen weniger Minuten ist die Wohnung im Obergeschoss verraucht und der Fluchtweg für die Bewohner abgeschnitten. Trotz der Rauchmelderpflicht waren in der Wohnung keine lebensrettenden Rauchmelder installiert und so konnte sich der Rauch unbemerkt im ganzen Haus ausbreiten und brachte alle 10 Bewohner in Lebensgefahr.

Dies war die Ausgangslage als um 18:15 Uhr die Digitalen Meldeempfänger Alarm für die Freiwilligen Feuerwehren Bückeburg-Stadt, Meinsen-Warber-Achum und Rusbend schlugen. Was keiner der Einsatzkräfte wusste, es handelte sich um eine Alarmübung, der Rauch stammte aus Nebelmaschinen und die Verletzten sind Übungspuppen und Statisten. Die von den beiden Ortsbrandmeistern der Stützpunktfeuerwehr Meinsen-Warber-Achum ausgearbeitete Übung war bis zur letzten Sekunde geheim gehalten wurden, selbst die eigenen Ehefrauen wussten nichts von der Übung.

Fünf Minuten nach der Alarmierung traf das erste Tanklöschfahrzeug an der Einsatzstelle ein. Für die 3 Feuerwehrmänner hieß es nun Schwerstarbeit: Neben dem verschaffen eines Überblicks über die Lage an der ausgedehnten Einsatzstelle, musste der Löschangriff vorbereitet werden. Im Minutentakt trafen weitere Einsatzfahrzeuge ein, um die Maßnahmen zu unterstützen. Doch genau hier war eine der großen Schwierigkeiten bei der Übung: In der schmalen Sackgasse "Im Sacke" war nur wenig Platz für die Einsatzfahrzeuge. Ein Teil musste deshalb auf Echtorfer Straße in Bereitstellung gehen. "Wären die ersten Fahrzeuge unkontrolliert in die Straße eingefahren, wäre die Zufahrt für die Drehleiter aus Bückeburg blockiert gewesen" erklärt Übungsorganisator Thomas Wimmer.

Wie fatal ein solcher Fehler gewesen wäre, zeigte sich als sich ein Bewohner der Dachgeschosswohnung am Fenster bemerkbar machte. Er hatte von der Aufregung gar nichts mitbekommen, war allerdings in seiner Wohnung gefangen. Binnen weniger Augenblick konnte er über die Drehleiter gerettet werden. Auch bei der Rettung der weiteren vermissten aus dem Obergeschoss kam die Drehleiter mittels Krankentragenhalterung zum Einsatz, Dies stellte eine enorme Entlastung der fünf eingesetzten Atemschutztrupps dar. Somit mussten die 4 Personen aus dem ersten Obergeschoss nicht über das enge Treppenhaus gerettet werden, sondern konnten per Lufttaxi über die Drehleiter evakuiert werden.

Der Einsatz der Atemschutzgeräteträger war unterdessen in vollem Gang, 5 Personen im Erdgeschoss und 4 im Obergeschoss mussten in dem vollständig verrauchten Haus gefunden werden. Die Sicht lag bei wenigen Zentimetern, so dass die Feuerwehrleute nur durch Tasten etwas erkennen konnten. Deshalb galt es auch immer den lebensrettenden Schlauch mitzuführen, um immer den Rückweg zu finden. Zeitgleich wurde durch die Atemschutzüberwachung ständig der Luftvorrat in den Flaschen überwacht.

Auf der Echtorfer Straße hatte unterdessen der Einsatzleitwagen Position bezogen. Die ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr dokumentierte alle Funkgespräche und hielt Kontakt zur Leitstelle in diesem Fahrzeug. Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit Einsatzleiter Achim Koch die Einsatzstelle in verschiedene Abschnitte aufgeteilt, um sie besser organisieren zu können.

Unterdessen spitzte sich die Lage am Brandhaus zu. Auf der Gebäuderückseite schlugen die Flammen aus dem Fenster, eine Ausbreitung auf das Nachbargebäude drohte. Sofort wurde ein Hydroschild hier eingesetzt, welches eine Wasserwand erzeugt und so das Nachbarhaus abriegelt. Unterdessen wurden zwei große B-Rohre an der Rückseite vorgenommen. 800 Liter Wasser brachten beide Rohre pro Minute auf das Feuer.

Während das erforderliche Löschwasser bisher aus einem Unterflurhydranten in der Straße kam, musste nun zusätzliches Wasser herangeführt werden. Hierzu installierten die Feuerwehrleute eine Tragkraftspritze mit Saugleitungen an der Aue. Hierdurch konnte die große Wassermenge gespeist werden und es standen Reserven für eine mögliche Lageveränderung bereit.

An der Verletztensammelstelle hieß es unterdessen Übersicht bewahren: Wie viele Personen sind evakuiert wurden und welche wurde schon ins Krankenhaus gebracht. "Der Abtransport durch zahlreiche Rettungswagen wäre im Ernstfall in der engen Straße eine enorme Herausforderung" berichtet Wimmer.

Nach ungefähr einer Stunde waren alle 10 Personen gerettet, der Brand bekämpft und alle Räume noch einmal kontrolliert. Außerdem war ein Lüfter aufgebaut wurden um den Rauch aus dem Gebäude zu blasen. Der Gerätewagen Logistik aus Bückeburg brachte Material an die Einsatzstelle um die Fahrzeuge wieder bestücken zu können.

Da der Alarm die 54 Männer und Frauen der Feuerwehren zur besten Abendbrotszeit traf, gab es im Anschluss an die Übung Bratwürste im Feuerwehrhaus Meinsen-Warber. Bei der Auswertung wurde ein positives Fazit. Es gab kleinere Mängel, welche nun bei der Standortausbildung optimiert werden sollen.

Bei der Übung vor zahlreichen Zuschauern aus Warber, kamen insgesamt 54 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen zum Einsatz. Die Vorbereitung, Durchführung und Beobachtung der Übung übernahmen weitere 7 Kameraden.

Trotz des großen Aufwandes waren alle Teilnehmer zufrieden, solch Realitätsnahen Übungen sind wichtig um die für den Ernstfall erforderlichen Handgriffe üben zu können.


Eingesetzte Fahrzeuge:

  • Feuerwehr Bückeburg - Stadt: BvD, DLK 23/12, ELW, TLF 16/24, LF 8, GW-L
  • Freiwillige Feuerwehr Meinsen-Warber-Achum (MTF, TLF 3000, LF 8, RW 1)
  • Freiwillige Feuerwehr Rusbend (MTF, LF 8)




Tierrettung aus Gewässer
Datum: Montag, 10.04.2017, 10:40 Uhr
Bückeburg - Nordholz, Mittellandkanal

Nur wenige Stunden später, um 10:40 Uhr mussten die Feuerwehrleute aus Bückeburg-Stadt und Evesen sowie der ELW-Gruppe erneut ausrücken.

Im Mittellandkanal hatten Passanten ein Tier entdeckt. Es war unklar, ob das Tier noch am Leben ist. Sofort rückten rund 30 Einsatzkräfte mit 6 Fahrzeugen aus, um dem Tier zu Hilfe zu eilen.

Aufgrund unklarer Ortsangaben erkundeten die Fahrzeuge im Bereich zwischen Berenbusch und Meinsen verschiedene Anfahrtspositionen, bevor sie Höhe Tannenweg fündig wurden.

Etwa 3 Meter vom Ufer entfernt konnte ein Fuchs gesichtet werden. Dieser wurde durch die Einsatzkräfte aus dem Wasser geborgen. Leider kam für das Tier jede Hilfe zu spät. Es wurde dem zuständigen Jagdpächter übergeben.


Eingesetzte Fahrzeuge:

  • Feuerwehr Bückeburg - Stadt: BvD, RW, LF 8, ELW
  • Freiwillige Feuerwehr Evesen MTF, LF 8+RTB




Containerbrand
Datum: Montag, 10.04.2017, 00:22 Uhr
Bückeburg, Friedrich Bach Straße

Kurz nach Mitternacht mussten die Kräfte der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt ausrücken. Anwohner meldeten in der Friedrich-Bach-Straße eine unklare Rauchentwicklung.

Zwei Streifenwagen der Polizei und der Kommandowagen des Einsatzleitdienstes erkundeten den Bereich und konnte nach relativ kurzer Zeit den Einsatzort im Bereich der Bahnunterführung entdecken. Die nachrückenden Einsatzfahrzeuge konnten so gezielt die Einsatzstelle anfahren.

Zwei Altglascontainer und ein Altkleidercontainer brannten bei Ankunft der Feuerwehr in voller Ausdehnung. Sowohl die Kunststoffbehälter, als auch die darin befindlichen Altglasflaschen, waren bereits geschmolzen.

Ein Trupp unter Atemschutz löschte den Brand mit der Schnellangriffseinrichung des Tanklöschfahrzeuges ab. Unterdessen leuchtete der Rüstwagen die Einsatzstelle aus. Um alle Brandnester ablöschen zu können, wurde versucht die Masse aus geschmolzenem Kunststoff- und Glas auseinander zu reißen. Zur Kontrolle kam auch die Wärmebildkamera zum Einsatz.

Parallel dazu musste der Altkleidercontainer mit dem Motortrennschleifer geöffnet werden, um den Inhalt abzulöschen. Durch geschmolzene Farbe an der Außenseite und verzogenes Metall durch die Hitzeentwicklung war ein anderes herankommen an den Inhalt nicht mehr möglich.

Nach ungefähr einer Stunde war der Einsatz für die 19 Einsatzkräfte beendet.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Auslösung Brandmeldeanlage
Datum: Samstag, 08.04.2017, 20:00 Uhr
Bückeburg, Robert Koch Straße

Durch Rauch in Folge von angebrannten Essen löste eine Brandmeldeanlage in einem Wohnheim in der Robert Koch Straße aus. Durch die Feuerwehr wurde der Bereich kontrolliert.


Eingesetzte Fahrzeuge:

  • Feuerwehr Bückeburg - Stadt: BvD, LF 16/12
  • Rettungsdienst




Auslösung Brandmeldeanlage
Datum: Dienstag, 04.04.2017, 17:50 Uhr
Eilsen - Ahnsen, Obernkirchener Straße

Bei einer Alarmübung der Feuerwehren der Samtgemeinde Eilsen wurde das Alarmstichwort erhöht. Durch einen kleinen Fehler bei der Alarmierung wurden neben den geplanten Kräften der Samtgemeinde, auch die Drehleiter Bückeburg, der ELW 2 und der GW/AS alarmiert. Dies wäre das Kräfteaufgebot bei einem realen Brand. Aufgrund der Übungslage waren weniger Kräfte für diese Übung vorgesehen.

Bereits nach 3 Minuten erfolgte ein Abbruchalarm, um keine Kräfte unnötig zu binden.


Eingesetzte Fahrzeuge:

  • Feuerwehr Bückeburg - Stadt: BvD
  • Feuerwehren der Samtgemeinde Eilsen (Ahnsen, Bad Eilsen, Buchholz, Luhden)
  • Umweltschutzeinheit Landkreis Schaumburg (Gruppe GW/AS)
  • Fernmeldezug Kreisfeuerwehr
  • Technische Einsatzleitung Landkreis Schaumburg




Ausgelöster Rauchwarnmelder
Datum: Sonntag, 02.04.2017, 11:02 Uhr
Bückeburg, Gartenstraße

In einer Wohnung löste ein Rauchwarnmelder aus. Die Mieterin informierte ihren Pflegedienst. Dieser begab sich umgehend zur Wohnung und alarmierte zeitgleich die Feuerwehr. Durch angebranntes Essen war die Wohnung leicht verraucht und durch den Pflegedienst bereits gelüftet wurden. Die Feuerwehr kotrollierte die Einsatzstelle.

Der ausgerückte Löschzug konnte die Einsatzfahrt abbrechen, das zweite Löschgruppenfahrzeug verblieb besetzt im Feuerwehrhaus.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Türnotöffnung
Datum: Donnerstag, 30.03.2017, 09:41 Uhr
Bückeburg, Oberwallweg

Die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt rückte am Donnerstag in den Unterwallweg aus. Eine ältere Dame hatte sich aus ihrer Wohnung ausgesperrt. Da eine besondere Gefährdung durch "Gefahr im Verzug" vorlag wurde die Feuerwehr alarmiert. Hintergrund war, dass die Dame auf dem eingeschalteten Herd hatte Essen stehen.

Nach Ankunft der Feuerwehr ging ein Trupp über die Multifunktionsleiter des Rüstwagens vor, um über den Balkon einsteigen zu können. Dem Trupp gelang es zeitnah das auf Kipp stehende Fenster zu öffnen, so dass der Parallel vorbereitete Türöffnungseinsatz an der Wohnungstür abgebrochen werden konnte.

Durch die Feuerwehr wurde das Essen vom Herd genommen und die Wohnungstür von innen geöffnet.

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte Personen- und Sachschaden verhindert werden.


Eingesetzte Fahrzeuge:

  • Feuerwehr Bückeburg - Stadt: BvD, RW, LF 8




Auslösung Brandmeldeanlage
Datum: Montag, 27.03.2017, 07:56 Uhr
Bückeburg-Röcke, Am Weinberg

Die Feuerwehren Bückeburg-Stadt, Cammer, Evesen und Röcke wurden am Montag Morgen in ein Einkaufszentrum nach Röcke durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage gerufen. Bereits auf Anfahrt wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass in einem Kühlraum eine unklare Rauchentwicklung vorhanden ist. Nach der Kontrolle durch die Einsatzkräfte, wobei auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz kam, wurde festgestellt, dass es ein Teil in einem Schaltschrank geschmorrt hatte. Durch die rechtzeitige Alarmierung durch die automatische Brandmeldeanlage konnte ein größerer Schaden verhindert werden.


Eingesetzte Fahrzeuge:

  • Feuerwehr Bückeburg - Stadt: BvD, LF 16/12
  • Feuerwehren des Löschzug West (Cammer, Evesen, Röcke), Stadt-ELW-Gruppe




Verkehrsunfall eingeklemmte Personen
Datum: Mittwoch, 22.03.2017, 14:30 Uhr
Bückeburg, Herminenstraße

Die Feuerwehr Bückeburg-Stadt wurde zu einem Verkehrsunfall in die Herminenstraße Höhe Krankenhaus gerufen. Zwei PKW waren zusammengestoßen, wobei sich ein PKW in Schräglage zwischen Fahrzeugen befand.

Durch die Feuerwehr wurde das Fahrzeug gegen verrutschen gesichert und mittels Luftheber wieder ebenerdig auf die Straße zurück geführt.

Im Anschluss wurde der Rettungsdienst bei der schonen Rettung der Patienten unterstützt.


Eingesetzte Fahrzeuge:




Auslaufende Betriebsstoffe
Datum: Samstag, 18.03.2017, 23:59 Uhr
Bückeburg, Dr. Witte Platz

Ein PKW hatte sich die Ölwanne aufgerissen und in Folge dessen traten die Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus. Die alarmierte Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle aus und ging mit Ölbindemittel gegen die Umweltgefahr vor.


Eingesetzte Fahrzeuge:

  • Feuerwehr Bückeburg - Stadt: BvD, RW, TLF 24/50, GW-L
  • Polizei
  • Untere Wasserbehörde
  • Abwasserbetriebe





Finden Sie uns auf: