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Feuerwehr Bückeburg-Stadt
Aktuelles im Überblick
Einsatztelegramm

Fr., 13.10.2017, 21:53 Uhr

Bückeburg, Sackstraße
Gemeldeter Feuerschein




Feuerwehr Unterstützen



Feuer, Blaulicht und Explosionen
Aktionstag der Feuerwehr ein Erfolg / Trotz Wetterkapriolen großer Zuspruch der Bevölkerung


August 2016

Aus der Motorhaube eines verunfallten PKW dringt erst leichter Brandrauch, dann schlagen plötzlich Flammen aus der Motorhaube. Sofort rückt das Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt an und 2 Feuerwehrleute, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, bekämpfen den Brand. Dabei werden sie von zahlreichen Zuschauern umringt. Im Gegensatz zum realen Einsatzfall waren diese Zuschauer am vergangenen Sonntag erwünscht. Bei dem simulierten Fahrzeugbrand handelte es sich nur um eine Vorführung im Rahmen des Aktionstages der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt. Deshalb standen die 2 Atemschutzgeräteträger im Anschluss auch den Besuchern Rede und Antwort.


Der gesamte Marktplatz war von 13 bis 17 Uhr von der Feuerwehr mit Leben gefüllt wurden. Die Farbe Rot dominierte zwischen Schlosstor und Bahnhofstraße. Auch ein Tupfen "Blau" war präsent. Diese Farbnuance kam von den Helfern des Technischen Hilfswerk Ortsverband Rinteln, welche zusammen mit Kräften der Feuerwehr Rodenberg, die Präsentation der Höhenrettungsgruppe Schaumburger Land, durchführten. Neben einer Präsentation der Gerätschaften zeigten die Höhenretter ihr Können in mehreren Vorführungen an der Drehleiter. Tragenrettung aus der Tiefe, Aufstieg am Seil oder Rettung einer verunfallten Person aus dem Seil, immer war Bewegung am Stand.

Mit der Bezeichnung "Aktionstag" haben die Bückeburger Feuerwehrleute kein leeres Versprechen gesetzt, sondern es passte zu der 4 stündigen Veranstaltung. Auf dem gesamten Marktplatz war ständig Bewegung. Neben den Vorführungen der Höhenretter und des Fahrzeugbrandes gehörten auch Brandschutzdemonstrationen dazu.


Diese wurden von Kameraden der Ortsfeuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Förderverein und der Firma ST Sicherheitsberatung GbR durchgeführt. Hierbei konnten die Besucher einmal den Umgang mit einem Feuerlöscher unter fachmännischer Anleitung üben. Zwar waren die Erwachsenen anfänglich etwas zurück haltend, aber die Kinder zeigten den Großen wie es geht. Aufmerksamkeit erzeugte die Explosion einer Spraydose, wenn diese mit Feuer beaufschlagt wird.

Während die Besucher abgelenkt von den Vorführungen waren passierte es, ein Topf mit heißem Fett geriet in Brand. Doch die Bückeburger Feuerwehrleute zeigten sofort, wie man einen solchen Brand löscht. "Mit einem Topfdeckel oder einer Löschdecke den Topf vorsichtig abdecken und so dem Feuer den Sauerstoff entziehen ist der richtige Löschweg" erklärte Ortsbrandmeister Oliver Witt. Der neue Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr moderierte den gesamten Veranstaltungstag in professioneller Art und Weise. So auch als ein Feuerwehrmann den falschen Löschweg beim Fettbrand demonstrierte und Wasser hinzugab. Das brennende Fett schleuderte in einer großen Stichflamme aus dem Topf.


Die erfahrensten Feuerwehrleute der Schwerpunktfeuerwehr, die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung, begutachteten die Demonstration vor dem Schlosstor genau. Sie konnten von zahlreichen Einsätzen berichten, wo durch das falsche Verhalten Feuerwehreinsätze ausgelöst wurden. Immerhin brachten die 3 Feuerwehrsenioren fast 200 Jahre Feuerwehrerfahrung mit.

Sie waren aber nicht nur zum Zuschauen gekommen. Sie haben das älteste noch erhaltene Löschgerät aus Bückeburg mitgebracht. Eine pferdegezogene Handdruckspritze von 1897 präsentierten sie vor dem Marktbrunnen. Sie steht normalerweise zusammen mit dem historische Tanklöschfahrzeuge "TLF 24 Löwe" im Museum der Hilfsorganisationen der Scheier Straße, welches der Oldtimerverein der Wehr betreibt. Natürlich durfte auch das mächtige Tanklöschfahrzeug nicht fehlen, welches vor der Hofapotheke präsentiert wurde.

Ein besonderes Geschenk für den Oldtimerverein hatte Andreas Paul Schöninger aus Meinsen-Warber dabei. Er überreichte Karl Heinz Driftmann ein Originalbild der Bückeburger Steigermannschaft von 1885 vor der Marktkirche für das Museum.

Neben dem Löwen war der Nachfolger, ein Unimog Tanklöschfahrzeug mit 2400 Liter Wassertank zu sehen, welches die Bückeburger Wehr seit 1996 einsetzt. Natürlich konnten beide Fahrzeuge an diesem Tag ausführlich besichtigt werden. Das zweite Tanklöschfahrzeug und das große Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 sowie die kleineren Führungs- und Logistikfahrzeuge reihten sich in die Ausstellung ein und wurden von den Besuchern begutachtet.


Genauso viel Aufmerksamkeit wie die großen Einsatzfahrzeuge erhielt der kleine Springbrunnen, der Bückeburger Feuerwehrleute, welcher aus Leiterteilen, Pumpen und Strahlrohren, vor dem Brandsicherheitswachdienstanhänger aufgebaut war.

"Im Brasiwa-Anhänger hatten wir unser logistisches Hauptquartier eingerichtet" berichtet Ortsbrandmeister Oliver Witt. An der Außenseite ragten Bilder, so dass trotzdem alle Besucher sich ein Bild vom Inneren des Wagens machen konnten.

Ein weiterer Transportanhänger der Wehr diente ebenfalls als Werbesäule. Hier wurden zahlreiche Bilder aus dem Alltag der Wehr sowie über Förderprojekte des Fördervereins vorgestellt. Hier fand man auch Bilder der Führungskräftefortbildung vom Vortag oder der Alarmübung 3 Tage vorher. "Die umfangreichere Vorstellung mit diversen Gerätschaften rund um den Marktbrunnen musste leider dem Wetter zum Opfer fallen", berichtet Ortsbrandmeister Witt. Mehrfach setzte vor Beginn und während der Veranstaltung Regen ein. "Glücklicherweise kam gegen 15 Uhr die Sonne heraus und lies die letzten 2 Veranstaltungsstunden zu einem Spätsommerlebnis werden" berichtet Witt.

Die sommerlichen Temperaturen während des Sonnenscheins erinnerten viele Einsatzkräfte an den Großbrand im Jetenburger Hof im vergangenen Jahr, wo sie über 9 Stunden in sengender Hitze kämpften. Wie es während des Großbrandes im Bückeburger Einsatzleitwagen aussah und welche Arbeiten erledigt werden mussten, davon konnten sich die Besucher ebenfalls überzeugen. Das Fahrzeug war entsprechend aufgebaut wurden.

Während auf einer Seite des Schlosstores der Einsatzleitwagen präsent war, lud auf den anderen Seite die Kinder- und Jugendfeuerwehr zum Mitmachen ein. Die jüngsten der Wehr, die Feuerfüchse, hatten eine Mal- und Bastelstraße vorbereitet, welche rege genutzt wurde. "Am Glücksrad war der Andrang phänomenal groß und wurde zum Dauerbrenner" berichtet Kinderfeuerwehrbetreuer Nicolai Kalkbrenner.


Aber nicht nur zum Präsentieren waren die Feuerfüchse gekommen. Mit ihren Betreuern erkundeten sie auch den Platz und schauten sich alles genau an. Das traditionelle Abschlusslied wurde gemeinsam zum Dienstende auf dem Markt gesungen, unter Beifall der Zuschauer.

Ebenfalls groß war der Andrang bei der Jugendfeuerwehr. Die Klassiker "Zielspritzen und Wasserflipper" sowie der Geschicklichkeitstest "Heißer Draht" waren wie immer gefragte Spiele. Aber auch die Erklärung von Boris Mühlhausen zur Rauchausbreitung und die Bedeutung von Rauchmeldern waren stets gefragt.

Die Ausführungen der Jugendfeuerwehrmitglieder zur Ausrüstung des kleineren Löschgruppenfahrzeuges der Wehr, dem sogenannten LF 8, wurden von vielen Besuchern wahr genommen, genau wie das Probesitzen im Auto. Mindestens genauso umringt war die Fotostation vor dem Fahrzeug. Hier konnten die Besucher sich einmal in Feuerwehruniform ablichten lassen. "Die Bilder bekamen sie auf einer kleinen Urkunde sofort ausgedruckt" berichtet der stellv. Jugendfeuerwehrwart Sven Petter.


Dicht umringt war ein roter Polo in der Mitte des Platzes. Hinter dem Unfallfahrzeug stand der moderne Rüstwagen der Feuerwehr mit seinen unzähligen Werkzeugen und Gerätschaften. Ein Teil hiervon war vor dem Fahrzeug bereit gelegt wurden. "Bei einem Verkehrsunfall richten wir einen Ablageplatz ein, wo alle erforderlichen Geräte griffbereit liegen" berichtet der Ausbildungsleiter für Technische Hilfeleistung Andre Märtens. Er hatte mit seinen Männer den Platz aufgebaut und so konnten die Besucher von Beginn an bei einem Unfallszenario dabei sein.

Gegen 13:40 Uhr fand die erste Vorführung an dem Fahrzeug statt. Die Einsatzkräfte führten eine Erstversorgung des Verletzten Beifahrer durch und sicherten das Fahrzeug gegen Verrutschen. Anschließend entfernten sie die Tür mit dem Hydraulischen Spreizer. An dieser Stelle legten die Feuerwehrleute eine Pause ein, damit die Besucher sich das Szenario genau anschauen konnten.

2 Stunden später wurde dann das Dach geöffnet und der Fahrer von den Feuerwehrleuten aus dem Fahrzeug gerettet.

Das der Rüstwagen weit mehr kann, als nur eine fahrende Werkzeugkiste zu sein, dafür stand symbolisch ein Schutzanzug für Gefahrguteinsätze, welcher an der Front des Fahrzeuges aufgebaut war. Entsprechend Anzüge und Geräte führt das Fahrzeug ebenfalls mit.


Mit einem lauten TatüTata endete um 17 Uhr der Aktionstag. Wenige Minuten später setzte ein kräftiger Platzregen ein. "Da haben wir nochmal Glück gehabt" war die Meinung der Feuerwehrleute zu dem Regenguss.

Trotz der Wetterkapriolen an diesem Tag waren die Feuerwehrleute mit dem Ergebnis des Tages zufrieden. Zahlreiche Besucher waren gekommen und haben sich über die Arbeit der Feuerwehr informiert. Aber auch viele Zufallsgäste, welche durch die Geschäfte am verkaufsoffenen Sonntag bummelten, kamen vorbei, sahen und staunten und nutzten die Gelegenheit sich über die Feuerwehr zu informieren. Oliver Witt zeigte sich bei der Abschlussveranstaltung im Feuerwehrhaus sehr zufrieden mit dem geleisteten. "Ich denke wir könnten solch eine Aktion zur Traditionen werden lassen" sprach er vor seinen Kameradinnen und Kameraden. Spätestens in 2 Jahren wird die Feuerwehr wieder kommen, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ihren 150 Geburtstag 2018 zu feiern.




Was steckt alles in einem Rettungswagen?
Kinder- und Jugendfeuerwehr besichtigt Rettungswagen


August 2016

Jedes Kind kennt sie, die Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes. Mit TatüTata und Blaulicht eilen sie durch die Straßen, um Menschen in Not zu helfen.

Nun bekamen die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr Bückeburg-Stadt die Möglichkeiten, einmal hinter die Kulissen zu blicken.

Zum wöchentlichen Dienst der beiden Nachwuchsabteilungen der Bückeburger Schwerpunktfeuerwehr rollte der Rettungswagen des DRK Rettungsdienst Schaumburg an. Rettungsassistent Armand Gronewald, welcher zeitgleich Mitglied Bückeburger Feuerwehr ist, nahm sich die Zeit und erklärte den Kindern die Ausrüstung des Fahrzeuges.

Doch nicht nur anschauen, sondern auch anfassen und erleben war das Motto des Abends. Einmal auf der Krankentrage Probe liegen oder mit dem Tragestuhl in den RTW gehoben werden, all das konnten die Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahren, an diesem Tag ausprobieren.

"Bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr wird nicht Feuerwehr ausgebildet, sondern es werden überwiegend allgemeine Themen behandelt" berichtet der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Sven Petter.

Es war ein interessanter Blick hinter die Kulissen des Rettungsdienstes für die Kinder- und Jugendlichen der Bückeburger Feuerwehr.

Wer einmal hinter die Kulissen der Kinder- und Jugendfeuerwehr blicken möchte, kann dieses am 04. September auf dem Bückeburger Marktplatz tun. Mit einer großen Aktionsmeile wird sich der Feuerwehrnachwuchs zum Aktionstag der Feuerwehr präsentieren. Neben Mal- und Bastelstraße sowie Wasserspielen wird es auch eine Fotoecke geben. "Hier können die Besucher sich ihr persönliches Feuerwehr-Erinngerungsfoto machen", verkündet Sven Petter.






Rettung aus dem Wasser
Feuerwehr trainiert Einsatz auf dem Wasser


August 2016

Der Sommer 2016 erlebt dieser Tage noch einmal ein Comeback. Viele Bürgerinnen und Bürger suchen deshalb die Abkühlung im Wasser. Doch viele begeben sich dabei in Lebensgefahr. Sie suchen die Abkühlung nicht an öffentlichen und überwachten Badestellen wie dem Bergbad, sondern wollen den Eintritt sparen und gehen in Seen oder dem Mittellandkanal baden. Leider ein alltägliches Bild an warmen Tagen.

Hier ist niemand zur Stelle, wenn einen die Kräfte verlassen oder man in andere gefährliche Situationen kommt. Ein Rettungsschwimmer der sofort Hilfe leisten kann fehlt. Dies kann im schlimmsten Fall tödlich ausgehen. Deshalb rät die Feuerwehr Ihnen nur die bewachten Badestellen mit Rettungsschwimmer zu nutzen.

Um auf das Schlimmste vorbereitet zu sein, trainierten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt an den vergangenen beiden Dienstabenden im Bergbad Bückeburg.

Es wurde neben allgemeine Verhaltensweise für die Arbeit am und auf dem Wasser, auch die Möglichkeiten zur Rettung erprobt. "Die Wasserrettung ist im Landkreis Schaumburg primäre Aufgaben der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft" berichtet Zugführer Frank Schubert und fügt hinzu "Die mitalarmierte Feuerwehr wird in der Regel vor dem DLRG eintreffen und erstmaßnahmen einleiten müssen".

Deshalb trainierten die Bückeburger Feuerwehrleute auch das Vorgehen im Bergbad. "Sicherheit steht an erster Stelle" erklärt Ausbilder Andre Märtens und weist auf Sicherheitsausrüstung wie Schwimmwesten hin.

Mit dem Schlauchboot begeben sich die Feuerwehrleute auf das Wasser und versuchen einen verunfallten auf verschiedene Arten zu retten. Keine leichte Aufgabe wie die 3 köpfige Bootsbesatzung schnell feststellen muss. Aber es gelingt in beiden Fällen den vermeintlich verunfallten zu retten.

"Es gibt allerdings noch weitere Optionen", berichtet Märtens. Er stellt den Kameraden die Möglichkeit vor, dem verunfallten einen Schwimmbaren Gegenstand, der an einer Leine festgebunden ist zuzuwerfen, woran sich der ertrinkende festhalten kann. "Sollte nichts zur Verfügung stehen, reicht auch erstmal eine Feuerwehrleine mit der die Person an Land gezogen werden kann" berichtet Märtens.

Sofern der verunfallte nicht mehr die Kraft hat, sich an einer Leine oder ähnliches festzuhalten, so hat die Bückeburger Feuerwehr noch eine weitere Alternative bereit liegen. Mit dem Überlebensanzug, einem überdimensionalen gummierten Anzug, welcher wasserdicht abschließt können die Einsatzkräfte auch bei niedrigen Temperaturen zur Menschenrettung vorgehen.

"Der Anzug wird normalerweise in der Hochseerettung auf Ölplattformen verwendet", berichtet Frank Schubert. In Bückeburg hingegen wird er für die Wasser- und Eisrettung eingesetzt.

Schnell und effektiv konnte mit Hilfe des Anzuges ein Feuerwehrmann ins Wasser zur Rettung vorgehen. Natürlich mit einer Leine durch seine Kameraden gesichert.

Für Einsätze auf größeren Seen oder dem Mittellandkanal hält die Bückeburger Feuerwehr außerdem ein Rettungsboot vor. Dies ist bei der Ortsfeuerwehr Evesen stationiert. Das erst im Februar in Dienst gestellt Alu Rumpfboot mit Außenbordmotor kann vielfältig zur Menschenrettung und Technischen Hilfeleistung eingesetzt werden. Für Einsätze auf dem Mittellandkanal hat der Eveser Ortsbrandmeister Reiner Wessling allerdings einen Wunsch um schneller Hilfe leisten zu können: "Wir benötigen eine zweite Trailerstelle, ergänzend zu der in Rusbend, um das Boot schneller auf dem Wasser zu haben".

Die Feuerwehren der Stadt Bückeburg hoffen auf das alle Bürgerinnen und Bürger unversehrt die Abkühlung an den warmen Tagen genießen können und das gelernte nicht angewendet werden muss.






Feuerwehrmeile auf dem Marktplatz
Feuerwehr führt Aktionstag durch / Angebote zum Mitmachen


04. September 2016

"Die heutige Jugend spielt nur noch mit dem Handy und am PC" so eine weitläufige Meinung. Dass es auch anders geht, zeigt der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt am kommenden Sonntag auf dem Marktplatz.

Im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntag präsentiert sich die Bückeburger Schwerpunktfeuerwehr von 13 bis 17 Uhr auf dem Marktplatz mit einem umfangreichen Programm.


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Feuerwehr auf dem Marktplatz
Schwerpunktfeuerwehr bereitet Aktionstag vor


August 2016

Die Überraschung bei vielen Bürgerinnen und Bürgern sowie Besuchern der Stadt Bückeburg war am Freitag deutlich anzusehen, als gegen 15 Uhr zwei Feuerwehrfahrzeuge auf dem Marktplatz vorfuhren.

Doch es galt keinen Brand zu löschen oder Personen aus einer Notlage zu retten. Die Mitglieder der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg – Stadt führten lediglich eine Stellprobe auf dem Marktplatz mit ihren Einsatzfahrzeugen durch.

Der Hintergrund dieser Stellprobe ist im Gegensatz zu ersten Vermutung auch ein erfreulicher. "Wir testeten die Aufstellung unserer Einsatzfahrzeuge für den Aktionstag am 04. September auf dem Marktplatz" berichtet Ortsbrandmeister Oliver Witt.

Mit dem größten Fahrzeug der Wehr, dem 2012 in Dienst gestellten Rüstwagen, probierten die Kameraden aus, wie an dem Veranstaltungstag die 10 Einsatzfahrzeuge und 3 Anhänger der Wehr präsentiert werden sollen.

Aber nicht nur die Fahrzeuge werden an dem Tag zu sehen sein, sondern die Mitglieder aller Abteilungen laden auch zum Mitmachen ein. Geplant sind u.a. Wasserspiele, Feuerlöscherübungen sowie eine Mal- und Bastelstraße. Hierfür sind auch die jüngsten der Wehr, die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr, bereits Feuer und Flamme.

In mehreren Einsatzvorführungen können die Besucher den Feuerwehrleuten einmal über die Schulter schauen.

Der Oldtimerverein der Feuerwehr wird mit mehreren Exponaten aus dem Museum der Hilfsorganisationen zeigen, wie man in den letzten 150 Jahren Feuer löschte. Hierzu rollt das mächtige Tanklöschfahrzeug "Löwe" von 1958 auf dem Marktplatz vor und bei gutem Wetter auch eine über 100 Jahre alte Handdruckspritze.

Die Vorbereitungen für den Aktionstag, welcher von 13 bis 17 Uhr im Rahmen des Verkaufsoffenen Sonntages durchgeführt wird laufen derzeit auf Hochtouren.

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Handdruckspritze mit neuem Zuhause
Museum der Hilfsorganisationen wächst weiter


Juli 2016

Ein neues Zuhause fand die historische Handdruckspritze der Löschgruppe Holzhausen der Freiwilligen Feuerwehr Porta Westfalica kürzlich in den Räumlichkeiten des "Museums der Bückeburger Hilfsorganisationen" in der Scheier Straße.

Die um 1904 von der Firma Magirus gebaute Pferdekutsche war nach ihrer Außerdienststellung im Bestand der Löschgruppe Holzhausen verblieben und für repräsentative Zwecke verwendet wurden. Nun übergab Löschgruppenführer Andreas Korff das über 112 Jahre alte Geräte an Karl-Heinz Driftmann, Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung historischer Feuerwehrfahrzeuge, Geräte und Literatur Bückeburg e.V. als Dauerleihgabe.

Zusammen mit drei weiteren Handdruckspritzen wird das historische Gefährt zusammen mit dem Tanklöschfahrzeug Löwe in den Räumlichkeiten in der Scheier Straße präsentiert. "Wenn die Auflagen des Bauamtes im nächsten Jahr erfüllt sind, haben wir auch regelmäßig geöffnet" berichtet Driftmann.

Nach einer ausführlichen Begutachtung des historischen Gerätes, welches rein mit Muskelkraft betrieben wurde, zeigte sich Driftmann über den Zustand begeistert. "Sie ist in einem sehr guten Zustand erhalten", berichtet er erfreut.

Hiervon überzeigen können sich die Bürgerinnen und Bürger Anfang August zur Bückeburger Autoschau. An dem Wochenende soll die Handdruckspritze zusammen mit dem historischen Tanklöschfahrzeug in der Langen Straße präsentiert werden.

Doch nicht nur die Technik der Feuerwehr zeigt der Verein im Museum, auch die Geschichte und Entwicklung von Technischen Hilfswerk, Arbeiter Samariter Bund, Deutsches Rotes Kreuz und Deutscher Lebensrettungsgesellschaft füllen die Ausstellungsräume.

Driftmann und seine Mitstreiter freuen sich jederzeit über Hilfe bei der Erhaltung der historischen Technik und Aufarbeitung der Geschichte.

"Rund 800 Stunden Arbeit habe ich mit Johann Harting in die Digitalisierung des Bildarchiv unserer Feuerwehr" gesteckt berichtet Driftmann. Und dies hat auch einen wichtigen Hintergrund. "2018 wird die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt 150 Jahre alt und das Jubiläum soll würdig begangen werden", berichtet Driftmann nach einem Gespräch mit dem neuen Bückeburger Ortsbrandmeister Oliver Witt. Die historischen Geräte und Fahrzeuge sowie die vielen erhaltenen Dokumente, u.a. die Originalsatzung von der Gründungsveranstaltung der Wehr am 03. Juni 1868.




Große Belastung für das Ehrenamt
Bückeburger Feuerwehr rückt zu Großbrand und Rettungsdienstunterstützung aus


Juli 2016

Hinter den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt liegt eine arbeitsreiche Woche.

Neben Ausbildung und Fahrzeugpflege im Rahmen des offenen Dienstabends nutzten viele Kameraden die vergangene Woche für Büroarbeiten. So wurden Berichte geschrieben und Unterlagen sortiert, alles Arbeiten für die im normalen Alltagsgeschäft nur wenig Zeit übrig bleibt.

"Beruf und Ehrenamt vereint zu bekommen ist oftmals nicht ganz einfach" berichtet Ortsbrandmeister Oliver Witt. Denn alle seiner Kameraden gehen einem Beruf nach und sind Feuerwehrmann nur in der Freizeit. Nicht selten werden die Kameraden während der Arbeitszeit oder beim gemütlichen Familiennachmittag gestört.

So auch in der vergangenen Woche mehrfach. Bereits Montagmorgen mussten die Feuerwehrleute in den Oberwallweg ausrücken. Der Rettungsdienst benötigte Unterstützung, da hinter einer verschlossenen Tür eine hilflose Person vermutet wurde. Die Feuerwehr öffnete die Tür und konnte schnell Entwarnung geben. Die Bewohnerin hatte nur tief geschlafen und das Klingeln überhört.

Ebenfalls zu einer Türnotöffnung für den Rettungsdienst rückte die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt am Sonntagnachmittag gegen 17 Uhr in die Lange Straße aus. Diesmal konnte schadenfrei die Tür geöffnet werden, da die Feuerwehr über die Drehleiter sich Zugang verschaffen konnte. "Vom Drehleiterkorb aus wurde ein angekipptes Fenster geöffnet" berichtet Einsatzleiter Frank Schubert.

Nur wenige Stunden später, um 01:56 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt zusammen mit der Ortsfeuerwehr Röcke alarmiert. Auch dieses Mal benötigte der Rettungsdienst Unterstützung, um an einen Patienten zu gelangen. Die Kräfte der Ortsfeuerwehr Röcke öffneten mit Brechwerkzeug die Tür, um einen schnellen Zugang zu ermöglichen. Der Rüstzug der Schwerpunktfeuerwehr stand in Bereitstellung, brauchte aber nicht mehr tätig werden.

Die Kurze Nacht sollte auch weiterhin mit wenig Schlaf behaftet bleiben, denn schon um 07:30 Uhr schrillten erneut die Alarmempfänger zum 3. Alarmeinsatz binnen 14 Stunden. Dieses Mal galt es in Wallstraße den Rettungsdienst beim Transport einer erkrankten Person aus dem Obergeschoss zu unterstützten. Mit einer Schleifkorbtrage und reichlich Manpower verbrachten Feuerwehr und Rettungsdienst den Patienten zum Rettungswagen.

"3 Einsätze in so kurzer Zeit mit Unterbrechung der Nachtruhe sind eine erhebliche Belastung für den menschlichen Körper." berichtet Frank Schubert, welcher als Berufsfeuerwehrmann in Hannover regelmäßig solchen Belastungen ausgesetzt ist. "In der Freiwilligen Feuerwehr sind solche Nächte zum Glück selten", ergänzt er.

Um diese Belastung gering zu halten, hat die Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg-Stadt auch ein spezielles Alarmierungssystem. "Bei Kleineinsätzen werden nur 2/3 der Kameraden alarmiert, eine Gruppe bleibt immer in Reserve" berichtet Ortsbrandmeister Oliver Witt. Somit soll die Belastung auf die Kameraden reduziert werden und immer eine Reserve verfügbar bleiben. Nur bei größeren Einsatzlagen wie beispielsweise Bränden mit Menschengefährdung werden alle 70 Einsatzkräfte sofort alarmiert. "Von Montag bis Freitag werden während der Arbeitszeit vorsorglich auch alle Kameraden alarmiert, da viele Einsatzkräfte ihren Arbeitsplatz nicht verlassen können oder außerhalb Bückeburgs arbeiten." berichtet Witt.

"Wir appellieren deshalb an alle Arbeitgeber, Feuerwehrkameraden im Alarmfall freizustellen, soweit es die betriebliche Belangen ermöglichen." äußert Witt und fügt hinzu "Im Einsatzfall benötigen wir jeden Kameraden."

Und alle Kameraden wurden in der Nacht von Donnerstag zu Freitag benötigt, als im Hafen Wiehagen in der Samtgemeinde Niedernwöhren eine große Lagerhalle voller Stroh brannte. Mehr als 250 Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis, aus Petershagen und Hannover rückten zur Brandbekämpfung aus. Darunter auch 32 Einsatzkräfte der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg-Stadt mit 6 Fahrzeugen.

Über 10 Stunden hinweg bekämpften die Bückeburger Feuerwehrleute aus dem Korb der Drehleiter und mit dem Schaum-Wasser-Werfer gemeinsam mit den anderen Feuerwehren die Flammen. Zeitgleich förderten die Bückeburger über 3 Pumpen Wasser aus dem Mittellandkanal zur Brandstelle.

Während des laufenden Einsatzes in Wiehagen musste die Feuerwehr Bückeburg in der Nacht zu einem Feueralarm durch eine automatische Brandmeldeanlage in einem Geldinstitut auf dem Marktplatz ausrücken. Mit zwei Fahrzeugen wurde die Einsatzstelle angefahren und kontrolliert. Es handelte sich glücklicherweise um einen Fehlalarm. Die Ursache konnte nicht ermittelt werden. Hätte sich der Alarm nicht als Fehlalarm entpuppt, wären die Einsatzkräfte der 8 weiteren Ortsfeuerwehren hinzugekommen. "Wir arbeiten mit allen 9 Feuerwehren Hand in Hand." berichtet Stadtbrandmeister Marko Bruckmann.

Zeitgleich mit den Kräften der Schwerpunktfeuerwehr waren auch 5 Kameraden der Ortsfeuerwehr Rusbend beim Brand in Wiehagen. Mit dem ABC-Erkunder, einem Messfahrzeug führ Gefahrstoffeinsätze, waren sie als Bestandteil der Umweltschutzeinheit des Landkreises im Einsatz, um Rauch und Löschwasser zu überprüfen.

Im weiteren Einsatzverlauf waren auch 9 Feuerwehrleute aus Röcke und Meinsen-Warber-Achum als Bestandteil des 2. Zuges der Kreisfeuerbereitschaft Schaumburg-Süd im Einsatz, um die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte beim Ablöschen des Strohs abzulösen.

Die Kräfte der Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt waren innerhalb einer Woche fast 16 Stunden im Einsatz, hinzukommen die Zeiten für die Wiederaufbereitung und Reinigung der Fahrzeuge und Geräte. Zusätzlich mussten am Sonntag noch einmal Feuerwehrleute an die Einsatzstelle fahren um den Schaum-Wasser-Werfer zurück zu holen. Er war nach Abrücken der Bückeburger Feuerwehr an der Einsatzstelle verblieben und fast 2,5 Tage durchgehend im Einsatz. In der Zeit wurden schätzungsweise 140000 Liter Wasser mit ihm auf das Brandgut abgegeben. Hierbei zeigte sich wieder einmal die Wichtigkeit des 20 Jahre alten Anhängers.

"Ein großer Dank gilt allen Arbeitgebern, welche am Freitag unsere Kameraden von der Arbeit freistellten." sagt Oliver Witt, denn den Kameraden waren die Anstrengungen der Nacht deutlich anzusehen.

Durch die vielen Einsätze in der Woche mussten auch die Familien einige Einbußen in Kauf nehmen. Mann und Familienvater waren mehrmals über Stunden hinweg nicht zu Hause, Kinobesuche oder Familienausflüge mussten ausfallen. Entschädigt werden Frauen und Kinder am 07. August, wenn die Bückeburger Feuerwehrleute wieder ihren traditionellen Brunch veranstalten, wo die Einsatzkräfte gemeinsam mit Frauen und Kindern einen schönen Sonntagmorgen verbringen. Doch auch dabei immer mit der Gefahr, dass jederzeit der Alarmempfänger los schrillt, 24 Stunden am Tag – 365 Tage im Jahr.




Oliver Witt übernimmt das Ruder
Neuer Ortsbrandmeister in Bückeburg in das Amt eingeführt / Verabschiedung von Torsten Buhrmester


Juli 2016

"Ich habe Respekt und Achtung vor dem Amt, freue mich aber auch auf die Arbeit mit den Kameraden" erklärt Oliver Witt in der festlich geschmückten Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt den anwesenden Kameraden und Gästen.

Wenige Stunden zuvor begann seine Amtszeit als Ortsbrandmeister der Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt. Der 39 jährige Familienvater wird in den nächsten 6 Jahren die Geschicke der Schwerpunktfeuerwehr leiten. Mit langjähriger Feuerwehrerfahrung aus Celle, Lüneburg und Bienenbüttel kam Witt im Juli 2009 nach Bückeburg. Auch Führungserfahrung als ehemaliger Kreisjugendfeuerwehrwart Uelzens und ehemaliger Bezirksjugendfeuerwehrt Lüneburgs brachte er mit. In seiner Dienstzeit in Bückeburg hatte er in verschiedenen Positionen, u.a. als Schriftwart, Ausbildungsleiter, Gruppen- und Zugführer, die Wehr kennen gelernt. Im März 2016 wählten die Mitglieder ihn an die Spitze der Ortsfeuerwehr. Rat und Verwaltung stimmten den Vorschlag zu.

Oliver Witt beerbt somit den 52 jährigen Torsten Buhrmester, welcher aus privaten Gründen für keine zweite Amtszeit zur Verfügung stand. Buhrmester wurde an diesem Abend feierlich aus dem Amt verabschiedet. Hierzu waren viele Weggefährten, u.a. von den Ortsfeuerwehren und befreundeten Hilfsorganisationen Bückeburgs, der Feuerwehr Stadthagen, der Polizei und dem Rettungsdienst sowie der Kirchengemeinde und natürlich von Rat und Verwaltung gekommen. Natürlich waren auch zahlreiche Kameraden der Einsatz- und Altersabteilung sowie vom Förderverein anwesend.

Der erste Höhepunkt an diesem Abend war bereits die Anreise für Torsten Buhrmester und seine Frau Irmie. Sie wurden von den Kameraden mit den vier Einsatzfahrzeugen, welche in den vergangenen 6 Jahren beschafft wurden, abgeholt. Im größten Fahrzeug, dem Rüstwagen, fuhren die beiden Ehrengäste dann zum Feuerwehrhaus in der Röntgenstraße.

Die Beschaffung der 4 Fahrzeuge war nur ein Highlight in den vergangenen 6 Jahren, auf die Oliver Witt in einer kleinen Ansprache über die Arbeit von Buhrmester zurück blickte. Der Anbau von 2 Fahrzeugstellplätzen und die 10 Jahres Wartung der Drehleiter gehörten ebenso dazu. Aber auch die Gründung der Kinderfeuerwehr "Die Feuerfüchse", welche für Buhrmester eine Herzensangelegenheit war, sowie die Gründung der Höhenrettungsgruppe "Schaumburger Land" fielen in Buhrmesters Amtszeit. Der Kontakt zur Polizei, der Örtlichen Einsatzleitung Rettungsdienst und der Feuerwehr Porta Westfalica wurde massiv ausgebaut und intensiviert.

885 Einsätze absolvierte die Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt in Buhrmesters Amtszeit, von Bagatellen bis hin zu Großbränden u.a. im Hafen Berenbusch und im Jetenburger Hof. "Egal ob mit vor Ort oder im Urlaub, bei allen Einsätzen trug Buhrmester die Verantwortung für seine Leute" erklärt Oliver Witt. Hierzu hatte er kontinuierlich für eine sichere Ausbildung gesorgt und ein gutes Händchen bei der Einsetzung seiner Fahrzeug- und Zugführer. "Ich konnte jederzeit beruhigt in Urlaub fahren, denn ich wusste, dass ich mich auf meine Leute verlassen konnte." berichtet Buhrmester.

Sichtlich erstaunt war Witt, als er die Amtsgeschäfte übernahm, wie er feststellte, dass sein Vorgänger 4500 Stunden Arbeit investierte. "Diese zusätzliche Arbeit sieht keiner, aber ohne sie geht es nicht", berichtet Witt. Umgerechnet bedeutet das, dass Buhrmester täglich 2 Stunden für die Feuerwehr Dienst tat.

Diese vielen Stunden bedeuten auch, dass er in der Zeit nicht für seine Familie zur Verfügung stand. Aus diesem Grund bedankten sich die Kameraden bei der Gattin mit einem großen Blumenstrauß sowie einem Gutschein für ein gemeinsames Abendessen.

Für Torle, wie die Kameraden liebevoll ihren Ortsbrandmeister nannten, hatten sie noch etwas Besonderes vorbereitet. Ein Fotobuch mit den Höhepunkten aus seiner Amtszeit. "Wochenlange Arbeit steckte hier drin und viele Aufnahmen sind bisher noch nie veröffentlicht wurden." Berichtet Witt, der dabei auch das Engagenement seiner Unterstützer lobte.

Sichtlich gerührt nahm Torsten Buhrmester das Geschenk entgegen und bedankte sich bei allen Kameraden für die gute Zusammenarbeit.

Witt wies im Anschluss auch daraufhin, dass die Feuerwehr nur das ist, was man gemeinsam aus ihr macht. Er freue sich auf eine friedliche und harmonische Zusammenarbeit in den nächsten 6 Jahren.

Durch seinen Aufstieg und das Ausscheiden von Torsten Buhrmester sowie Jens Weidner aus dem Ortskommando wurde eine Reihe an Kameraden, zunächst kommisarisch bis zur nächsten Jahreshauptversammlung bestellt.

Zum Zugführer wurde Daniel Hesseling berufen, welcher von Frank Schubert vertreten wird. Andre Märtens und Kristina Rust wurden zum Gruppenführer bzw. zur Gruppenführerin berufen. Als neuer stellvertretender Gruppenführer wurde Thomas Barton eingesetzt. Zum Truppführer wurden Kord Schramme und Steffen Titze berufen, sowie als stellv. Truppführer Boris Mühlhausen, Dirk Thiem und Sven Petter.

Steffen Titze übernimmt außerdem die Funktion des Sicherheitsbeauftragten der Wehr.

Stadtbrandmeister Marko Bruckmann nutzte bei seinen Grußworten die Gelegenheit um sich bei seinem bisherigen Stellvertreter Thomas Wimmer zu bedanken. Seine Amtszeit endete ebenfalls am 30. Juni, zeitgleich mit der von Torsten Buhrmester. Auch hier galt es seiner Frau Britta Danke zu sagen. Zeitgleich gab er auch bekannt, dass es sich auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Stellvertreter Oliver Liese freut. Der 41 jährige Liese ist seit seiner Kindheit Mitglieder Feuerwehr Bückeburg-Stadt und kann auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz bauen. Er freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit den beiden Ollis.

Nach der Feierstunde konnten sich die Gäste bei frischer Bratwurst stärken. Der neue Grill der Ortsfeuerwehr, welchen der Förderverein finanziert, musste somit an dem Abend seine Feuertaufe bestehen.




Aus Feuerfüchsen werden Jugendfeuerwehrmänner
Halbjahresabschluss von Kinder- und Jugendfeuerwehr Bückeburg-Stadt / Fundgrube geleert


Juni 2016

"Und Tschüß" sagt Kinderfeuerwehrwartin Kristina Rust zu zwei langjährigen Mitstreitern der Feuerfüchse. Felix und Max haben kürzlich das 10. Lebensjahr erreicht und scheiden somit aus den Reihen der Kinderfeuerwehr aus. Bevor die beiden Jungen antworten konnten, schob Kristina Rust die 2 Jungs wenige Meter zu ihrem Mann Christian, welcher die Jugendfeuerwehr Bückeburg-Stadt leitet.

Für die beiden Jungen beginnt nun eine neue Ära, als Mitglieder der Bückeburger Jugendfeuerwehr, die zweite Etappe in ihrem Feuerwehrleben, bevor sie mit 16 zur Einsatzabteilung übertreten können. "Es wird sich einiges ändern für euch, aber eines bleibt gleich: Ihr werdet weiterhin viel Spaß und Freunde bei den Diensten erleben" erzählt Christian Rust den beiden bei der Begrüßung.

Nach der spaßigen Einlage mit dem "Abschieben zur Jugendfeuerwehr", tritt ein Moment der Wehmut bei den Betreuern der Kinderfeuerwehr ein. Sie winken ihren langjährigen Mitstreitern noch einmal, die nun die hellblaue Kombi und den orangenen Helm der Jugendfeuerwehr tragen werden. "Ihr seid immer gerne gesehene Gäste bei der Kinderfeuerwehr und wir werden uns bei zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen wieder sehen." verspricht Kristina Rust den beiden.

Hinter den Feuerfüchsen sowie den Jugendfeuerwehrmitgliedern liegt ein Halbjahr mit vielen Höhepunkten. Zum Abschluss trafen sie sich mit ihren Eltern sowie Betreuern und Helfern zum gemeinsamen Abschlussgrillen im Feuerwehrhaus in der Röntgenstraße. "Karnevalsübernachtung, Spiel ohne Grenzen anlässlich 5 Jahre Feuerfüchse, Stadtwettbewerbe der Jugendfeuerwehr, Zeltlager in Holland und Verleihung des Schaumburger Floris", sind nur einige Höhepunkte der vergangenen Monate gewesen. "Im zweiten Halbjahr werden wir ebenso durchstarten und zahlreiche aufregende Dinge erleben" versprechen die Betreuer den Kindern.

Bevor der Nachmittag mit Grillwurst und Salat ausklingen konnte, gab es noch zwei wichtige Aufgaben. Zum einen "Danke" sagen an allen die der Kinder- und Jugendfeuerwehr helfen. Insbesondere den Feuerwehrkameraden die immer zur Stelle sind und helfen sowie dem Förderverein der Feuerwehr, welcher zahlreiche Aktionen durch seine finanzielle Unterstützung erst möglich macht. Einige Eltern waren von der Hilfe durch den Förderverein so begeistert, dass sie sich Aufnahmeanträge geben ließen.

Der zweite noch ausstehende Part, war die Leerung der Fundgrube der Feuerwehr. Zahlreiche Kleidungsstücke die bei Veranstaltungen liegen geblieben waren und teilweise schon in Vergessenheit geraten waren, fanden so den Weg zu ihren Besitzern zurück.

Wer sich einmal näher über die Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr informieren will, kann ab August jeden Dienstag um 16:30 Uhr (Kinderfeuerwehr) oder 18:00 Uhr (Jugendfeuerwehr) in das Feuerwehrhaus in die Röntgenstraße 60 kommen oder sich am 04. September auf dem Marktplatz beim "Aktionstag der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt" über ihre Arbeit informieren.




Cammer verteidigt Stadtmeistertitel
Stadtwettbewerbe der Bückeburger Jugendfeuerwehr


Juni 2016

Die Jugendfeuerwehren der Stadt Bückeburg trafen sich im Feuerwehrhaus Meinsen-Warber-Achum zum Leistungsvergleich. Im sogenannten Bundesbewerb traten 8 Mannschaften sowie eine Mannschaft außerhalb der Wertung an.

Der Bundesbewerb besteht aus zwei Aufgaben. Im A – Teil müssen die Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren einen Löschangriff mit 3 Strahlrohren aufbauen. Um Wasser bei der Übung erhalten zu können, müssen die Nachwuchsretter eine Saugleitung kuppeln und mit Feuerwehrleinen sichern. "Alle 2 Jahre wird die Wasserversorgung zwischen einem Unterflurhydranten und einem offenen Gewässer gewechselt", erklärt Stadtjugendfeuerwehrwart Maximilian Vauth. Allerdings arbeitet die Jugendfeuerwehr bei ihrer Übung ohne Wasser, der Teich zur Wasserentnahme ist nur angedeutet.

Bei der Übung müssen die Jugendlichen nicht nur die erlernten Fähigkeiten aus dem Feuerwehrdienst anwenden, sondern auch Sportlichkeit und Geschicklichkeit bei der Überwindung von Hindernissen. Alle Starter müssen den Wassergraben überspringen. Gerade bei den jüngsten eine große Herausforderung. Jeder der drei 2-Mann Trupps muss bei der Rohrvornahme entweder eine Leiterwand, eine Hürde oder einen Kriechtunnel überwinden. Zum Abschluss der Übung müssen noch vier Feuerwehrknoten ordnungsgemäß angelegt werden.

"Maximal 8 Minuten haben die Mannschaften für die Übung", erklärt Vauth. Während der Übung schaut eine mehrköpfige Wertungskommission der Truppe über die Schultern und notiert akribisch jeden Fehler, welche am Ende Fehlerpunkte ergeben.

Im B – Teil müssen die Jugendlichen einen Staffellauf absolvieren, wo verschiedenste Aufgaben von den Startern gelöst werden müssen. Hierzu gehören u.a. das Aufrollen eines Feuerwehrschlauches, das Überwinden eines Laufbrettes und das Einbinden eines Strahlrohres mit einem Feuerwehrknoten.

Erfreut zeigte sich der Stadtjugendfeuerwehrwart, dass in diesem Jahr erstmals wieder alle 9 Jugendfeuerwehren der Stadt präsent waren. Wenn auch die Bergdorfer Jugendfeuerwehr nur als Zuschauer. "Nach personalschwachen Jahren hat sich die Bergdorfer Jugendfeuerwehr im Frühjahr neu aufgestellt und startet nun wieder durch", erklärt Vauth. Im kommenden Jahr wollen die Bergdorfer dann mit um den Stadtmeistertitel kämpfen.

Zu den Zuschauern an diesem warmen Sommertag gehörte auch Bürgermeister Rainer Brombach, welcher aus terminlichen Gründen nicht bis zur Siegerehrung bleiben konnte. Hier wurde er von Maike Aldag, Sachbearbeiterin Feuerwehr, und Cord Siekmeier, Vorsitzender des Feuerschutzauschusses, vertreten.

Bevor die Platzierung bekannt gegeben wurde, hatte Kreisjugendfeuerwehrwartin Silke Weibels noch eine besondere Überraschung. Christian Schmidt von der Ortsfeuerwehr Cammer wurde mit der Ehrennadel der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet. "Christian war mit 17 der jüngste stellvertretende Jugendwart in Bückeburg", berichtet Weibels in der Laudatio. Insgesamt 7 Jahre als Stellvertreter und anschließend 6 Jahre als Jugendfeuerwehrwart kümmerte er sich um die Geschicke des Nachwuchses der Ortsfeuerwehr. Und auch heute hat er noch ständig ein offenes Ohr und unterstützt die Jugendarbeit seiner Feuerwehr.

Bei der Siegerehrung gab es ein Kopf an Kopf Rennen der Mannschaft aus Cammer und Scheie. Am Ende siegte die Mannschaf "Herr Nielsson" aus Cammer mit 1404 Punkten, vor Scheie mit 1381 Punkten und "Cammer Kleiner Onkel" mit 1380 Punkten. Die außerhalb der Wertung gestartete Mannschaft aus Scheie und Rusbend konnte sogar 1409 Punkte erlangen.

Platzierungen:

PlatzMannschaftPunkte
o.W.Scheie/Rusbend1409
1Cammer "Herr Nielsson"1404
2Scheie1381
3Cammer "Kleiner Onkel"1380
4Rusbend1362
5Evsen/Röcke1306
6Müsingen1282
7Meinsen-Warber-Achum1256
8Bückeburg-Stadt1183





Aufregung im Bodelschwingh-Haus
Feuerwehr und Rotes Kreuz wegen eines Feuers in der Küche alarmiert


Mai 2016

Zwei Tage bevor die Mädchen und Jungen des Bodelschwingh-Kindergartens morgen gemeinsam mit ihren Betreuungsteams und ganz vielen Gästen das zehnjährige Bestehen der kooperativen Einrichtung feiern, haben sie auch gestern einen ziemlich aufregenden Tag erlebt. Hintergrund der Aufregung war ein in der Küche des Gebäudes ausgebrochenes Feuer.

Alle Kinder mussten das Haus verlassen und auf die Feuerwehr warten. Die rückte, unterstützt von einer Einheit des Deutschen Roten Kreuzes, zum Glück rasch heran und hatte die Angelegenheit in Nullkommanix im Griff. "Puh, das hat gut geklappt", meinte ein junges Mädchen.

Und auch Claudia Tölke, die Leiterin der evangelisch-lutherischen Abteilung des Kindergartens (der zudem über eine heilpädagogische Abteilung in Trägerschaft der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland verfügt) war erleichtert über den reibungslosen Verlauf. "Auch wenn es sich nur um eine Übung gehandelt hat, bin ich froh, dass alles funktioniert hat", erläuterte die Erzieherin.

Der Themenkomplex "Feuerwehr, Polizei, Krankenwagen" steht im Bodelschwingh-Haus seit mehreren Wochen auf dem Programm. Und auch zwischenzeitlich wird mit den Kindern immer wieder über Feuer und das Verhalten im Brandfall gesprochen. "Feuerwehr und Polizei üben auf die jungen Leute eine große Faszination aus", erklärte Tölke. Und einem unter schwerem Atemschutzgerät schnaufendem Feuerwehrmann hautnah zu begegnen, sei besonders faszinierend.

Während des aktuellen "Feuers" kam erfreulicherweise hinzu, dass die unter der Leitung vom Ortsbrandmeister Bückeburg-Stadt, Torsten Buhrmester, agierenden Kameraden im Anschluss an die Übung die Türen des Löschfahrzeuges zur Besichtigung öffneten und für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung standen.

Darüber hinaus konnte auch das Fahrzeug der Rotkreuzler in Augenschein genommen werden. Hier gab’s für alle Besucher ein paar Plastikhandschuhe. Gewissermaßen im Gegenzug spendierte die Bodelschwingh-Truppe allen Rettungskräften einen kräftigen Applaus.

Quelle: Landeszeitung




Feuerwehr Bückeburg-Stadt ist für Unwetter gerüstet


Juni 2016

Von den schweren Unwettern in den vergangenen Tagen ist die Stadt Bückeburg weitestgehend verschont geblieben. Am Abend des 22. Mai mussten 22 Einsätze abgearbeitet werden. Im Vergleich zu den Schäden in den Nachbarstädten Porta Westfalica und Minden kam die Stadt Bückeburg sprichwörtlich mit einem blauen Auge davon.

Auch in den vergangenen Tagen kam es lediglich zu 2 Einsätzen im Stadtgebiet durch das Wetter, hiervon nur einer für die Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt.

Die Einsatzkräfte sind jederzeit bereit auszurücken, sofern es erforderlich ist. Für Einsätze durch Unwetterlagen sind die Einsatzkräfte bestens ausgerüstet. Umfangreiches Technisches Geräte steht auf den beiden Rüstwagen in den Ortsfeuerwehren Meinsen-Warber-Achum und Stadt zur Verfügung. Fast alle Großfahrzeuge in der Stadt sind mit Tauchpumpen und Motorkettensägen ausgestattet, wodurch mehrere Einsatzstellen zeitgleich abgearbeitet werden können.

Zur Entlastung der Leitstelle können im Bedarfsfall über die Funkzentralen in den Feuerwehrhäusern Meinsen-Warber-Achum und Bückeburg-Stadt sowie mit dem Einsatzleitwagen die Einsätze koordiniert werden, um zielgerichtet zeitnah Einsatzkräfte zu den Einsatzstellen zu beordern.

Die Mitglieder der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg-Stadt bildeten sich im vergangenen Jahr in einem Übungsdienst an den Geräten fort. Hierbei wurde auch auf die Gefahren bei Unwettereinsätzen hingewiesen. Neben Beleuchtungsmaterial, Kettensägen sowie Tauch- und Schmutzwasserpumpen wurde auch der Sandsackverbau hierbei trainiert.

Die Feuerwehren der Stadt Bückeburg sind für die Einwohner zur Stelle.

Im Bedarfsfall können auch die EInsatzkräfte der Bückeburger Feuerwehren im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft zu Außen in anderen betroffenen Regionen Deutschlands ausrücken. Zuletzt kam dies 2007 beim Hochwasser in Hildesheim vor.




Feuerfüchse feiern 5. Geburtstag
Spaßwettbewerb mit den Löschlöwen


Mai 2016

Während des Tages der offenen Tür am 14. Mai 2011 erfolgte die Gründung der Bückeburger Kinderfeuerwehr "Die Feuerfüchse". Am vergangenen Samstag stand nun ein besonderer Dienst für die Feuerfüchse ins Haus. Anlässlich des 5 jährigen Bestehens veranstaltete die Bückeburger Kinderfeuerwehr ein "Spiel ohne Grenzen" rund um das Feuerwehrhaus mit den Müsinger Löschlöwen.

Insgesamt 25 Mädchen und Junge im Alter von 6 bis 10 Jahren der beiden Kinderfeuerwehren nahmen an dem Turnier teil, bei dem es weder Gewinner noch Verlierer gab. "Der Spaß steht im Vordergrund, deshalb gibt es auch keine Punkte und Platzierungen" berichtet Kinderfeuerwehrwartin Kristina Rust.

Und der Spaß kam auch nicht zu kurz bei den 10 Stationen. Dreibein-Lauf, Sackhüpfen oder Stiefelweitwurf gehörten ebenso dazu, wie das Lösen eines Gordischen Knotens. Bei dieser Station war die Teamarbeit der Kinder gefragt. "Feuerwehr und Teamarbeit sind zwei unzertrennliche Dinge", erklärt der stellv. Kinderfeuerwehrwart Max Schmatze die Station.

Deshalb konnten die Teams mit jeweils 4 Kindern auch die weiteren Stationen nur im Team lösen. Sei es ein Bild mit Feuerwehrschläuchen legen oder einen Tischtennisball durch einen Feuerwehrschlauch zu führen.

Geschicklichkeit war hingegen beim Eierlauf sowie dem Leitergolf gefragt. Schnell war klar, Leitergolf war eine der beliebtesten Stationen an dem Tag, sowohl bei den kleinen als auch großen Kindern.

Natürlich sollten alle Kinder auch eine Erinnerung von diesem Tag mitnehmen. Dies erfolgte in Form einer Teilnehmerurkunde mit einem persönlichen Feuerwehrbild. Beliebtestes Fotomotiv war dabei der Korb der Drehleiter. Aber nicht nur die Kinder erhielten eine Teilnehmerurkunde, sondern auch alle Helfer beider Feuerwehren. Jedoch hielten bei den Erwachsenen keine gestellten Bilder sondern Schnappschüsse vom Tage her, welches bei der Verleihung der Urkunden sehr viel Heiterkeit auslöste.

In der Pause konnten sich die Kinder bei einem umfangreichen Kuchenbuffet stärken, bevor es weiter mit Gruppen- und Wasserspielen ging. Eine willkommene Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen.

17 Kinder gehörten 2011 zur Kinderfeuerwehr Bückeburg-Stadt, heute sind es mehr als 30. "Fast alle Kinder in der Jugendfeuerwehr stammen aus den Reihen der Feuerfüchse" berichtet Kristina Rust stolz.

Um diese gute Nachwuchsarbeit leisten zu können ist die Kinderfeuerwehr seit ihrer Gründung auf vielfältige Hilfe angewiesen. Kinderfeuerwehrwartin Kristina Rust nutzte den Tag um sich bei einem Großteil der Helfer mit einer kleinen Anerkennung zu bedanken. Besonderer Dank gilt natürlich ihrem Betreuerteam, welche mit einem Blumenstrauß für ihre Arbeit geehrt wurden.

Nachdem Rust mit den Dankesworten durch war, intervenierte ihr Stellvertreter Max Schmatze noch einmal und bedankte sich stellvertretend für alle Feuerfüchse bei Kristina Rust, welche seit der Gründung der Kinderfeuerwehr die Leitung hat für ihre jahrelange Arbeit.

Auch die Müsinger Löschlöwen gratulierten den Feuerfüchsen zu ihrem Geburtstag. Neben einer wundervoll gestalteten Grußkarte hatten sie auch das passende für die Feier dabei: "Kindersekt zum Anstoßen".

Mit einem gemeinsamen Gruppenbild endete dieser Tag, welcher allen Feuerfüchsen und Löschlöwen noch lange in Erinnerung bleiben wird.




Rauchmeldertag 2016 in Bückeburg
Info-Stand der Feuerwehr / großer Zuspruch


Mai 2016

"Lebensretter Rauchmelder" – mit diesem Slogan zogen am vergangenen Freitag Mitglieder der Ortsfeuerwehr Bergdorf, Meinsen-Warber-Achum und Bückeburg-Stadt in die Lange Straße. Im Bereich des Stadtmuseums und der Commerzbank wurde ein Informationsstand errichtet.

Ziel der Aktion war die Aufklärung der Bevölkerung über die lebensrettenden Rauchmelder, welche seit 01. Januar Pflicht in allen Wohnungen in Niedersachsen und ab kommendem Jahr auch in Nordrhein-Westfalen sind.

Freitag der Dreizehnte wurde nicht ohne Grund von den Brandschützern gewählt, denn dieser Tag ist der bundesweite Rauchmeldertag.

"Es gibt immer noch zahlreiche Wohnungen in Niedersachsen, wo trotz Rauchmelderpflicht, keine Rauchmelder installiert sind.", berichtetet Stadtpressewart Steffen Titze. So erlebten die Feuerwehrleute auch an diesem Tage zahlreiche überraschte Bürgerinnen und Bürger, welche die Gelegenheit nutzten um sich informierten.

"Vor allem über die Anzahl und Örtlichkeiten gibt es viel Unwissen", berichtet Titze. Für alle Fragen standen die Feuerwehrleute zur Verfügung. Ebenfalls präsent war auch Thomas Heemeier von der Firma Barduhn Sicherheitstechnik aus Minden, welcher die Feuerwehrleute mit vielen technischen Hinweisen sowie Produktempfehlungen unterstützte.

Natürlich ist es mit dem Einbau von Rauchmeldern nicht alleine getan. Die Besucher konnten sich auch über andere Fragen zum Vorbeugenden Brandschutz informieren, Die Gefährlichkeit des Brandrauches und seine Ausbreitung demonstrierten die Feuerwehrleute mit einem modifizierten Puppenhaus. Hauptfeuerwehrmann Boris Mühlhausen hatte in mühevoller Kleinarbeit das Haus erbaut, welches mit Diskonebel verraucht werden kann. "Mit den praktischen Demonstrationen konnten wir auf das Verhalten im Brandfall hinweisen", berichtet Titze.

Der Andrang war zwischenzeitlich so groß, dass ein Teil des Infomaterials sehr schnell ausging. Kurzfristig stellte Jens Everding von der VGH Vertretung in Bückeburg weiteres Material zur Verfügung.

Ein weiteres Highlight war die Präsentation der beiden modernsten Löschfahrzeuge Bückeburgs. Die Feuerwehren Meinsen-Warber-Achum (Tanklöschfahrzeug TLF 3000 Baujahr 2014) und Bergdorf (Mittleres Löschfahrzeug MLF; Baujahr 2015) standen mit geöffneten Türen vor dem Gebäude der Commerzbank. Interessierte Bürger konnten sich die beiden Einsatzfahrzeuge anschauen und über die Ausstattung informieren. Natürlich konnte man auch einmal Probesitzen. Zahlreiche Kinder nahmen davon reichlich Gebrauch.

"Der Zuspruch von der Bevölkerung war sehr groß" bilanziert der stellvertretende Stadtbrandmeister Thomas Wimmer den Tag. Der Zuspruch zu der Aktion kam nicht nur von den Bürgerinnen sondern auch von den Gewerbetreibenden in Bückeburg. Der Fleischerei Mühe gefiel die Aktion so sehr, dass sie den Feuerwehrleuten einen Imbiss zum Mittag spendierte.

Nach 8 Stunden Standbetrieb bauten die Feuerwehrleute den Stand zurück. Zahlreiche wichtige Informationen konnten den Bürgerinnen und Bürger nähte gebracht werden. Die Feuerwehren der Stadt Bückeburg stehen jederzeit auch für weitere Informationen zur Verfügung.




Leistungsstarke Feuerfüchse
Erfolgreiche Abnahme des Schaumburger Flori / Viel Hilfe beim Dienst


Mai 2016

Vor 5 Jahren gründete die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg – Stadt die Kinderfeuerwehr "Bückeburger Feuerfüchse". Schnell wurde die Abteilung für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren zu einem wahren Geheimtipp in der Freizeitplanung.

"Inzwischen haben wir 33 Mitglieder", berichtet der stellvertretende Kinderfeuerwehrwart Max Schmatze. Dabei sind in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Mitglieder in die Reihen der Jugendfeuerwehr (ab 10 Jahre) übergetreten. Auch dauert es nicht mehr lange bis die ersten ehemaligen Feuerfüchse ihre Jugendfeuerwehrkarriere beenden werden und anschließend in den Einsatzdienst übertreten können.

Jede Woche Dienstag von 16:30 bis 17:30 Uhr treffen sich die Feuerfüchse im Feuerwehrhaus in der Röntgenstraße zum Dienst. "Spiel, Spaß und Spannung gehört jede Woche zum Programm." erklärt Schmatze.

Neben Malen und Basteln sowie zahlreichen Spielen gehören natürlich auch ernste Themen zum Inhalt. Diese werde mit viel Spaß und pädagogischen Geschick den Nachwuchsfeuerwehrleuten vermittelt.

Und dieser Wissenstand kann sich bei den Feuerfüchsen sehen lassen. 17 Mädchen und Jungen absolvierten kürzlich erfolgreich die Prüfung zum Schaumburger Flori. Aufgrund zahlreicher neuer Mitglieder erfolgte in diesem Jahr nur die Prüfung für die Stufen 1 und 2.

Sowohl bei der Abnahme des "Schaumburger Floris" als auch bei den wöchentlichen Diensten wird das Betreuerteam um Kinderfeuerwehrwartin Kristina Rust von zahlriechen Mitglieder der Einsatzabteilung der Bückeburger Wehr unterstützt. "Ohne diese tatkräftige Unterstützung könnten wir den 33 Kindern nicht so ein umfangreiches Programm jede Woche bieten." berichtet Kristina Rust.

Sowohl bei der Ersten Hilfe als auch beim Absetzen des Notrufes sind die Helfer "Feuer und Flamme" für den Nachwuchs. Mit dem Feuerwehrlogo erfragt Robert Koß die Aufgaben der Feuerwehr. Natürlich wissen alle Feuerfüchse die richtige Antwort: "Retten, Löschen, Bergen und Schützen".

Dass Feuerwehr Teamarbeit bedeutet, zeigen bereits die jüngsten bei ihrer Prüfung. Hakt bei einem mal das Wissen oder das Geschick, motivieren die anderen Feuerfüchse zum weiter machen. Unter Beweis wird es auch an einer Spielstation gestellt.

Weitere Stationen im Prüfungsprogramm waren die Ausrüstung der Feuerwehrleute im Einsatzfall, welche den Feuerfüchsen hinlangst bekannt ist. "Im Ausbildungsdienst führen wir eine Art Modenschau durch, wo die Kinder die verschiedenen Schutzkleidungen vermittelt bekommen."

Um die Kinder an das Element Feuer heranzuführen gehört auch eine Station "Anzünden eines Streichholzes" dazu. Die Sicherheit hierbei zu beachten ist das wichtigste der Station. "Nur im Beisein von Erwachsenen dürfen wir das machen" entgegen die Feuerfüchse, als sie von Oliver Witt an der Station begrüßt werden. Der zukünftige Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr, welcher im Frühjahr gewählt wurde, lässt es sich oft nicht nehmen, direkt nach der Arbeit bei den Feuerfüchsen vorbei zu schauen.

Mit Stolz erhielten die 17 Mädchen und Jungen am Ende des Dienstes die Auszeichnung "Schaumburger Flori Stufe 1 bzw. 2". Und zum Dienstende kündigte Kristina Rust bereits das nächste Highlight in der Geschichte der Kinderfeuerwehr an. "Unser 5 jähriges Bestehen feiern wir mit einem Spiel ohne Grenzen Ende Mai".




Am rettenden Seil
Feuerwehr Röcke übt das Selbstretten aus Gebäuden


Mai 2016

Feuer in einem Gebäude. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sind schnell vor Ort. Der Angriffstrupp geht unter Atemschutz in das brennende Gebäude vor. Doch plötzlich kommt es zur einer Brandausbreitung und der Rückweg durch das Treppenhaus ist für die Feuerwehrleute abgeschnitten. Die Feuerwehrleute können sich zu einem Fenster auf die Gebäuderückseite retten. Doch weder die Drehleiter, noch andere Rettungsgeräte der Feuerwehr können den Trupp erreichen. Den beiden Feuerwehrleuten bleibt nur eine Möglichkeit: Mit der mitgeführten 30 Meter Feuerwehrleine müssen sie sich abseilen.

"Solche eine Einsatzsituation kommt nur äußerst selten vor, dennoch müssen wir sie üben" erklärt Ortsbrandmeister Andre Broisch von der Röcker Feuerwehr seinen Kameraden. Für eine entsprechende Übung sind die Kameraden am Montagabend zum Feuerwehrhaus Bückeburg-Stadt gefahren. Dort hatte der stellv. Zugführer Daniel Hesseling bereits alles für den Dienstabend vorbereitet. Nach einer kurzen Einweisung ging es bereits ans Werk. Zuvor wurde noch einmal die wichtigsten Knoten wiederholt.

Die Röcker Feuerwehrleute mussten sich zunächst mit ihrer Feuerwehrleine am Geländer im Schlauchturm anschlagen, bevor das Seil in ihren Feuerwehrhaltegurt eingebunden wurde. Bevor es aus dem Fenster ging, wurde noch ein zusätzliches Sicherungsseil angebracht, welches bei der Übung als Redundanz dienen soll. "Sicherheit steht bei allen Übungen an oberster Stelle" erklärt Hesseling.

Nun hieß es im Reitersitz auf der Fensterbrüstung Platz nehmen, noch einmal tief durchatmen und das Seil straffen, bevor das zweite Bein aus dem Fenster gezogen wird. "Die Überwindung ist das größte Problem", berichtet Andre Broisch nach seiner Übung. Nachdem die Feuerwehrleute sich aus dem Fenster begeben haben, können sie mit einer einfachen Armbewegung die Geschwindigkeit ihres Ablassens bestimmen.

Nach und nach lassen sich die 15 anwesenden Einsatzkräfte aus dem 1. Obergeschoss des Schlauchturmes ab. Einige Kameraden probierten anschließend noch einmal den Vorgang aus dem zweiten Obergeschoss aus. Schnell wurde ein großes Hindernis Festgestellt: "Am offenen Fenster des 1. OG vorbei zu kommen, ist gar nicht so leicht" erklärt Andre Broisch.

Nach zwei Stunden endete die Ausbildung an diesem Abend in der Hoffnung das gelernte nie anwenden zu müssen. Falls doch, sind die Röcker Feuerwehrleute nun bestens gewappnet.




Die Tradition soll weiter Leben
Bayrischer Abend bei der Feuerwehr / Höhepunkt des Besuches


Mai 2016

Nach 3 interessanten und umfangreichen Tagen in Bückeburg und Umgebung sollte der Besuch der französischen Partnerfeuerwehr Sablé-sur-Sathe mit einem gemütlichen Abend im Feuerwehrhaus Bückeburg ausklingen. Beim Betreten der aufwändig dekorierten Fahrzeughalle fühlten sich die Gäste wie in einen bayrischen Biergarten versetzt. "Authentisch und gut gestaltet" lobte Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester das 10 köpfige Aufbauteam um Kristina Rust. Für Torsten Buhrmester war es zugleich ein ganz besonderer Abend. Er feierte an diesem Tag seinen 52. Geburtstag. "Meinen Geburtstag mit meinen deutschen und französischen Freunden zu feiern ist ein besonderes Erlebnis" verkündet Buhrmester sichtlich gerührt nachdem die 72 anwesenden Feuerwehrleute beider Nationen ein Ständchen anlässlich seines Ehrentages zum Besten gaben.

In gemütlicher Runde ließ man nun die vergangenen Tage Revue passieren und schmiedete Pläne für zukünftige Besuche. Stärken konnte man sich dabei mit frischem Spanferkel und Kartoffelgratin sowie einer großer Auswahl an Salaten. Neben vielen Alkoholfreien Getränke und Faßbier gab es auch selbst gemischte Cocktails. "Großen Anklang fanden bei den französischen Gästen auch die frisch gegrillten Bratwürste." berichtet Grillmeister Marcus Bahr.

Nach erfolgter Stärkung wurde es noch einmal offiziell. Roinet Richard, Verantwortlich bei Feuerwehr Sablé-sur-Sathe für die Kameradschaftspflege mit den deutschen Kameraden, bedankte sich für den wieder einmal herzlichen Empfang und gelungenen Besuch in Bückeburg. Er überreichte Torsten Buhrmester ein Gruppenbild seiner Feuerwehr als Erinnerung.

Auch der Jubilar kam nicht mit leeren Händen. Als Erinnerung und Symbol der Partnerschaft erhielten die französischen Feuerwehrleute ein Schlauchstück, auf dem die Namen der beiden Feuerwehren gedruckt sind. "Die beiden Kupplungen stellen unsere Städte da und sollen ein Symbol für die Verbindungen beider Feuerwehren sein."

Buhrmester nutzte zugleich die Gelegenheit seinen Nachfolger vorzustellen. Torsten Buhrmester seine Amtszeit als Ortsbrandmeister endet zum 30. Juni. Anschließend übernimmt Oberbrandmeister Oliver Witt das Zepter der Schwerpunktfeuerwehr. "Er wird die Tradition der gegenseitigen Besuche mit euch weiter pflegen." verkündet Buhrmester.

Bevor der gemütliche Abend seinen Ausklang mit flotten Rhythmen von DJ Micha fand, und das Tanzbein in der Fahrzeughalle geschwungen werden konnte, gab der scheidende Ortsbrandmeister noch einen Wunsch bekannt:

"Die Partnerschaft der Städte besteht seit 50 Jahren, die der Feuerwehren seit 42 Jahren. In zwei Jahren wird unsere Ortsfeuerwehr 150 Jahre alt. Ich wünsche mir, dass in 108 Jahren unsere Nachfahren hier stehen und 150 Jahre Partnerschaft zwischen den Feuerwehren Bückeburg-Stadt und Sablé-sur-Sathe feiern."

Die anwesenden Feuerwehrleute beider Nationen signalisierten dass sie diesen Wunsch teilen.




Rauchmelder Lebensretter: Info-Stand der Feuerwehr am
Freitag, den 13. Mai 2016 von 08:00 bis 16:00 Uhr in der Langen Straße in Bückeburg


Mai 2016

Während die Mieter in einem Wohnhaus schlafen, bricht unbemerkt ein Feuer aus. Kein großer Brand, es ist lediglich ein kleiner Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung. Doch genau das ist die Gefahr in diesem Fall. "Die meisten Opfer bei einem Brand sterben an den giftigen Rauchgasen" berichtet der stellv. Stadtbrandmeister Bückeburgs Thomas Wimmer.

In dieser Situation gibt es für die Bewohner nur eine Rettung: Eine Rechtzeitige Warnung durch die eingebauten Rauchwarnmelder. Der durch Mark und Bein dringend grelle Piepton lässt jeden Bewohner hochschrecken. Oftmals existiert der Irrglaube, dass man vom Geruch oder Geräuschen des Brandes wach wird. "Das ist ein tödlicher Irrglaube", widerspricht Wimmer und ergänzt: "Die einzige Rettung sind Rauchmelder."

Und genau deshalb ist aus der Empfehlung zum Einbau von Rauchmeldern seit dem 01.01.2016 eine gesetzliche Pflicht geworden. Doch leider wissen nicht alle Bürgerinnen und Bürger über die gesetzlichen Bestimmungen Bescheid. Aber auch Unsicherheit über Art und Anzahl der einzubauenden Rauchmelder gibt es viel Unsicherheit.

Deshalb werden die Bückeburger Feuerwehren am bundesweiten Rauchmeldertag (Freitag, der 13. Mai 2016) über Rauchmelder aufklären. Hierzu errichten die Feuerwehren der Stadt von 08 bis 16 Uhr einen Informationsstand in der Bückeburger Fußgängerzone (Lange Straße) höhe Stadtmuseum / Commerzbank.

Fachkundige Auskunft werden nicht nur die Bückeburger Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen geben, sondern auch Oliver Ast, aktiver Feuerwehrmann und Fachkraft für Rauchmelder bei der Firma Barduhn Sicherheitstechnik GmbH Minden.

Aber nicht nur über Rauchmelder informieren die Feuerwehren, sondern auch über den allgemeinen Brandschutz im Haushalt und die Arbeit der Feuerwehr. Beispielsweise können sich die Besucher über die persönliche Ausrüstung eines Feuerwehrmannes im Brandeinsatz mit Atemschutztechnik informieren.

"Die Besucher können sich die Ausstattung der beiden modernsten Löschfahrzeuge der Stadt Bückeburg besichtigen", berichtet Wimmer. Die beiden Fahrzeuge aus Bergdorf und Meinsen-Warber-Achum werden vor dem Gebäude der Commerzbank aufgestellt. "Natürlich können die Besucher auch einmal Probe sitzen", erklärt Wimmer.

Die Feuerwehren der Stadt Bückeburg freuen sich auf einige interessante Stunden und viele Fragen der Bevölkerung. Kommen Sie am Freitag den 13. Mai 2016 von 8 bis 16 Uhr in der Langen Straße Höhe Stadtmuseum/Commerzbank bei der Feuerwehr Bückeburg vorbei.




Zwischen Gegenwart und Vergangenheit
Feuerwehr Sablé-sur-Sathe besucht das Museum der Hilfsorganisationen


Mai 2016

Am zweiten Tag des Besuches der französischen Feuerwehr Sablé-sur-Sathe in Bückeburg stand ein Besuch des "Museum der Hilfsorganisation in Bückeburg" in der Scheier Straße 8 auf dem Programm.

Der Bückeburger Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester begrüßte die rund 50 Feuerwehrleute aus Bückeburg und Sablé-sur-Sathe im Museum. Hierbei erklärte der den Namen "Museum der Hilfsorganisationen in Bückeburg" den französischen Besuchern. Die Besonderheit des Bückeburger Museums ist, dass die Träger des Museums, der "Verein zur Erhaltung historischer Feuerwehrfahrzeuge, Geräte und Literatur Bückeburg e.V.", 2015 kein reines Feuerwehrmuseum aufgebaut haben. Auch Ausstellungsstücke der Hilfsorganisationen "Arbeiter-Samariter Bund" und des "Deutschen Roten Kreuzes" sind zu finden. "Auch das Technische Hilfswerk und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG haben Exponate beigesteuert.", berichtet Johann Harting vom Oldtimerverein.

Damit die französischen Gäste auch alle Informationen verstehen konnten, übersetzte Arndt Driftmeier aus Evesen.

Neben den historischen Handdruckspritzen sowie einige Kleinausstellungsteilen fand das historische Tanklöschfahrzeug große Aufmerksamkeit. Mit 59 Jahren längst älter als die Partnerschaft zwischen Bückeburg und Sablé-sur-Sathe, aber nach wie vor funktionsbereit. "Wir müssten nur den Löschwassertank füllen und könnten theoretisch wieder zum Einsatz ausrücken", verkündet Harting stolz den französischen Gästen.

Viele der älteren Besucher aus Frankreich tauschten mit den Bückeburgern noch Erinnerung aus, als das Fahrzeug mit dem Beinamen "Löwe" noch von der Feuerwache in der Röntgenstraße zum Einsatz ausrückte. Auch die Beladung, welche zum Alter des Fahrzeuges passt wurde von den Besuchern unter die Lupe genommen.

Die Fachgespräche wurden im Anschluss an den Museumsbesuch bei Kaffee und Kuchen auf dem Hof der Grundschule "Am Harrl" fortgesetzt, bevor es am Abend zum Deutsch-Französischen Abend in den Rathaussaal ging.




Internationaler Erfahrungsaustausch
Deutsch-Französische Feuerwehrpartnerschaft/ Hüttenzauber als Höhepunkt des Besuches


April/Mai 2016

Am Himmelfahrtswochenende feiern die Städte Bückeburg und Sablé-sur-Sarthe das 50 jährige Bestehen ihrer Partnerschaft.

Auf eine fast genauso lange Partnerschaft können auch die Feuerwehren der beiden Städte zurück blicken. Gemeinsam startete der Kontakt der Feuerwehr Bückeburg-Stadt und des Spielmannszuges Evesen mit den französischen Kameraden, später kamen auch Kameraden anderer Ortsteile hinzu. Seitdem tauschen sich die Kameradinnen und Kameraden der beiden vergleichbar großen Feuerwehren regelmäßig aus. "Wir löschen beide das Feuer mit Wasser, aber die Ausrüstung und Taktik unterscheidet sich.", berichtet der stellvertretende Ortsbrandmeister Jürgen Pöhler.

Deshalb nutzen die Männer und Frauen beider Feuerwehren die gegenseitigen Besuche zum Erfahrungsaustausch. Neben kulturellen Programmpunkten gehören deshalb auch immer Feuerwehrbesuche zum Programm. "An mindestens einem Abend während der mehrtägigen Besuche tauschen wir uns dann auch über die aktuellen Entwicklungen im Feuerwehrwesen aus", erklärt Pöhler.

Aber nicht nur fachliche Dinge werden bei den Besuchen besprochen, auch das Erkunden der Region und das Kennenlernen der Lebensart gehören dazu. "Über die Jahre habe sich gute Freundschaften entwickelt", berichtet Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester.

In diesem Jahr werden wieder 25 Gäste der französischen Feuerwehr in Bückeburg erwartet. Für sie wurde ein buntes Programm, u.a. mit Bossel-Turnier, Grillabend und Ausflügen vorbereitet. Am Ankunftstag wird es eine Vatertagswanderung durch den Harrl mit anschließenden Grillen geben. "Beim letzten Besuch der Franzosen in Bückeburg 2012 waren die von der ihnen bis dato unbekannten Tradition begeistert", erklärt Buhrmester. Deshalb wurde es auch in diesem Jahr wieder in das Programm aufgenommen. Natürlich werden die deutschen und französischen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner am Deutsch-französischen Abend im Rathaussaal teilnehmen.

Höhepunkt des 4-tägigen Besuches soll der große "Hüttenzauber" am Samstagabend im Feuerwehrhaus Bückeburg werden. Bei der Mottoparty im bayrischen Stil werden die Gäste mit frischem Spanferkel verwöhnt. An diesem Abend werden mehr als 70 Feuerwehrleute und deren Angehörige aus beiden Nationen den Besuch gemeinsam ausklingen lassen, bevor 2018 die Bückeburger Feuerwehrleute wieder nach Frankreich reisen werden.




Osterhits für Kids bei der Feuerwehr
Vorstellung der Einsatzfahrzeuge und Live Vorführungen


April 2016

Am 01. April gastierte die Veranstaltungsreihe "Osterhits für Kids" der Stadtjugendpflege Bückeburg bei der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg – Stadt. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Schwerpunktfeuerwehr haben wieder ein buntes Programm für die Ferienkinder vorbereitet gehabt.

Dazu zählten die Besichtigung der Einsatzfahrzeuge und des Feuerwehrhauses sowie eine Löschübung mit dem großen Tanklöschfahrzeug.

Zahlreiche Geräte der Einsatzfahrzeuge konnten die Besucher anfassen und ausprobieren und bekamen dabei auf alle Fragen verständlichen Antworten.

"Was machen die Feuerwehrleute auf einer Einsatzfahrt im Löschgruppenfahrzeug?" – dieser Frage gingen Marcel Neitzert und Maximilian Boldt mit den Kindern nach. "Bei einem Brandeinsatz zählt jede Sekunde, deshalb rüsten sich die ersten Feuerwehrleute schon während der Anfahrt mit Atemschutzgeräten aus", erklärt Marcel Neitzert den Kindern. Anschließend demonstrierten die beiden die Arbeit während der Anfahrt.

Natürlich durfte an diesem Tag auch das bekannteste Einsatzfahrzeug der Feuerwehr nicht fehlen. Die große Drehleiter wurde vom Jugendfeuerwehrwart Christian Rust vorgeführt. "30 Meter lang ist die Leiter" erklärte Rust den verblüfften Kindern.

Leider war der Zuspruch an diesem letzten Ferientag recht gering im Gegensatz zu den Vorjahren, allerdings tat dies dem Erlebnis keinen Abbruch. Nach rund 3 Stunden konnten die Besucher sichtlich begeistert den Heimweg antreten.




Wahlen bei der Feuerwehr
Oliver Witt soll Ortsbrandmeister werden


März 2016

Die Leitung einer Freiwilligen Feuerwehr obliegt dem Ortsbrandmeister. Er führt und leite alle Geschicke der Ortsfeuerwehr und organisiert die verschiedenen Abläufe. Seit Juni 2010 übernimmt diese Aufgabe in der Feuerwehr Bückeburg – Stadt Torsten Buhrmester. In dieser Zeit hat die Entwicklung Bückeburgs größter Ortsfeuerwehr viele Meilensteine erlebt, u.a. die Einweihung der neuen Fahrzeughalle oder auch die Indienststellung von 4 neuen Einsatzfahrzeugen.

Jeder Funktionsträger muss in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Feuerwehr noch zusätzlich Zeit und Arbeit investieren.

Buhrmester seine Amtszeit endet turnusgemäß am 30. Juni 2016. Satzungsgemäß fanden sich kürzlich die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg – Stadt zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Feuerwehrhaus ein.

Nachdem der 52 jährige Hauptbrandmeister Torsten Buhrmester sich aus privaten Gründen gegen eine erneute Kandidatur entschieden hatte, wurde vom Ortskommando der 39 jährige Zugführer Oliver Witt als Kandidat vorgeschlagen.

Den gebürtigen Soltauer zog es aus beruflichen Gründen im Frühjahr 2009 nach Bückeburg. Hier ist er als Verwaltungsdezernent und Geschäftsleiter am Landgericht tätig. Witt kann über 23 Jahre Erfahrung im Feuerwehrwesen, nicht nur in Bückeburg, sondern auch in Lüneburg, Bienenbüttel und Celle vorweisen. In seiner 7 jährigen Dienstzeit in der Bückeburger Schwerpunktfeuerwehr hat er verschiedene Funktionen, wie Schriftwart und Jugendbetreuer inne gehabt. Besondere Leistung vollbrachte er als Ausbildungsleiter, in dem er das Ausbildungskonzept der Ortsfeuerwehr modernisierte und attraktiver gestaltete.

"Oliver Witt ist der richtige Mann für diesen Posten", sprachen viele Kameraden im Vorfeld der Wahl. Dies sollte sich auch an diesem Abend bestätigen. Die beiden Wahlleiter Christian Schütte, Leiter Bürgerservice der Stadt Bückeburg und der stellvertretende Stadtbrandmeister Thomas Wimmer konnten nach Auszählung der Stimmzettel beachtliche 90 % zu Gunsten des einzigen Kandidaten verkünden.

Das Ergebnis wird nun im Rathaus als Vorschlag weiter verarbeitet, dem Feuerschutzausschuss wie auch dem Kreisbrandmeister mit der Möglichkeit zur Stellungnahme bekanntgegeben und dann dem Rat der Stadt zur Entscheidung vorgelegt.

Sollte der Rat sich dem klaren Votum der Einsatzkräfte anschließen, kann Oliver Witt mit Wirkung vom 01. Juli zum Ehrenbeamten ernannt werden und die Leitung der Schwerpunktfeuerwehr übernehmen.

Zu den ersten Gratulanten an diesem Abend gehörten auch Frau und Tochter des Familienvaters.




Feuerfüchse Helau
Karnvelasübernachtung der Kinderfeuerwehr


Februar 2016

Karneval in Bückeburg – eigentlich kein großes Thema. Die Kleinstadt im Schaumburger Land ist keine Hochburg des närrischen Treibens. Wer kürzlich am Feuerwehrhaus in der Röntgenstraße vorbei kam, der konnte einen ganz anderen Eindruck erhalten.

Die Kinderfeuerwehr Bückeburg – Stadt veranstaltete ein Übernachtungswochenende unter dem Motto "Karneval". 25 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 10 Jahren sowie ein knappes Dutzend Betreuer mit kreativen Kostümen verbrachten einen Tag mit viel Spiel und Spaß. Die Stimmung im Feuerwehrhaus machte dabei keinen Unterschied zu Feiern in den Karnevalshochburgen im Rheinland.

Neben zahlreichen Spielen in und um das Feuerwehrhaus fand auch ein Kino-Abend in der Fahrzeughalle statt. Aber auch eine Kostüm-Disko füllte das umfangreiche Programm. Beendet wurde das Übernachtungswochenende mit einem Frühstück am Sonntagmorgen.

"Außer einigen Feuerwehrkostümen war diese Veranstaltung frei vom Thema Feuerwehr"; erklärt der stellv. Kinderfeuerwehrwart Max Schmatze, welcher als Batman verkleidet war. Die Kinderfeuerwehr Bückeburg – Stadt "Die Feuerfüchse" absolvieren neben Unterrichten zum Thema "Feuerwehr und Brandschutz" überwiegend allgemeinbildende Dienste mit viel Spiel, Spaß und Spannung. "So sollen die Kinder langsam an die Feuerwehr herangeführt werden," berichtet Schmatze.




Adventsbrunch im Feuerwehrhaus
Feuerwehr veranstaltet Adventsbrunch / Dank an die Familie für Unterstützung


Dezember 2015

Sie sind nur wenige Zentimeter groß und recht unscheinbare graue Rechtecke. Zahlreiche Bückeburgerinnen und Bückeburger tragen sie am Gürtel, teilweise in Ledertaschen verpackt. Es handelt sich um die Digitalen Meldeempfänger der neun Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bückeburg. Über diese kleinen Geräte werden die Einsatzkräfte von der Leitstelle in Stadthagen zum Einsatz gerufen, wenn ihre Hilfe benötigt wird. In diesem Jahr ganz besonders oft. Rund 200 Mal war der Einsatz der ehrenamtlichen Einsatzkräfte erforderlich.

Oftmals werden die Kameraden dabei vom gemeinsamen Mittagessen mit ihrer Familie weggeholt oder ein geplanter Familienausflug muss aufgrund eines Einsatzes verschoben werden. Ohne die große Unterstützung der Familienangehörigen wäre dieses ehrenamtliche Engagement nicht machbar.

Aus diesem Grund veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg – Stadt am 4. Adventssonntag ihren Adventsbrunch. Die Feuerwehrkameraden kamen mit Partner und Kinder zu einem gemütlichen Frühstück im Feuerwehrhaus. Egal ob Conflakes, Wurst, Marmelade, Mett oder Süßspeisen für alle Geschmäcker war etwas dabei.

In gemütlicher Runde konnten so die ehrenamtlichen Einsatzkräfte mit ihren Familienangehörigen das Dienstjahr ausklingen lassen. Neben netten Gesprächen gab es auch für die Familienangehörigen die Möglichkeiten die Kameraden des Partners kennen zu lernen. "Wir veranstalten einen solchen Brunch etwa 4 mal im Jahr, dieses Jahr erstmalig als Adventsbrunch" erklärt Sven Petter.

Mit dieser Veranstaltung wollen die Einsatzkräfte ihren Angehörigen Danke sagen für die Unterstützung im ganzen Jahr.

Kurz nach 12 Uhr wurden die anwesenden Kinder zusammen gerufen. Erschrocken stellten die Organisatoren fest, dass der Weihnachtsmann sich verspätet hat. "Er wollte schon längst hier sein.", erklärt Kristina Rust den Kindern und begibt sich zu gleich auf die Suche mit den Kindern.

Nach einiger Zeit kehrte der Suchtrupp zurück ins Feuerwehrhaus in der Röntgenstraße, leider ohne Weihnachtsmann. Wie jedoch der Zufall spielt, war dieser in der Zwischenzeit im Feuerwehrhaus ankommen. "Aus Termingründen konnte er allerdings nicht warten. Seine Rentiere haben noch nichts zu essen gehabt." erklären Boris Mühlhausen und Moritz Gumin den Kindern. Sie haben vom Weihnachtsmann den Auftrag bekommen gehabt, die Bescherung der Kinder zu übernehmen.

Mit vollem Krafteinsatz brachten die beiden Weihnachtsmannvertreter den großen Geschenkesack in den Raum. Sehr Unterhaltsam erhielten die Mädchen und Jungen ihre vorweihnachtlichen Präsente. Nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen hatten sichtlich Spaß an der Darbietung.

Während die Kinder ihre Präsente ausprobierten, ließen die Eltern den Adventsbrunch bei besinnlichen Gesprächen ausklingen. "Der Brunch war wieder einmal sehr gut besucht. Es ist eine feste Größe in unserem Terminkalender geworden." erklärt Petter abschließend.




Aktive und ehemalige Feuerfüchse sagen Danke
Karin Schmidt als stellv. Kinderfeuerwehrwartin verabschiedet


Dezember 2015

Zu Beginn und zum Ende jedes Dienstes singen die Mitglieder der Kinderfeuerwehr Bückeburg – Stadt das Lied "Wir sind Feuerfüchse". Voller Elan und Temperament sind die 6 bis 10 jährigen dabei, wenn die Abwandlung des Queen Klassikers "We will rock you" gesungen wird.

Auf der gemeinsamen Weihnachtsfeier der Kinder- und Jugendfeuerwehr Bückeburg – Stadt sangen die Mitglieder beider Abteilungen das Lied zum letzten Mal für ihre stellvertretende Kinderfeuerwehrwartin Karin Schmidt. Die 41 jährige Hauptfeuerwehrfrau gehörte 2011 zu den Gründern der Feuerfüchse und begleitete seit dem maßgeblich die Arbeit der Kinderfeuerwehr Bückeburg – Stadt. In vier Jahren des Wirkens wurde bereits eine ganze Generation von Nachwuchsfeuerwehrleuten geformt und an das Feuerlöschwesen spielerisch herangeführt. Viele ehemalige Feuerfüchse haben mittlerweile die Altersgrenze 10 Jahre erreicht und sind erfolgreich in die Jugendfeuerwehr übergegangen.

Nach vier erfolgreichen Jahren, mit sehr viel Spaß, musste Karin Schmidt kürzlich ihre Tätigkeit bei der Kinderfeuerwehr aus beruflichen Gründen einstellen. "Ich werde euch auch in Zukunft immer unterstützen, wenn es mir zeitlich möglich ist.", erklärt die sichtlich gerührte Hauptfeuerwehrfrau während der Verabschiedung.

Mit einem kleinen Präsent bedankten sich die Feuerfüchse für die Arbeit der vergangenen 5 Jahre, bevor Karin das Zepter symbolisch an ihren Nachfolger Max Schmatze übergab. Er wird zukünftig als Stellvertreter die Kinderfeuerwehrwartin Kristina Rust unterstützen.

"Wir haben die Verabschiedung auf die Weihnachtsfeier gelegt um auch die ehemaligen Feuerfüchse dabei zu haben" erklärt Kristina Rust. Mit einer kleinen Bildershow wurden noch einmal die Höhepunkte der vergangenen Jahre Revue passieren gelassen.

Zum Abschluss der gemeinsamen Weihnachtsfeier blieb allen Kindern-, Jugendlichen und Betreuern nur noch übrig ein großes Dankeschön Karin für ihre Arbeit entgegen zu bringen. "Du bist immer gerne bei uns gesehen." war die einstimmige Meinung der mehr als 40 Kinder- und Jugendlichen.




Zur Sicherung des Nachwuchs unserer Feuerwehr
"Die Brille" spendet an die Jugendfeuerwehr Bückeburg - Stadt


November 2015

"Jahresausklang für Herz und Seele" lautete das Motto der 14. Lesebrille, welcher kürzlich in dem Fachgeschäft "Die Brille" in der Langen Straße stattfand. Roland Kremling und Dr. Burkhard Fischer gaben dabei kurze epische und lyrische Literaturstücke zum Besten. Begleitet wurden sie von Thomas Perner mit Smallpipes.

Der Eintritt zu der 2 stündigen Veranstaltung war kostenlos. Augenoptiker- und Hörakustikermeister Udo Niemann wies bei der Begrüßung auf die Möglichkeiten eines freiwilligen Austrittes hin. Dahinter verbirgt sich keine versteckte Kostenfalle, sondern eine Sammelbox, deren Inhalt an gemeinnützige Zwecke im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit gespendet wird. Die "Austrittsspende" der 15. Auflage soll die Nachwuchsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg – Stadt. "In Zeiten wo Feuerwehren geschlossen werden, ist es wichtig den Nachwuchs zu sichern", erzählte Niemann das Auswahlkriterium. Der Bückeburger Jugendfeuerwehrwart Christian Rust nahm am Ende der Veranstaltung die Spendengelder der etwa 40 Gäste entgegen. "Im nächsten Jahr stehen wieder zahlreiche Veranstaltungen, wie Zeltlager und Aktionstage an, wo wir die Spende gut nutzen können", erklärt Christian Rust.

Die Jugendfeuerwehr Bückeburg – Stadt bedankt sich für die Spende.




Feuerwehrfahrzeuge unter die Lupe genommen
"Die Kleinen Feuerlöscher MWA" besuchen Schwerpunktfeuerwehr.


November 2015

Das bekannteste Feuerwehrfahrzeug bei Kindern ist die Drehleiter. Dieses Sonderfahrzeug stand im Mittelpunkt beim Besuch der Kinderfeuerwehr Meinsen – Warber – Achum im Feuerwehrhaus Bückeburg – Stadt. "Die kleinen Feuerlöscher MWA" erkundeten auf ihrem vergangenen Dienstabend dieses Fahrzeug, ebenso wie die weiteren Fahrzeuge der Schwerpunktfeuerwehr. Insbesondere die Drehleiter und der Einsatzleitwagen waren von großem Interesse für die Feuerwehrleute von Morgen. Während der Inspektion der Fahrzeuge wurden den Kindern alle Fragen beantwortet und viele Interessante Details verraten. Natürlich saßen "Die kleinen Feuerlöscher MWA" auch einmal Probe in den Fahrzeugen.

Nach rund einer Stunde endete der Besuch mit einem Gruppenbild auf der Drehleiter.




Test unter realen Bedingungen
Schwerpunktfeuerwehr plant Beschaffung einer zweiten Wärmebildkamera / Umfangreichen Testtag durchgeführt


November 2015

Ende September 2006 fand auf dem Bückeburger Marktplatz ein Brandschutztag als Kooperation der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg, der Sparkasse Schaumburg sowie der VGH Versicherung statt. Eine Veranstaltung von der noch heute die Bückeburger Feuerwehrleute reden. Der "Förderverein Wehrfreunde der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg Ortsfeuerwehr Bückeburg – Stadt e.V." übergab an diesem Tag dem damaligen Ortsbrandmeister Nils-Oliver Koss eine Wärmebildkamera. Die 12000 Euro teure Wärmebildkamera war 2006 die erste ihrer Art im Landkreis Schaumburg und in der Folgezeit entsprechend häufig gefordert.

Nach fast 10 Jahren im Dienst leistet die Kamera noch heute treue Dienste. In diesem Jahr unter anderem beim Großbrand im Jetenburger Hof und bei einer Personensuche im Harrl. Wie bei allen technischen Geräten hat die Entwicklung in den Vergangenen Jahren einen rasenden Fortschritt gemacht. So kann das Bückeburger Gerät im Vergleich schon fast als "Oldtimer" bezeichnet werden. Aus diesem Grund beabsichtigen die Mitglieder der Schwerpunktfeuerwehr im kommenden Jahr eine neue Wärmebildkamera zu beschaffen, welche die bisherige ergänzen soll. "Wir investieren damit auch in die Sicherheit der Bürger und unserer Einsatzkräfte" erklärt Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester.

Im Juni informierten sich die Bückeburger Einsatzkräfte auf der internationalen Fachmesse "Interschutz" in Hannover über die aktuellen Modelle.

Nach Auswertung der Informationen wurden die Geräte von 3 Herstellern in die engere Wahl genommen. Um heraus zu finden, welche Kamera die geeignetste für die Bückeburger Feuerwehr ist, veranstalteten die Wehrmänner einen Testtag. Eine gemischte Gruppe aus Einsatz- und Führungskräften nahm an diesem Tag die Gelegenheit wahr, um die 3 Favoriten ausgiebig zu testen. Das Ausbilderteam "Atemschutz" hatte sich mehrere Übungen überlegt, wo die Geräte getestet werden sollten.

Zunächst erwarteten die Teilnehmer eine Einweisung in die Bedienung der Geräte. Doch die Ausbilder wollten zunächst die "intuitive Bedienung" testen. Hierbei sollte geprüft werden, ob die Geräte auch ohne große Unterrichtung zu bedienen gehen. "In einem verrauchten Gebäude mit stark eingeschränkter Sicht muss die Bedienung einfach und unkompliziert gehen." erklärt der stellvertretene Zugführer Daniel Hesseling den Zweck dieser Station.

Die Besonderheit einer Wärmebildkamera ist, dass auch kleinste Temperaturunterschiede dargestellt werden könnten. "Dies ist insbesondere beim Aufspüren von Brandnestern wichtig" erklärt Hesseling. Um die Qualität der Darstellung zu testen, ging es im Anschluss mit 3 Fahrzeugen zur Firma "Ardagh- Group" Obernkirchen. In Kooperation mit der Werkfeuerwehr konnten die Einsatzkräfte dort die Kameras im Bereich der Öfen testen. Schwerpunkt dieser Station war die Auffindung von so genannten "Hotspots", also besonders heißen Stellen und das Erkennen von Personen und Gegenstände in Umgebungen mit hohen Temperaturen.

Zurück im Feuerwehrhaus wurde das vielfältige Einsatzspektrum dieses Spezialgerätes deutlich. Das Aufspüren einer Leckage an einer Rohrleitung oder die Überprüfung des Füllstandes einer Gasflasche gehörten zu den Aufgaben für die Testgruppe. Das Auffinden einer vermissten Person im Gelände galt es anschließend zu meistern.

Zum Abschluss des Tages wurde das Haupteinsatzgebiet noch einmal näher unter die Lupe genommen. Hierfür nebelten die Feuerwehrmänner einen Raum im Feuerwehraus mit Diskonebel ein. Anschließend galt es das Orientieren im Raum mit der Wärmbildkamera zu testen. "Der erste Atemschutztrupp nimmt bei einem Brandeinsatz die Wärmebildkamera immer mit ins Gebäude." erklärt Hesseling. Deshalb galt es bei dieser Station auch besonderes Augenmerk auf die Funktion der Kamera.

Am Tagesende füllten alle Teilnehmer ihre Bewertungsbögen aus. Nun werden die Ergebnisse durch ein Fachgremium ausgewertet und beurteilt. Erst danach kann entschieden werden, welches der Testgeräte das Rennen gemacht hat oder ob noch weitere Tests erforderlich sind. "Das investierte Geld soll schließlich auch vernünftig genutzt werden", erklärt der Bückeburger Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester die aufwendigen Tests.




Spiel, Spaß und Spannung
Übernachtungswochende der Jugendfeuerwehr Bückeburg – Stadt


November 2015

Zum Abschluss des praktischen Ausbildungshalbjahres veranstaltete die Jugendfeuerwehr Bückeburg – Stadt ein Übernachtungswochenende im Feuerwehrhaus in der Röntgenstraße.

Neben Spiel und Spaß sollten auch die im Sommer erlernten Ausbildungselemente noch einmal Anwendung finden. Hierfür hatten die Ausbilder drei kleine Übungen vorbereitet, welche reale Einsätze nachstellen sollten. Allerdings ohne die Hektik und Aufregung bei einem Realeinsatz, sondern kindgerecht für die Nachwuchsretter inszeniert. Nicht zuletzt sollte der Teamgeist der Kinder- und Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren gestärkt werden. Dies geschah u.a. bei einem gemeinsamen Filmabend.

Doch plötzlich herrschte große Aufregung im Feuerwehrhaus. Zwei Keller waren voll Wasser gelaufen. Nun mussten die Nachwuchsretter ihr Geschick beweisen und mehrere Pumpen installieren, um die Gefahr zu beseitigen. Natürlich keine Herausforderung für die 14 Mädchen und Jungen. Schnell war das Wasser beseitigt und die Jugendlichen konnten sich mit verschiedenen Gruppenspielen im Feuerwehrhaus beschäftigen.

Helle Aufregung nach dem Abendbrot. Jugendliche haben ein Lagerfeuer vergessen abzulöschen. Sofort waren die Jugendlichen der Bückeburger Jugendfeuerwehr zur Stelle. Eine Wasserversorgung wurde aufgebaut und mehrere Strahlrohre für den Löschangriff bereit gelegt. Zeitgleich leuchtete die Besatzung des Rüstwagens den Übungsort aus. Schon wenige Minuten später hatten Jugendfeuerwehrleute die Reste des Lagerfeuers abgelöscht.

Immer an der Seite der Jugendlichen Einsatzkräfte der Bückeburger Feuerwehr, welche sofort unterstützten, sobald es etwas schwerer wurde. "Bei allen Arbeiten steht die Sicherheit im Vordergrund.", erklärt Jugendfeuerwehrwart Christian Rust.

Nach einer ruhigen Nacht im Feuerwehrhaus und einem ausgiebigen Frühstück bereiteten sich die Kinder schon auf den baldigen Feierabend vor. Doch bevor es nach Hause ging, galt es noch einmal alles Gelernte unter Beweis zu stellen. Im Bückeburger Harrl wurde ein Waldbrand gemeldet. Mit 5 Feuerwehrfahrzeugen eilten die Jugendlichen zum Übungsort. Nachwuchs – Einsatzleiter Robert Koß erkannte sofort die Gefahr und lies die Jugendlichen eine Wasserwand aufbauen, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. In der Anfangsphase kam das benötigte Löschwasser aus den Tanks der beiden Tanklöschfahrzeuge, während die

Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges und des Rüstwagens eine Schlauchleitung zum nächsten Hydranten legten. Anschließend konnten weitere Strahlrohre zur Bekämpfung des vermeintlichen Waldbrandes vorgenommen werden. Hierbei kamen jugendgerecht Strahlrohre der kleinsten Größen "D" zum Einsatz, mit denen die Jugendlichen problemlos arbeiten konnten. "Im Einsatzfall greifen wir auch auf diese Größe zurück"; erklärt Christian Rust. Robert Koß, welche bis vor 2 Jahren selbst noch Angehöriger der Jugendfeuerwehr war, zeigte sich am Ende der Jahresabschlussübung zufrieden mit der Leistung. "Es hat sehr gut geklappt" fügte Jugendfeuerwehrwart Christian Rust hinzu.

Allen Teilnehmer machte das Übernachtungswochenende viel Spaß, so dass auch das Aufräumen am Ende des Übernachtungswochenendes nicht minderte.




Wasser marsch auf dem Flugplatz
Bückeburger Feuerfüchse besuchen Bundeswehrfeuerwehr


November 2015

Bei der Hydrantenüberprüfung der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg – Stadt unterstützten die Mädchen und Jungen der Bückeburger Feuerfüchse tatkräftig mit 3 Teams die Einsatzkräfte.

Als Belohnung erlebten die Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 10 Jahren einen aufregenden Nachmittag bei der Bundeswehrfeuerwehr Bückeburg. Die Ausstattung und das Aufgabengebiet der Bundeswehrfeuerwehr, mit Schwerpunktausrichtung auf die Brandbekämpfung an Luftfahrzeugen, unterscheiden sich stark im Gegensatz zur Freiwilligen Feuerwehr. Deshalb suchten die Betreuer der Kinderfeuerwehr sich auch das Ausflugsziel aus.

Nach der Ankunft wurden die Feuerfüchse von den diensthabenden Feuerwehrmännern begrüßt. Sofort ging die Führung durch das große Wachgebäude los. Neben den Aufenthalts- und Ruheräumen, gehörte auch ein Besuch in der Leitstelle der Bundeswehrfeuerwehr dazu. Der diensthabende Disponent, Stadtbrandmeister Marko Bruckmann, begrüßte die Nachwuchsfeuerwehrleute und erklärte ihnen seinen Arbeitsbereich.

"Wie werden Feuerwehrschläuche und Feuerwehrsachen gewaschen?" – diese Frage beantwortete Thomas Bartusch während der Führung und zeigte den Feuerwehrleuten von Morgen die großen Waschmaschinen im Gebäude.

In der Fahrzeughalle standen die großen Flugfeldlöschfahrzeuge bereit. Schnell wurden 2 Fahrzeuge aus der Halle gefahren und die Kinder konnten in die Kabine des Autos steigen. Verwundert über die zahlreiche Knöpfe und Hebel klärte Thomas Bartusch schnell auf: "Wir können beide Wasserwerfer während der Fahrt aus der Kabine heraus bedienen.

Nachdem alle Kinder die Autos inspiziert hatten, starteten die Bundeswehrfeuerwehrmänner mit den Fahrzeugen zu einer Übungsfahrt. Die besondere Beschleunigung der großen Kolosse war beeindruckend für die Kinder. Vor der Feuerwache warteten die Feuerfüchse und beobachteten gespannt, wie sich bei voller Fahrt die beiden Wasserwerfer öffneten und einen Löschangriff vortrugen. "6000 Liter Wasser führt jedes Fahrzeug mit" erklärt Bartusch unterdessen den Kindern.

Während die beiden Flugfeldlöschfahrzeuge vor der Feuerwache ihre Tanks füllten ging der Rundgang weiter zur letzten Station, der Atemschutzübungsstrecke. Voller Stolz erfüllte die Kinder, als sie am Eingang ein selbst gebasteltes Atemschutzgerät entdeckten, welches die Feuerfüchse bei einem früheren Besuch der Bundeswehrfeuerwehr als Erinnerung da ließen.

Nach einer kurzen Einführung starteten die Kinder zusammen mit ihren Betreuern durch das Käfiglabyrinth. "An allen kritischen Stellen standen Betreuer bereit, um den Kindern bei ihrem Rundgang zu helfen", erklärt Kinderfeuerwehrwartin Kristina Rust.

Sichtlich zufrieden beendeten die Feuerfüchse den Ausflug mit einem Gruppenbild vor dem inzwischen wieder vollgetankten Flugfeldlöschfahrzeug. Mit strahlenden Gesichtern ging es nach einem langen und anstrengenden Tag zurück zur Feuerwache in der Röntgenstraße.

Jederzeit sind neue Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren gerne gesehen, welche die Feuerfüchse Dienstags von 16:30 bis 17:30 Uhr bei ihren spannenden Abenteuern unterstützen wollen.


Die Kinderfeuerwehr Bückeburg – Stadt bedankte sich bei der Bundeswehrfeuerwehr Bückeburg für die tolle Führung. Außerdem danken die Feuerfüchse allen Unterstützern die den Ausflug möglich gemacht haben.




Im Kampf gegen Sturm und Regen
Schwerpunktfeuerwehr übt für den Einsatz bei Unwettern


November 2015

Dieser Tage tobt das Sturmtief "Heini" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h, begleitet von starken Niederschlägen, über das Land. Während die Stadt Bückeburg bisher von Witterungsbedingten Einsätzen verschont geblieben ist, kam es den Regionen weiter nördlich bereits zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen in den vergangenen Tagen. Sollte sich diese Situation ändern, stehen die Männer und Frauen der neun Bückeburger Ortsfeuerwehr bereit, um die entsprechende Hilfe zu leisten.

Witterungsbedingte Einsätze sind in diesem Jahr kein unbekanntes Alarmstichwort für die Bückeburger Feuerwehren. Mehr als 90-mal wurden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Frühjahr- und Sommer zu umgestürzten Bäumen und vollgelaufenen Kellern gerufen.

"Aus vergangenem Lernen für die Zukunft" hieß es am Dienstagabend beim Übungsdienst der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg – Stadt. An 4 Stationen übten die Feuerwehrleute den Umgang mit Tauch- und Chiemseepumpe sowie den Motorkettensägen. "Wir gingen dabei auch auf die Situation in den vergangenen Einsätzen ein." erklärt der Organisator Steffen Titze.

Wichtig für ein sicheres Arbeiten an Einsatzstellen sind die Sichtverhältnisse. Deshalb ging es an einer weiteren Station um die Ausleuchtung mit Scheinwerfern. Hierzu verfügt die Schwerpunktfeuerwehr neben verschiedenen tragbaren und fest eingebauten Lichtmasten verfügt die Ortsfeuerwehr Stadt auch über einen Power Moon Beleuchtungsballon. "Mit diesem, vom Förderverein beschafften, Heliumballon können Einsatzstellen blendfrei ausgeleuchtet werden." erklärt der stellv. Ortsbrandmeister Jürgen Pöhler.

Der regelmäßige Umgang mit der Technik steht im Mittelpunkt der Ausbildung bei der Feuerwehr. Nur dadurch können in Stresssituationen die erforderlichen Handgriffe problemlos funktionieren. Insbesondere in Zeiten der Personalknappheit ist es erforderlich, dass die Einsatzkräfte blind zusammen arbeiten können. Deshalb auch diese Grundlagenübungen am Dienstagabend.

Nicht in jedem Fall ist der Einsatz von komplizierter Technik erforderlich. Mit einfachen Mitteln kann oftmals auch der Schaden minimiert werden. Beispielsweise können Häuser vor Wassermassen durch das Errichten von Gräben oder Sandsackwällen geschützt werden. Um dieses Thema ging es an der letzten Station an diesem Abend. Neben dem Verbau von Sandsäcken zum Sichern von Gebäuden gehörte auch die korrekte Befüllung zum Ausbildungsprogramm. "Wenn die Sandsäcke zu 2/3 gefüllt sind, dann ist es optimal" erklärt Steffen Titze seinen Kameraden.

Neben einigen neuen Erkenntnissen konnte mit der Wiederholung zahlreicher Grundlagen ein weiterer Schritt für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bückeburg getan werden.




Für den Winter vorbereitet
Feuerwehr überprüfte Hydranten im Stadtgebiet


November 2015

Zum Löschen eines Brandes benötigen die Männer und Frauen der Feuerwehr Wasser. Für den ersten Löschangriff führen die Löschfahrzeuge einen Wasservorrat mit. Noch bevor dieser aufgebraucht ist, müssen die Einsatzkräfte für Nachschub sorgen. In den meisten Fällen setzen die Feuerwehrleute hierfür ein Standrohr auf einem Unterflurhydranten. Dieser Anschluss an die Wasserleitungen ist in fast jeder Straße zu finden. Geschützt unter einem ovalen Metalldeckel verstecken sie sich in Grünflächen sowie Straßen und Fußwegen. Damit sie sofort zu finden sind, werden sich von rechteckigen Hinweisschildern mit einem roten Rahmen gekennzeichnet.

Um die Einsatzbereitschaft dieser lebenswichtigen Wasserquellen zu gewährleisten, überprüfen die Bückeburger Feuerwehren einmal pro Jahr ihre Funktion. "Traditionell wird dies im Oktober und November gemacht, um die Hydranten zeitgleich auf den Winter vorzubereiten.", erklärt der Bückeburger Stadtpressewart Steffen Titze.

Bereits im Oktober waren die Feuerwehren aus den östlichen und westlichen Stadtteilen im Einsatz. Am vergangenen Samstag waren die rund 400 Hydranten in der Kernstadt an der Reihe. Mit 7 Fahrzeugen und mehreren Fußstreifen waren rund 60 Mitglieder der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg – Stadt unterwegs. Nicht nur die Einsatzkräfte waren tätig, auch die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr unterstützten bei der Maßnahme. Geleitet wurde die Maßnahme von Hauptlöschmeister Dirk Thiem, welcher seit 1992 Ansprechpartner für die Hydranten in der Kernstadt ist. Seit einem Jahr wird er von Moritz Gumin dabei unterstützt. In den 23 Jahren seiner Tätigkeit hat sich Dirk Thiem liebevoll den Beinamen "Herr der Hydranten" bei seinen Kameraden erarbeitet. Fast jeden der 400 Hydranten kennt er mit seinen Besonderheiten aus dem stehgreif.

Damit alle ehrenamtlich Tätigen Feuerwehrmänner und –Frauen sofort die Hydranten finden, ist die Hydrantenpflege eine gute Übung in der Ortskunde. Vor Ort wurde jeder Hydrantendeckel geöffnet und das Innenleben inspiziert. Bei Bedarf wurden die Hydranten gespült, bevor sie mit einer Schutzfolie versehen wieder geschlossen wurden. "Die Folie ist ein Schutz, damit die Hydranten im Winter nicht zufrieren." erklärt Dirk Thiem.

Die Mitglieder der Kinderfeuerwehr "Bückeburger Feuerfüchse" waren an diesem Morgen ebenfalls tätig. In 3 Gruppen wurden die Hydranten rund um das Feuerwehrhaus abgearbeitet. Das öffnen und schließen der Hydrantendeckel übernahmen die Betreuer. Die Kinder unterstützten durch Anreichen der erforderlichen Materialien. "Zeitgleich nutzten wir die Möglichkeit zu erklären, worauf zu achten ist und was auf den Hinweisschildern steht." Erläutert der stellv. Kinderfeuerwehrwart Max Schmatze. Ein ähnliches Bild gab es bei den 2 Gruppen der Jugendfeuerwehr Bückeburg – Stadt. Auch hier wurde die Hydrantenpflege mit Ausbildung verbunden.

Gegen 14 Uhr kehrten die einzelnen Teams zurück zur Feuerwache. Während die Mannschaften ihre Technik säuberten, begannen die beiden Organisatoren mit der Auswertung der Listen sowie dem sortieren der Mängelberichte. In den nächsten Wochen werden die Mängel nun überprüft und nach Prioritäten sortiert. Im Anschluss werden die Mängel zusammen mit den Stadtwerken behoben. "Kleinigkeiten arbeiten wir in Eigenregie ab" erklärt Dirk Thiem.

Zeitgleich mit den Bückeburger Kameraden waren auch 20 Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen der Stützpunktfeuerwehr Meinsen-Warber-Achum in ihrem Ausrückebereich unterwegs. "Den Hydrant am Achumer Sportplatz konnten wir zunächst nicht überprüfen" berichtet der Ortsbrandmeister Dirk Dehne. Ein Autofahrer hatte seinen PKW auf dem ovalen Deckel im Boden abgestellt.

Im Einsatzfall kann eine solche Situation wertvolle Minuten kosten. "Dann müsste entweder eine Schlauchleitung zu einem anderen Hydranten gelegt werden oder das Fahrzeug mit massiven Kräfte- und Gewalteinsatz umgesetzt werden." erläutert Dehne. Der Autofahrer wurde auf sein Fehlverhalten hingewiesen und die Überprüfung später nachgeholt. Die Feuerwehr appelliert an alle Autofahrer auf die Hinweisschild und die Hydranten zu achten. Dieses ist zwingend erforderlich, damit im Ernstfall die Feuerwehr schnell arbeiten kann.




Effektiver Vorgehen bei der Brandbekämpfung
FF Bückeburg – Stadt absolviert Hohlstrahlrohrtrainig / Neue Angriffstaktiken getestet


September 2015

Nach einem Feuer in einem Wohngebäude sind die Schäden oftmals sehr hoch. Neben dem Brand selbst verursacht der Brandrauch mit seinen rußigen Ablagerungen viele Schäden, auch fernab der eigentlichen Brandstelle. Aber auch das bei der Brandbekämpfung eingesetzte Löschwasser verursachte weitere Schäden. Die Feuerwehren setzen es deshalb bei Bränden in Wohngebäuden sehr sparsam ein, um die Schäden gering zu halten. Außerdem kann das Wasser bei der Brandbekämpfung zu einem bösen Feind der Feuerwehrleute werden. "Aus einem 1 Liter Wasser werden 1700 l heißer Wasserdampf, der dem vorgehenden Trupp entgegen schlägt", erklärt der Ausbildungsleiter Brandbekämpfung Carsten Sporleder-Busse.

Um die Effektivität der Löschmaßnahmen zu steigern und die Schadensgröße zu minimieren, absolvierte der 44 jährige Oberlöschmeister mit 7 weiteren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg – Stadt eine Sonderausbildung. Bei dem so genannten Hohlstrahlrohrtraining ging es um den effektiven Einsatz von Löschwasser bei dem Vorgehen in einem Gebäude. Geleitet wurde das Training von Torsten Bodensiek, welcher hauptberuflich bei der Werkfeuerwehr eines großen Automobilherstellers tätig ist. Bodensiek hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit Löschtechniken sowie der Entrauchung von Gebäuden beschäftigt und bietet nun sein Wissen den Feuerwehren an.

In einem umfangreichen Theoriepart stellte Bodensiek verschiedene Einsatztaktiken vor. Anhand von Bildern und Videos wurde auch Fehlverhalten ausgewertet. Bei allem wurde auch das Wissen und die Einsatztaktik der Bückeburg Wehr einbezogen. Dabei soll nicht das bisherigen über den Haufen geworfen werden. "Ich gebe bei dem Training Anregungen wie man die Arbeit optimieren kann.", erklärt Bodensiek.

Im Anschluss an die Unterweisung ging es auf eine Wiese neben dem Feuerwehrhaus. Nach einigen Vorübungen, wo u.a. auf die richtige Haltung des Strahlrohres geachtet wurde, rüsteten sich die Feuerwehrmänner mit Atemschutzgeräten aus. Auf einem abgesteckten Parcours galt es kriechend, wie in einem brennenden Haus voran zu gehen. Unterwegs gab es immer wieder Anweisungen zur Temperaturkontrolle sowie zur Rauchgaskühlung durch den Ausbilder. Ein weiteres Element, welches intensiv geübt wurde, war der "Flash-Over-Reflex". Wenn die heißen Brandgase sich ausreichend aufgeheizt haben, kommt es zu einer schlagartigen Entzündung dieser. Eine große Feuerwalze rollt durch den Raum. "In einer solchen Situation gilt das Strahlrohr vollständig zu öffnen und einen Wasserschleier als Schutz zu erzeugen", erklärt Sporleder-Busse. Dieser Lebenswichtige Handgriff, den jeder Atemschutzgeräteträger kennt, wurde ebenfalls in der bekannten klassischen Variante sowie einer optimierten Variante geübt.

Zur Übung nutzten die Feuerwehrleute die eigenen Strahlrohre der Löschfahrzeuge. Im Anschluss an die Übung testeten die Feuerwehrleute einige Neuheiten, welche Bodensiek mitgebracht hatte.

Nach diesem Lehrreichen Tag gilt es nun das neue Wissen auszuwerten und an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen und mit dem derzeitigen System zu kombinieren. Im Anschluss erfolgt die Ausbreitung für alle Kameradinnen und Kameraden.




Ohne Kameradschaft geht nichts


Oktober 2015

Im Einsatzfall müssen sich die Männer und Frauen der Feuerwehr blind auf einander verlassen können. Jeder Handgriff muss sitzen, wenn die Feuerwehrleute in brennende Häuser vordringen oder Menschen aus verunfallten Fahrzeugen retten. Von ihrem Handeln hängen Menschenleben ab, nicht zu Letzt auch das der Einsatzkräfte.

Um auf solche Situationen vorbereitet zu sein, trainieren die neun Ortsfeuerwehren der Stadt Bückeburg regelmäßig für entsprechende Einsatzsituationen. Neben der Ausbildung sind das Vertrauen und die Kameradschaft unter den Kameradinnen und Kameraden elementar wichtig. Ohne diese Grundtugend der Feuerwehr ist ein erfolgreicher Einsatz nicht möglich.

Um den Zusammenhalt zu stärken veranstalten die Feuerwehren regelmäßig diverse Veranstaltungen, wie z.B. Grillabende oder Tagesausflüge.

In der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg – Stadt ist der sogenannte "Kameradschafts – Stammtisch" am ersten Freitag im Monat zur Tradition geworden.

"Neben sportlichen Aktivitäten und Ausflügen gehören auch gemeinsame Grill- und Kochabende zum Programm.", erklärt Organisatorin Kristina Rust. Auch Bilderabend mit Bildern und Videos aus den vergangenen Jahrzehnten gehören regelmäßig zum Programm der Abende.

Im Oktober besuchten 15 Mitglieder der Kernstadtfeuerwehr die Werkfeuerwehr Lebenshilfe Rinteln e.V. "Die Idee entstand bei einer gemeinsamen Großübung auf dem Gelände der Lebenshilfe Ende August.", so Rust.

Die 42 Meter Hubrettungsbühne und die Großtanklöschfahrzeuge der nebenberuflichen Werkfeuerwehr konnten während der Führung durch die Kameraden in Augenschein genommen werden. Oliver Liese von der Werkfeuerwehr erklärte den Bückeburger Floriansjüngern die besonderen Anforderungen an die Feuerwehr der Lebenshilfe. Beendet wurde der Abend mit einem gemeinsamen Grillen in einer Grillhütte auf dem Gelände.




Ferienspaß bei der Feuerwehr


Oktober 2015

Im Rahmen der Ferienspaßaktion besuchten am Dienstagvormittag 20 Mädchen und Jungen die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg – Stadt. Wie bereits in den Frühjahrs- und Sommerferien hatten die ehrenamtlichen Feuerwehrmänner- und Frauen wieder einen spannenden Vormittag vorbereitet.

Nach einer kurzen Einweisung wurden die Kinder in vier Gruppen aufgeteilt. Hierbei wurde darauf geachtet, welche Kinder bereits im Rahmen der Brandschutzerziehung der Schulen und Kindergärten die Feuerwehr besuchten hatten und welche zum ersten Mal in der Feuerwache waren.

Für die Erstlinge gab es eine Führung durch die Feuerwache mit Besichtigung der Einsatzfahrzeuge. Natürlich durfte das Probesitzen im Löschfahrzeug dabei nicht fehlen. Und auch die Funkzentrale und der Einsatzleitwagen im Feuerwehrhaus wurden unter die Lupe genommen.

Um die beiden anderen Gruppen nicht mit Wiederholungen zu langweilen, hatten sich die Floriansjünger einige Stationen einfallen lassen. Wenn Kindergärten und Schulen zu Besuch kommen, zieht sich ein Feuerwehrmann Stück für die Stück die vollständige Schutzkleidung und Atemschutzausrüstung an. "Dieses Mal tauschen wir die Rollen" erklärt Feuerwehrmann Robert Koß seiner Gruppe. Feuerwehrjacken und Helme liegen für die Retter von Morgen bereit. Sofort wird allen Kindern klar: Schon die Schutzausrüstung wiegt eine Menge. Und trotz der milden Temperaturen an diesem Oktobertag wird den Kindern schnell warm unter den Sachen. Interessierte Fragen werden sofort von den Feuerwehrleuten beantwortet, bevor es weiter zur nächsten Station geht.

Hier ist die Sportlichkeit gefragt, denn die Kinder absolvieren in einem atemberaubenden Tempo die Hindernisstrecke der Jugendfeuerwehr. Als letztes Highlight gab es den Einblick in einen verrauchten Raum. Aus einem Vorraum konnten die Mädchen und Jungen sehen wie sich Brandrauch, dargestellt mit ungefährlichem Diskonebel, in einem Raum ausbreitet. Gespannt lauschten die Kinder den Hinweisen der Feuerwehrleute, zum Verhalten in einer derartigen Situation. Natürlich wusste jeder sofort die wichtigste Maßnahme: "Den Notruf 112 wählen."

Nachdem die Stationen abgearbeitet waren, tauschten die Gruppen die Bereiche. Die Erstbesucher absolvierten die 3 aufregenden Stationen. "Mit den Wiederholungsbesuchern schauten wir uns einige Fahrzeuge genauer an, wie wir es in der normalen Brandschutzerziehung tun.", erklärt Koß. Zahlreiche Fragen mussten dabei von den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten beantwortet werden.

Zum Abschluss des Besuches mussten die "Feuerwehrleute von Morgen" ihr Geschick bei einer kleiner Löschübung auf dem Feuerwehrhof beweisen.

Als Dank für den Vormittag erhielten die Feuerwehrleute ein kleines Präsent von ihren Gästen. Die Freudigen Gesichter waren allerdings schon Dank genug für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte.




In schwierigem Gelände unterwegs - Feuerwehr absolviert Geländefahrtraining


Oktober 2015

Zum Erreichen ihrer Einsatzstellen müssen die Männer und Frauen der Bückeburger Feuerwehr oftmals verschiedene Hindernisse überwinden. Vor allem Einsätze rund um den Harrl fordern oftmals besonderes Fahrerisches Geschick von den ehrenamtlichen Einsatzkräften. Nicht ohne Grund ist ein Großteil der über 30 Feuerwehrfahrzeuge im Stadtgebiet mit Allrad Antrieb ausgestattet.

Allerdings ist die Technik nur so gut, wie das Personal, welche sie bedient. Aus diesem Grund gilt es regelmäßig für alle Eventualitäten zu üben. Die Mitglieder der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg – Stadt absolvierten aus diesem Grund kürzlich eine Geländefahrausbildung für die Fahrer der Einsatzfahrzeuge.

Die Ausbildung fand in zwei Teilen statt. Philip Schmale von der Feuerwehr Porta Westfalica übernahm den ersten Part im Feuerwehrhaus. Anhand von Bildern und Videos sowie Modellversuchen erläuterte er den Feuerwehrleuten, die Besonderheiten im Geländefahren. Auch die Besonderheiten der Einsatzfahrzeuge der Ortsfeuerwehr wurden besprochen.

Nach dem "Trockenschwimmen" im Schulungsraum galt es das gelernte in die Praxis umzusetzen. Mit 3 Einsatzfahrzeugen fuhren die Männer und Frauen auf das Bundeswehrübungsgelände in Loccum. Hier gibt es verschiedene Strecken, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung werden die ersten Fahrübungen absolviert. "Sicherheit geht vor, nur wenn die Hilfe im Ernstfall ankommt, kann sie auch helfen", erklärt Kristina Rust, welche die Ausbildung organisierte.

Während die ersten Versuche noch recht zögerlich wirkten, konnten die Fahrer mit etwas Übung auch die anspruchsvolleren Strecken problemlos meistern. Nicht nur einfaches Fahren, sondern auch Wende- und Rangiermanöver wurden geübt. Das Tanklöschfahrzeug auf Mercedes Unimog Basis dominierte dabei gegenüber den anderen Fahrzeugen. Die Fahreigenschaften dieses Fahrzeuges sind im Gelände optimal nutzbar. "Für Einsätze in unwegsamen Gelände ist das Fahrzeug aus unserem Fahrzeugbestand nicht wegzudenken", erklärt Rust.

Zwar sind Einsätze in solch schwierigem Gelände selten, aber sie kommen vor. Nach dem erfolgreichen Ausbildungstag ist die Bückeburger Feuerwehr nun optimal auf derartige Einsätze vorbereitet.




Anspruchsvolle Übung unter Chemiekalienschutzanzügen - Bückeburger Feuerwehr übt gemeinsam mit Umweltschutzeinheit


September / Oktober 2015

Dienstagabend, Feuerwehrhaus Röntgenstraße 60 in Bückeburg. Reges Treiben herrscht auf dem Hof der Feuerwache. Kein Wunder, denn wie jeden Dienstag üben die Männer und Frauen aus der Kernstadtfeuerwehr für den Ernstfall. Die Maschinisten absolvieren Fahrübungen auf dem Hof.

Unterdessen fährt auf der anderen Gebäudeseite ein Spezialfahrzeug der Umweltschutzeinheit des Landkreises vor und wenige Minuten später marschieren Einsatzkräfte in übergroßen Schutzanzügen durch die Feuerwache. Bilder wie aus einem Kinofilm, entpuppen sich nur als eine weitere Übung.

Ein Großteil der Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg – Stadt haben eine Zusatzausbildung absolviert, die sie befähigt, so genannte Chemiekalienschutzanzüge zu tragen. "Diese gummierten Anzüge sind luftdicht und schützen die Einsatzkräfte vor gefährlichen Chemikalien.", erklärt der Übungsleiter Steffen Titze. Damit die Kameraden ihre Einsatzbereitschaft beibehalten, müssen sie jedes Jahr eine Übung mit den Anzügen absolvieren. Diese Übung wurde in den vergangen 2 Wochen von den Kameraden der Schwerpunktfeuerwehr absolviert.

Löschmeister Steffen Titze hatte zusammen mit Boris Mühlhausen sich eine anspruchsvolle Übung für die Kameradinnen und Kameraden ausgedacht. Los ging es in der neuen Fahrzeughalle der Wache, wo die Feuerwehrleute Atemschutzgeräte anlegten und mit Unterstützung weiterer Kameraden in die Chemikalienschutzanzüge, kurz CSA, stiegen. Schnell wird klar: Ohne Hilfe, ist das Anlegen des Anzuges unmöglich. Da bei der Feuerwehr ohnehin im Team gearbeitet wird, ist dies selbstverständlich kein Hindernis für die Kameraden.

Nachdem ein Zwei – Mann Trupp fertig ausgerüstet war, konnte er auf die Strecke gehen. Besonderheit bei den Trupps war, dass jeweils nur ein Bückeburger Feuerwehrmann zu einem Trupp gehörte. Der zweite Truppmann kam von der Besatzung des Gerätewagen Atem- und Strahlenschutz der Umweltschutzeinheit, welche ebenfalls an der Übung teilnahmen. "Im Ernstfall müssen wir blind zusammen arbeiten können und deshalb trainieren wir das auch bei gemeinsamen Übungen", erklärt Titze.

Bei dem Parcours durch die Wache wird schnell deutlich, dass körperliche Fitness von den Feuerwehrmännern- und Feuerwehrfrauen verlangt wird. Zeigen tut sich dieses, bei dem Aufstieg im Schlauchturm. 3 Etagen müssen nach oben gestiegen werden. Als sei das nicht schon anstrengend genug, muss jeder Feuerwehrmann noch 2 Kanister, gefüllt mit 20 Liter Schaumbildner mitführen. Wieder unten angekommen gibt es keine Erholung für die Floriansjünger. Ein Verletzter muss transportiert werden und eine Gefahrstoffnummer von einem Warnschild abgelesen und an den Einsatzleitwagen weiter gegeben werden.

Während der Übung wird der Verbrauch der Atemluft ständig durch die Atemschutzüberwachung kontrolliert. Regelmäßig wird der Restdruck über Funk abgefragt. Zwei junge Kameraden trainieren dies unter den wachsamen Augen der Bückeburger Atemschutzgerätewartin Andrea Schubert. "Die Atemschutzüberwachung ist die Lebensversicherung unserer Einsatzkräfte.", erklärt Schubert. Deshalb achtete Andrea Schubert, welche ehrenamtlich neben der Ortsfeuerwehr auch noch Atemschutzausbilderin der Kreisfeuerwehr ist, akribisch genau was die Nachwuchsfeuerwehrleute notieren.

Unterdessen müssen die CSA – Träger Fingerspitzengefühl beweisen. An einem Übungstank muss ein Flansch ausgetauscht werden und eine Umfüllpumpe für Mineralöle zusammen gebaut werden. Natürlich darf bei keiner Feuerwehrübung das Binden eines Feuerwehrknotens fehlen. Und das erweist sich durch den überdimensionalen Schutzanzug schwerer als gedacht.

Ein letztes Hindernis auf der Strecke: die Durchquerung des Mannschaftsraumes eines Löschgruppenfahrzeuges. Durch die eingeschränkte Bewegungsfreiheit unter den Anzügen nicht so leicht. Zumal jeder Trupp noch zwei Sandsäcke mitführen muss während der Übung. "Die sollen benötigtes Werkzeug in einem Realeinsatz darstellen.", erklärt Boris Mühlhausen.

Nach rund 15-20 Minuten sind die ausgepowerten CSA – Träger im Ziel angekommen. Der Sandsack kann abgelegt werden und der Restdruck in den Atemluftflaschen an die Atemschutzüberwachung gemeldet werden. Beim Auskleiden stehen wieder Helfer bereit.

Insgesamt 24 Feuerwehrleute aus Bückeburg – Stadt und vom GW/AS der Umweltschutzeinheit haben an den 2 Übungsabenden den Parcours absolviert. Darunter auch die beiden Organisatoren. "Führen durch Vorbild. Führungskräfte sollen nur das von ihrer Mannschaft verlangen, was sie auch selbst zu leisten vermögen." erklärt Gruppenführer Steffen Titze abschließend.




Plüsch Giraffe wieder zu Hause


Oktober 2015

Die von der Bückeburger Feuerwehr beim Großbrand im Jetenburger Hof gefunden Plüsch – Giraffe konnte wieder zu ihrem Besitzer zurückkehren.

Nach einem Aufruf der Feuerwehr in den Zeitungen und Online Portalen der Region, meldete sich innerhalb weniger Stunde der Vater bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr.

Am 30. September holte der Vater stellvertretend für seine Tochter das Plüschtier im Feuerwehrhaus ab. Sie waren am Tag des Brandes am Bückeburger Bahnhof Züge beobachten. Nachdem der Großeinsatz mit rund 170 Feuerwehrleuten aus Bückeburg, Rinteln und Stadthagen angelaufen war, beobachteten sie gespannt, aus sicherer Entfernung, die Löscharbeiten. Dabei ging die kleine Giraffe verloren. Eine besondere Überraschung hatten die Feuerwehrleute noch. Die Finderin Oberfeuerwehrfrau Doreen Kalkbrenner reinigte die verschmutzte Plüsch - Giraffe, so dass sie wieder wie neu strahlt.

Wir bedanken uns bei allen die uns bei der Suche nach dem Besitzer unterstützt haben.




Verschiedene Wege führen zum Ziel - Feuerwehr - Führungskräfte bilden sich fort


Feueralarm in den Werkstätten der Paritätischen Lebenshilfe Weserbergland in Stadthagen. Feuer und Rauch dringt aus dem Dach eines Gebäudes. Vermutlich ist noch eine Person im Gebäude. So war die Anfangslage bei einem Realeinsatz der Feuerwehren Stadthagens im April dieses Jahres. Kürzlich standen zehn Gruppen- und Zugführer der Freiwilligen Feuerwehren Bückeburg – Stadt und Stadthagen vor der gleichen Ausgangslage. Allerdings waren diesmal keine Personen in Gefahr und kein Schlauch musste ausgerollt werden. Der Einsatzort diesmal auf einer Planspielplatte in den Räumen der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle. "Hierbei handelt es sich um eine modular zusammenstellbare Modellandschaft, auf der verschiedene Einsatzszenarien dargestellt werden können.", erklärt Oberbrandmeister Jörn Bielinski aus Bückeburg. Er hatte zusammen mit Karsten Flohr von der Stadthäger Feuerwehr die 7. Auflage der Bückehäger Führungskräftefortbildung organisiert.

Der Einsatz startete für alle Teilnehmer mit einer gemeinsamen Einführung. Mit dem Eintreffen des Kommandowagens und der ersten Lageerkundung wurde der Einsatz gestoppt. In zwei gemischten Gruppen aufgeteilt, erarbeiteten die Teilnehmer das weitere Vorgehen. Bei der Analyse der Einsatzlage betrachteten die Führungskräfte, welche Gefahren für Personen, Sachwerte, Einsatzkräfte- und Einsatzmittel sowie die Umwelt ausgehen und wie diese bekämpft werden können. Daraus resultiert, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Bei der gemeinsamen Auswertung zeigt sich schnell, dass die Entscheidungen und Maßnahmen beider Gruppe das gleiche Ergebnis haben, allerdings unterschiedlich an die Situation heran gegangen wird. "Es gibt keine Universallösung für solche Lagen, sondern immer verschiedene Lösungsmöglichkeiten.", erklärt Bielinski bei der Auswertung.

Am Nachmittag ging es mit einem weiteren Planspiel weiter. In einer Grundschule ist, während der Notenkonferenz, ein Kellerbrand ausgebrochen. Der ersteintreffende Gruppenführer Carsten Sporleder – Busse bearbeitet dieses Szenario. Sofort ist die Hauptgefahr erkannt: Die Gefährdung der 18 Lehrkräfte im 1. Obergeschoss durch den Brandrauch. Bei der Rettung der Personen liegt sein Hauptaugenmerk. Wie unterschiedlich diese Maßnahme erfolgen kann, wird bei dem von Kai Peinemann, welcher hauptberuflich an der NABK als Lehrkraft tätig ist, moderierten Gespräch deutlich. Von der Rettung über die Drehleiter bis hin zur Betreuung der Personen im Raum und Abschottung des Bereichs vor dem Brandrauch werden die unterschiedlichen Varianten erörtert. Alle Varianten werden mit Vor- und Nachteilen besprochen. Schlussendlich führt jeder Lösungsweg zum Ziel: Die Rettung der Personen.

Am Ende der Veranstaltung gingen die 10 Teilnehmer mit vielen neuen Erkenntnissen nach Hause. "Nur durch regelmäßige Fortbildung sind wir in der Lage, ständig neuen Einsatzlagen entgegen treten zu können.", erklärt Karsten Flohr abschließend und freut sich schon auf die 8. Auflage.


Die Feuerwehr Bückeburg – Stadt bedankt sich bei dem Dozenten Kai Peinemann für die Unterstützung sowie beim Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg – Stadt für die Bereitstellung der finanziellen Mittel für diese Ausbildung.




Die Feuerwehr Bückeburg – Stadt präsentierte sich bei Veranstaltungen in der Innenstadt


August / September 2015

Die Feuerwehr Bückeburg – Stadt präsentierte sich in den vergangenen Monaten bei 2 Veranstaltungen in der Innenstadt. Hier stellten wir unsere Arbeit und Technik der Bevölkerung vor.

Anlässlich der Bückeburger Autoschau betrieben der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg – Stadt und der Verein zur Erhaltung historischer Feuerwehrfahrzeuge, Geräte und Literatur Bückeburg e.V. in Zusammenarbeit mit der Ortsfeuerwehr einen Stand in der Braustraße.

An einem Informationsstand konnten sich die Besucher über die Arbeit des Fördervereins informieren. Hierfür hatten wir mehrere Gerätschaften, z.B. Chiemsee Pumpe und Power Moon Beleuchtungsballon, ausgestellt, welche vom Förderverein beschafft wurden. Der Oldtimerverein war ebenfalls mit zwei historischen Löschfahrzeugen präsent. Als passendes Gegenstück war das TLF 16/24-TR vor Ort.

Beim Brandschutzservice Penter aus Barsinghausen konnten die Besucher unterdessen den Umgang mit Feuerlöschern trainieren.



Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr in der Herderstraße sowie auf dem Parkplatz hinter der Stadtkirche der Familientag der Stadt Bückeburg statt. Hier präsentierten sich zahlreiche Vereine der Stadt Bückeburg. Auch die Rettungsorganisationen, wie DLRG; THW und DRK waren präsent. Die Feuerwehr Bückeburg – Stadt war mit der Kinder- und Jugendfeuerwehr präsent. Wir stellten mehrere Einsatzfahrzeuge aus und luden die Besucher zu Spiel und Spaß mit dem Wasserflipper ein.




Feuerwehren starten 2. Ausbildungshalbjahr


September 2015

In der vergangenen Woche begann das neue Schuljahr für zahlreiche Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen. 6 Wochen Sommerferien sind wieder vorbei. Traditionell beginnt dann auch das 2. Ausbildungshalbjahr in den neun Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bückeburg. Nicht nur die Einsatzkräfte, auch die Kinder- und Jugendfeuerwehren beginnen wieder ihren regelmäßigen Ausbildungsdienst.

"In den Sommerferien fahren wir die regulären Ausbildungsdiensten herunter, um den Kameradinnen und Kameraden auch eine Erholungsphase zu gönnen", erklärt Stadtbrandmeister Marko Bruckmann.

Natürlich standen die Bückeburger Einsatzkräfte in den 6 Wochen trotzdem Tag und Nacht zur Verfügung, wenn die Bückeburger Bürger Hilfe benötigten. Neben zahlreichen Kleineinsätze, wie Türöffnungen, Auslaufenden Betriebsstoffen nach Verkehrsunfällen, Kleinbränden sowie ausgelösten Brandmeldeanlagen wurden die Einsatzkräfte bei 2 Großeinsätzen zum Teil bis an die Grenze der Belastbarkeit gefordert. Zum einen bei dem Brand im Jetenburger Hof am 7. August. Bei über 30 Grad Celsius Außentemperatur kämpften 170 Einsatzkräfte neun Stunden lang gegen die Flammen in dem Hotel. Unterstützung erhielten die 6 eingesetzten Bückeburger Feuerwehren von den Feuerwehren aus Rinteln und Stadthagen sowie von der Bundeswehrfeuerwehr Achum und Einheiten der Kreisfeuerwehr.

Nur rund eine Woche später zog ein kräftiges Gewitter über Bückeburg. In der Nacht vom 16. Auf den 17. August fielen bis zu 57 Liter auf dem Quadratmeter. An 70 Einsatzstellen mussten die Einsatzkräfte von 7 Ortsfeuerwehren und dem Technischen Hilfswerk mit Pumpen und Sandsäcken gegen die Wassermassen ankämpfen.

Die Gewalten der Natur erlebten auch die Jugendfeuerwehr der Stadt. Das traditionelle Stadtjugendfeuerwehrzeltlager sollte vom 25. Juli bis 1. August in Evesen stattfinden. Aufgrund einer akuten Unwetterwarnung wurde der Beginn um einen Tag nach hinten verschoben. Wie sich zeigte die richtige Entscheidung. Während mehrere Einsatzstellen in verschiedenen Teilen des Stadtgebietes abgearbeitet wurden, rückten die Ortsfeuerwehren Rusbend und Cammer aus, um die bereits aufgebauten Zelte auf dem völlig aufgeweichten Boden zu sichern. Mit Sandsäcken wurden die Zeltplanen gesichert und die Zeltgestänge mit zusätzlichen Leinen gesichert.

Nach diesem feuchten Auftakt erlebt rund 300 Kinder und Jugendliche eine erlebnisreiche Woche mit viel Spaß und Action. Besondere Höhepunkte waren die Abnahme der Jugendflamme, die Technikshow von Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus Bückeburg und Umgebung sowie der traditionelle Schaumburger Abend.

Bei den bereits stattgefunden Ente- und Dorffesten und dem Bürgerschießen waren auch mehrfach Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz, um eine reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen.

Auch die Fortbildung ruhte nicht ganz, wie der Begriff Sommerpause vermuten lässt. Ausbildungen in kleineren Gruppen oder in Spezialgruppen fanden trotzdem in den Ortsfeuerwehren, mit nicht weniger Einsatz wie außerhalb der Ferien, statt. An einer Großübung mit rund 300 Einsatzkräften bei der Lebenshilfe in Rinteln waren auch Bückeburger Einsatzkräfte beteiligt.

"Mit dem gleichen Einsatz starten alle Ortsfeuerwehren nun auch in das 2. Halbjahr 2015, welches zur Hälfte aus praktischen und zur Hälfte aus theoretischen Fortbildungen besteht.", so Marko Bruckmann. So probten beim Dienstagabend die Einsatzkräfte der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg – Stadt das Vorgehen bei einem Brandeinsatz mit besonderem Augenmerk auf einen möglichst geringen Wasserverbrauch. Doch keine großen Fahrzeuge wurden bewegt oder Schläuche verlegt. Das Feuer war in einem extra angefertigten Modellhaus ausgebrochen. Die Wasserschläuche wurden durch Sprühflaschen ersetzt. Im Kleinen lernten so die Einsatzkräfte, wie sie im Ernstfall noch effektiver arbeiten können.

Die kommenden Wochen sind gespickt mit zahlreichen Terminen, u.a. der jährlichen Großübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd, zu der auch 7 Fahrzeuge samt Besatzung von Bückeburger Feuerwehren gehören. Bei verschieden Veranstaltungen in den einzelnen Ortsteilen ist die Feuerwehr ebenfalls immer präsent. Am 3. Oktober finden in Rusbend die Stadtwettbewerbe der Jugendfeuerwehren statt.

"Der größte Höhepunkt im gesamten Jahr steht voraussichtlich Ende September / Anfang Oktober bei der Ortsfeuerwehr Bergdorf an", verkündet Bruckmann stolz. Die Bergdorfer Feuerwehr wird ein fabrikneues Mittleres Löschfahrzeug in Dienst stellen, welches das 28 Jahre alte Vorgängerfahrzeug ablöst. Eine große Strohpuppe vor dem Feuerwehrhaus weist bereits auf dieses Ereignis hin.

Einen großen Wunsch hat Stadtbrandmeister Bruckmann für die verbliebenen 4 Monate des Jahres 2015: "Möglichst wenig Einsätze für die Feuerwehren und viel Zeit für meine Kameradinnen und Kameraden mit ihren Familien." Egal ob Tag oder Nacht, Ferien oder Schulzeit, Werktags oder Wochenende – auf die Bückeburger Feuerwehr ist immer Verlass.




Feuerwehren starten 2. Ausbildungshalbjahr


August 2015

Bei Wartungsarbeiten an einer Windenergieanlage hat ein Monteur einen Herzinfarkt erlitten. Er ist in 70 Metern Höhe zusammengebrochen. Die Drehleitern und Hubrettungsbühnen der Feuerwehren im Landkreis sind allerdings maximal 40 Meter lang. Außerdem erlauben die Bodenverhältnisse es oftmals nicht, ein derartiges Fahrzeug vor Ort aufzubauen. Nun sind die Spezialisten der Höhenrettungsgruppe Schaumburger Land gefragt, um den Verletzten zu retten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Bückeburg, Rinteln und Rodenberg sowie des THW Ortsverband Rinteln klettern im Turm zur Kanzel, versorgen den Verletzten und Seilen ihn anschließend ab. Während des Abseilvorganges ist ständig ein Feuerwehrmann mit rettungsdienstlicher Ausbildung an der Seite des Patienten.

So könnte ein möglicher Einsatz für die Höhenretter aussehen. Um auf ein solches Einsatzszenario vorbereitet zu sein, führten die Höhenretter in den vergangenen Wochen verschiedene Übungen an besonderen Objekten durch.

Die Übung an der Windenergieanlage fand im Bückeburger Ortsteil Cammer statt, welche der Ratsherr Hermann Kempf aus Bückeburg, zur Verfügung stellte. Die Schwerpunkte der Übungen waren die Höhengewöhnung sowie der Aufstieg und das Abseilen. "Das Abseilen durch die schmale Ausstiegsluke erwies sich als recht schwierig, für den oder anderen Höhenretter", erklärt Ausbildungsleiter Frank Schubert.

Wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten der Höhenrettungsgruppe Schaumburger Land sind, zeigte sich an einem weiteren Ausbildungstag. Hierzu ging es in ein Waldstück zwischen Buchholz und Obernkirchen. Die Revierförsterei Obernkirchen des Klosterkammerforstbetriebes der Klosterkammer Hannover hat hier den Einsatzkräften 3 Bäume für Übungszwecke zur Verfügung gestellt. "Ein verletzter Baumpfleger oder ein verunfallter Geocacher der Stufe 5 sind mögliche Einsatzgründe, die uns erwarten könne" erklärt der Leiter der Höhenrettungsgruppe Sven Thiele zu Beginn der Ausbildung.

Wie bei allen Arbeiten der Feuerwehr steht Sicherheit an erster Stelle, deshalb ist auch Burkhard Fürstenau vom Baumpflegeservice Fürstenau mit vor Ort. Zusammen mit Revierleiter Mark Gützkow von der Klosterrevierförsterei Obernkirchen erklärt er den Spezialisten, wie sie die Standfestigkeit eines Baumes bewerten können. Schon bei der Einweisung wird vielen Einsatzkräften klar: Die Arbeit an einem Baum ist komplett anders, wie an einem Gebäude. Nach einer längeren Einweisung und mehreren Übungen am Boden steigen die Fachmänner in die Baumwipfel. Eine Gruppe arbeitet mit Steigeisen um den Aufstieg zu meistern. Schnell zeigt sich dabei: Nur Übung macht den Meister bei dieser ungewohnten Tätigkeit.

Die zweite Gruppe klettert unterdessen an Seilen in die Baumwipfel. Doch bevor dieser kraftraubende Aufstieg beginnen kann, werden mit einem Seilschussgerät die Leinen erst in den Wipfel geschossen. Dies wird an dem Ausbildungstag ebenfalls geprobt.

Weitere Übungen der Höhenrettungsgruppe Schaumburger Land fanden an einem Baukran in Röcke sowie bei einem Ausbildungswochenende an Talsperren im Harz statt. "Um auf die vielfältigen Einsatzszenarien vorbereitet zu sein, brauchen wir ständig Übung." erklärt Frank Schubert. Deshalb sind die Höhenretter auch besonders dankbar für die Bereitstellung entsprechender Übungsobjekte.





Plüschgiraffe sucht Besitzer


August 2015

Am 7. August brannte es im Hotel- und Gaststättenbetrieb "Jetenburger Hof" in der Jetenburger Straße. 170 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus Bückeburg, Rinteln und Stadthagen kämpften gegen die Flammen. Zahlreiche Schaulustige verfolgten den 9 stündigen Großeinsatz.

Bei den Aufräumarbeiten am Abend entdeckte die Bückeburger Oberfeuerwehrfrau Doreen Kalkbrenner eine kleine Plüschgiraffe am Rande der Absperrungen. Vermutlich hatte ein Kind beim Beobachten des spektakulären Feuerwehreinsatzes die Giraffe verloren.

Bei der Befragung anwesender Passanten konnte der Besitzer nicht ermittelt werden. Doreen Kalkbrenner nahm das Plüschtier mit auf die Feuerwache in der Röntgenstraße und hofft nun, dass es den Weg zu seinem Besitzer zurück findet.

"Sicherlich hätte der Besitzer oder die Besitzerin gerne bei der NDR Sommertour die Stadtwette mit der kleinen Giraffe unterstützt." äußert die Feuerwehrfrau betrübt.

Die Giraffe kann vom rechtmäßigen Besitzer im Feuerwehrhaus in der Röntgenstraße 60 in Bückeburg Dienstags zwischen 16:30 Uhr und 22:00 Uhr abgeholt werden. Kontakt: presse@feuerwehr-bueckeburg.org




Fun und Action bei der Feuerwehr


Juli 2015

Im Rahmen der Ferienspaßaktion der Stadt Bückeburg fand am 15. August ein Aktionstag bei der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg – Stadt statt. "Fun und Action bei der Feuerwehr" lautete das Motto des Tages und beides sollte nicht zu kurz kommen, natürlich unter Beachtung der Sicherheit.

30 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 11 Jahren waren der Einladung gefolgt und wurden um 10 Uhr von Kinderfeuerwehrwartin Kristina Rust begrüßt. Kaum war die Begrüßung erfolgt, bemerkten einige Kinder plötzlich Rauch, der aus der Werkstatt quoll. Nun galt es schnell das richtige zu tun – wie lautet die Notrufnummer der Feuerwehr und was muss man sagen? – Diese Fragen waren kein Problem für die jungen Gäste. Wenige Augenblicke später rollten bereits die Drehleiter und das Löschgruppenfahrzeug mit TatüTata auf den Hof der Feuerwache. Schläuche werden ausgerollt, Atemschutzgeräte angelegt. Die große Drehleiter wird ausgefahren und ein Hydrant für die Wasserversorgung angezapft.

Was die Kinder sonst nur aus dem Kinderbuchklassiker "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt" kennen, können sie mit ausreichend Sicherheitsabstand live miterleben. "Nun öffnet der Angriffstrupp die Tür zum Brandraum" erklärt Kristina Rust den Kindern. Während die 2 Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten unter Abgabe von Wasserstößen in den Brandraum vordringen, ist für die jungen Beobachter nicht Schluss. Durch eine Panorama Scheibe können die Kinder das weitere Vorgehen beobachten. Innerhalb weniger Augenblick ist das vermeintliche Feuer, welches von einer Blitzlampe erzeugt wurde gelöscht, und der Brandrauch, der heute gesundheitlich unbedenklicher Diskonebel war, mit dem großen Lüfter aus dem Gebäude geblasen. Bevor die Feuerwehrleute aufräumen, hatte Kristina Rust die "Stopp-Taste" gedrückt. Alle Feuerwehrleute blieben auf Position und die Kinder können die großen Feuerwehrmänner und –frauen mit ihren Fragen löchern.

Da kein Kind das Aufräumen mag, wurde dies den Feuerwehrleuten überlassen. Die Kinder absolvierten unterdessen verschiedene Geschicklichkeits- und Spaßspiele auf dem Hof. "Bei der Ausbildung der Kinder- und Jugendfeuerwehr hat der Spaß und Allgemeinbildende Teil einen sehr hohen Anteil, und das wollten wir auch heute nicht außer Acht lassen." – erklärt Kristina Rust.

Nach der ganzen Aufregung konnten sich die Kinder und die 20 Helfer aus der Einsatzabteilung bei Nudeln Bolognese stärken.

Am Nachmittag durften die Kinder selbst Hand anlegen und sich als Feuerwehrmänner- und Feuerwehrfrauen an verschiedenen Stationen unter Beweis stellen.

Einen Löschangriff mit zwei Strahlrohren aufbauen, den Wasserwerfer des großen Tanklöschfahrzeuges bedienen oder einmal ein paar Meter im Korb der Drehleiter abheben ließen die Kinderherzen höher schlagen. Ihre Geschicklichkeit bewiesen die Kinder beim Wasserflipper, wo die Kinder mit dem Wasserstrahl den Ball durch einen Parcour in das obere der beiden Löcher transportieren sollten. "Das ist gar nicht so einfach, wie man denkt" – äußert Stationsbetreuer Stefan Katrinka hinterher.

In der Fahrzeughalle war eine der lehrreichsten Stationen an diesem Tag aufgebaut. Die Kinder konnten von außen in einen verrauchten Raum blicken. Schnell wussten die Kinder nur vom Blick in den Raum, dass es gar nicht so leicht ist in so einem Raum die Orientierung zu behalten. Die Feuerwehr greift in solchen Situation auf eine spezielle Wärmebildkamera zurück. Mit ihr können die Feuerwehrleute in einer solchen Situation die Übersicht behalten und Menschen retten. Zeitgleich wurde den Kindern auch erklärt, wie sie im Falle eines Brandes den Weg ins Freie finden können.

Während die fleißigen Feuerwehrleute aufräumten, malten die Kinder noch Bilder als Dankeschön. Diese zieren nun eine Wand im Feuerwehrhaus als Erinnerung an diesen tollen Ferientag.




3. Platz für die Feuerfüchse


Juli 2015

Der jährliche Orientierungslauf der Bückeburger Kinderfeuerwehren fand am vergangenen Samstag in Müsingen statt. Nicht ohne Grund, denn in diesem Jahr gründeten sich als 5. Kinderfeuerwehr der Stadt Bückeburg die "Müsinger Löschlöwen".

Auf einem Rundmarsch durch Müsingen mussten sich die 6 Mannschaften an verschiedenen Stationen in Geschicklichkeit und Wissen testen. Auch die Betreuer blieben nicht verschont und mussten tatkräftige dem Feuerwehrnachwuchs unterstützen.

Zurück im Feuerwehrhaus erwarteten die Kinder und ihre Betreuer neben Essen und Trinken auch eine kleine Ausstellung von verschiedenen Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren der Stadt Bückeburg sowie des Technischen Hilfswerk. Hierzu gehörte auch der Rüstwagen der Ortsfeuerwehr Bückeburg – Stadt.

Sehr beliebt waren an diesem sehr heißen Sommertag die vorbereiteten Wasserspiele, egal ob Kind oder Betreuer, keiner blieb dabei Trocken.

Bei allen Aktivitäten an diesem Tag stand der Spaß im Vordergrund. Trotzdem warteten alle gespannt auf die Ergebnisse. Die Bückeburger Feuerfüchse konnten am Ende einen hervorragenden 3. Platz erreichen.

Unsere Kinderfeuerwehr trifft sich jeden Dienstag von 16:30 bis 17:30 Uhr in der Feuerwache in der Röntgenstraße 60. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen.


Bürgermahl anlässlich 400 Jahre Stadtkirche


Mai 2015

Die Bückeburger Stadtkirche wird in diesem Jahr 400 Jahre alt. Aus diesem Anlass finden im Jahresverlauf verschiedene Veranstaltungen statt. Einer der Höhepunkte war das Bürgermahl in der Innenstadt.

Von der Stadtkirche bis zum Markt hatten zahlreiche Vereine und Institutionen der Stadt sich aufgebaut und luden zu Speis und Tranke in. Bei netten Gesprächen sollte so die Arbeit der Vereine und Institutionen der Bevölkerung näher gebracht werden und neue Kontakte geknüpft werden.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg – Stadt war bei diesem Anlass präsent. Mit frischen Würstchen vom Grill wurde unser Stand schnell zu einem Geheimtipp. Innerhalb kürzester Zeit waren unsere Vorräte aufgebraucht, so dass wir Nachschub heranführen mussten. Mehr als 250 Bratwüsten gingen in 3 Stunden über den Rost. Bei zahlreichen netten Gesprächen konnten wir auf unsere Arbeit Aufmerksam machen.

Übrigens:
In der jüngeren Geschichte der Bückeburger Stadtkirche spielte auch die Feuerwehr eine wichtige Rolle. Bei zwei verheerenden Bränden kam die Feuerwehr Bückeburg 1962 und 1964 zum Einsatz.




Zweiter Platz für Jugendfeuerwehr Bückeburg-Stadt


April 2015

Die Jugendfeuerwehr Schierneichen – Seggebruch feierte am 09. Mai ihr 50 jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass luden die Kameraden zahlreiche Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Schaumburg zu einem Orientierungsmarsch ein.

Die Jugendfeuerwehr Bückeburg – Stadt folgte der Einladung mit 2 Nachwuchsmannschaften.

Auf einer Strecke durch die beiden Ortschaften galt es durch die Jugendlichen an 6 Stationen ihre Geschicklichkeit zu beweisen. Teamfähigkeit und Sportlichkeit gehörten ebenso zu den erforderlichen Eigenschaften der Jugendlichen. Ganz oben stand dabei der Spaß und den hatten alle Teilnehmer an den Stationen.

Große Freunde gab es dann bei der Siegerehrung: Die Mannschaft Bückeburg – Stadt 1 konnte den zweiten Platz hinter Helpsen 1 erreichen.

Unsere Jugendfeuerwehr trifft sich jeden Dienstag von 18:00 bis 19:30 Uhr zum Ausbildungsdienst in der Feuerwache in der Röntgenstraße 60. Neue Mitstreiter sind herzlich willkommen.

Die nächste Gelegenheit die Jugendfeuerwehr in Aktion zu erleben, haben Sie am 06. Juni bei den Stadtwettbewerben in Rusbend.




Mit der Drehleiter in den Ruhestand - Feuerwehren verabschieden Horst Buchholz in einer kleinen Feierstunde


April 2015

Am vergangenen Mittwoch wurde Horst Buchholz, nach 47 Jahren im Dienste der Stadt Bückeburg, in den Ruhestand verabschiedet. Die letzten 16 Jahre war Horst Buchholz Sachbearbeiter Feuerwehr im Ordnungsamt der Stadt Bückeburg. 16 Jahre lang Ansprechpartner für alle Belange rund um die neun Ortsfeuerwehren der Stadt Bückeburg.

"Wir haben sehr viel erreicht in der Zeit und das wäre ohne deine Hilfe nicht möglich gewesen.", so Stadtbrandmeister Marko Bruckmann während einer Feierstunde im Feuerwehrhaus Bückeburg-Stadt.

Der Ehrengast wurde dafür extra mit dem Drehleiterfahrzeug abgeholt und zum Feuerwehrhaus in der Röntgenstraße gefahren. Dort erwarteten ihn Abordnungen aller Ortsfeuerwehren der Stadt Bückeburg.

In seinen letzten Arbeitstagen hatte Horst Buchholz noch den Wunsch geäußert, dass er einmal im Korb der Drehleiter Bückeburg von oben sehen möchte. Dieser Wunsch sollte am heutigen Tag erfüllt werden. Während Horst Buchholz seine Feuerwehrkameraden begrüßte, wurde die Drehleiter vorbereitet und kurze Zeit später fuhr er im Rettungskorb auf 30 Meter Höhe. Bei Sonnenschein konnte so die gesamte Stadt sowie das Bückeburger Umland überblickt werden.

Nach der Rückkehr auf den Boden blickte Stadtbrandmeister Marko Bruckmann kurz auf die vergangenen 16 Jahre zurück. Hierbei lobte der Ehrengast die gute Zusammenarbeit mit den Orts- und Stadtbrandmeistern sowie den weiteren Funktionsträgern der Feuerwehr.

Als Erinnerung an seine Feuerwehren erhielt Horst Buchholz ein großes Foto mit allen Fahrzeugen der Stadtfeuerwehr. "Das wird einen Ehrenplatz in meinem Arbeitszimmer erhalten." äußerte Horst Buchholz bei der Übergabe.

Bei einem kleinen Imbiss hatten die Gäste anschließend Gelegenheit in alten Erinnerungen zu schwelgen.

Zum Abschluss äußerten alle Ortsfeuerwehren einen Wunsch: "Wir hoffen, dass Horst auch in Zukunft regelmäßig uns besucht."




Feuerwehr Bückeburg – Stadt funkt nun digital


April 2015

Am ersten April 2015 hat in der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg – Stadt eine neue Ära begonnen. Nach rund 40 Jahren haben die analogen Sprechfunkgeräte, welche die Kommunikation zwischen Einsatzfahrzeugen und der Leitstelle in Stadthagen sicherstellen, ausgedient.

In den vergangenen Wochen wurden alle 10 Einsatzfahrzeuge mit digitalen Geräten ausgestattet. "Die Geräte filtern Nebengeräusche raus, wodurch eine bessere Verständigung möglich ist.", so der Bückeburger Stadtfunkbeauftragte Oliver Liese.

Im Vorfeld wurden bereits die Einsatzkräfte in die Bedienung der Geräte eingewiesen und absolvierten mehrere Übungen.

Das erste Mal zum Einsatz kam die neue Technik bereits am 1. April, als die Feuerwehr um 01:30 Uhr zu einem Feueralarm in ein Altenpflegeheim gerufen wurde. Hierbei konnten keine Probleme festgestellt werden. Auch bei den weiteren Einsätzen und Übungen der Feuerwehr Bückeburg – Stadt hat sich die neue Technik bewährt. Vorsorglich bleiben die alten Geräte noch eine Zeit einsatzbereit in den Fahrzeugen.

Bis zum Jahresende sollen auch die Fahrzeuge der anderen 8 Ortsfeuerwehren der Stadt Bückeburg mit der neuen Technik ausgestattet werden.

Insgesamt investiert die Stadt Bückeburg 120.000 Euro in den Digitalfunk, der derzeit bundesweit bei Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz eingeführt wird.




Leuchtende Augen bei den "Feuerfüchsen" - Kinderfeuerwehr erlebt aufregenden Erlebnistag


März 2015

Ein imaginärer Brand ist in der Werkstatt der Feuerwehr ausgebrochen. Die Bückeburger Einsatzkräfte rücken mit dem Löschgruppenfahrzeug und der Drehleiter an. Die Schlauchleitung zum Hydranten verlegt und die große Drehleiter ausgefahren. Zwei Feuerwehrmänner verschwinden unter Atemschutz mit einer Schlauchleitung in dem Raum. Kriechend bahnen sich die Feuerwehrleute ihren Weg zum Feuer. Mit kurzen Sprühstößen wird es gelöscht. Vor dem Gebäude stehen unterdessen 2 weitere Feuerwehrmänner mit Atemschutzgeräten bereit und großer Lüfter wird zum Belüften aufgebaut.

Dieses Szenario kennen viele Kinder aus bekannten Kinderbüchern über die Feuerwehr. Aber da Sicherheit in der Kinderfeuerwehr vorgeht, wird das Feuer durch eine Blitzlampe ersetzt, und die Kinder können das Einsatzgeschehen durch eine große Panoramascheibe trockenen Fußes verfolgen.

Die Möglichkeit Live dabei zu sein, dieses durch ein hatten am vergangenen Samstag die Mitglieder der Bückeburger Feuerfüchse. Die 6 bis 10 jährigen Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehr Bückeburg – Stadt erlebten von 10 bis 16 Uhr einen spannenden Erlebnistag in der Feuerwehr.

Zur Auflockerung zwischen den einzelnen Aktionen an diesem Tag, führten die Betreuer immer wieder kleine Spiele durch. "Bei der Kinderfeuerwehr ist es uns wichtig, die Kinder spielerisch an das Thema Feuerwehr und Brandschutz heranzuführen", so die Kinderfeuerwehrwartin Kristina Rust.

Nachdem sich alle Kinder beim Mittagessen mit Pizza gestärkt hatten, sollte abschließend ein großer Stationsbetrieb für 2 Stunden die Kinderherzen noch einmal höher schlagen lassen.

Einmal mit den großen Feuerwehrautos fahren, den Wasserwerfer des großen Tanklöschfahrzeuges bedienen oder einen echten Löschangriff mitaufzubauen. Die Einsatzkräfte der Bückeburger Wehr verwehrten den Kindern keinen Wunsch. Natürlich wurde dabei immer darauf geachtet, dass es auch wirklich für die Kinder geeignet ist. Als letzte Station konnten die Kinder sich einmal die große Drehleiter anschauen und natürlich auch einmal im Korb auf wenige Meter Höhe mitfahren.

Als Tagesabschluss wurde den Kindern noch einmal die Gefahr einer Spraydosenexplosion gezeigt und der klassische Fettbrand. Alle Feuerfüchse wussten natürlich, dass man brennendes Fett nicht mit Wasser löschen darf. Der entstehende Feuerball bei diesem Fehlverhalten diente als Abschluss des Tages.

Kristina Rust zog mit ihren Helfern ein sehr positives Fazit: "So viele Leuchtende Augen bei den Kindern habe ich den 4 Jahren unseres Bestehens noch nie erlebt. Es hat allen Gefallen und viel Spaß gemacht". Interessierte Kinder zwischen 6-10 Jahren sind herzlich eingeladen dienstags zwischen 16.30-17.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in der Röntgenstr. 60 vorbeizuschauen.

Übrigens:
Die Kinderfeuerwehr ist eine Nachwuchsabteilung der Feuerwehr. Sie richten sich an Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 10 Jahren. Spielerisch sollen die Kinder an das Thema Feuerwehr und Brandschutz heran geführt werden. In der Stadt Bückeburg gibt es neben der Kinderfeuerwehr der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg – Stadt auch Kinderfeuerwehren in den Ortsteilen: Meinsen-Warber-Achum, Müsingen, Röcke und Rusbend. Für alle älteren Kinder im Alter von 10 bis 16 Jahren gibt es in allen 9 Ortsfeuerwehren eine Jugendfeuerwehr.




Damit im Ernstfall die Zusammenarbeit funktioniert


März 2015

Feuerwehren des Löschzuges Bückeburg Nord bilden sich an der Drehleiter fort

Rund 30 Feuerwehrleute des Löschzuges Bückeburg – Nord führten am vergangenen Freitag eine Ausbildung an der Drehleiter der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg – Stadt durch.

Der Löschzug Nord besteht aus den Freiwilligen Feuerwehren Meinsen – Warber – Achum sowie Rusbend.

"Im Ernstfall müssen wir alle zusammen arbeiten und deshalb ist es hilfreich zu wissen, wir wie beim Einsatz der Drehleiter unterstützen können", so Stadtbrandmeister Marko Bruckmann, der selbst als Mitglied der Ortsfeuerwehr Rusbend an der Ausbildung teilnahm.

In einem kurzen Theoretischen Part, wurden die Eckdaten des Spezialfahrzeuges erklärt. Um die 30 Meter hohe Drehleiter optimal einsetzen zu können, ist eine optimale Aufstellung wichtig. Was es dabei zu beachten gibt war Hauptbestandteil des Unterrichtes.

Im zweiten Teil wurde die Drehleiter aufgebaut und die Beladung vorgestellt. Besonderer Schwerpunkt wurde auf die Einsatzmöglichkeiten des Korbes gelegt. Neben dem Einsatz mit einem Wenderohr zur Brandbekämpfung kann auch eine Krankentragenhalterung für die Menschenrettung montiert werden. Zusätzlich zu den fest montierten Scheinwerfern kann auch der "Power-Moon" Beleuchtungsballon für eine großzügige Einsatzstellenausleuchtung montiert werden.

Nach etwa 2 Stunden konnte die Ausbildung mit vielen neuen Erkenntnissen beendet werden.




Notruf 112 rettet europaweit Leben


11. Februar 2015

In einer Umfrage gaben 82 % der Befragten an, dass Sie in einem Notfall die Notrufnummer 112 wählen würden. Dies ist genau die richtige Wahl, möglicherweise sogar die Wahl ihres Lebens. Nur durch einen rechtzeitigen Notruf können auch Sie zum Lebensretter werden.

Jedoch nicht annährend so viele wissen, dass

  • Der Notruf 112 kostenfrei ist, egal ob aus dem Festnetz, Mobilfunk oder aus einer Telefonzelle
  • Der Notruf 112 seit 25 Jahren europaweit einheitlich ist
  • Ohne den Europaweiten Notruf über 40 verschiedene Notrufnummern in der EU bräuchten
  • Sie auch ohne Vorwahl immer die zuständige Rettungsleitstelle erreichen
  • Sie den Notruf auch wählen können, wenn ihr Handy anzeigt "Kein Empfang, Nur Notrufe" – da diese über ein separates Netz laufen
  • Sie den Notruf auch wählen können, wenn Sie keinen PIN für das Handy haben
  • Sie sich der unterlassenen Hilfeleistung strafbar machen, wenn Sie in einer Notsituation keinen Notruf absetzen.
  • Das irrtümlicher Notruf aufgrund einer falschen Wahrnehmung (z.B. der gemeldete Feuerschein im Garten nur ein genehmigtes Lagerfeuer ist) ohne Konsequenzen für Sie bleibt
  • Das der Missbrauch des Notrufes (Spaßanrufe ohne ein vermeidliches Schadensereignis) strafbar ist.
  • Im Zweifelsfall ein Notruf immer der sichere Weg ist.
  • Dass der 11. Februar der Europa-Notruf-Tag ist

Kommt es zu einem Notfall und Sie wählen den Europaweiten Notruf 112, dann werden Sie mit der zuständigen Rettungsleitstelle verbunden. Im Landkreis Schaumburg laufen die Notrufe in der 2013 eingeweihten Integrierten Regionalleitstelle Schaumburg – Nienburg in Stadthagen auf.
Um die geeigneten Einsatzmittel alarmieren zu können fragen die Disponenten nach einem standardisierten Abfrageschema den Hilfeersuchend ab:

  • Wo ist es passiert?
    Eine präzise Ortsangabe ermöglicht es den Rettungskräften möglichst zeitnah einzutreffen. Nicht die Straße und Hausnummer sind wichtig, sondern auch der Ort(-steil). Außerhalb geschlossener Ortschaft immer den Ort genau eingrenzen. Auf Fernverkehrsstraßen und Autobahn immer an die Fahrtrichtung und ungefähre Kilometerangabe achten.
  • Was ist passiert?
    Ist es ein Unfall, ein Feuer oder ein medizinischer Notfall. Hiervon ist abhängig welche Rettungskräfte alarmiert werden.
  • Wie viele Verletzte/betroffene Personen sind es?
    Ist eine einzelne Person betroffen oder ein vollbesetzter Bus verunglückt? Diese Informationen entscheidend für die Anzahl der alarmierten Rettungskräfte. Es ist keine genaue Zählung erforderlich, aber eine grobe Angabe ob 1 oder 10 Personen betroffen sind.
  • Wer ruft an?
    Lässt sich der Einsatzort schwer finden ist es wichtig, dass im Bedarfsfall noch einmal Rücksprache mit ihnen genommen werden kann um schnell vor Ort zu sein. Diese Angaben werden nur für die Hilfe der Betroffenen verwendet.
  • Warten auf Rückfragen !
    Aufregung und Hektik sind bei einem Notruf normal, schließlich wählen Sie nicht jeden Tag den Notruf. Sollte der Leitstellenmitarbeiter etwas nicht verstanden haben oder braucht genauere Information fragt er noch einmal nach. Wichtig in jedem Fall: Legen Sie nicht auf, bevor er es ihnen sagt.

Für weitere Informationen steht Ihnen die Feuerwehr Bückeburg – Stadt jederzeit gerne zur Verfügung.

Im Rahmen der Brandschutzerziehung für Kinder und Erwachsene wird auch das Absetzen des Notrufes geübt.

Gerne können Sie uns für eine Schulung kontaktieren.




Jahreshauptversammlung


09. Januar 2015

Am 09. Januar 2015 um 20:00 Uhr fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Bückeburg-Stadt für das Berichtsjahr 2014 statt. Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester blickt auf ein Ereignis- und arbeitsreiches Jahr 2014 zurück. Aus seinem Bericht ging hervor, dass die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Bückeburg – Stadt im vergangenen Jahr durchschnittlich 1x pro Tag für die Feuerwehr unterwegs waren. Für die ehrenamtliche Feuerwehrleute neben Beruf und Familie eine große Herausforderung.

Neben den immer wiederkehrenden Tätigkeiten gab es einige erfreuliche Termine. Anlässlich des 40 jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr fand im Juli ein Festkommers statt, bei dem auch 3 Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr begrüßt werden konnten. Außerdem wurden die Stadtwettbewerbe der Jugendfeuerwehr auf dem Dr. Faust Platz ausgerichtet. Eine Abordnung unserer Feuerwehr besuchte im Mai die Feuerwehr Sablé-sur-Sarthe in Frankreich, zu welcher ebenfalls seit 40 Jahren bereits eine Partnerschaft besteht.

Im September fand der Tag der offenen Tür statt. Erstmals an einem Sonntag durchgeführt, wurde der Tag ein voller Erfolg. Zahlreiche Familien besuchten die Feuerwehr. Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Indienststellung der Höhrenrettungsgruppe Schaumburger Land, welche von Kräften der Feuerwehren Bückeburg, Rinteln und Rodenberg sowie dem THW Rinteln gestellt wird. Diese Sondergruppe ist einmalig im Landkreis Schaumburg vorhanden.

Durch die Unterstützung des Fördervereins konnte im vergangenen Jahr das Bekleidungskonzept der Ortsfeuerwehr umgesetzt werden. Für alle Kameradinnen und Kameraden wurden Bundhosen, SoftShell Jacken sowie Poloshirts und Pullover beschafft. Bei öffentlichen Veranstaltungen ist nun ein einheitliches Auftreten möglich. Des Weiteren unterstützte der Förderverein die Zeltlager der Jugend- und Kinderfeuerwehr sowie diverse Ausbildungen. Außerdem konnte sich die Jugendfeuerwehr über neue Zelte freuen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Förderverein und die Mitglieder!

Im vergangenen Jahr fanden 49 Dienstabende mit durchschnittlich 2,5 Stunden statt zudem Sonderdienste im Bereich Atemschutzausbildung an den Wochenenden, Hydrantenpflege, Ausbildung ELW- und Bahnerdungsgruppe und DL-Maschinisten, Ausbildungsgemeinschaft Absturzsicherung und Höherettung, Kreisfeuerwehrbereitschaft mit TLF und ELW, Weiterbildung der Führungskräfte an der NABK Celle. So kamen am Jahresende 83 Übungs- und Sonderdienste zusammen.

Zahlreiche Lehrgänge auf Kreisebene sowie an den Standorten Celle und Loy der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz wurden besucht.

Ebenfalls wurden wieder mehrere Termine im Rahmen der Brandschutzerziehung für Kindergärten und Schulen abgehalten. Es nahmen insgesamt 307 Personen teil. Diese Brandschutzerziehung findet in der Regel vormittags statt.

Torsten Buhrmester bedankt sich bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit.

Gefordert wurde die Feuerwehr Bückeburg-Stadt in diesem Jahr bei 195 Einsätzen, diese gliedern sich wie folgt: 82 Brandeinsätze, davon 45 Alarme durch Brandmeldeanlagen, 35 Technische Hilfeleistungen, 18 Einsätze Vorbeugender Brandschutz, 25 Brandsicherheitswachen bei Großveranstaltungen wie z.B. Landpartie und Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg. Unter die 70 Hilfeleistungseinsätze fallen 6 Verkehrsunfälle und 7 Unterstützungen für den Rettungsdienst, 1 Personenbergung und 1x Gefährliche Stoffe, 3x Ausströmendes Gas und 3 Öleinsätze. 23 Einsätze verursacht durch Sturm und Wasser. 17 Einsätze "Menschen in Notlage" und 3 Einsätze "Tiere in Notlage", 6 Sonstige. Insbesondere die Einsätze zur Unterstützung des Rettungsdienst und Polizei, vorwiegend im Bereich Türöffnungen sind im vergangen Jahr stark angestiegen. Kritisch betrachtet wurde der Anstieg der Auslösungen von Brandmeldeanlagen. Hier waren 12 Einsätze mehr als im Vorjahr zu verzeichnen.

Den Berichten der Kinderfeuerwehr, der Jugendfeuerwehr, des Gerätewarts sowie der Ehren- und Altersabteilung schlossen sich Grußworte von Bürgermeister, stellv. Abschnittsleiter Süd, Stadtbrandmeister, Polizei, Förderverein und Kirchengemeinde an.

Im Jahr 2014 konnten auch wieder viele Ehrungen und Beförderungen ausgesprochen werden:


Bestellung ins Ortskommando:
Als Taktische Führer wurden bestellt:
zum Zugführer:Oliver Witt
zur Truppführerin:Kristina Rust
Zum stv. Truppführer:Thomas Barton, André Märtens, Steffen Titze


Als Beisitzer in das Ortskommando wurden bestellt:
zum ZeugwartCarsten Sporleder-Busse
zum Gerätewart:Michael Wendt
zum Sicherheitsbeauftragten:Jens Weidner


Übernahmen in die aktive Wehr: Timo Kelichhaus wurde aus der Jugendfeuerwehr an die Einsatzabteilung übergeben.

Beförderungen:
Es wurden befördert:

zum/zur Feuerwehrmann/-frau: Philip Buhrmester, Robert Koß, Max Schmatzke, Kay-Niklas Strauch, Timo Kelichhaus

Zum/zur Oberfeuerwehrmann/-frau: Armand Gronewald, Doreen Kalkbrenner, Marius Ronshausen

Zum/zur Hauptfeuerwehrmann/-frau: Nancy Schlake, Ina Hesseling, Marcus Staubermann, Michael Lem

zum Löschmeister/in: Andre Märtens, Steffen Titze
Zum/zur Oberlöschmeister/-in: Kristina Rust, Carsten Sporleder-Busse

zum Brandmeister: Daniel Hesseling
zum Oberbrandmeister: Oliver Witt



Ehrungen:
Geehrt wurden:

für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr:Nicolai Kalkbrenner, Frank Becker
für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr:Andreas Seele
für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr:Willi Spier, Karl Heinz Wiese




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